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'Nicht (nach)denken' bzw. fallen/mitgehen/treiben lassen lernen

HuasXenGreixch


Hallo,

schau Dir mal diesen Link an:

"Flow" heißt das "Zauberwort - kann man von der Musik auch auf den Sport übertragen.

In diesem Link wir auch u.a. der Sport angesprochen:

[[http://www.flowskills.com/flow.html]]

E|hemal igeru NutzeAr (#_53l0218x)


Ein Problem vom Denken ins Handeln zu kommen hast du nicht?

Dass mit dem nicht "ohne nachzudenken zu handeln" kenne ich; auch vom Handball. Es war immer als stände ich neben mir und würde das Spielgeschehen (passiv) analysieren - auch teilweise während ich gehandelt habe. Es hat auch Vorteile, weil man den Überblick im Spielgeschehen behält und Chancen sowie Schwächen beim Spielverhalten erkennt. Aber das Denken kann sehr blockieren und es ist mhm etwas surreal.

Ealelonorxa


@ Hasenreich

Genau diesen Flow meine ich. Die Seite ist sehr interessant, danke dir. :)

@ Snaiperskaja

Exakt! Wenn du es auch vom Handball kennst kann ich es ja auch genauer beschreiben. :D

Ich spiele RA und sehe ja quasi ohnehin das 'ganze' Spiel(feld). Oft laufe ich da z.B. nicht ein sondern denke: 'Mach mal nicht, sonst läufst du RH/M/LH den Weg zu.'

Derjenige zieht aber gar nicht und so ist die Chance der Situation komplett vergeben.

Würde ich nicht denken, wäre ich vermutlich drei Mal angespielt und durch, ehe mir auffallen könnte das ich die Lücke erwischt habe.

Kenne diese Momente ja. Teilweise waren Pässe dabei von denen ich gar nicht wusste das ich sie spielen kann. xD Aber das ist immer nur wie ein Hirnaussetzer. Ich bekomme den Flow nicht gehalten. D:

E<hemalyigeKr NutYzer (#5x30218)


Ich spiele RA und sehe ja quasi ohnehin das 'ganze' Spiel(feld). Oft laufe ich da z.B. nicht ein sondern denke: 'Mach mal nicht, sonst läufst du RH/M/LH den Weg zu.'

Derjenige zieht aber gar nicht und so ist die Chance der Situation komplett vergeben.

Ja, exakt so kenne ich das auch. Habe LA gespielt. ;-)

Einen Flow habe ich persönlich sehr selten gehabt beim Spielen. Das war früher mal so, dass mir die offiziellen Spiele Spaß gemacht haben; aber ich bin später in einer sehr leistungsbetonten Mannschaft gewesen, in der vom sozialen Miteinander kaum was gestimmt hat. Über die Jahre dort habe ich die Spiele als Pflicht-Stress-Termin verinnerlicht. ... Das hat in meinem Fall vermutlich auch dazu beigetragen, dass ich beim Spielen mehr damit beschäftigt war bloß nichts falsch zu machen, damit ich nicht angeschrien werde - und irgendwann innerlich gekündigt habe. ... Es hat sehr sehr lange gedauert bis ich wieder etwas Spaß an der Sportart gefunden habe.

Von den Spielen her weiß ich aber auch, dass es so ist wie du es beschreibst: Manchmal muss man einfach machen und dann sehen, was dabei herumkommt. Z.B. entstehen so auch unverhofft Lücken und man steht wider Erwarten frei vorm Tor oder sowas. ;-)

E:leo/norxa


Ich finde auch das kaum ein Flow aufkommen kann, wenn einem nicht 'zugespielt' wird. Kennst die Abhängigkeiten eines Außenspielers ja sicher absolut. :-D Zum Beispiel: Magegut, schnell einlaufen und alle gucken einen nur an wie eine Kuh-Herde anstatt abzuspielen oder sich anspielbar zu machen ... oder man bekommt einen Ball so, dass man sich nur noch zum Freiwurf festmachen lassen kann

Das Problem eine Leistungsmannschaft zu sein haben wir zum Glück nicht. In Bezirksliga aufgestiegen, nun entweder Abstieg in Kreisliga oder freiwilliger Abstieg Da nervt mich aber schon ein bisschen, dass ich manchmal zu schnell für meine Nebenfrau bin. Wenn man in der richtigen Situation keinen Ball bekommt ist es ja, als würde man ohne Hammer hämmern wollen. xD

Das spielt vermutlich mit in das Problem ... im Team kommt ein 'Alleinflow' nur schwer in Gang. Irgendwie hatte ich ihn nur, wenn jemand ausnahmsweise mal dahin lief, wo ich ihn haben musste. (Ich bin nu echt kein Spitzenspieler - denn ich steh für andere sicherlich auch oft genug falsch. ^^)

Aber ich möcht z.B. so gern um meinen Abwehrspieler 'drumrumrollen' können wenn er mir zu nah ist und so ... so baaaam! ;-D Und das geht mit denken gar nicht. Das ist dann 'desorientiert drumrumfallen'. ^^

E$leuonorxa


Manchmal muss man einfach machen und dann sehen, was dabei herumkommt. Z.B. entstehen so auch unverhofft Lücken und man steht wider Erwarten frei vorm Tor oder sowas. ;-)

Meine Chance kommt meistens in Form von Steilangriffen oder wenn ich auf Außen als 'Sollbruch' unterschätzt werde. Schöne Taktik. Am Anfang nur abspielen, bis der Gegenspieler denkt man kann nix, dann abwichsen :-D

Wie lang hast denn gespielt?

E_hemaliger hNut$zer (#5302x18)


Wie lang hast denn gespielt?

ich habe ca. mit 6 Jahren angefangen und bin mit 20 aus dem letzten Verein ausgetreten. In dem schwierigen Verein war ich irgendwann zw. 11/12 - 16, danach habe ich den Verein gewechselt, das hat ein bisschen was gerettet.

Dass mit dem Nicht-Angespielt werden kenne ich nur aus dieser Phase in dem "schwierigen Verein". Dort wurde der Ball nicht zugespielt, wenn das die falsche Person war aus Sicht der Ballbesitzerin. Nur bei sehr knappen Punktestand wurde das widerwillig aufgelockert - da waren dann auch Tore von "den falschen" willkommen. Gibt noch mehr so absurdes, bescheuertes Zeug aus der Zeit - aber ich habe das verdrängt und keine Lust mich darüber zu unterhalten.

E1leonxora


Wenn es ein bisschen was gerettet hat, ist das im Nachhinein schon viel Wert.

Aber sehr schade im eigenen Verein so 'verarbeitet' zu werden. :(

understand

EtleLonorxa


Warum hast du schlussendlich aufgehört?

EQhemaligCer NFutz@er (#5x30218)


Die kürzeste Antwort wäre: Weil ich an meinen Studienort umgezogen bin. Aber ich hatte mich vorher auch persönlich mit anderen Problemen rumgeschlagen, die das Thema Handball sehr sehr nachrangig gemacht haben; generelle Antriebslosigkeit und Interessenverlust in allen Lebensbereichen, egal ob Schule oder Freizeit.

Später im Studium ist das Training beim UniSport-Kurs am besten abgeschnitten; in einem lokalen Verein war ich 4x zum Probetraining. Das war für mich aber ein Reinfall - ich brauche eine bestimmte Mischung aus sowohl ernsthaft-leistungsbezogenem Training + Fitnesslevel meiner Mitspielerinnen als auch einen halbwegs normalen Umgangston untereinander. Das passte dort für mich eindeutig nicht dort, obwohl die zumindest relativ freundlich gewesen sind; das Rumschreien des trainers beim Training selbst hat mich aber sehr ungut erinnert an Früher. Das brauche ich nicht nochmal. Danach habe ich das Thema Vereinssport für mich begraben. ... Am ehesten könnte ich mir noch vorstellen später in einen Kampfsportverein zu gehen. Handball never ever.

E`leoqnxora


Ouh, ja das kann einem den Sport absolut verleiden. :/

Es ist ja immernoch ein Hobby ... meistens auch für die Trainer. Die meisten sind ja Ehrenamtler Schreierei versteh' ich da so überhaupt nicht ... wenn man die Konzentration der Spieler mit etwas verdammt stört, dann doch wenn man sie emotional anwichst ... ohne Worte. :|N

Den Umschwung auf Kampfsport find ich übrigens genial! Das wäre auch das nächste, was mir als Alternative einfallen würde. ;-D

Wenn ich darf, schreib' ich dir gern mal eine PN.

Ethemaligerj NuPtzeRr (#530.21x8)


Wenn ich darf, schreib' ich dir gern mal eine PN.

Natürlich darfst du. :-)

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