» »

Wieder zunehmend Suizidgedanken

HPeym


Wie lange noch Juley? @:)


Meine Situation? Gefühle gemischt. Das triffts wohl.

Jetzt gegen Abend bin ich mega angespannt und ich bin mir nicht ganz sicher warum. Aber ich weiß, dass ich wohl wieder lange wach liegen werde.

Irgendwie will ich ja gerne was zum schlafen bekommen, aber ich habe total Angst, dass mit Antrieb dann nichts mehr ist.

Für den Antrieb bekomme ich jetzt ein neues Medi zusätzlich - Elontril. Bin gespannt obs was bringt.

Aber der Gedanke morgens mit Chemie hochgepusht zu werden und ebenso mit Chemie abenda wieder runtergefahren zu werden heitert mich nicht so auf. :-/

Und ja, ich werde wohl mit einem Arzt reden, wenn ich den Mut dazu habe.

Und ich muss wohl über Entlassung bzw. weiteres Vorgehen plaudern. Die freie Zeit ist nämlich fast um. %:|

Lsauneebreexr


@ Heym

Eine weile ein, oder auch mehrere medi's nehmen zu müssen ist doch immer noch besser als eine Depression durch zu machen, oder etwa nicht? Auf medikamentöse Unterstützung würde ich nicht einfach verzichten, da die heutigen Medikamente viel verträglicher sind als noch vor einigen Jahren.

H(eyxm


Klar ists besser. Aber ich will das Zeug auch nicht bis zum Ende meines Lebens nehmen (müssen). Sie sollen in der akuten Zeit helfen und irgendwann will ich meine Probleme soweit bearbeitet haben, dass ich auch ohne Medis einen Tagesablauf hinbekomme.


Anderes Thema: Schlafen.

Meine Mitpatientin schnarcht immer seelenruhig 15-20 Minuten nachdem das Licht ausgemacht habe und zu meinem verwundern bekommt sie nix zum schlafen.

Und es wurde mir gerade wieder bewusst, dass DAS eigentlich der Normalzustand ist bzw. sein sollte. Man redet ja schon ab 1/2 Stunde Einschlafzeit von Einschlafstörungen, wenn ich mich recht erinnere.

Und tasächlich brauche ich 1-4 Stunden. Ganz selten auch länger.

Eine, wenn es wirklich sehr gut läuft (selten).

Meine "notmale" Einschlafzeit liegt bei 2-3 Stunden

":/

Dabei habe ich mich an diese Zeitspanne so gewöhnt, dass sie in meinen Augen nicht ungewöhnlich ist.

Ich find diese Erkenntnis gerade... sehr faszinierend und schockierend zugleich.


Swanlake, ich habe noch nicht auf deine letzte Antwort reagiert. Bewusst. Weil ich erst nochmal darüber nachdenlen wollte.

Und ich bin zu dem Schluss gekommen, dass du wohl recht hast.

Unterstützung habe ich kaum zuhause.

Mama ist weg und kann deshalb nur sehr begrenzt Unterstützung geben.

Und mein Vater tut es irgendwie nicht, wo ich so darüber nachdenke. Meist höre ich von ihm: "Mach dies und das noch" oder ich seh ihn oft von hinten.

Wirklich Unterstützung. Hilfestellung? Nein.

Er erwartet ja Unterstützung (noch mehr) im Haushalt von mir.

Dabei kann ich ihn aber nicht wirklich böse sein glaub ich.

Er liebt mich, ich liebe ihn - das ist uns beiden klar.

Er ist halt einfach so. Von seinem Wesen.

Schwierig ist er. Und das ist wohl nicht nur meine Auffassung, denn wirklich tiefere Kontakte sind bei ihm auch schwierig. Viele Freunde/Bekannte haben sich von ihm abgewandt.

Unterstützung... Hier ist es so, dass gefragt wird, dass auch interessiert zugehört wird. Es wird sich bemüht. Es gibt einen festen Rahmen.

Man wird hier... wertgeschätzt.

Betreutes Wohnen - ja vielleicht. Aber Vater würde Kopf stehen und ich will für ihn nichts schlechtes - ich liebe ihn.

Außerdem gibt es auch dort Wartezeit. Die Wahrscheinlichkeit vor dem Abi also noch unterzukommen ist eher niedrig.


Und ich frag mich, wie es früher war mit der Unterstützung. In meiner Kindheit.

Generell war meine Mutter viel arbeiten und ich hatte Nannys um mich rum. Ich weiß, dass es mit der Zeit einige waren, aber nur an eine kann ich mich noch erinnern (da war ich 4/5/6 Jahre). Un ch mochte sie. Und ich glaube durchaus, sie hat mich unterstützt.

Bei Papa war ich regelmässig. Ich weiss nicht genau, wies damals war

Irgendwann.dann kam der Umzug. Mene Mutter weiterhin viel gearbeitet und ich keine Nanny mehr. Ich habe mich größtenteils alleine beschäfrigt. Aber meine Mutter war immer erreichbar und ich war auch oft bei ihr (sie war selbstständig).

Bei Papa wars gut zu der Zeit. An den Wochenenden. Viele Unternehmungen, gemeinsame Zeit. Nichts zu meckern.

Etwas " überreagiert" hat er bei manchen Sachen... aber das kam nicht so häufig vor und es ist halt wohl einfach sein Wesen. Und vielleicht war es bei anderen auch so? Ich habe zwei konkrete Situtionen im Kopf, an die ich mich noch erinnern kann. Die erste war so im Alter von 3/4 Jahren. Wir waren weiter entfernt bei meiner Oma und Opa zu beuch. Ich habe mit Papa einen Ausflug zu einem Tiergehege gemacht. Auf dem Rückweg habe ich wohl ziemlich plötzlich gemerkt, dass ich ganz dringend mal groß muss und da war es auch schon zu spät.</p>
<p>Mir war das natürlich unangenehm und peinlich. Mein Vater war wütend. Ich weiß noch, wie er meine Unterhose mit einer gerümpften Nase und "Ihgitt" in die Tonne geworfen hat.</p>
<p>Ob er mich sauber gemacht hat, ob einfach die Hose drüber gezogen wurde oder sonst was für den Weg zurück weiß ich nicht mehr.</p>
<p>Aber ich wusste noch, dass ich ihn gebeten habe Oma und Opa zuhause nichts zu sagen, da es mir total peinlich war.</p>
<p>Bei Omund Opa hat er mich dann in den Garten gestellt, unten ohne, der Logik halber wohl noch mit verschmierten Po und hat erst mal Opa und Oma geholt. Wie peinlich mir das war! Und dann kam er mit dem Gartenschlauch und hat mich aus ein paar Metern sicherer Entfernung abgespritzt um mich sauber zu machen. Und da endet die Erinnerung. Ich weiss nur, dass es für mich demütigung hoch 10 war

Die zweite Situation, da war ich 9/10 Jahre. Ich bin über das Kabel einer Rotlichtlampe gestolpert, die gerade die Vögel (Haustiere) beschienen hat, die das sehr mochten.</p>
<p>Joa. Birne der Lampe war kaputt. Mein Vater ist wieder sehr wütend geworden. Wi genau weiss ich nicht mehr. Nur, dass er mir Vorwürfe gemacht hat und gesagt hat "Arme Vögel".</p>
<p>Ich lag dann irgendwann weinend im Bett und mein Vater war im Zimmer nebenan. Irgendwann sagte bzw. weinte ich "Arme Vögel". Er hatte wohl an der Tür gelauscht, denn von ihm kam ein energisches/wütendes "Genau!". Erinnerung Ende

Irgendwie habe ich mich gerade etwas von den Gedanken leiten lassen, denn das hat nicht mehr so viel mit Unterstützung zu tun. Aber ich wollte das schon immer mal aufschreiben und einfach fragen wie das andere sehen. Teils denk ich, er hat überreagiert, teils denke ich andere Eltern hätten auch so gehandelt. Ih weiss nicht was da richtig ist. Und dass ch das hier in Sternchen schreibe hat dn Sinn, dass es nicht so leicht gefunden werden kann, da es doch sehr persönlich ist und mein Vater mich wohl anhand dessen erkennen würde, Also sorry dafür

Bezüglich überreagieren (bzw. vielleicht ist es ja doch nomal?): Es gab solche Situationen oft. Wenn mir ein Glas kaputt gegangen ist, oder ich was umgeschüttet habe etc.</p>
<p>Da habs erst letztes Jahr was. Er hatte eine offene Flasche Wein am Schreibtisch stehen. Direkt an der Wand. Irgendwie habe ich mich da wohl draufgestützt und die Flasche ist umgekippt und die Wand hat auc was abbekommen. Und natürlich wieder ein Wutanfall "Pass doch besser auf etc." , "Jetzt kann man alles streichen" etc.</p>
<p>Klar war es ungeschickt von mir und keiner wäre froh darüber gewesen.Aber er war richtig rasend. Ich habe mich entschuldigt und gesagt, dass dss doch mal passieren kann. "Nein, das kann nicht mal passieren.". Habe angeboten selber zu streichen, aber das passte wohl auch nicht. Naja. Den Fleck haben wir mit Wasser wegbekommen

Wo war ich? Ach ja. Abgesehen von *Sternchen* war er immer nett. Und dann bin ich zu ihm und er hat sich (he ch den Eindruck) immer weniger für mich interessiert.

Ende.

Ne, quatsch, warum habe ich jetzt diesen Text geschrieben?

Eigentlich... Weil ich nicht schlafen konnte und mir genau das im Kopf rumgespukt ist. Jetzt ist es aufgeschrieven und hoffentlich raus aus meinem Kopf.

Bitte seht mir das nach. @:)


Ich werde jetzt wohl entgültig schlafen gehen. Gute Nacht. :)_

MGammuxt86


@:) ??? ?

Die erste war so im Alter von 3/4 Jahren. Wir waren weiter entfernt bei meiner Oma und Opa zu beuch. Ich habe mit Papa einen Ausflug zu einem Tiergehege gemacht. Auf dem Rückweg habe ich wohl ziemlich plötzlich gemerkt, dass ich ganz dringend mal groß muss und da war es auch schon zu spät.</p> <p>Mir war das natürlich unangenehm und peinlich. Mein Vater war wütend. Ich weiß noch, wie er meine Unterhose mit einer gerümpften Nase und "Ihgitt" in die Tonne geworfen hat.</p> <p>Ob er mich sauber gemacht hat, ob einfach die Hose drüber gezogen wurde oder sonst was für den Weg zurück weiß ich nicht mehr.</p> <p>Aber ich wusste noch, dass ich ihn gebeten habe Oma und Opa zuhause nichts zu sagen, da es mir total peinlich war.</p> <p>Bei Omund Opa hat er mich dann in den Garten gestellt, unten ohne, der Logik halber wohl noch mit verschmierten Po und hat erst mal Opa und Oma geholt. Wie peinlich mir das war! Und dann kam er mit dem Gartenschlauch und hat mich aus ein paar Metern sicherer Entfernung abgespritzt um mich sauber zu machen. Und da endet die Erinnerung. Ich weiss nur, dass es für mich demütigung hoch 10 war

Die zweite Situation, da war ich 9/10 Jahre. Ich bin über das Kabel einer Rotlichtlampe gestolpert, die gerade die Vögel (Haustiere) beschienen hat, die das sehr mochten.</p> <p>Joa. Birne der Lampe war kaputt. Mein Vater ist wieder sehr wütend geworden. Wi genau weiss ich nicht mehr. Nur, dass er mir Vorwürfe gemacht hat und gesagt hat "Arme Vögel".</p> <p>Ich lag dann irgendwann weinend im Bett und mein Vater war im Zimmer nebenan. Irgendwann sagte bzw. weinte ich "Arme Vögel". Er hatte wohl an der Tür gelauscht, denn von ihm kam ein energisches/wütendes "Genau!". Erinnerung Ende

Mir hat mein Therapeut auf die Frage was richtig ist mal geantwortet: Wichtig ist nur wie ich es empfunden habe!

Und du hast beide Situationen als beschämend und verletzend empfunden. Und ich empfinde nach dienen Erzählungen genau so.

Ich finde oft sind die gesagten Worte selbst gar nicht das schlimme in diesen Situationen, sondern wie es geschieht. Je nachdem in welchem Tonfall etwas gesagt wird, welche Gestik und Mimik dazu verwendet wird kommt es sehr viel verletzender rüber oder auch nicht.

Zu deinen beiden Situationen:

1. Erstmals du warst gerade mal 3 oder 4! Und auch wenn du älter gewesen wärst, wäre nichts schlimm daran. Es ist höchstens peinlich - und dann auch hauptsächlich für dich. Und auch zu Hause hätte er sehr viel liebevoller und rücksichtsvoller sein können. Man muss so was auch nicht im Garten machen. Er hätte dich ja auch einfach unter die Dusche stellen können.

2. Auch wenn ihm da im Effekt was rausrutscht, hätte er wenn er schon an der Türe lauscht zu dir ins Zimmer kommen sollen, dir Trost spenden und sich entschuldigen. Zu diesem Punkt war auch das gemeint wie man etwas sagt.


Was ich dir noch sagen möchte Heym:</p>
<p>Es ist dir auch erlaubt in gewissen Punkten wütend auf deinen Vater oder auch Mutter zu sein. Du darfst ihnen gewisse Erlebnisse vorhalten. Sie ihnen auch an den Kopf werfen. Das heißt ja noch lange nicht, dass du sie nicht liebst oder sie sogar hasst. Du kannst ihnen etwas vorwerfen aber ihnen auch zugleich vergeben.</p>
<p>Ich habe das Gefühl das du hier Probleme hast.</p>
<p>Das ist mir gekommen weil ich selbst in diesem Punkt zu kämpfen habe.

Ich hoffe du findest noch ein wenig schlaf. @:)

MlammRutx86


@:) ??? ? - Diese Smileys am Anfang des vorherigen Posts waren ein versehen |-o

Lmaunnebeexr


@ Heym

Klar ist es besser.Aber ich will das Zeug nicht bis zum Ende meines Lebens nehmen müssen.

Ist schon klar und ich finde, dass das was du hier schreibst, sehr vernünftig klingt. Ich möchte dich eigentlich nur aufmuntern weiter zu machen und den Kopf nicht hängen zu lassen. Gruß vom...

J=ule0y


Bis Montag Heym... @:)

Ebhemal+igerB Nutzer '(#565974x)


Bis du müde, wenn du dich hinlegst um zu schlafen?

Nur weil du dein eigenes Leben in die Hand nimmst und dich nicht mehr von deinem Vater unterdrücken lässt, willst du doch nichts Schlechtes für ihn. Es ist eher umgekehrt - er will nicht das beste für dich.

Vielleicht bekommst du vor dem Abi keinen Platz mehr, aber versuchen kannst du es trotzdem. Und vielleicht ist er auch noch nach dem Abi ganz nützlich.

H$eyxm


Ja, ich bin schon müde. Nur wenn das Gedankenkarusell anfängt, bin ich wieder wach(er).

Aber ich bekomme ab heute was zum schlafen.


Freitag oder Montag wohl Entlassung. Vorher Belastungserprobung in der Schule Donnerstg und Freitag.

Wirklich glücklich bin ich damit nicht. Gar nicht. Ich bin immer noch Antriebsschwach und die Unsicherheiten etc. (was kommt nach dem Abi/ schaffe ich das Abi), besehen weiterhin.

Ich habe aber keine andere Möglichkeit. Dauerhaft Schule von hier ist nicht und wenn ich nicht bald wieder zur Schule gehe, dann kann.ich das Abi vergessen.

Ich hoffe halt einfach, dass die Medis mich ein bisschen unterstützen und hoffe ich halte das Abi und den Weg dahin durch.

SNilb1eLr


Hast du denn notfalls die Möglichkeit, vor dem Abi notfalls nochmal temporär stationär zu gehen, also so wie jetzt, nur so ein, zwei Wochen? Oder geht das vom Schulischen her nicht? Bzw. würde es dir überhaupt was bringen? ich könnte mir vorstellen, dass nur schon die physische Distanz zum Vater und die Tatsache, dass du Ansprechpersonen hast, hilfreich ist, oder?

HVeyAm


Die Möglichkeit hätte ich, ja. Auf der Station wo ich ganz am Anfang war. Und wenn ichs geschickt lege (z.b. Ferien) wäre das auch kein Problem.

Aber 1-2 Wochen sind halt wirklich kurz. Ich glaube nicht, dass das so viel bringt - auch wenn ich da tatsächlich Distanz zu meinem Vater hätte.

Aber eine Woche.. da schaffe ich es gerade so anzukommen, wenn ich viel vertrauen habe.

Als Überbrückung für eine kurze Zeit durchaus denkbar, aber mehr leider auch nicht.

P8izzha xEsser


Wie steht es mit den Überlegungen zum Jura-Studium?

Vielleicht benötigst du ein Ziel, auf was du hinarbeitest?

HJeyxm


Ja. Ein Ziel (was über das Abi hinausreicht) wäre auf jeden Fall etwas. Dann hätte ich eine Orientierung und auch irgendwie eine Sicherheit, dass ich nicht völlig in der Luft stehen werde.

Jurastudium... ich bin zwigespalten. Es soll ja recht schwer sein. Außerdem weiss ich nicht, ob ich ein Studium überhaupt packen würde, wenn ich schon durch das Abi an meine Grenzen komme bzw. manchmal sogar darüber hinaus.

Aber bei einer Ausbildung hätte ich auch wieder bedenken, ob ich es 3 Jahre ohne Klinik schaffe. ":/

Aber irgendwas muss ja danach sein.

P.iz]za Es/ser


Jura ist nicht so schwer, man muss sich etwas dafür interessieren, aber es ist machbar.

Natürlich ist es von Vorteil, wenn es einem dabei psychisch gut geht, aber wohl nicht unbedingt :=o

PHizza kEsser


...notwendig.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH