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Wieder zunehmend Suizidgedanken

H}eyxm


Mir gehen diese Bilder nicht mehr aus dem Kopf. SVV-Druck und Suizidgedanken inklusive

E>hemaliger pNutzer (G#50407s297)


zumindest teilweise outen müssen und das möchte ich vermeiden.

Nein, wieso? Mit dem Argument "Der zeigt mir ekelhafte Bilder auf seinem Laptop" hättest du doch nicht verraten, wie deine Vorgeschichte aussieht.

M^amRmutx86


Mir gehen diese Bilder nicht mehr aus dem Kopf. SVV-Druck und Suizidgedanken inklusive

Ich weis nur zu gut, wie schwer es ist sich in solchen Momenten schöne Gedanken zu machen. Aber versuche es.

Mir hilft z.B. Gedanke an einen schönen Ort in der Natur:

Ich sitze auf einem grünen Hügel/Berg und sehe in ein schönes grünes Tal. Vielleicht auch noch mit einem plätschernden Bach. Eine schöne Brise weht vom Tal zu mir herauf. Im Hintergrund sieht man weitere Berge. Ich bin an diesem Ort ganz alleine und kann die Schönheit der Natur genießen.

Hast du für dich eventuell auch einen solchen Ort an du dich flüchten kannst?

Ansonsten hilft mir auch mit Kopfhörer sehr laut Musik zu hören.

GPolIdtaxu


Heym,

ich habe einige Zeit nicht mehr mitgeschrieben. Du hast deinen Frust rausgelassen, was ja auch sinnvoll und für dich erleichternd ist.

Du hast die Probleme mit deinem Vater geschildert.

Ich glaube, du suchst die Liebe, Zuneigung und Respekt deines Vaters.

Indem du versuchst, ihm alles recht zu machen. Wie beim Tomatenschälen. Du fragst vorher genau nach, und machst alles so genau, wie er es gesagt hat.

Aber hinterher "verschiebt er die Torpfosten" und verändert die Regeln, sodass du nun nach seinen "verschobenen Torpfosten" nachträglich wieder unrecht hast.

Mit solchen Leuten kannst du nicht vernünftig umgehen. Es gibt keine Möglichkeit für dich, es deinem Vater recht zu machen, wenn er hinterher die "Torpfosten verschiebt" und die Regeln des Spiels ändert. So, nach seinen sich ständig zu seinen Gunsten ändernden Regeln, wirst du das Spiel immer verlieren.

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Ich glaube, es geht deinem Vater darum, dich durch Liebesentzug zu regieren und zu manipulieren. Er stellt Regeln auf, nach denen du seine Liebe gewinnen sollst. Und immer, wenn du nach Regeln gewonnen hast, ändert er die Regeln eigenmächtig so, damit du wieder verloren hast. Damit du von ihm abhängig bleibst. Und immer weiter im Hamsterrad nach seiner Liebe hinterher hechelst.

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So oder so ähnlich habe ich das bei meinen Eltern auch erlebt. Regieren durch Liebesentzug. Ich hatte dadurch gelernt, niemals anderen Menschen zu vertrauen, ihnen Liebe zu zeigen oder Zuneigung von ihnen zu erhoffen. Denn wenn sie wüssten, dass ich sie liebe, hätten sie mich in der Hand, um mich mittels Liebesentzug zu manipulieren.

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Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich mutterseelenallein auf der Welt bin. Denn von den Eltern konnte ich nichts erwarten, keine Liebe, keine Zuneigung, keine emotionale Unterstützung. Mutterseelenallein. Egal, was und wie ich's machte, es war ihnen doch nie recht. Also war ich von da an frei. Egal, was und wie ich's machte, es konnte gegenüber den Eltern auch nicht mehr schlechter werden. ;-)

Also konnte ich von da an alles so machen, wie ich es will.

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Der Punkt, wo man die Mutterseelenalleinheit erkennt, ist zutiefst traurig. Als ob die Eltern gestorben wären, als ob die schöne behütete Kindheit gestorben wäre oder nur eine Lüge gewesen wäre.

Aber auch ein Punkt, wo die Freiheit des eigenen Erwachsenenlebens beginnt. Wo man sich sein Leben für sich - und nur für sich - einrichtet, nicht mehr für die Eltern. Wo man seine Lebenswege plant und beschreitet, losgelöst von den Eltern.

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Du selber bist noch sehr jung. Da wünschst und brauchst du womöglich noch die Unterstützung der Eltern, und sei es auch nur finanziell. Ich wüsste nicht, wie ich in deinem Alter besser damit umgegangen wäre. Bei mir wars ja auch nie so schlimm wie bei dir.

Ich schätze dich als Kämpfernatur ein. Du erkennst, was falsch läuft, du hast ein Gespür dafür.

Du "kotzt" dir hier deinen Frust raus, was auch sinnvoll ist. Sowas muss auch raus, sonst erstickt man daran.

Ich wünsche Dir, dass du Kraft sozusagen aus der Zukunft borgen kannst, um die jetzigen Torturen zu überstehen; um da durchzukommen, damit du Dir in der Zunkunft dein Leben aufbauen kannst. - Kleine eigene 1-Raum-Wohnung und ein Job, der das alles bezahlt. Etwas Geld übrig zum Ausgehen und vieleicht ein kleines Auto, um mobil zu sein.

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Was sind denn Deine Zukunftsziele? Wie möchtest Du nach der Schule denn leben?

Grüße *:)

a\bge)sofffenexr


Ich würde Jura nach der Schule. Ohne scheiß jetzt. Ist ein cooles Fach.

H3eyxm


Ich habe einen ewig langen Text am Handy geschrieben und jetzt ist er weg. :°(

Ich habe gerade keine Lust mehr und werde heute spät abends das Ganze nochmal am PC tippen. Bitte seht mir das nach. %:|

H"eym


So, jetzt ein neuer Versuch.


@ weihnachtssternchen3

Hm, ja, hätte ich. Aber ich bin in der Situation leider nicht darauf gekommen. Für mich gab es nur "Aushalten" und "outen". Naja, dann weiß ichs fürs nächste mal. :=o

die Lehrerin war übrigens angetan von seiner Präsentation und wurde angewiesen, nun öfter den Laptop mitzunehmen.... es besteht also durchaus Wiederholungsgefahr der Situation


@ Mammut86

:-D :-D :-D Ich musste jetzt ehrlich lachen. Es gibt einen Skill, der "innerer sicherer Ort" heißt und der geht genau so wie du es geschrieben hast. :-D

Ich muss aber ehrlich sagen, dass das definitiv nicht mein Lieblingsskill ist. ;-) Aber danke für den Ansatz! :)_


@ Goldtau

Ich hatte dadurch gelernt, niemals anderen Menschen zu vertrauen, ihnen Liebe zu zeigen oder Zuneigung von ihnen zu erhoffen.

Das trifft es fast.

Ich habe ja sehr große Probleme Vertrauen zu fassen und auch Liebe zu zeigen. Das geht - wenn überhaupt - erst nach langer Zeit.

Das letzte ist bei mir ein bisschen anders. Ich habe jahrelang den Kontakt zu fremden Frauen (!!!) gesucht, die in ein gewisses Schema gepasst haben (äußerlich und/oder vom Charakter). Das waren meist Lehrerinnen und Erzieher. Damals konnte ich das gar nicht einordnet, habe sogar Homosexualität in Bedacht gezogen.

Heute würde ich sagen, es war eine Art Mutterkomplex.

Fing an mit ca. 12 Jahren. Das war die Zeit, in der meine Mutter ins Ausland ist.

zur Erklärung: meine Mutter hatte nie sonderlich viel Zeit. Sie war selbstständig und musste arbeiten, dass wir auch nur so halbwegs über die Runden kamen. Ich habe ihr nie und mache ihr da keine Vorwürfe. Sie musste.

Als ich klein war, hatte ich verschiedene Nannys, die auf mich aufgepasst haben. Die fand ich auch okay.

Nur ich weiß noch, dass ich es immer doof fand, wenn ich nachts aufgewacht bin (z.b. wegen Durst), dass meine Mutter so gut wie nie da war, immer nur die Nanny. Ins Bett gebracht hat sie mich schon meistens, musste jedoch danach nochmal weg.

Ab ca. 7 J. war ich auf mich alleine gestellt. Also nicht wirklich, aber ich hatte halt keinen Babysitter mehr.

Ich habe mich selber beschäftigt und war oft auch bei Mama auf der Arbeit in einem Nebenraum (sie war Pächterin einer Gaststätte, also ging das gut). Ich war nie unbetreut, konnte also immer hin.

Aber auch da fand ich doof, dass sie mich jeden Abend ins Bett geschickt hat. Ich fragte dann immer wann sie kommt und sie sagte meistens "höchstens eine Stunde". Also bin ich zur Wohnung (nur 1-2 Minuten weg) und häufig lag ich da auch noch eine Zeit im Bett. Sie kam fast nie nach einer Stunde. Meist erst weit nach Mitternacht, wobei ich da meist auch eingeschlafen war.

Den Ruhetag habe ich immer geliebt - da hatte ich meine Mutter!

Jedenfalls war ich unter der Woche bei ihr und am WE bei meinem Vater.

Mein Vater hat immer etwas mit mir gemacht: Spielplatz, Kindermuseum, Kindertheater, Freizeitpark etc. Das habe ich richtig genossen und ich war immer traurig, als das WE vorbei war.

Mit 11 J. bin ich zu ihm gezogen und seitdem hat sich irgendwas geändert. Es gab vermehrt Streit (auch pubertär bedingt, obwohl ich da nie schlimm war. Sagt sogar mein Vater heute ;-) ). Und Unternehmungen wurden die Seltenheit. Computer war das Wort der Stunde.

Warum sich das geändert hat? Ich weiß nicht. :°(

Was ich damit sagen will: er war nicht immer so, im Gegenteil.

Und ich weiß, dass er mich auch heute noch liebt, aber, aber, aber... :-(


Gestern auch wieder eine Situation. Abends sagte er mir, er ist nicht mehr der jüngste und ich muss in Zukunft mehr mithelfen. Er wird 65 Jahre

Klar ist er nicht mehr der Jüngste, aber ich bin auch nicht so fit wie andere 20-jährige und noch dazu habe ich 30h/Woche Unterricht, dazu kommt DBT, alle Anfahrtswege, theoretisch noch Therapie und die Zeit für Lernen/Hausaufgabe. Ich komme locker auf 40h/Woche, das ist soviel wie die meisten Arbeiten.

Ich mache meine Wäsche und koche meistens, kehren auch. Abwaschen manchmal. Gestern war die Situation so:

Was ich gemacht habe: Wohnung gekehrt, Küche geschrubbt, Geschirr gespült, Essen aufgestellt (hat sich dann von alleine gekocht), war einkaufen mit ihm, hab die Einkäufe alleine eingeräumt.

Was er gemacht hat: Nudelsalat, Spüle geschrubbt, war mit mir einkaufen und später nochmal kurz alleine, und hat mein geschrubbe in der Küche aufgewischt.

Ich finde das recht ausgeglichen. Und ich habe auch dementsprechend verärgert reagiert als er meinte, ich müsse in Zukuft mehr machen. >:( Das schaffe ich gar nicht!

Klar, er hat ein gewisses Alter und aus gesundheitliche Probleme, aber er ist Rentner und kann es dadurch auch ruhiger angehen lassen.


Fortsetzung (Antwort auf abgesoffener) folgt.

MDammsutQ86


Ich habe einen ewig langen Text am Handy geschrieben und jetzt ist er weg. :°(

Ich habe gerade keine Lust mehr und werde heute spät abends das Ganze nochmal am PC tippen. Bitte seht mir das nach. %:|

Keine Sorge Heym. :)z Stresse dich nicht. Niemand wird dir das übel nehmen. :)z


ich habe einige Zeit nicht mehr mitgeschrieben. Du hast deinen Frust rausgelassen, was ja auch sinnvoll und für dich erleichternd ist.

Wege zu finden wie du deine Wut in gesunden Schüben ablassen kannst, ist denke einer der wichtigsten Punkte. Damit du sie nicht gegen dich selbst richtest. Sie einfach zu schlucken und aufzustauen ist nicht gut. Es ist auch mal erlaubt auf den Tisch zu hauen.

Habe früher immer alles geschluckt und meine Wut nie rausgelassen. Richtete meine ganze Wut immer mehr gegen mich. Jetzt schreie und fluche ich auch schon mal wenn ich wütend bin, oder schlage mit der Faust auf den Tisch. Dieses Verhalten mögen leider nicht alle bzw. finden es übertrieben. Aber das ist mir meist egal, denn es ist besser als es zu schlucken und sich selbst zu schaden.


Ich glaube, es geht deinem Vater darum, dich durch Liebesentzug zu regieren und zu manipulieren. Er stellt Regeln auf, nach denen du seine Liebe gewinnen sollst.

Ich würde deinem Vater nicht unbedingt Absicht unterstellen. Dafür wirkt er für mich in deinen Erzählungen zu unkontrolliert. Ich vermute, dass ihm gar nicht (oder zumindest in den jeweiligen Momenten) gar nicht bewusst ist, wie er dich behandelt und dich verletzt.

Da stellt sich mir die Frage: Weist du ihn darauf hin? Bzw. hast du ihn früher darauf hingewiesen?

Ich kenne es von meinem Vater von früher sehr stark. Er war wütend auf sich selbst bzw. einfach auf die Situation an sich und konnte mit seinem Aggressionen nicht umgehen. Da waren leider oft wir Kinder oder unsere Mutter dann die Leittragenden. Er wurde zwar nicht handgreiflich aber schrie und tobte wie verrückt. Hatte da wirklich oft Angst um mich oder meine Mutter. Erkannte ihn in diesen Situationen nicht wieder. Das konnte von einer Sekunde auf die andere passieren.


ER hatte seinen Laptop dabei und hat darauf eine kleine Präsentation vorbereitet. Als er fertig war, spielte er in Dauerschleife Bilder ab. Bilder, die mich SEHR getriggert haben.

Bilder von blutverschmierten Menschen nach SVV. Aufgeschnittene Pulsadern, Depribilder, etc.!!!!

OK. Ich habe ihm ja einmal unterstellt, dass er auf seine eigene etwas kranke Art nett sein will. Aber mit dieser Aktion hat er sich meiner Meinung nach alle Punkte verspielt. Ich weis ja nicht inwieweit deine Mitschüler und vor allem er über deine Probleme bescheid wissen. Aber da du die letzte Klasse ja wegen Krankenhausaufenthalte zweimal wiederholt hast, dürften sie ja ungefähr bescheid wissen. Wenn ja, dann hätte er sich meiner Meinung nach sogar eine Verwarnung verdient.


Die hatte ich einige Zeit lang durch die Frau vom Jugendamt. Hätte ich sie 2 Monate länger gehabt, wäre ich nicht mehr hier, sondern in einer therapeutischen/betreuten Wohngruppe. Mit der neuen Frau von JA kann und konnte ich nie.

Ich glaube, dass es für deine Entwicklung extrem wichtig wäre von deinem Vater wegzukommen. Damit will ich nicht sagen, dass du den Kontakt abbrechen sollst. Ich vermute, dass du zu Hause schon standardmäßig so unter Anspannung stehst, dass du gar nicht mehr entspannen kannst. Du lebst in andauernder Angst etwas falsch zu machen und den Gefühlsausbrüchen deines Vaters.

Dabei sollte dein zu Hause ein Ort sein wo du Kraft tanken und Schutz suchen kannst. Wo du um Hilfe bitten kannst und darfst. Wo du Fehler machen darfst.

Für mich hört es sich so an als ob du eigentlich nie wirklich entspannen kannst. Du gehst in der Früh in die Schule. Kämpfst dich dort durch, versuchst dein Leben trotz deiner Handicaps zu meistern. Gibst dort wahrscheinlich regelmäßig mehr als 100 %. Dann kommst du nach Hause und wo du eigentlich entspannen können solltest. Aber stattdessen kämpfst du dort weiter. Da kann ich auch deine andauernde Schlappheit verstehen. :)* :)* :)* :)*

MGamm^utc8x6


die Lehrerin war übrigens angetan von seiner Präsentation und wurde angewiesen, nun öfter den Laptop mitzunehmen.... es besteht also durchaus Wiederholungsgefahr der Situation

Ging die Präsentation nun um etwas anderes oder waren das die Depribilder? ???

HheWyxm


Ich habe schon ernsthaft überlegt Jura zu studieren - aber das soll ja durchaus hart sein und ich bin nur durchschnittlich im Recht-Teil von Wirtschaft.

Außerdem... Mein Vater sagt, Studium geht finanziell nur, wenn ich es dual mache - und ein Duales Studium würde ich nicht schaffen. Das wäre nochmal ein vielfaches stressiger als jetzt und ich hab ja jetzt schon Probleme.

Also eher kein Studium.

Und Ausbildung... Mir sagt einfach nichts zu. Am ehsten noch Mediengestalter, wobei ich da auch Bauchschmerzen habe. Muss wohl doch was machen, nur was zu machen.


Ich bin überall nur durchschnittlich bis unterdurchschnittlich. Das Einzige, wo ich gut bin, ist Kunst. Und das ich nur per Studium möglich und bringt kaum Brot. Und ins Lehramt will ich nicht.

Und ich denke nicht, dass es eine gute Wahl wäre. Ich neige nämlich zu Wutanfällen, wenn mir im Kunstbereich etwas nich so gelingen will, wie ich es will. Und das ist nicht so selten.

Und Bildbearbeitung (Wahlfach) bin ich wieder durchschnittlich und ich weiß auch nicht, ob ich einLeben lang nur Bilder bearbeiten/gestalten etc. könnte.

Und wenn man mich nach Interessen fragt, bin ich sowieso so gut wie raus. Tiere mag ich.

Aber sowohl Tiermedizin (wäre ja auch Studium), Biologie (Studium), Tieraezthelferin, als auch Tierpfleger ist aus verschiedenen Gründen keine Option. ":/

H;eym


:-D Die Präsentation selber ging um was anderes. Wir sollten ja erörtern, warum der Sohn der Hauptperson sterben musste.

Er hat dann die These aufgestellt, er hätte Suizid begangen. Das Alter des Kindes wird im ganzen Buch nie erwähnt, aber es ist auszugehen, dass er 5-8 um den Dreh ist. Seine These hat natürlich eine Diskussion ausgelöst. "Kinder in diesem Alter denken noch nicht an Suizid".Die Diskussion hat mich übrigens bei weitem nicht so getriggert, wie die Bilder, wenngleich doch etwas. Der Lehrerin hat halt die Diskussion gefallen etc. Das mit den Bildern gat sie nur teilweise mitbekommen, da auch sie das Zimmer verlassen hatte. Nur ein paar wenige sah sie. Aber da Klassenkameraden im nachhinein noch mit der Lehrerin geredet haben, weiß sie es jetzt bestimmt voll und ganz

Und nein, die Klassenkameraden wissen nicht bescheid. Bzw. eine weiß Ansätze, weil sie versehentlich eine unspektakuläre SVv-Narve gesehen hat. Hab sie gebeten es nicht herum zu erzählen und ich denke, sie hat es eingehalten.

Und er hat auch mal 2-3 Narben gesehen. Aber ich weiß nicht, ob er das in den richtigen Zusammenhang gebracht hat, da ich nicht erzählt habe, woher die kommen. Und ich weiß nicht, ob er es nicht schon längst vergessen hat.

Die Klassenkameraden, die damals meinen Suizidversuch bzw. meine zwei und die Klinikaufhalte mitbekommen haben, sind nicht mehr auf der Schule. (Durch meine Wiederholungen bin ich ja hinterher).

Inwiefern die Lehrerin bescheid weiß, weiß ich nicht. Ich hatte sie virher nich nie, also auch damals nicht. Ich gehe eher davon aus, dass sie von nichts weiß.


Den Rest beantworte ich mirgen am PC, da ich einiges zitieren muss und mir das am Handy zu doof ist. :-D

Außerdem will ich jetzt schlafen. :-p


Danke für deine Antwort Mammut! :)_

EThema9ligmer N:utzerJ (0#5659x74)


Swanlake, ich hätte das Zimmer verlassen können. Es war eh freie Gruppenarbeit und es waren nur 7 Personen im Zimmer.

Ich habe das auch ernsthaft überlegt. Aber dann hätte ich mich vor meiner Gruppe oder vor der Lehrerin zumindest teilweise outen müssen und das möchte ich vermeiden.

Richtig, du hättest das Zimmer verlassen können. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, wie du darauf hättest reagieren können - zur Not hättest du auch kommentarlos aus der Klasse laufen können und später dann behaupten, dir wäre plötzlich übel geworden oder du könntest kein Blut sehen.

Ich denke auch nicht, dass du sauer auf diesen Jungen sein solltest - sondern auf dich selbst.

Natürlich ist so eine Präsentation geschmacklos - vielleicht sogar etwas Rücksichtslos. Aber unabhängig davon, ob ihm wirklich bewusst war, was er damit bei seinen Mitschülern auslösen könnte - das bezweifle ich übrigens - bist du daran gescheitert, dich selbst zu schützen.

Dir wird es noch oft genug passieren, dass Menschen deine persönlichen Grenzen überschreiten. Ob bewusst oder unbewusst spielt kaum eine Rolle.

Wenn du nicht in der Lage bist, adäquat mit solchen Situationen umzugehen (und dich selbst zu schützen), ist das letztlich dein Problem. Egal wie falsch sich andere verhalten - sich darüber aufzuregen bringt nichts. Du hast nämlich das Nachsehen, wenn du dich nicht verteidigen kannst.

HVe.yxm


Ich würde deinem Vater nicht unbedingt Absicht unterstellen. Dafür wirkt er für mich in deinen Erzählungen zu unkontrolliert. Ich vermute, dass ihm gar nicht (oder zumindest in den jeweiligen Momenten) gar nicht bewusst ist, wie er dich behandelt und dich verletzt.

Da stellt sich mir die Frage: Weist du ihn darauf hin? Bzw. hast du ihn früher darauf hingewiesen?

Das stimme ich voll zu. Absicht ist es mit Sicherheit nicht. Vielmehr denke ich genau DAS:

Ich kenne es von meinem Vater von früher sehr stark. Er war wütend auf sich selbst bzw. einfach auf die Situation an sich und konnte mit seinem Aggressionen nicht umgehen. Da waren leider oft wir Kinder oder unsere Mutter dann die Leittragenden.

Er ist selbst unzufrieden und die Einzige, die da ist, bin ich. Also bekomme ich das alles ab.

Ich denke sogar, dass ihm therapeutische Hilfe gut tun würde, aber das würde er sich nie eingestehen.

Den Vorschlag haben schon mal ein paar meiner Ärzte ihm gegenüber gemacht, er hat jedoch alles abgeschmettert. ]:D

Das konnte von einer Sekunde auf die andere passieren.

Auch ja.

Es gibt,wie ich es nenne, "Meckerphasen", da ist er nur am nörgeln. Aber meist kommt das völlig aus dem nichts heraus. Vorher war alles okay - dann fängt er an - und wenn er mich schön fertig gemacht hat, geht er wieder zum Alttag über und tut so als sei nichts passiert. :-/

Ich glaube, dass es für deine Entwicklung extrem wichtig wäre von deinem Vater wegzukommen. Damit will ich nicht sagen, dass du den Kontakt abbrechen sollst. Ich vermute, dass du zu Hause schon standardmäßig so unter Anspannung stehst, dass du gar nicht mehr entspannen kannst. Du lebst in andauernder Angst etwas falsch zu machen und den Gefühlsausbrüchen deines Vaters.

Den fettgedruckten Satz habe ich (und mein Vater) Reih auf und Reih runter von Ärzten, Therapeuten, Sozialpädagogen,... gehört. Aber er steht da voll dagegen. Ausziehen in einer therapeutische Wohngruppe? Für ihn keine Option. Was mit mir ist ist nebensache.

Und glaubt mir, er KANN seine Meinung durchsetzen, da habe ich null Chance dagegen. Deshalb wohne ich auch noch hier.

Wäre das mit dem JA damals einen Tick länger gegangen..... Tja, ist es aber nicht.

Jetzt hoffe ich, dass ich selbst bald ausziehen kann - wobei ich mir echt nicht sicher bin ob ich es schaffe, so alleine auf mich bestellt.

Betreutes Wohnen wäre zumindest für die Anfangszeit toll. Aber da mein Vater da vermutlich auch zahlen müsste, da unterhaltspflichtig, treibt er mir das mich Nachdruck aus. :-|

Für mich hört es sich so an als ob du eigentlich nie wirklich entspannen kannst. Du gehst in der Früh in die Schule. Kämpfst dich dort durch, versuchst dein Leben trotz deiner Handicaps zu meistern. Gibst dort wahrscheinlich regelmäßig mehr als 100 %. Dann kommst du nach Hause und wo du eigentlich entspannen können solltest. Aber stattdessen kämpfst du dort weiter. Da kann ich auch deine andauernde Schlappheit verstehen.

Joa, kann man so sehen. ]:D


Warum zum Teufel verstehst du mich und meine Situation so gut? Ich brauche gar nicht so viel zu schreiben und du blickst trotzdem voll durch. Ist ja fast schon gruslig ]:D :)_

Was ich eigentlich sagen wollte: DANKE @:)



Dir wird es noch oft genug passieren, dass Menschen deine persönlichen Grenzen überschreiten. Ob bewusst oder unbewusst spielt kaum eine Rolle.

Ich finde es ist durchaus ein Unterschied, ob sowas bewusst oder unbewusst passiert. Außerdem gehe ich sehr stark davon aus, dass er sich im WWW der "Psychischen Krankheiten" Alle Seiten, über KRankheiten, diverse Foren etc. bestens auskennt (das zeigen auch die Bilder und sein Wissen) und dann dürfte ihn auch mehr als bekannt sein, dass solche Bilder triggern.

bist du daran gescheitert, dich selbst zu schützen.

Klar, das bin ich. Und daran muss ich auch arbeiten, aber das geht auch nicht von jetzt auf gleich.

Unbewusste Trigger - okay.

Aber wenn bewusst solche Bilder vor einer Klasse gezeigt werden, das muss einfach nicht sein! :|N

EUhemaRliger NuEtzewr (#5x65974)


Aber wenn bewusst solche Bilder vor einer Klasse gezeigt werden, das muss einfach nicht sein! :|N

Nein, natürlich nicht. Ich wollte damit auch nicht ausdrücken, dass sein Verhalten auf irgendeine Weise in Ordnung war.

Es geht mir nur darum, dass du lernen musst, dich abzugrenzen. Es gibt eben genug Menschen, die sich nicht an Regeln, moralische Werte und gesellschaftliche Normen halten.

Ekhemali@ger NCutzer (n#565974x)


Egal ob du unbewusst oder bewusst getriggert wirst - das spielt (wie gesagt) keine Rolle. Wenn du nicht lernst dich selbst zu schützen, wirst du untergehen.

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