» »

Wieder zunehmend Suizidgedanken

HKeyxm


Ich glaube das habe ich meinem Vater zu verdanken mit seinem "alles nicht so schlimm".

:=o

Hqeym


Ich bin es leid aufzuwachen und der erste Gedanke, der einem in den Kopf schießt, ist "Ich kann nicht mehr; ich will nicht mehr".

Dann schließe ich die Gedanken ganz weit weg und quäle mich aus dem Bett und mache mich fertig für den Tag, den ich am liebsten im Bett verbringen würde.

Ich gehe raus und tu wieder so, als ob alles gut wäre. Kaum einer sieht mein Leid. Wie auch?

So geht das Tag für Tag. Seit Jahren. Ich bin es ehrlich leid.


Ich müsste eigentlich morgen/übermorgen wegen der Klinik bescheid geben. Aber ich weiß immer noch nicht was ich tun soll. Mein Vater reißt mir den Kopf ab.

Und was ist mit Schule? Schaff ich das Abi? Was kommt danach? Ausbildung? Studium?

Ich habe immer noch keinen Plan und langsam wirds eng. Aber je mehr ich mich informiere und versuche einen Plan zu finden, desto unschlüssiger werde ich.

EPhemaligXer Nu,tzer2 (#452887x1)


Ich müsste eigentlich morgen/übermorgen wegen der Klinik bescheid geben. Aber ich weiß immer noch nicht was ich tun soll. Mein Vater reißt mir den Kopf ab.

Wenn Dein Vater Dich liebt, wovon ich mal ausgehe, dann ist im Dein Wohlergehen am Wichtigsten, auch wenn er das nicht ausdrücken kann.

Und was ist mit Schule? Schaff ich das Abi? Was kommt danach? Ausbildung? Studium?

Ich habe immer noch keinen Plan und langsam wirds eng. Aber je mehr ich mich informiere und versuche einen Plan zu finden, desto unschlüssiger werde ich.

Natürlich schaffst Du das Abi. Du hast hier mehrfach gezeigt, wie klug Du bist, und wie gut Du arbeiten kannst, wenn erstmal die Hütte brennt (ich bin da auch so, brauche den Druck).

Selbst wenn die Wahl eines Studienfachs oder Ausbildungsberufs für die allermeisten schwer ist, werde ich nicht müde zu betonen, dass Du den Kram nicht für den Rest Deines Lebens machen musst (das hatten wir schon mal :-) ). Ich habe mit Anfang 30 noch mal ein neues Fach gewählt und bin damit jetzt überglücklich.

HOe+ym


Ich weiß nicht. Die letzten Klausuren waren... ziemlich abstrakt von meiner Seite aus. Nicht gelernt, keine Motivation und eine Scheissegal-Einstellung.

Ich darf ja nur eine bestimmte Anzahl an Unterpunktungen haben und je nachdem wie die Klausuren ausfallen, könnte das durchaus kritisch werden. :-/

Dabei... nein, ich bin definitiv nicht dumm. Aber faul bzw. eher antriebslos. Würde ich lernen und mich auch entsprechend ergeizig geben, wäre das Abi null Problem.

Aber so wie es gerade läuft. :|N

Ich stehe gerade in 5 Fächern auf einem Fragezeichen, ob Unterpunktung oder nicht.

Eine ist schon mehr oder weniger sicher, eine zweite jetzt wohl auch. In einem Fach habe ich noch gute Chancen nicht zu unterpunkten und in den zwei restlichen muss ich die Herausgabe der Klausur abwarten.

4 Mal unterpunktet habe ich schon, 2 davon leider wegen meiner Seminararbeit. Damals als ich die Arbeit abgegeben hatte ging es mir auch ziemlich schlecht und ich habe damals auch damit gespielt das Abi abzubrechen und die Seminararbeit einfach nicht abzugeben, was bedeutet hätte ich wäre durchgefallen. Ich habe dann doch immerhin 4 Punkte geschafft. Dennoch ist das leider unterpunktet, und eine Unterpunktung in der Seminararbeit zählt als doppelte Unterpunktung

%:|

H2eyxm


PS.: Bis zu 8 mal unterpunkten darf ich, in Fächern die ich einbringen muss. %:|

SNinaSofu"ndso


Und wenn Du da nochmal mit Deinem Klassenlehrer/Mentor redest? Vielleicht kann er, angesichts Deiner Situation, ein gutes Wort bei den Kollegen einlegen?!

H(exym


Naja, in der Klausur unterpunktet ist unterpunktet. Da kann der Lehrer auch nichts machen.

Jedoch, sollte ich nur knapp unterpunkten, dann bestünde die Möglichkeit einer Zusatzarbeit (mündlich :-/ / schriftlich), sodass ich mich dann auf 5. Punkte ziehen kann.

Aber doch, mir wird gerade klar, dass es zumindest knapp wird. 2 Mal werde ich dieses Halbjahr sicher unterpunkten. Das wären dann 6 Unterpunktungen. Wenns gut läuft.

Bleiben noch zwei mögliche Unterpunktungen für nächstes Halbjahr. Aber ur wenns gut läuft wie gesagt. Aber eventuell (das weiß ich nicht) kann ich bei einem Fach dieses Halbjahr streichen, sodass ich nur 5 Unterpunktungen hätte. Aber ich weiß nicht ob das geht. %:|

Hjeym


Was sich getan hat? Heute (bzw. gestern) haben beide Kliniken fast zeitgleich angerufen und gesagt, dass morgen eine Aufnahme möglich ist.

Und irgendwie ist es nun unmöglich in meine Wunschklinik zu gehen, ohne die volle Konfrontation mit meinem Vater zu haben. Er hat den Anruf von der Klinik hier mitbekommen und fährt mich morgen auch hin.

Um jetzt in meine Wunschklinik zu gehen müsste ich erst mit ihm diskutieren/streiten. Rausschleichen klappt nicht, da er mich hören würde.

Nun gehe ich also morgen für 7 Tage in die Klinik, bin schrecklich unglücklich darüber und würde am liebsten gar nicht gehen. 7 Tage, die null verändern werden und 7 Tage allen was vorspielen.

Von Suizidgedanken darf ich dort nichts erzählen, das hat Papa verboten. Also schauspielern wie immer, 7 Tage dort sein, die Ferien absitzen und mich dann wieder Tag für Tag in die Schule zu quälen. Keine Veränderung.

Und diese Aussicht hat meine Suizidgedanken nochmal getriggert, weil es alles einfach sinnlos ist. Alles. Das ganze Leben. Ich schaffe es einfach nicht mich gegen meinen Vater zu stellen.

So habe ich mir mein Leben nicht vorgestellt, wie es gerade läuft. Ein letzter Ausweg bleibt aber immer noch. Wer weiß, vielleicht ist es mein Schicksal, vielleicht steht das seit Geburt fest?! %:|

klinik ich komme. Jippie jip juchhe! %:|

Jvulexy


Sorry aber wenn du von den Suizidgedanken, die wohl momentan dein größtes Problem sind, nichts erzählst/erzählen darfst, kannst du auch gleich zuhause bleiben. Ist nicht böse gemeint jetzt. Dein Vater wird doch nicht erfahren was du dort erzählst. Oder wie soll er das rausbekommen wenn du es erzählst? Ich verstehe das alles gerade nicht.

J"ulexy


Liebe Heym wie geht's dir? Bist du in der Klinik? @:)

EkhemaligRer Nutze`r (#x458871)


Von Suizidgedanken darf ich dort nichts erzählen, das hat Papa verboten.

Hm ja, soviel zum Thema, Dein Vater will nur Dein Bestes..

Echt, unter aller Sau.

So habe ich mir mein Leben nicht vorgestellt, wie es gerade läuft. Ein letzter Ausweg bleibt aber immer noch. Wer weiß, vielleicht ist es mein Schicksal

Trost Nr. 1: Die allermeisten von uns leben nicht das Leben, das sie sich vorgestellt haben. Was aber i.d.R. auch eine gute Seite hat.

Trost Nr. 2: Man wächst mit den Herausforderungen. Ich denke immer, wenn ich irgendwann tatsächlich wieder ganz gesund werden sollte, dann werde ich den Rest meines Lebens SO dankbar dafür sein... und viel besser für andere Schicksalsschläge gewappnet sein.

Trost Nr. 3: Dein Schicksal ist ganz sicher nicht, Deinem Vater nach der Nase zu tanzen. Viele haben Konflikte mit ihren Eltern, auch noch im Erwachsenenalter. Wenn man es nicht schafft, sich abzunabeln, und das ist ein langer Prozess, dann wird man immer wieder darunter zu leiden haben. (Das gilt selbst für diejenigen, die ein gutes Verhältnis zu ihren Eltern haben, die brechen dann jahrelang völlig zusammen, wenn ein Elternteil stirbt.)

Mensch, mach Dein eigenes Ding! Es ist DEIN Leben! Dein Vater hat seine eigenen Probleme und schafft Dir noch zusätzliche, indem er Dir Hilfe verwehrt.

Ich wünsche Dir alles Gute für den Klinikaufenthalt - und bitte bitte sag denen dort alles, was Dich quält!! :)*

H\eyxm


Ja, ich bin in der Klinik. In der hier um die Ecke (7 Tage).

Von den Suizidgedanken habe ich trotzdem erzählt, sie halten sich gerade ziemlich im Rahmen (Gott sei Dank!).

Nur kann ich hier nicht so viel schlafen wie ich gewohnt bin und die Konsequenz ist, dass ich jetzt total oft dissoziiere.

Und dabei ist mir aufgefallen, dass ich generell häufig dissoziiere, auch wenn ich nicht komplett weg bin. Es ist dann eher so ein Starrer, ein verschobener Blick und ziemliche unkonzentriertheit, aber ich bekomme meine Umgebung noch mit.

Ansonsten hatte ich hier seeeehr große Startschwierigkeiten.

Mein Problem ist, dass ich Hilfe nicht von mir aus einfordern kann. Erst recht weil ich zweifel ob ich das Recht auf Hilfe habe. Deshalb war ich die ersten Tage in meinem Zimmer und hab Däumchen gedreht.

Jetzt am WE ist es aber total anders. Die Schwestern gehen auch mal auf einen zu und da sinkt die Hemmschwelle. Und dadurch habe ich es gestern Abend zum ersten Mal geschafft selbst um Hilfe zu fragen. Es bleibt aber immer noch schwierig.

Zeitweise dachte ich, die Schwestern haben was gegen mich, weil ich einfach nicht beachtet wurde. Aber gerade bin ich dabei das zu überdenken. Im Gegenteil, eigentlich sind sie ganz nett alle. :-D

Was mich trotzdem noch stört: 7 Tage ist viel viel zu kurz. Da kann nicht wirklich was passieren. Ja, eine kleine Auszeit kann man nehmen, aber wirklich an Problemen arbeiten, die zur Krise geführt haben eher nicht. Ich glaube halt, dass es so weiter geht wie zuvor nach meiner Entlassung. Wie soll sich auch was geändert haben?

Ich habe auch einn Brief an die Ärztin geschrieben und joa. Mal schauen wie sie darauf reagiert.

Manchmal glaube ich, dass es nicht die ganz.richtige Station für mich ist. Eben weil so wenig tiefer gehendes besprochen wird. Aber mal morgen abwarten wie gesagt.

Mein Vater macht mir weiterhin das Leben schwer :=o.

Ich soll mich nicht so anstellen, wenn ich das und das mache macht sich das gar nicht.gut und das gefällt ihm nicht. Und heute.wollte ich nicht zu Besuch nach Hause weil ich einfach Ruhe wollte. Da ist er also kurzerhand hierher gekommen. Zur Erklärung: wir habe .uns bisher jeden Tag gesehen. Und er wollte nicht akzeptierwn (bzw. Es macht ja ein so schlechtes Bild) wwnn ich nicht spazieren will und ihn wieder wegschicke. Das hat 15 Minuten Diskussion gebraucht, % dass er gegangen ist. %:|

Aber: ich habe seit ich hier bin ziemlich gegen minen Vater geschossen. Auch mal gesagt was ich wirklich denke bzw. Geschrieben (hat er aber immer noch nicht kapiert). Das ist schon mal was.Aber er macht mir total schuldgefühle.

Scheinbar ist es leichter mich ihm zu widersetzen wenn a) ich es ihm nicht sagen muss sondern schreiben kann b) ein.gewisser zeitlicher Abstand zum nächsten Treffen ist c) ich gar nicht bei.ihm bin.

So viel zu heute.

Danke für deine Ausführungen .julejule. :)_

J2ulePy


Ich finde es gut, dass du in die Klinik gegangen bist & von den Suizidgedanken erzählt hast! Gut gemacht!

Ja, 1 Woche kann sehr kurz sein, gerade wenn man neu ist & die Station noch nicht kennt. Früher war es ja nur 5 Tage...

Ne Freundin von mir ist auch gerade auf Station. Und es kann auch sein, dass ich noch komme, aber das ist gerade nicht sehr wahrscheinlich.

Wie lange bleibst du noch? @:)

M#am1mut8x6


Hallo Heym

es freut mich zu lesen, dass du den Mut gefunden hast in die Klinik zu gehen (auch wenn nicht in die die du dir gewünscht hast). Und auch, dass es dir soweit gut geht und du langsam vertrauen fasst.

Da ich in letzter Zeit selbst sehr zu kämpfen hatte, habe ich in diesem Beitrag in letzter Zeit nicht mehr geschrieben. Zum Teil auch aus Angst.

Du hast mich mal gefragt wieso ich dich so gut verstehe. Ich denke, dass ist weil ich mich in deinen Beiträgen, in deinen Problemen und Ängsten so gut wiedererkenne. Habe selbst große Probleme zu vertrauen und mich jemanden anzuvertrauen und vor allem um Hilfe zu bitten.

Mein Problem ist, dass ich Hilfe nicht von mir aus einfordern kann. Erst recht weil ich zweifel ob ich das Recht auf Hilfe habe.

Das kenne ich nur zu gut. Nur, dass mir das mit dem "Recht auf Hilfe" erst langsam wirklich bewusst wird.

Mein Vater macht mir weiterhin das Leben schwer :=o.

Ich soll mich nicht so anstellen, wenn ich das und das mache macht sich das gar nicht.gut und das gefällt ihm nicht. Und heute.wollte ich nicht zu Besuch nach Hause weil ich einfach Ruhe wollte. Da ist er also kurzerhand hierher gekommen. Zur Erklärung: wir habe .uns bisher jeden Tag gesehen. Und er wollte nicht akzeptierwn (bzw. Es macht ja ein so schlechtes Bild) wwnn ich nicht spazieren will und ihn wieder wegschicke. Das hat 15 Minuten Diskussion gebraucht, % dass er gegangen ist. %:|

Ich finde dich so Mutig. :)z . Sich gegen deinen Vater zu stellen muss so unendlich viel Kraft kosten. Das könnte ich mir gar nicht vorstellen. Obwohl ich nüchtern betrachtet irgendwie tief in mir weis, dass meine Familie mich in allem unterstützen würde, schaffe ich es trotzdem nicht mich ihnen anzuvertrauen. Wenn ich dann auch noch mit solchem Wiederstand wie du zu kämpfen hätte, hätte ich denke ich schon aufgegeben.

Wäre es vielleicht mal ein Überlegung Wert für deinen Vater für einen oder zwei Tage ein Besuchsverbot auszusprechen? Schalte dann aber auch dein Handy ab damit du wirklich abschalten kannst. Ich denke es würde dir Helfen mal abstand gewinnen zu können, damit du dich auf dich selbst konzentrieren kannst.

S>ilbper


Wäre es vielleicht mal ein Überlegung Wert für deinen Vater für einen oder zwei Tage ein Besuchsverbot auszusprechen?

Gute Idee! :)^ Allenfalls könnte das Verbot auch von den Ärzten/Therapeuten ausgesprochen werden, sodass du dich deinem Vater gegenüber nicht so rechtfertigen musst?

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH