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Wieder zunehmend Suizidgedanken

J/uJley


Kripo fände ich ganz cool und spannend, aber da ist nix mit Jobs hier.

Wieso nicht?

(man muss da natürlich erst "normaler" Polizist werden. Und der Test ist hart. Aber mit Narben und so hat man da eh keine Chance. Ich hatte damals noch keine Narben als ich den Test gemacht habe. War 16 und topfit. Trotzdem war ich am Ende polizeidienstuntauglich.)

HPeym


Wieso nicht?

Wegen den von dir genannten Gründen. ]:D :)_

Außerdem bin ich nicht sehr sportlich - den Test würde ich da niemals bestehen.

Allgemein... Könnte ich mir durchaus was Richtung Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst vorstellen. Aber da sollte man sowohl körperlich fit als auch psychisch stabil sein. %:|

Fluglotse hatte ich auch schon mal überlegt, da ich Flugzeuge faszinierend finde. ABER: das ist ein mega anspruchsvoller Job, wo man Höchstleistung erbringen muss. Und auch hier: ich bin psychisch nicht gesubd. Ich bin wohl kaum in der Lage stundenlang hochkonzentriert zu sein. Und da davon u. U. Menschenleben abhängen... Nö.

Was noch? %:|

Öhm. Alles am Telegin mache ich erstens nicht gerne und zweitens scheidet es deshalb aus, weil ich mir nicht durch die Jobwahl noch mehr Leidensdruck ausbauen will.

Tiere mag ich - tiermedizinische Fachangestellte/Tierpfleger ist auch nicht so toll, da ich mit bestimmten Tieren nicht kann, z. B. Hunde, Kühe... Da habe ich regelrecht eine Phovie, nein, nicht regelrecht, es IST eine Phobie.

{:(

Krankenpfleger/medizinische Fachangestellte ist auch doof, da ich Panik vor Blut habe.

Banken und Versicherungen sind zum einschlafen (und Telefon :[]).

Ich glaube, ich muss halt doch einen Beruf nehmen, der mich nicht so wirklich interessiert.

Studium wäre ich genauso im Zwispalt. Und Studium wird ja nicht möglich sein ":/



SilkPearl :-D :)_

Ja, ich war/bin in Therapie.

Ein Klinikaufenthalt aufgrund eines Suizidversuchs, ambulante Therapie, die aber von der Therapeutin abgevrochen wurde, nochmal Klinikaufenthalt (inkl. Suiversuch) und jetzt ab... Morgen wohl entgültig wieder eine Therapie (ambulant). Außerdem habe ich eine Psychiaterin.

Warum es mir so geht? Ja, auch Depressiinen. Dann noch Überforderung von allem, Selbstunsicherheit, keinen Halt, ach, was weiß ich. %:| im grunde gehts mir ja gut... Sollte es mir gut gehen.

JVuxley


Außerdem bin ich nicht sehr sportlich - den Test würde ich da niemals bestehen.

Du musst außerdem eine bestimmte Größe und nen bestimmten BMI haben. Zumindest war das damals (2000) so. Da wurde man am Einstellungstag nochmal gemessen & gewogen, und wenn der BMI zu niedrig oder zu hoch war, warst du draußen.

H+eym


Da habe ich als dicker Zwerg ja tolle Voraussetzungen. ]:D

J(ulexy


Ich glaube nicht, dass du ein dicker Zwerg bist :)_ @:)

Mbammuot86


Warum es mir so geht? Ja, auch Depressiinen. Dann noch Überforderung von allem, Selbstunsicherheit, keinen Halt, ach, was weiß ich. %:| im grunde gehts mir ja gut... Sollte es mir gut gehen.

Könnten es vielleicht Schuldgefühle sein? Ich habe das Gefühl, dass die oft die Angst für etwas Schuld zu sein davor abhält deinen Standpunkt zu vertreten. So z.B. bei "T.". Bei ihm hältst du dich zurück, weil du Angst hast Schuld zu sein wenn es ihm schlecht geht. Und dein Vater scheint dich auch mit Schuldgefühlen sehr stark zu beeinflussen.

Die Frage währe dann woher diese Schuldgefühle kommen?

zur Erklärung: meine Mutter hatte nie sonderlich viel Zeit. Sie war selbstständig und musste arbeiten, dass wir auch nur so halbwegs über die Runden kamen. Ich habe ihr nie und mache ihr da keine Vorwürfe. Sie musste.

Als ich klein war, hatte ich verschiedene Nannys, die auf mich aufgepasst haben. Die fand ich auch okay.

Nur ich weiß noch, dass ich es immer doof fand, wenn ich nachts aufgewacht bin (z.b. wegen Durst), dass meine Mutter so gut wie nie da war, immer nur die Nanny. Ins Bett gebracht hat sie mich schon meistens, musste jedoch danach nochmal weg.

Ab ca. 7 J. war ich auf mich alleine gestellt. Also nicht wirklich, aber ich hatte halt keinen Babysitter mehr.

Ich habe mich selber beschäftigt und war oft auch bei Mama auf der Arbeit in einem Nebenraum (sie war Pächterin einer Gaststätte, also ging das gut). Ich war nie unbetreut, konnte also immer hin.

Aber auch da fand ich doof, dass sie mich jeden Abend ins Bett geschickt hat. Ich fragte dann immer wann sie kommt und sie sagte meistens "höchstens eine Stunde". Also bin ich zur Wohnung (nur 1-2 Minuten weg) und häufig lag ich da auch noch eine Zeit im Bett. Sie kam fast nie nach einer Stunde. Meist erst weit nach Mitternacht, wobei ich da meist auch eingeschlafen war.

Den Ruhetag habe ich immer geliebt - da hatte ich meine Mutter!

Jedenfalls war ich unter der Woche bei ihr und am WE bei meinem Vater.

Mein Vater hat immer etwas mit mir gemacht: Spielplatz, Kindermuseum, Kindertheater, Freizeitpark etc. Das habe ich richtig genossen und ich war immer traurig, als das WE vorbei war.

Mit 11 J. bin ich zu ihm gezogen und seitdem hat sich irgendwas geändert. Es gab vermehrt Streit (auch pubertär bedingt, obwohl ich da nie schlimm war. Sagt sogar mein Vater heute ;-) ). Und Unternehmungen wurden die Seltenheit. Computer war das Wort der Stunde.

Warum sich das geändert hat? Ich weiß nicht. :°(

Was ich damit sagen will: er war nicht immer so, im Gegenteil.

Und ich weiß, dass er mich auch heute noch liebt, aber, aber, aber... :-(

Heym ich vermute, dass in diesen wenigen Zeilen sehr vieles Steckt, dass aufgearbeitet gehört. Auch wenn es dir vermutlich nicht bewusst ist. Für mich hört sich das sehr nach Einsamkeit, Trauer und möglicherweise auch Schuldgefühlen an. Kann es sein, dass du vielleicht dich Schuldig gefühlt hast, weil deine Mutter so im Stress war? Oder weil sie sich neben ihrem Gaststätte auch noch um dich kümmern musste? Ich denke ein Kind mit 7 Jahren kann ein solche Situation kaum bis überhaupt nicht realistisch bearbeiten.

Aber auch da fand ich doof, dass sie mich jeden Abend ins Bett geschickt hat. Ich fragte dann immer wann sie kommt und sie sagte meistens "höchstens eine Stunde". Also bin ich zur Wohnung (nur 1-2 Minuten weg) und häufig lag ich da auch noch eine Zeit im Bett. Sie kam fast nie nach einer Stunde. Meist erst weit nach Mitternacht, wobei ich da meist auch eingeschlafen war.

Diese Zeilen machen mich vor allem sehr traurig. Wenn ich mir vorstelle, das sich wach liege und auf meine Mutter warte, aber sie kommt und kommt nicht. Da müssen einem ja alle möglichen Gedanken kommen. "Meine Mutter interessiert sich nicht für mich! Ich bin doch nur eine Belastung, wenn ich nicht währe, dann hätte Mutter mehr Zeit für die Gaststätte! usw.

Ich habe ihr nie und mache ihr da keine Vorwürfe. Sie musste.

Kann es sein, dass du dir vielleicht stattdessen selbst Vorwürfe machst bzw. gemacht hast? Aus eigener Erfahrung weis ich, dass diese Vorwürfe bzw. Schuldgefühle überhaupt keinen rationalen Ursprung haben müssen. Ich leide selbst unter gewaltigen Schuldgefühlen für die ich rational betrachten absolut nichts kann.


Du hast mal geschrieben, dass sich deine Eltern absolut nicht im guten getrennt haben. Wie hast du diese Zeit erlebt? Hast du die Auseinandersetzungen deiner Eltern miterleben müssen? Wurdest du in ihre Streitigkeiten mit hineingezogen?

Wurden diese Themen einmal in eine Therapie angesprochen bzw. behandelt?

S ilk{PeaErl


Liebe Heym, danke für Deine Antwort an mich. @:)

ach, was weiß ich. %:| im grunde gehts mir ja gut... Sollte es mir gut gehen.

Das klingt so tapfer, aber auch doch ratlos. Menschen, die Dir zur Seite stehen, hast Du ja eine ganze Menge, und das ist gut. Kann es sein, dass Du Dich trotzdem einsam fühlst?

Wenn der Vater, der früher das kleine Mädchen liebte und verwöhnte, sich mit dem älter werdenden Kind auseinandersetzen muss - ja, dann ändert sich einiges… daran kann ich mich auch entsinnen, bloß starb mein Pappa sehr früh. So dass ich nicht weiß, wie sich unser Verhältnis entwickelt hätte.

Ich finde es schön, dass Du momentan eine Phase hast, in der Du Deinen Weg gehen kannst, wenn auch vielleicht nicht ganz ohne Stolpersteine. :)_

HQeOym


Ich komme gerade von der Therapie - und bin schon wieder am zweifeln.

Eigentlich möchte ich nicht mehr zur Therapie. Der Therapeut ist echt okay, aber ich komme mir doof

Mein Verstand sagt aber, ich soll die Therapie machen. Ich meine,ich habe nichts zu verlieren und bebestenfalls hilft es mir.

Der Therapieabbruch meiner Therapeutin vor fast einem Jahr hat tiefere (langfristige) Spuren hinterlassen, als ich dachte.

Bei ihr damals war ich ehrlich - und ich wurde weggeschickt.

Und jetzt habe ich Angst ehrlich zu sein. Vieles habe ich nicht oder auch nicht richtig erzählt. Aber so kann die Therapie nicht funktionieren. :-(

.

Ich hasse dieses Leben. Jetzt muss ich theoretisch noch weg. Anweisung vom Vater Synagoge,, aber ich hab so null Bock. Ich bin seit heute um kurz nach 7 unterwegs, ich will meine Ruhe.

Ich werde versuchen, dass er mich da lässt, aber so richtig offnung habe ich nicht.

Und Schule kotzt mich auch an. >:(

Wofür das alles? Das Leben macht weder Spaß, noch Sinn. Es ist ein bloßes herumquälen Tag für Tag, Monat für Monat, Jahr für Jahr. :°(


Auf die Beiträge gehe ich später oder morgen ein. %:|

SpilbJer


Und jetzt habe ich Angst ehrlich zu sein.

Kannst du ihm das sagen? Ich hatte vor ein paar Wochen eine Situation mit meiner Therapeutin - ging um ein sehr schwieriges Thema für mich und ich hatte Angst, sie könnte mich nachher ablehnen oder anders (negativ) über mich denken. Also haben wir zuerst über diese Befürchtungen gesprochen. Ich habe sie z. B. gefragt, ob sie je erlebt hat, dass etwas, was ein Patient erzählt hat, sie nachhaltig erschüttert hat. Das ist tatsächlich mal vorgekommen, sie hat mir erklärt, worum es da ging - hatte mit meinem Thema nicht wirklich was zu tun. Ich habe noch mehrmals nachgefragt, ob es sonst wirklich nichts gibt und es dann letztendlich erzählt, und sie hat gut reagiert.

Vielleicht könnt ihr also zuerst sowas besprechen? Noch nicht die schwierigen Themen selbst? Und falls du das mit deiner vorherigen Therapeutin noch nicht erwähnt hast, würde ich das natürlich unbedingt noch machen. Vielleicht kann er dir da die Angst nehmen. @:)

Ich seh's übrigens so wie dein Verstand. ;-)

SlilkP(earl


Ein stimmungsmäßiger Absturz, Heym? Dir bekannt, so wie häufiger, nicht wahr? :°_

Warum ist das immer so umfassend, wenn es Dich erwischt? Warum ist gleich das ganze Leben nichts mehr wert, wenn eines nicht recht stimmen oder passen will? Kennst Du das von Dir als Kind?

Hoeyxm


Kann es sein, dass du vielleicht dich Schuldig gefühlt hast, weil deine Mutter so im Stress war? Oder weil sie sich neben ihrem Gaststätte auch noch um dich kümmern musste?

Kann es sein, dass du dir vielleicht stattdessen selbst Vorwürfe machst bzw. gemacht hast

Eigentlich nicht. Jedenfalls nicht bewusst. Ich war halt traurig, wusste aber, dass ich an der Situatio nichts ändern kann.

Du hast mal geschrieben, dass sich deine Eltern absolut nicht im guten getrennt haben. Wie hast du diese Zeit erlebt? Hast du die Auseinandersetzungen deiner Eltern miterleben müssen? Wurdest du in ihre Streitigkeiten mit hineingezogen?

Ich habe gestern extra nochmal in den alten Gerichtsakten rumgestöbert. Es gab die Scheidung mit Sorgerechtsstreit '97, dann wegen Sorgerecht ud Unterhalt was in '03, dann in '04. Und in 06'gab es dann ein gemeinsames Sorgerecht und dann '07 nochmal was wegen Ruhen der elterlichen Sorge von meiner Mutter.

Mitbekommen... habe ich eine Hand voll Gerichtsverhandlungen, da ich dort auch aussagen musste.

Ich fand es doof. Die Richterin hat mich gefragt, ob ich lieber bei Mama oder bei Papa wohnen will.

Ja, was weiß denn ich. Ich mag beide Elternteile und beide Wohnorte, ich will mich nicht entscheiden müssen. %:|

Das Fettgedruckte habe ich damals der Richterin zu Protokoll gegeben.

Ansonsten wusste ich, dass meine Eltern Auseinandersetzungen hatten. War ja kaum zu verbergen. ]:D

Aber ich würde doch sagen, dass sie es zumindest versucht haben, es etwas von mit fern zu halten.

Wurden diese Themen einmal in eine Therapie angesprochen bzw. behandelt?

Nein. Kurz mal stationär, aber da war wichtigeres Suizidalität im Vordergrund. Bei meiner alten Therapeutin kam es nie dazu und bei meinem jetzigen bin ich noch nicht so weit.


Kann es sein, dass Du Dich trotzdem einsam fühlst?

Ja, schon. Ich fühle mich oft einsam.

Ich hätte gerne wenigstens 2-3 Freunde, mit denen ich regelmäßig (muss aber nicht häufig sein) was machen könnte. Hm.

Für die Meisten bin ich jedoch uninteressant. Ich bin nicht das typische Mädchen, bzw. die typische Frau. Ich kann nicht groß was mit Shopping und Nägel machen und Schmicken und Jungs/Männer anfangen. %:|

Dafür habe ich einfach nicht die Kraft. Wenn es mir halbwegs gut geht, dann gehe ich durchaus mal in einen Laden, aber im "Normalzustand" ist dafür keine Zeit. Da bin ich froh, dass ich morgens aus dem Bett komme und den Tag hinter mich bringe.


bloß starb mein Pappa sehr früh.

:°_ :)* Achherrje, das ist ja auch ne doofe Situation. Ich drücke dich mal gaaaanz lieb!


Kannst du ihm das sagen?

Hm, ich muss mal schauen. Ehrlich gesagt, ist das Vertrauen noch nicht wirklich da, aber ich hatte ja bisher auch nur 5,6,7 ? Stunden bei ihm. Und ich brauche durchaus Monate um halbwegs zu vertrauen.

Aber vielleicht... wenn sich eine passende Situation ergibt...

Grob weiß er was passiert ist, aber nicht, dass das immer noch einen Einfluss auf mich hat.

Schon doof, wenn einem eine Therapeutin sagt, sie könne nicht mehr helfen. %:| Aber ich gebe nicht auf. Oder doch? Irgendwann? :-/

Noch nicht die schwierigen Themen selbst?

Wir haben heute... über Schüchternheit usw. geredet. War eigentlich total cool und ich habe den Auftrag nun etwas auf mich zu achten, wie ich in welchen Situationen reagiere.

Aber doch, Therapie nach dieser relativ langen Pause ist komisch. Und ich weiß nicht, ob ich mich wirklich darauf einlassen kann, auch wenn ich mir das sehr wünsche und ich mein Bestes geben werde.


Dir bekannt, so wie häufiger, nicht wahr?

:=o Kann man so sagen. Meine Stimmung ähnelt einer Sinus-/Kosinuskurve. ]:D

Warum ist das immer so umfassend, wenn es Dich erwischt? Warum ist gleich das ganze Leben nichts mehr wert, wenn eines nicht recht stimmen oder passen will? Kennst Du das von Dir als Kind?

Ich glaube, weil ich mit diesem Leben allgemein nicht anfreunden kann.

Jemand, der fest im Leben steht, braucht deutlich mehr damit er ins Wanken gerät. Bei mir reicht schon eine Kleinigkeit.

Weißt du, mein Leben wird und wurde fast immer fremdbestimmt. Ich weiß, es liegt an mir es zu änder, aber noch befinde ich mich in einer/mehrerer Abhängigkeit/en. Ich lebe nicht, wie ich es will und wie es mir vielleicht gefallen würde was will ich überhaupt? , sondern wie andere wollen. Ich brauche Hilfe um da raus zu kommen.



Apropos, ich habe es geschafft nicht mitgehen zu müssen. Hallelulja %:|

Aber ich es war knapp und ich habe ein total schlechtes Gewissen.

Er kam irgendwie wieder auf dieser ganz miesen Schiene. "Wenn du nicht mitkommst, fragen alle wo du bist und dann muss ich immer sagen, du bist zuhause und das ist mehr sehr unangenehm"

Und "Der Nachhilfelehrer wird auch nicht mehr mitmachen, wenn du dich nicht blicken lässt" etc. Der Nachhilfelehrer (Mathe) ist auch von da, aber ich schätze ihn auch nicht so ein, dass er wegen sowas Hilfe verweigert

Naja, er ist trotzdem weg. Und jetzt habe ich ein total schlechtes Gewissen.

UND ich habe das Problem nur verschoben. Weil ich heute nicht mit bin, werde ich in seehr naher Zukunft müssen, sonst wieder das gleiche wie oben.

Dass ich am Liebsten gar nicht mehr gehen würde, traue ich mich nicht zu sagen. Wenn er schon jetzt so reagiert. :-/

Ich will meinem Vater ja auch nichts böses, aber ich fühle mich dort halt fehl am Platz. Stellt euch vor, ihr müsstet regelmäßig in eine Moschee gehen. Ihr versteht werder die Sprache, noch könnt ihr mit den Leuten besonders gut. Und außerdem würdet ihr euch auch bestimmt blöd vorkommen - als Christ in einer Moschee. Und genauso geht es mir auch. Nur ich kann es ihm nicht beibringen, weil er... weil er er ist!

Ich weiß auch gar nicht, was er damit bezweckt. Er ist nichtmal sehr religiös. Bzw: er gibt das vor, aber er bricht wissentlich (und heimlich) religiöse Regeln, also kann es ihm mit dem Glauben doch nicht so ernst sein?! Manchmal denke ich, dass er nur Anerkennung und Identität sucht, und da ist es natürlich hinderlich, wenn die Tochter ein schlechtes Bild auf ihn wirft

SxiKlbexr


Schon doof, wenn einem eine Therapeutin sagt, sie könne nicht mehr helfen. %:| Aber ich gebe nicht auf.

Das hatte ich übrigens auch schon. Nach ca. anderthalb Jahren Therapie hat sie mir das gesagt; sie hatte durchaus recht, aber das war damals ein Schlag ins Gesicht und zurück blieb das Gefühl, dass mir nicht zu helfen ist, weil mit mir was nicht stimmt. Das ist viele Jahre her und bei meiner jetzigen Therapeutin bin ich schon lange, es hat sich also gelohnt, nicht aufzugeben. Wichtig ist wohl, dass man versucht, das nicht zu sehr auf sich zu beziehen - also nicht "mir kann also keiner helfen", mehr "diese Therapeutin konnte mir nicht helfen, ein/e andere/r kann es vielleicht". Das siehst du ja wohl auch so, sonst wärst du jetzt nicht beim neuen Therapeuten. Mir war nicht klar, dass ihr euch erst so selten gesehen habt, da finde ich es umso verständlicher, wenn du Mühe hast, gewisse Dinge zu thematisieren. @:)

SQilvkPeaxrl


Danke fürs Drücken, Heym :)_ Ist ja schon lange her, aber ich brauchte auch lange, um "erwachsen" zu werden. Hatte lange das Gefühl, ich bin seelisch irgendwie missgebildet, dazu kamen aber noch andere Umstände, nicht nur der frühe Tod in der Familie.

ich habe ein total schlechtes Gewissen.

Das ist merkwürdig: Du machst was Tolles, behauptest Dich und fühlst Dich schuldig. So versuchst Du ja ständig den Spagat zwischen Fremd- und Eigenansprüchen. Kräftezehrend.

Ja, lass Dir helfen. Du bist noch jung, und Du kannst es packen! Ganz gewiss. *:)

HCexym


Danke ihr! @:)

Ich bleibe auf jeden Fall dran an der Therapie. Wie gesagt, ich kann nichts verlieren.” Schlimmstenfalls” bringt es halt nichts, aber schlechter wird es dadurch nicht werden. Bestenfalls kann ich einiges an Lebensqualität gewinnen. :-D


Der Tag heute (Schule) hat sich extrem gezogen und dann habe ich wieder bis abends geschlafen. |-o

Aber: Ich habe mein Zeugnis! Hatte erst Unterricht zur zweiten Stunde und war etwas früher da, also habe ich die Gelegenheit beim Schopf gepackt. Die liebe Sekretärin war auch allein.

Und Zufall: jemand hat mein Zeugnis gefunden und abgegeben, d.h. ich brauchte gar keinen Ersatz. Schon Ende Juli wurde es gefunden.

Das ist soo toll. Und Frau B. (Sekretärin) hat es mir nicht im geringsten übel genommen. Ich liebe sie. x:)

SOilkPe@arl


Klasse! :)^ *:)

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