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Wieder zunehmend Suizidgedanken

H+e{ym


Hm, das erinnert mich an das, was meine Therapeutin mal meinte: "Ohne die schlechten Momente im Leben würden wir die Guten nicht zu schätzen wissen."

Tja, da ist halt schon was dran. Ich bin froh und glücklich über jeden Moment, an dem ich halbwegs unbeschwert sein kann. Ohe die schlechten Momente... würde es mir wahrscheinlich nur "normal" vorkommen und nicht gut. :-D


Ach, es tut mir leid, dass ich immer so jammer-Einbrüche habe und dann doch hier schreibe, obwohl ich weiß, dass ich es am nächsten Tag wieder anders sehen kann. |-o

Danke an alle, die das immer aushalten und mir trotzdem gut zureden. @:) :)*

HMeym


Ich halte fest: Ziele der nächsten Zeit!

a) Ich will dauerhaft Ordnung in meinem Zimmer

b) Ich will Ordnung in meinen Schuluntersachen halten

Beides habe ich mir schon zig mal wieder vorgenommen und es hat nicht geklappt. Jetzt soll es aber endlich soweit sein!

Nächste Woche bekomme ich meinen Stundenplan und ich werde mir an 2 nachmittagsunterrichtsfreien Tagen und am Sonntag vornehmen, dass alles was wieder rumfliegt wegzuräumen und Blätter von der Schule in meine Mappe zu heften. Das sollte nicht so viel Zeit in Anspruch nehmen, wenn ich es wirklich regelmäßig in mache, sodass ich das kein Problem ist.

Uuuund: Vielleicht habe ich bald einen kleinen Ferien-/Nebenjob als Aushilfe in einem Reitstall (misten, putzen, striegeln, satteln etc.) Pferde mag ich sehr gerne und ich habe ja auch einige Zeit geritten. Und außerdem wäre das mal was anderes als meine bisherigen Ferien.

EOhemaligber NutPzer (#565974x)


Besser wäre es, wenn du immer gleich alles richtig "verräumst".

Juulxey


Das mit dem Nebenjob klingt ja super! :)^

EVhema!ligger kNsutzer ,(#5659x74)


Na ja. Meiner Meinung nach sollte sie sich jetzt auf das Schuljahr konzentrieren - ich weiß nicht, ob da ein Nebenjob wirklich hilfreich ist.

J]uli-cSonxne_


Wenn es ihr Spaß macht mit dem Nebenjob, finde ich es auch eine gute Sache. Man ist unterwegs, trifft andere Menschen und hat das Gefühl, helfen zu können. Wenn es zur Last wird, kann sie immer noch absagen.

Viel Glück auf deinem Weg. Das hört sich wirklich toll an, was du vorhast. :)^

EUh<emaliger, Nutze`r (#565974x)


Na ja. Sie scheint ihre Grenzen nicht wirklich gut verteidigen können - damit kann sie sich mit einem Nebenjob ganz schnell ein Eigentor schießen. ;-)

HNeym


Es geht ja sowieso nur um die Ferien. Und bevor ich sinnlos rumsitze kann ich doch auch sowas machen? :-/

Zum anderen: Ich versuche mir gerade neue Klamotten zu "gönnen". Habe leider sehr wenig zum anziehen - und jetzt echt wenig, nicht "2-Kleiderschränke voll"-wenig.

2 Hosen, 2 Cardigans, 4-5 langärmlige Oberteile (wovon aber viele schon Löcher haben) und ein T-Shirt. ]:D

Es fällt mir aber unglaublich schwer mir was zu gönnen. Auch weil mein Vater extrem sparsam ist und er mir von klein auf beigebracht hat: Geld ausgeben = schlecht; egal um was es geht.

Ich hätte halt die Hoffnung, dass mit ein paar neuen Klamotten endlich die gelegentliche Handwäsche wegfällt, wenn ich nichts mehr sauberes zum anziehen habe. Und vielleicht auch mal ein paar schöne Teile, wo ich mich auch gut und wohl darin fühle. Die langärmlige Oberteile sind ausnahmslos so 0815-Oberteile aus dem Kik.... ich habe mir heute verschiedene second-hand Klamotten auf FB angeschaut... da sind schon schöne Teile dabei. Aber da müsste ich ja Geld ausgeben :-|

HReyxm


Irgendwie... Ich möchte meine Tabletten absetzen. Es bringt einfach nichts. Ich könnte genauso gut Traubenzucker lutschen. Und warum soll ich die weiter nehmen, wenn es nichts bringt?

So viele Antidepressiva habe ich jetzt nicht durch (3 Stück), aber ich bezweifle, dass sich bei einem nochmaligen Wechsel etwas ändern wird.

Wirkung hatte ich bisher nur bei Neuroleptika und Benzos, das ist aber auch nicht toll. :-|

H9eym


Tja, wie soll mein Leben in 5 oder 10 Jahren aussehen?

Das würde ich schon oft gefragt - egal ob in der Schule, beim Vorstellungsgespräch, oder in der Therapie. Bei den ersten Beiden habe ich immer das Blaue vom Himmel runtrrgelogen, bei letzterem war ich ehrlich: ich weiß es nicht!

Heute (bzw. gestern) habe ich mich mal wieder über Studiengänge und Ausbildungen informiert. Da ist es nicht wirklich was, was mich ansprechen würde. Also doch irgendwas machen, damit ich was mache, egal ob es mir liegt oder nicht.

Studium... ist eher unwahrscheinlich. Mein Vater meinte, wegen dem finanziellen Aspekt bliebe nur ein duales Studium - da bin ich mir jedoch sicher, dass mir das zu viel sein wird und ich es nicht schaffen werde.

Und Ausbildung? Was denn bitte? Ich habe schon etliche Listen mit Ausbildungsbetrieb durch, Praktika, Berufsberatung etc.

Und dann ist das da immer noch die Frage: Schaffe ich es dauerhaft zu Arbeiten? Die meisten mit Borderline, die ich kenne, die beziehen sich leider Sozialhilfe. Nur ganz wenige arbeiten.

Nein, nur weil ich diese Diagnose habe, ist der Weg dorthin noch nicht vorgegebenen. Ich kann wie jeder gesunde Mensch in meinen Alter auch alles machen, es steht mir alles offen.

Dennoch mache ich mir da Gedanken. Schule klappt, ja, aber auch nur mit ach und Krach und Ausführung des Minimalprinzips (kleinste Aufwand wie möglich, keine Hausaufgaben, nur selten und wenig lernen). Das ist nicht toll, aber anders geht es nicht.

Und dann soll ich juhuuu schreien? Andere gleichaltrige freuen sich über den Ausbildungs- und Studienbeginn - endlich mehr Eigenständigkeit, eigenes Geld, viele Möglichkeiten. Mir macht es nur Angst und bange.

Und es wird nicht Zeit, dass ich zu einem Plan komme, die Schule geht nicht mehr lange.

Geold?tau


Du schreibst über zunehmende Suizidgedanken.

Und über eine düstere Zukunft für dich.

Irgendwie hab ich sowas ähnliches auch durch. Nicht direkt nach der Schule, sondern "mitten im Leben".

Da erschien mir mein Leben sinnlos und ohne Freude. Die einzige Option war, bis zur Rente durch zu tunneln und im Hamsterrad sinnlos mit zu laufen.

Suizidgedanken kamen häufiger und konkreter, die Einschläge kamen näher. Das hatte mich wach gerüttelt und ich habe mir professionelle Hilfe, sprich Therapie und Klinik gesucht.

Ich habe mir aber auch einen Pakt ausgedacht.

Wenn ich soweit wäre, dass ich mir konkret Suizidmöglichkeiten ausdenken würde, dann wäre ich mit meiner Lebensbilanz auf Null raus. Alles, was danach käme, könnte mich nicht mehr gefährden oder mir peinlich sein.

Deshalb habe ich mir gedacht, wenn es mal soweit sein würde, dann würde ich mich nicht umbringen. Sondern mir noch ein paar Wochen Leben gönnen, dass ich exakt so, wie ich es immer wollte, ohne Zwänge der Gesellschaft oder Notwendigkeiten der Zukunftssicherung, Ausbildung, Beruf, .. leben würde. Ohne Rücksicht auf Verluste.

Wenn ich mir einen Termin für den Suizid gewählt hätte, so würde ich es an dem Termin nicht tun. Sondern stattdessen ausflippen, mein ganzes Geld vom Konto abheben und damit nach Süden reisen. Und dort versuchen, mir ein Leben aufzubauen. Ich hätte ja gar nichts zu verlieren, weil, ich hätte ja schon vorher mit dem Leben abgeschlossen. Ich könnte ausflippen, das Leben eines Hippies im Süden führen, denn ich hätte nichts mehr zu verlieren. Wenn das neue Leben nicht klappt, so könnte ich mich immer noch umbringen, wie schon vorher (fast) geplant.

Diese Gedanken haben mich dazu bewogen, mein "neues Leben" dahingehend auszurichten, was mir gut tut und wie ich leben möchte.

Ich muss, um jetzt zu leben und zu überleben, etwas finden, was mir jetzt Freude und Lebensfreude gibt.

Wenn du Lust hast, können wir per PN weiter schreiben. Ich mag nicht alles im Forum veröffentlichen.

Liebe Grüße

JQulqi#-Sonnxe_


Heym, du tust mir wirklich sehr leid. Ich hasse mein Leben auch sehr, sehr oft. Aber gleich Suizid Gedanken? Bist du gut medikamentös eingestellt? Leider kenne ich mich mit deiner Krankheit nicht aus aber ich wollte dir nur viel Kraft wünschen, dass du dein weiteres Leben gut schaffst und du auch ganz, ganz viele glückliche Momente hast. :)*

HReyxm


Goldtau: So habe ich es noch nie gesehen. Ja, theoretisch könnte ich mir ein neues Leben aufbauen. Das Geld dazu wäre da.

Aber ich glaube dazu gehört auch ganz viel Mut und diese Mut habe ich nicht wirklich. Ich habe Angst vor Veränderungen.

Hm, und das man es vor dem Tod nochmal so richtig krachen lassen soll kenne ich. Diese Phantasie haben ja viele und sie ist gar nicht mal so abwegig. Aber auch hier: Ich glaube das könnte ich nichtigen ich das tue, dann gibt es ab diesem Zeitpunkt praktisch kein zurück mehr. Und ich bin sehr dankbar dafür, dass es dieses zurück bis zum letzten Moment gibt. Wie ich schönen geschrieben habe: würde ich wirklich zu 100 Prozent hinter einem Suizid stehen... dann wäre ich schon längst nicht mehr. Ich Will ja eigentlich leben. Suizid ist nur die absolute Notlösung. :-/


Juli-Sonne: Danke für deine Worte! @:)

Medikamentös bin ich glaub ich nicht so gut eingestellt. Aber da möchte ich eh mit meiner Psychiaterin reden, dort habe ich am 22.09 einen Termin


Uns sonst? Bin seit gestern Nacht mal wieder am grübeln über unnötige Dinge und meine Stimmung ist auch dementsprechend.

Ferien sind auch so gut wie zu Ende. Hm, eigentlich sollte es ja weiterlaufen wie bisher. Selbe Kurse, selbe Lehrer, vielleicht 3-7 alte Schüler weniger (die Wiederholer) und ein paar neue Schüler (Wiederholen der 12. Klasse, wobei die für mich ja nicht ganz so neu sind). Eigentlich alles gut, oder? Vielleicht habe ich aber genau davor Angst... dass alles weiter geht wie vorher?

E.hemaleigeNr NuCtzSe!r (#x565974)


Aber ich glaube dazu gehört auch ganz viel Mut und diese Mut habe ich nicht wirklich.

Jeder kann mutig sein, wenn er es denn wirklich möchte.

Ich habe folgenden Lieblingsspruch: "Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern die Einsicht, dass etwas anderes wichtiger ist."

Ich habe Angst vor Veränderungen.

Sterben wäre wohl mit Abstand die größte und vor allem absolut ungewisse Veränderung.

elleicht habe ich aber genau davor Angst... dass alles weiter geht wie vorher?

Dann solltest du etwas ändern.

Jjuli-So?nne_


Vielleicht könntest du versuchen, immer, wenn dumme Gedanken kommen oder unnötige Grübeleien, sofort an etwas anderes zu denken? Ich versuche das momentan. Manchmal gelingt es, manchmal leider nicht. Aber auch ich habe es satt, immer die Geeimerte zu sein und möchte, dass es aufwärts geht. Alles Liebe für dich. @:) :)*

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