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Wieder zunehmend Suizidgedanken

A#lbed9o


@ Heym

Liebe Heym,

vor mir musst du keinen Respekt haben!

Nur vor dir selbst: Du hast gelitten, aber du machst trotzdem weiter.

Das ist keine Schwäche, das ist unglaubliche Stärke!

Habe davor Respekt - vor dir selbst. :)= :)^

A-lbedxo


Und wenn ichs nicht bereuen würde? %:|

Es ist immer so ein hin und her zwischen leben wollen und lieber sterben.

Warum möchte man sterben? Weil man denkt, dann enden alle Leiden, weil man denkt, das Leben wie man es führt ist unerträglich und wird sich niemals ändern.

Und hier liegen die Gedankenfehler:

Selbst wenn man alle religiösen Betrachtungen beiseite lässt (was für mich kein Problem ist, ich bin Agnostiker, habe also keine Ahnung, ob und woran ich glaube) hat man KEINERLEI Gewissheit darüber, dass das auch wirklich so ist. Man hat nur Gewissheit darüber, dass der Körper zerfällt. Mehr auch nicht. Wir wissen nicht, was wir sind, ob wir etwas haben, das den Tod übersteht und wie es danach darum bestellt ist. Wir können nichts darüber wissen. Und das heisst, dass wir uns gewaltig irren können mit der Annahme anschliessend wären alle Leiden beendet. Was, wenn es anschliessend erst richtig los geht? Was, wenn man anschliessend doch bedauert - aber nichts mehr ändern kann? Kann man sich über irgendwas dieser Art sicher sein, kann man irgendetwas darüber wissen? Nein, kann man nicht. Man könnte sich richtig irren, richtig scheisse bauen, dann erst so richtig leiden, wenn es keinen Weg mehr zurück gibt! Ganz ehrlich - und das sage ich als jemand, der selbst mal an dieser Schwelle stand - das wäre mir zu gefährlich. Das ist mir damals auch klar geworden, beinahe zu spät. Oder gerade noch rechtzeitig, wie man's nimmt. Wobei ich mehr Glück als Verstand hatte. Ganz ehrlich: Ich würde nicht auf dieses Pferd setzen, dass anschliessend "Ruhe" ist...

Und der zweite Gedankenfehler ist, dass man ebenfalls unmöglich die Zukunft kennen kann. Woher will man wissen, dass sich das, was man momentan fühlt niemals ändern wird? Wie? Ich kenne nicht die Lotto-Zahlen von nächster Woche. Ich wünschte, ich täte es!

Und es gibt sogar noch einen dritten Gedankenfehler:

Selbstmord kann purer Egoismus sein. Denn man denkt nicht daran, was man den Hinterbliebenen damit antut. Man zerstört ihr Leben, reisst sie möglicherweisse mit in den Tod. Möchte man das wirklich? Möchte man Unschuldige dafür zahlen lassen? Und was, wenn in Kombination mit oben etwas dran ist am Ganzen? Was, wenn etwas überlebt? Möchte dieses "etwas" überleben und sehen, was es angerichtet hat - nicht nur bei sich selbst, sondern auch bei den Menschen, die man liebt? Und dann gibt es vielleicht keine zweite Flucht mehr. Möchte man sich DAS wirklich antun? Das wäre keine Ende des Leids, es wäre ein völlig neuer Anfang - und diesmal ohne Chance dem zu entkommen.

Ich weiss es nicht, kann es nicht wissen - aber ich weiss, dass man sich verbrennen kann, wenn man mit dem Feuer spielt.

Ich würde leben wollen, ganz ganz ehrlich!

ZkwCaNckQ44


Wenn Du Deiner Psychiaterin verschweigst, wie mies es Dir wirklich geht, wird sie kaum auf die Idee kommen, Dir ein Antidepressivum zu verordnen (das Du dringend bräuchtest).

SgusiU SumDsebacxh


Festgefahren, sagst Du…

Dass sich auch aus noch so festgefahrenen Situationen Auswege finden - das haben schon viele Menschen erfahren.

Was würdest Du in Deiner Lage einer sehr guten Freundin raten? Doch nicht, es gäbe keine andere Möglichkeit, als sich umzubringen?

Versteh bitte: lediglich Deine Gedanken, Deine Blickrichtung haben sich festgefahren. Die Möglichkeiten, die doch da sind, kannst Du gerade nicht sehen. Dazu brauchst Du andere Menschen, die objektiver in ihrer Sichtweise sind, und weil emotional nicht eingebunden, auch Auswege sehen.

Der erste Ausweg liegt dabei immer in einer Änderung des eigenen Denkens.

Jiulvey


Danke Heym und Albedo! @:) :)* :)_

Klar Heym, wir können gerne mal schreiben @:) Schreib einfach, wenn dir danach ist! :)_

HHey-m


Selbstmord kann purer Egoismus sein. Denn man denkt nicht daran, was man den Hinterbliebenen damit antut. Man zerstört ihr Leben, reisst sie möglicherweisse mit in den Tod.

Das ist echt ein schwieriger Punkt, über den ich auch oft nachgedacht habe. Und ich gebe dir auch recht: Selbstmord ist Egoismus. Aus oben genannten Grund war mein erster Suizidversuch auch erst so "spät", sonst wäre es schon viel früher dazu gekommen.

Wenn man dann aber in dieser Verzweiflung drinnen steckt, dann geht einfach nichts mehr. Man möchte es nur noch beenden. Aber das kennst du sicherlich.

Wenn Du Deiner Psychiaterin verschweigst, wie mies es Dir wirklich geht, wird sie kaum auf die Idee kommen, Dir ein Antidepressivum zu verordnen (das Du dringend bräuchtest).

Ich nehme jetzt schon eine ganze Weile ADs. ;-)

Was würdest Du in Deiner Lage einer sehr guten Freundin raten? Doch nicht, es gäbe keine andere Möglichkeit, als sich umzubringen?

Nein, sicher nicht.

Aber sobald diese Suizidgedanken da sind.... kann man eigentlich nicht mehr klar denken. Dieser Zustand soll aufhören, ganz egal wie. Und naja, Selbstmord ist die schnellste und effizenteste Lösung. ":/

Schreib einfach, wenn dir danach ist!

:)_ @:) Danke. Ich werde in laufe der Woche mal schreiben. Wann genau ich dazu komme, weiß ich jetzt leider noch nicht. :-)

EGhemali[ger 2Nuthzer (#x565974)


Heym - warum genau hast du Suizidgedanken, wenn ich fragen darf?

A?l@bedo


Selbstmord ist die schnellste und effizenteste Lösung.

Nein, Heym, das weisst du nicht, das kannst du nicht wissen.

Bitte lies nochmal was ich oben dazu geschrieben habe - ist wirklich wichtig.

JUulRey


Danke. Ich werde in laufe der Woche mal schreiben. Wann genau ich dazu komme, weiß ich jetzt leider noch nicht.

Gerne :)_ :)* Mach dir keinen Stress. Und bitte nicht böse sein, wenn die Antwort etwas dauert. Bin momentan nicht sooo oft hier @:)

H1eyhm


Vormittag war naja. Nachmittag auch.

Früher Abend war super. x:) Hatte DBT und die Gruppe muntert mich mit ihrer Mentalität immer auf.

Jetzt jedoch geht das Kopfkino wieder los und dumme Gedanken und Traurigkeit und und und.... %:|

Heym - warum genau hast du Suizidgedanken, wenn ich fragen darf?

Gründe: (Grobüberblick)

1. Thema: Schule

Ich habe Angst vor allen möglichen Interaktionen mit anderen. Vorträge, Referate der Horror. Nur mit Tavor und dann auch mehr schlecht als recht.

Anschluss zu finden ist ziemlich schwierig. Auch das ist eher schlecht. Wurde mal kurze Zeit gemobbt

2. Thema: Zuhause

Mein Vater ist... schwierig. Seit meinem Suizidversuch kommt es Gott sei Dank nur noch selten zu Streits... Aber er ist sehr dominant. Andere Meinungen neben seiner gibts nicht. Seine ist die einzig Wahre.

Desweiteren seh ich ihn meistens nur von hinten. Er ist locker 10 Stunden/Tag aufwärts am Pc. Sowas wie ein miteinander leben existiert nicht. Es ist mehr ein nebeneinander herleben.

Geändert hat sich trotz zahlreicher Vermittlungsversuche von Ärzten/Psychologen nicht viel.

Was mit dem oben zu tun hat: Er ist gerade voll auf mein Gewicht festgebissen. Ich habe seit 2013 massig zugenommen. Damals Normalgewicht bin ich heute ziemlich übergewichtig. hängt auch u.a. mit der Klinikzeit zusammen Ich weiß um dem Umstand, und ich werde auch was ändern.

Jedoch muss ich mir tägich anhören, dass ich total unattraktiv bin, mich so eh kein Typ will, dass meine Leber verfettet und so weiter und so fort. Das hat für mich nichts mehr mit Kritik zu tun, das ist fertig machen.

Meine Mutter wohnt übrigens im Ausland siet 2007. Naja, ich wusste damals 2 Wochen vorher bescheid, dass sie (Mutter + Stiefvater) gehen.Hatte sie dann auch lange Zeit nicht gesehen.

Bis 2007 habe ich bei ihr gewohnt. Sie ist wegen meinem Gewicht übrigens der Meinung, dass ich erst mal schauen soll, dass ich stabil werde. Um das Gewicht kann man sich dann immer noch kümmern.

Vorweg: Nein, mein Vater ist nicht nur schlecht. Im Gegenteil. Ich finde ihn gut, aber es gibt halt auch kleine Hacken, die das Zusammenleben mit ihm manchmal schwer machen. Übrigens sehe nicht nur ich das so. Viele kommen mit seiner Art nicht klar und brechen dann den Kontakt ab

3. Thema: Diverse dumme Situationen

Es gab in meiner Vergangenheit aufgrund der Trennung meiner Eltern viel Sorgerechtsstreit und für mich damit ein hin und her geziehe. Konflikte zwischen Mutter und Vater an der Tagesordnung. Hat mich bestimmt auch deutlich geprägt.

Desweiteren.. wenig Bezugspersonen. Meine Mutter hatte keine Zeit. Stiefvater nicht. Ergo: Ich war oft alleine. Als ich klein war gab es Nannys, später nicht mehr.

Diverse Todesfälle (4 Stück in der Zeit von 2004-2007). Gut.

Ich muss aber sagen, alles in allem hatte ich eine gute Kindheit. Auch hier Markel, aber ich wurde nie geschlagen oder sonst was.

4. Thema ist einfach die Tatsache, dass mich schon kleinste Schwierigkeiten komplett ins straucheln bringen. Ich kann mit dem Leben hier nicht viel anfangen. Konnte ich noch nie. Erste psychische Auffälligkeiten hatte ich mit 5. Jahren, was aber erst im Nachhinein als solche erkennbar waren.

___________________________________

Irgendwie, ich kanns nicht wirklich erklären warum es mir zumindest zeitweise so schlecht geht. Es geht mir ja eigentlich nicht schlecht und ging es auch nie. Aber ich kann mich mit meinem Dasein einfach nicht anfreunden. %:|

Bitte lies nochmal was ich oben dazu geschrieben habe - ist wirklich wichtig.

Ich werds mir gleich nochmal durchlesen und versuchen zu verinnerlichen. @:)

Und bitte nicht böse sein, wenn die Antwort etwas dauert. Bin momentan nicht sooo oft hier

Bei sowas bin ich sicher nicht böse. Auch ich bin nicht immer hier und ich denke, das ist auch gut so. :)_

AUlbexdo


Vormittag war naja. Nachmittag auch.

Kenn ich, so ging's mir früher auch. Aber immerhin "naja"! Es hätte schlimmer sein können. :°_

Früher Abend war super. x:) Hatte DBT und die Gruppe muntert mich mit ihrer Mentalität immer auf.

Na, das ist doch mal was! Halt dich an sowas fest, freu dich darauf! :)^

Jetzt jedoch geht das Kopfkino wieder los und dumme Gedanken und Traurigkeit und und und.... %:|

Das wird wieder vorbeigehen! :)* :°_

Ich habe Angst vor allen möglichen Interaktionen mit anderen.

Kenn ich, ging mir damals ganz genauso. Ich litt dann noch an übermässigem Schwitzen, was dann einen Teufelskreis aufmachte, weil mir das Schwitzen a) sowieso unangenehm war und b) es mir immer wieder vor die Nase hielt, dass ich in der Gesellschaft anderer Angst bekam. Das Symptom-Problem wurde durch eine OP gelöst, danach ging es mir erheblich besser. Dennoch brauchte es seine Zeit, um die Interaktion mit den anderen neu zu "erlernen". Du kriegst das ebenfalls hin! Lass dir Zeit dabei, du bist noch sehr jung, es läuft dir nicht weg. Du musst dir überhaupt keinen Druck machen. Das kommt, vieles wird auch einfach mal mit der Zeit von sich aus leichter. :)* :)_

Anschluss zu finden ist ziemlich schwierig.

Ja, sowas ist immer Scheisse, aber auch das kann sich ändern. Gibt es bei dir in der Schule irgendwen, für den du dich interessierst? Muss nicht liebesmässig oder so sein. Rein menschlich, jemanden, mit dem du dir vorstellen könntest gut klar zu kommen? Egal wen, egal welches Geschlecht?

Aber er ist sehr dominant. Andere Meinungen neben seiner gibts nicht. Seine ist die einzig Wahre.

Ich weiß, klingt jetzt wie ein Widerspruch in sich - aber hast du mal versucht mit ihm offen darüber zu reden? Wie reagiert er darauf? Wahrscheinlich denkt er, dass er dir mit seiner "dominanten" Art hilft, dass er dir Orientierung vorgibt. Ist das so? Ist das der Grund? Was denkst du, wie schätzt du ihn ein?

Sowas wie ein miteinander leben existiert nicht. Es ist mehr ein nebeneinander herleben.

Hast du das Gefühl er flüchtet sich vor irgendwas? Oder ist er so beschäftigt? Wills du überhaupt mit ihm ein echtes miteinder leben? Oder passt es dir eigentlich ganz gut, weil du dann deine Ruhe hast?

Geändert hat sich trotz zahlreicher Vermittlungsversuche von Ärzten/Psychologen nicht viel.

Was mit dem oben zu tun hat: Er ist gerade voll auf mein Gewicht festgebissen. Ich habe seit 2013 massig zugenommen. Damals Normalgewicht bin ich heute ziemlich übergewichtig. hängt auch u.a. mit der Klinikzeit zusammen Ich weiß um dem Umstand, und ich werde auch was ändern.

Jedoch muss ich mir tägich anhören, dass ich total unattraktiv bin, mich so eh kein Typ will, dass meine Leber verfettet und so weiter und so fort. Das hat für mich nichts mehr mit Kritik zu tun, das ist fertig machen.

Hast du ihm mal gesagt, dass das inakzeptabel ist? Sagst du deine Meinung? Was denkst du selbst?

Übergewicht ist häufig ein Problem, nicht nur aus ästhetischen, sondern auch aus gesundheitlichen Gründen. Aber gerade Ersteres - also die Ästhetik - kann man nicht so einfach verallgemeinern. Es gibt durchaus Jungs, die auf Mädchen stehen, bei denen etwas mehr dran ist. Nicht jeder mag spindeldürre Bohnenstangen. Auf einige Männer wirken diese zerbrechlich und wenig weiblich, erinnern u.U. sogar an Jungs, was sehr abturnend sein kann. Das ist kein hohler Spruch, sondern die Wahrheit. Ich war auch mal mit einer Freundin zusammen, die keinesfalls schlank war. Und ich habe sie sehr geliebt und fand sie erotisch. Aber das kommt auf Vieles an. Wie man wirkt, wie gut man sich kennt und so weiter. Das Gewicht allein ist nicht alles. Ausserdem kann sich das ebenfalls ändern. Du hast jedenfalls völlig Recht, dass das ein Fertig Machen deiner Person ist. Bitte sprich mit ihm darüber. Das geht so nicht. Auch, wenn er es nur gut meinen sollte, das ist viel zu verletzend und zieht dich nur runter. Ausserdem wirst du auch abnehmen können, du willst es ja auch ändern. Nur überstürze nichts, nicht alles auf einmal :°_

Bis 2007 habe ich bei ihr gewohnt.

Habt ihr noch Kontakt? Wie stehst du zu ihr? Kommt ihr gut zurecht?

Konflikte zwischen Mutter und Vater an der Tagesordnung. Hat mich bestimmt auch deutlich geprägt.

Ja, sowas passiert leider häufiger als man denkt. Hast du in den Therapien darüber auch gesprochen, war das irgendwann mal ein Thema?

Desweiteren.. wenig Bezugspersonen.

Gibt es weitere Personen? Onkeln, Tanten, Grosseltern, Freunde der Eltern? Irgendwen, an den du dich wenden könntest, dem du vertrauen könntest?

Diverse Todesfälle (4 Stück in der Zeit von 2004-2007).

Das tut mir sehr leid. :°_ :)-

dass mich schon kleinste Schwierigkeiten komplett ins straucheln bringen.

Du wärest erstaunt, wenn du wüsstest, wie vielen Menschen es so oder ähnlich geht. Ohne das abwerten zu wollen: Mach nicht mehr draus, als es ist: Wenn man sich sowieso schon unter der Lupe betrachtet, ist es logisch, dass man ins Straucheln gerät, wenn irgendwas nicht so läuft, wie man dachte. Man hat es ja förmlich nicht anders erwartet. Verstehst du? Nicht die Schwierigkeit ist oftmals das eigentliche Problem, sondern das, was wir in unserem Kopf daraus machen. Es gibt Menschen, die regen sich den ganzen Tag auf, nur weil sie am Morgen ein 10-Cent-Stück verloren haben. 10 Cent! Fast nichts also! Und dennoch kann es sie aus der Bahn werfen. Du bist mit diesem Problem ganz und gar nicht allein, die meisten Menschen reden nur nicht offen darüber, weil es ihnen peinlich ist oder sie der Meinung sind, das dürfe so nicht sein. Auch hier gilt: Das kann sich alles ändern. Einiges ändert sich von selbst, bei anderen Dingen braucht man Hilfe. Aber nichts muss so bleiben, wie es ist.

Es geht mir ja eigentlich nicht schlecht und ging es auch nie. Aber ich kann mich mit meinem Dasein einfach nicht anfreunden. %:|

Das verstehe ich nicht. Versuch das bitte genauer zu erklären. Auch wenn es dir schwer fällt.

@:)

Aqlbed>o


Ausserdem habe ich hier noch einen sehr guten Link für dich.

Bitte schaue ihn dir an und lese, was dort steht.

Es ist nicht wenig, vielleicht hast du keine Lust drauf. Kann ich verstehen. Aber was dort steht kann ich zu 100% so unterschreiben. Und es könnte dir helfen. Nicht alles dort wird auf dich passen, das ist normal, da Menschen unterschiedlich sind. Aber der Rest kann sehr wertvoll für dich werden - als völlig neuer Gedanke.

Wenn auch nur einer dieser Gründe dort - nur ein EINZIGER, liebe Heym! - auf dich zutrifft, wirf die "Idee" vom Suizid über Bord! Sollte es dir wieder schlechter gehen lies dir die Gründe, die auf dich passen durch. Auch wenn du sie schon kennst. Es gibt einen Unterschied etwas zu kennen und es sich noch einmal vor Augen gehalten zu haben.

[[http://www.was-ist-depression.net/2013/11/zehn-gute-grunde-nicht-sterben-zu-wollen.html]]

:)*

S}usi( Summsebxach


Albedo, schläfst Du auch irgendwann? ;-) Ich finde es sehr beeindruckend und lieb, welche Gedanken Du Dir um Heym machst. :)^

Heym, bitte nicht als Ironie auffassen: Wenn alle, die das Leben nicht schön finden, Suizid verüben würden, hätten wir wohl ein Massensterben. Oder treffender: eine Massenflucht. Ich glaube, sterben willst Du gar nicht. Du willst nur das Leben nicht so, wie es gerade für Dich ist.

Das Leben bewegt sich normalerweise in Wellen, mit Tälern, aber zum Glück auch mit Höhen, und man glaubt es nicht, wenn man gerade unten ist, dass sich ALLES, aber auch alles, doch verändern kann.

Manchmal deprimiert einen vor allem die eigene Untätigkeit. Wir spüren, wir selbst müssten Schritte zur Änderung unternehmen, aber haben zu viel Angst davor, wie wir uns selbst erzählen.

Deshalb ist es so wichtig, in Durststrecken nicht aufzugeben, sondern einfach nur durchzuhalten. Solange, bis man einen Impuls erhält, der einen inspiriert und motiviert, die Dinge anders zu betrachten und vielleicht auch anders anzugehen als bisher.

A<lbexdo


Albedo, schläfst Du auch irgendwann? ;-)

Ja, das kann schon mal vorkommen ;-)

HCe(yxm


Albedo, schläfst Du auch irgendwann?

DAS habe ich mich auch schon gefragt. :-D

Ich finde es sehr beeindruckend und lieb, welche Gedanken Du Dir um Heym machst.

Allerdings. Deshalb hier noch mal ein fettes liebes DANKE.

Dir natürlich auch Susi. @:)

Ich glaube, sterben willst Du gar nicht. Du willst nur das Leben nicht so, wie es gerade für Dich ist.

Nein, ich glaube auch nicht, dass ich sterben will. Eigentlich finde ich das Leben grundsätzlich ganz in Ordnung.

Problem sind halt wirklich die Gedanken daran. Ich versuche sie zur Seite zu schieben, aber sie drängen sich immer wieder auf, nehmen Platz ein und werden realistischer. Ich kann gegen diese Gedanken nicht dauerhaft ankämpfen. :-(

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