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Starke Psychosomatische Schmerzen, nichts hilft

r\aytxracer hat die Diskussion gestartet


Hallo, vor einem 3/4 Jahr habe ich schonmal in diesem forum geschrieben (unter orthopädie), da meine sehnen in den armen und fingern weh tun. das auffälligste war springende schmerz (immer an einer anderen stelle) und das kein schmerzmittel anschlägt. nun binich seid 4 monaten in einer psychatrie, die schmerzen sind aber nicht gemildert worden, sondern sind immer noch genauso stark. mein ganzes leben ist dadurch beeinflusst. war kann ich machen, damit diese psychosomatischen schmerzen weg gehen ?

hier eine liste, was ich alles schon probiert habe.

hausartzt

4 orthopäden

2 hand/gelenkspezialisten

osteopath

neurologe

rheumatologe

tk-krankenkasse ätztehotline

krankengymnastik

massage

2x notaufnahme

mrt bizebssehne

mrt kopf

viele blutabnahmen

3x geröngt

chiropraktiker

5 Psychater

1 Psychologe

Hypnotherapeut

Physiotherapeut

meditation

hemi sync

genommen:

ibuprophen, tramadol, diklo, trimipramin, mariuhana, haschisch (+oral),

amphetamin, cortisonspritze, Quetiapin (Saroquel), Venlafaxin, Atosil,

Lorazepam(Tavor), Duloxetin (Cymbalta), Novalgin

salben:

voltaren, pferdesalbe, traumeel

3 verschiedene bandagen

Antworten
Mpia:o


boa was eine lange Liste.

Hast du denn auch schonmal probiert dich etwas weniger damit zu beschäftigen?

:)*

_=ParvCatxi_


Was sagen denn die behandelnden Ärzte und Therapeuten in der Klinik dazu?

Das A und O bei psychosomatischen Schmerzen ist, den Fokus nicht zu sehr auf den Schmerz zu lenken und das heißt auch, sich gezielt abzulenken. Aber das weißt du sicher schon. Ist nur die Frage, ob du das auch umsetzen kannst. Bewegung ist auch wichtig, trotz der Schmerzen. Kaputt gehen kann da auch nix, wenn physisch alles i.O. ist.

r{aywtTraMcxer


Hallo, ja, habe alles versucht mich abzulenken, der Schmerz kommt trotzdem immer durch. Die ärtzte in der Psychiatrie sind sich sicher, dass die schmerzen psychosomatisch sind. Es wurde schon alles ausgeschlossen. Ich mache viel Sport, aber es gibt nichts, womit ich mich ablenken kann.

_fParvxati_


Du bist einfach noch zu sehr auf den Schmerz fixiert. Deine Einstellung dazu musst du ändern und vor allem deine Erwartungen herunter schrauben, dann klappt es auch mit der Ablenkung. Schon der Eingangspost zeigt, dass du krampfhaft nach einer Lösung zur Beseitigung deiner Scherzen suchst. Du musst dir aber erst einmal aus dem Kopf schlagen, dass deine Schmerzen mal weg gehen. Das Ziel einer Schmerzlinderung ist da vorerst realistischer. Und akzeptiere den Schmerz als ein Teil deines Lebens und versuche dein Leben so gut es geht zu gestalten, trotz des Schmerzes. Es ist möglich, dass der Schmerz dann irgendwann von ganz allein in den Hintergrund rückt.

A[phgrodpitEsCxhild9


Raytracer

vor einem 3/4 Jahr habe ich schonmal in diesem forum geschrieben (unter orthopädie)

Eine Idee zu dem Insektenstich aus August 2014. Wie ist das ausgegangen. Du hast ein Bild hinterlegt, das ich mir angeschaut habe. Der Grad der Entzündung ist deutlich höher, als bei einem normalen Insektenstich.

Durch die Globalisierung gibt es in Deutschland Insekten, die eigentlich hier nicht hingehören. Inwieweit eingeschleppte Insekten und Ihre Stiche eine verzögerte aber nachhaltige Nervenschädigung erzeugen können, müßte mit den entsprechenden Spezialisten besprochen werden.

Denkbar ist auch, dass die Verunreinigung des Blutes durch den Insektenstich nicht vollständig zurückgebildet wurde. Es gibt Rückstände, die unter bestimmten Umständen einen springenden Schmerz erzeugen können.

Aus Deinem Orthopädie-Faden: "vor ca. 3 wochen ging der schmerz fast weg. aber als ich auf der arbeit wieder schwer heben musste, wurde der schmerz viel schlimmer als zuvor."

Ein psychosomatischer Ansatz. Die Arbeit: Geliebt, gehaßt, gebraucht.

Wie ist das bei Dir und Deiner Arbeit?

rraytr#axcer


Hallo,

Die schmerzen waren schon vor dem insektenstich da. Ich arbeite seid 5 Monaten nicht mehr, da ich in der Psychiatrie bin. Die schmerzen sind immer noch so stark. Heute war ein Gespräch, und ich war vorher sehr aufgeregt, da habe ich zum ersten Mal gemerkt, dass der Schmerz psychosomatisch ist. Ich hatte vorher so starke Schmerzen, als würde mir jemand die sehne rausreisen. Auf der Arbeit war es schlimm, ich habe für 3 Leute arbeiten müssen als azubi, und war immer unter stress. Musste vor und nach der Arbeit einspringen und hatte eine 43 Stunden woche + die ganzen zusätzliche Zeit, die ich arbeiten musste. Ich kam gar nicht mehr runter, erst nach 4 Monaten pause kam ich halbwegs wieder runter.

ATphproditEs2Chil)d9


Raytracer

Heute war ein Gespräch, und ich war vorher sehr aufgeregt, da habe ich zum ersten Mal gemerkt, dass der Schmerz psychosomatisch ist.

Dann bist Du einen Schritt weitergekommen.

Ich hatte vorher so starke Schmerzen, als würde mir jemand die sehne rausreisen.

Hat der Schmerz während oder nach dem Gespräch nachgelassen?

Auf der Arbeit war es schlimm, ich habe für 3 Leute arbeiten müssen als azubi, [...]

Es gibt Menschen, die können nicht nein sagen. Signale des Körpers: "Ich brauche eine Pause." werden übergangen. Das geht natürlich nicht auf Dauer. Der Körper bremst den Menschen aus und zwar so, dass er das, was er immer machen mußte, nicht mehr machen kann.

Was ist aus Deinem Musizieren geworden?

r8aytr~ac&exr


Hallo,

Während dem Gespräch wurde der Schmerz schwächer, aber immer noch stark. Musizieren kann ich nur noch selten, dann wenn gerade mal die Schmerzen nachgelassen haben.

Hier in der Psychiatrie wollen die mich bald rausschmeisen. Ich glaube, dass der Schmerz mir was sagen will, und zwar, dass ich extrem Einsam bin. Im Urlaub habe ich wochenlang kein Wort gesprochen, habe weder Freunde noch Familie und feiere seid Jahren sylvester und Co. alleine. Ich denke nur noch ans sterben und träume seid Jahren nur noch von Krieg, morden und selbstmord, fast jede Nacht.

_*Pa%rv&atix_


Gegen Einsamkeit kann man etwas tun. Ich hoffe, dass man dir in der Klinik diesbezüglich Tipps gegeben hat.

Hast du schon einen ambulanten Therapeuten, der dich nach der Klinik weiter betreut? Wenn nicht, dann wäre es ratsam schon jetzt mit der Suche zu beginnen.

ALphrod{itEs)Chi)lxd9


Raytracer

Hier in der Psychiatrie wollen die mich bald rausschmeisen.

Hast Du einen Plan, wie es nach der Klinik weitergehen soll?

rLaytrxacer


Gegen Einsamkeit kann ich nichts tun. Habe schon alles ausprobiert, finde aber einfach keine Freunde. Wie es nach der Klinik weitergeht weis ich nicht. Ein Betreuer hat schon aufgehört. Ich habe jetzt einen gesetzlichen Betreuer, hoffe den bald loszuwerden. Noch bin ich in der Jugendhilfe. Ich habe aber überhaupt keine Ahnung ob es überhaupt mit mir weitergeht solange ich Schmerzen habe, werde ich mich weigern, irgendwas zu machen. Kein artzt nimmt diesen Schmerz ernst und inzwischen ist mir alles egal. Ich werde mich nicht an den Schmerz gewöhnen, dass geht nicht.

_YPuarvaXtxi_


Nichts zu machen solange du Schmerzen hast ist aber der falsche Weg. Du darfst nicht in die Schonhaltung und passive Rolle verfallen sondern musst aktiv bleiben, so schwer es auch fallen mag.

Es geht auch nicht darum, dich an den Schmerz zu gewöhnen sondern ihn zu akzeptieren. Deine Ärzte werden dich durchaus ernst nehmen, aber wenn nun mal keine physische Ursache gefunden wird, ist eine psychische Ursache nun mal sehr wahrscheinlich. Da wird dir auch kaum ein Arzt weiter helfen können sondern du musst dir selbst helfen indem du hart an dir arbeitest und dein Leben so gestaltest, dass es dir psychisch besser geht und all die Dinge hinter dir lässt, die dir schaden (könnten).

Dass du keine Freunde findest, hat sicherlich auch einen Grund. Vielleicht wäre das noch ein Punkt, den man in der Therapie ansprechen könnte, eventuell auch in einer Gruppentherapie, sofern es die bei dir in der Klinik gibt. Da kann man auch mal andere Patienten fragen wie man auf sie wirkt. Man sollte sich aber darauf gefasst machen, dass die Antworten zum Teil recht hart ausfallen könnten.

raaytraxcer


Hallo, da ich gerade auf tablettenentzug bin, ist mir übel, schwindelig und ich friere. Jetzt wurde mir der Ausgang verboten, auch wenn mein Beschluss ausgelaufen ist. Die Pfleger behaupten plötzlich ganz viele Sachen, die gar nicht stimmen, geben mir keine Medikamente und behaupten, ich lüge. Mir wird einfach nicht geglaubt und fühle mich den rechten und der würde beraubt. Werde plötzlich von den pflegern schikaniert und kriege kaum noch was zu essen. Durch diese Übelkeit wurde mir hier schonmal bewusstlos, aber es interessiert einfach keinen.

m7agnuJs44


@ Parvati:

Es geht auch nicht darum, dich an den Schmerz zu gewöhnen sondern ihn zu akzeptieren.

Etwas zu akzeptieren ist nun gerade sehr passiv und eben nicht aktiv. Deine Aussagen sind da sehr zweideutig.

Wenn der Körper Schmerzsignale sende hat das immereine Bedeutung.

Deine Ärzte werden dich durchaus ernst nehmen, aber wenn nun mal keine physische Ursache gefunden wird, ist eine psychische Ursache nun mal sehr wahrscheinlich.

Kein artzt nimmt diesen Schmerz ernst und inzwischen ist mir alles egal.

Nein, sie nehmen ihn offenbar eben gerade nicht ernst. Im übrigen er ist in einer psychiatrischen Abteilung. Wie kann man denjenigen "rausschmeissen", wenn er doch eigentlich genau an der richtigen Stelle ist ???

Was sind das für merkwürdige Psychologen? Sie erklären, das die Scherzen einen psychischen Hintergrund haben und als "Therapie" schmeissen sie den Patienten raus ??? Erst Recht, wenn Sie folgendes erklären:

Die ärtzte in der Psychiatrie sind sich sicher, dass die schmerzen psychosomatisch sind.

Da wird dir auch kaum ein Arzt weiter helfen können sondern du musst dir selbst helfen indem du hart an dir arbeitest und dein Leben so gestaltest, dass es dir psychisch besser geht und all die Dinge hinter dir lässt, die dir schaden (könnten).

vgl. oben Er ist in einer psychiatrischen Abteilung, deren Ärzte es als Aufgabe haben den Patienten zu helfen.

Wofür braucht man dann sonst einen Psychiater ??? ?

@ aprphroditeschild9

Es gibt Menschen, die können nicht nein sagen. Signale des Körpers: "Ich brauche eine Pause." werden übergangen. Das geht natürlich nicht auf Dauer. Der Körper bremst den Menschen aus und zwar so, dass er das, was er immer machen mußte, nicht mehr machen kann.

Wenn das die einzige Ursache gewesen wäre hätten die Schmerzen ja verschwinden oder zumindest deutlich besser werden müssen.

@ raytracer:

Ich glaube, dass der Schmerz mir was sagen will, und zwar, dass ich extrem Einsam bin. Im Urlaub habe ich wochenlang kein Wort gesprochen, habe weder Freunde noch Familie und feiere seid Jahren sylvester und Co. alleine. Ich denke nur noch ans sterben und träume seid Jahren nur noch von Krieg, morden und selbstmord, fast jede Nacht.

Allein der unerträgliche Grad der Einsamkeit, den Du schilderst, ist ja unglaublich schmerzhaft.

Und irgendwie geht es um unerträgliche Einsamkeit und und gleichsam unerträgliche Ausbeutung. Wenn ich Dich richtig verstehe.

Heute war ein Gespräch, und ich war vorher sehr aufgeregt, da habe ich zum ersten Mal gemerkt, dass der Schmerz psychosomatisch ist.

Worum ging es denn in dem Gespräch als Dir das auffiel?

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