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Mein Mann kann nicht ganz richtig im Kopf sein

L@iliex5


Krabbelkäferle

diese Frage zu stellen, daran hatte ich auch gedacht. falls man die zeitliche Entwicklung der Wirkung und die Vorfälle anschaut, kann man vllt einen Zusammenhang entdecken

LviWlixe5


zum Thema Epilepsie und Medikamente fällt mir spontan ein:

- da ich die Qualität der Behandlung die dein Mann bekommt durch Psychiater/ Epilepsiezentrum etc. nicht abschätzen kann, und mich mit dieser Krankheit nicht annähernd auskenne,

sehe ich u.a. 2 Möglichkeiten:

1.

Du informierst Dich bei den behandelnden Ärzten (sofern das mit dem Datenschutz geht oder dein Mann seine Einwilligung dazu gibt) also speziell was das Thema Epilepsie angeht, bzw. Medikamentierung -möglicherweise ist anderes Mittel/andere Mittel auszuprobieren - sofern er wirklich Epilepsie hat: es gab da vorhin mal ne Ungereimtheit, kann mir allerdings nicht mehr alles durchlesen und bin selber sehr vergesslich, also bitte nochmal vorhandene Diagnose aufschreiben, oder was Du drüber weisst

vllt kannst Du zusammen mit deinem Mann da Termin machen und hingehen (falls das im Moment noch eine Option für Dich ist aufgrund aktueller Lage) und ihr das gemeinsam mit Arzt/Ärzten besprechen

2. ich würde deutschlandweit mich informieren, ob es Spezialisten gibt, die auch bereit sind etwas mehr Aufwand zu betreiben: z.b. schauen ob die Medikamente ersetzt werden sollen/ anderes ausprobieren, ob möglicherweise überdosiert ist, die falsche Kombination mit dem 2. Präpart ist etc. pp also das genau abklären lassen.

Die Frage ist, wie Du an solche Spezialisten kommst

- vllt triffst Du auch schon auf verständige Ärzte mit denen Du/ Ihr gut reden könnt in dem Epilepsiezentrum, die sich ausreichend Zeit nehmen die Sache zu erörtern und gegebenenfalls bereit sind anderes auszuprobieren

C-rankx1


für mich ist das kein Horrorszenario, wenn ich da grosse Gefahren sehen, sondern eine realistische Einschätzung, dass

**grosse Gefahr vorhanden ist

Sorry, Lilie5

aber das kannst Du persönlich überhaupt nicht realistisch einschätzen, wie wir das alle nicht realistisch einschätzen können, denn dazu müsstest Du oder wir hier Alias und Ihre Familie schon sehr gut und besonders persönlich kennen!

Und genau deshalb schrieb ich ja meine Bitte, nicht sofort das schlimmste anzunehmen ,um somit der Familie im ganzen, überhaupt noch eine Chance zu geben, was es bei Deiner " persönl. Einschätzung" eher schwieriger macht.

Wenn Du oder andere schreiben, dass man vorsichtig sein muss, da man ja nie weiß, was ev. passieren kann, dann ist das eine vorsichtigere Aussage, die allgemein gehalten ist und durchaus auch zum nachdenken anregt und verstanden wird.

L2ilizex5


Crank1

für mich ist das Ganze eine ziemliche Gratwanderung:

also auch zwischen deiner und meiner Aussage.

ob die Gefahr real so gross ist wie ich sie sehe (bzw. so sehr wahrscheinlich werden könnte, aufgrund der geschilderten Umstände: und nur auf diese Aussagen habe ich so reagiert, in Verbindung, dass auch andere das eine oder Anzeichen ähnlich werteten)

- oder ob es "noch" an einem anderen Punkt ist

kann ich nicht so einschätzen, dass ich für die eine oder andere Sichtweise derzeitig, heute Mittwoch irgend eine Sicherheit geben könnte:

mir sind da zu viele Risiken, die ich nicht ausblenden kann ..

deshalb würde ich, wäre ich an Alias Stelle mit 4 Kindern alle Möglichkeiten der Hilfe nutzen, die ich bekommen könnte. und würde mir auch über verschiedene Möglichkeiten Gedanken machen (bei mir ist läuft das so: das mag Vorteile und auch mal Nachteile haben - läuft allerdings bei mir automatisch so ab...)

- es wäre für mich evtl ein bisschen eine andere Situation, wäre sie alleine, dann könnte sie sich in Sicherheit bringen ins Frauenhaus, zu Freunden was weiss ich ...

doch mit den Kindern: wenn sie nicht die ganze Zeit dabei ist, wie soll sie da kontrollieren, was da passiert (ich sage bewusst kontrollieren, weil im Moment sind bestimmte Grenzen für mich schon überschritten, um die Situation sich selber überlassen zu können: gerade was die Kinder angeht.. bzw. um dem Partner einfach vertrauen zu können...)

CDraKnxk1


Jetzt warten wir doch erst mal ab, was beim Arzt rauskommt und wie er das sieht. Natürlich sind Bedenken und Sorge im allgemeinen angebracht, allerdings bitte ich auch zu bedenken, dass Alias mit keinem Wort erwähnt hat, dass es schon agressive handgreifliche Vorkommnisse gab,

wo auf eine mögl. Kindeswohlgefährdung zu schliessen wäre.

Ich denke/ glaube, dann hätte sie sicher auch schon längst anders reagiert.

Alias scheint mir eher überfordert und derzeit hilflos, da sie natürlich mit ihren "5" Kindern an ihre Grenzen kommt.

Und ja, vielleicht liegt es ja tatsächlich an den Medis und die daraus resultierenden Nebenwirkungen, was wir aber auch nur spekulativ annehmen könnten.

T}his Tywili]ght G4ardexn


wow, das muss krass für dich sein...

ich weiß nicht... entweder dein Mann ist psychisch krank und gehört dringend behandelt, oder er spielt dir was vor? Will er dich vlt "fertig" machen?

Ich kenne mich mit psychischen Erkrankungen nicht aus, aber wenn die so ausgeprägt sind, wie bei deinem Mann, hättest du da nicht schon eher was merken müssen?

Wieso bekommt er Medis gegen Epelepsie, wenn es doch nie nachgewiesen wurde?

C<raDnk1


Wieso bekommt er Medis gegen Epelepsie, wenn es doch nie nachgewiesen wurde?

Vor der eindeutigen Diagnose drückt er sich regelmässig, also verschiebt Termine, schwindelt was vor oder beendet plötzlich die Untersuchung unter irgendwelchen Vorwänden.

M<icaSuBn


ich bin auch gespannt was nun beim Arzt rauskommt!

Aber es muss ja wirklich dringend etwas passieren, so kann es doch nicht weiter gehen.

Ich kann mir aber auch vorstellen, dass es mit den Medis zusammenhängt. Die Nebenwirkungsliste sagt ja schon einiges aus und wenn er dann noch Alkohol trinkt, dann könnte es ja wirklich damit zusammenhängen!!

Alias:

Rekonstruiere doch noch mal wann das alles angefangen hat?! Vllt kannst du es dann einschätzen ob es tatsächlich angefangen hat, seit er die Medis nimmt! (+ dem Alkohol)

////

Aber ganz verstehe ich das auch nicht. Der Arzt hat doch die Epilepsi ausgeschlossen! Warum verschreibt er ihm dann trotzdem noch die Medis! Das ist mir ein Rätsel!

Auch wenn er Anfälle hat, es aber keine Epilepsi ist, kann der Arzt ihm doch nicht lustig trotzdem die Medis für Epilepsi geben. %:| ???

Alias 699828


so, ich bin zurück vom Arzt, war nicht bei unserem hausarzt sondern bei dem der noch mit in der Praxis ist weil ich denke er ist neutral eingestellt, da unser hausarzt und ja doch schon viele Jahre kennt.

Er hat mir sehr gut zugehört, mir aber auch gesagt das ich ihn nur Zwangseinweisen kann wenn er auf die Kinder oder mich los geht.

Er würde gerne ein Gespräch für uns alle beim Psychiater ausmachen und zwar zeitnahe wo man dann bewusst mit meinem Mann über diese ganzen Vorfälle sprechen kann.

Zudem habe ich einen Überweisungsschein für die Psychatrie bekommen auf der als Diagnose steht:

Psychose unbekannter Ätiologie, Wesensänderung und Verdacht auf Schizophrene Psychose vom affektiven Typ

Und einen Einweisungsschein für die Psychatrie mit der selben Diagnose, hier muss er aber freiwillig rein gehen, ich kann aber versuchen ihn dort hin zu fahren und ihn einfach vor vollendete Tatsachen stellen, aber wie gesagt zwingen kann man ihn nur wenn eine Fremdgefährtung vorliegt

Nun sieht es so aus das ich beide Scheine mit Zuhause habe und mich wohl vorsichtig rantasten muss ob er zu einem Psychiater geht oder eben in die Klinik

Chancen stehen schlecht wenn er nicht will, weil dann muss ich darauf warten das evtl tatsächlich irgendwas passiert das ich die Polizei holen muss und erst dann kann er eingewiesen werden oder ich muss übers Gericht das beantragen

L@u&cy4H71x1


also mein Mann ist 37 er ist seit April 2013 Krankgeschrieben inzwischen ausgesteuert und ins Arbeitlosengeld gefallen.

Krankgeschrieben ist er weil er Epileptische Anfälle hatte, welche aber im Epilepsiezentrum nicht bestätigt werden konnten sondern die meinten das er schwere Depressionen hat und die "Anfälle" wohl ehr Panikattaken waren.

Er lässt das aber nicht weiter Untersuchen sondern ruht sich auf Epilepsie aus und verschiebt immer fleißig alle Termine die zur Klärung gedacht sind.

Du schreibst, er trinkt eigenlich nicht und was ist dann bitte schön, mit deinem Backzutaten passiert ??? (Wein, Rum und Eierlikör) das ist wohl kein Alkohol?

Wir können nicht spekulieren, es sieht aber schlimm aus, Alkohol, Depressionen, 2013 Krank geschrieben, Arbeitslos, dass klingt als ob er in ein Loch gefallen ist. Nur, er muß sich helfen lassen, nur weiß ich aus eigener Erfahrung, sie lassen sich nicht helfen.

Alias 699828


@ MicaSun

die Epilepsie ist nicht sicher Diagnostiziert aber auch nicht völlig vom Tisch,

da mein Mann ja diese 7-10 Tage dauernde Untersuchung bereits nach zwei Tagen abgebrochen hat :|N

In dem Bericht steht nur Epilepsie konnte nicht bestätigt werden verdacht auf schwere Depressionen und Panikattacken

Zur sicheren Feststellung und Beurteilungen sind weiter Untersuchungen und ein vollständiges Monitorin notwendig

Aber diese Termin nimmt er einfach nicht wahr und verschiebt sie dauernd

Alias 699828


@ Lucy4711

das er trinkt "eigentlich" nicht war darauf bezogen das wir sonst gar keinen

Alkohol zuhause haben

und er sich aber auch keinen kaufen geht oder danach riecht

L,ucyi4}7x11


Das ist eine schlimme Situation, ich hatte es in jungen Jahren durch, die Polizei stand im 6Pack bei uns vor der Tür, ich habe mich so schlimm vor die Hausleute geschämt, keiner hat mehr mit mir gesprochen und in die Psychatrie, wäre er damals freiwillig gegangen. Ich musste mich damals scheiden lassen, ansonsten wäre ich in der Klapsmühle gelandet.

LAilQie5


1. kannst Du Dich noch an den zeitlichen Beginn dieser Art Vorkommnisse erinnern - also ob die evtl mit Medigabe zusammenhängen ist die Frage an dieser Stelle

2. hast Du ihn mal gefragt, wieso er sich weigert diese ausführliche Untersuchung machen zu lassen? Das ist doch wichtig wieso er das nicht machen möchte

- ich kann mir vorstellen, dass er sehr grosse Angst davor hat, was dabei rauskommt und welche Konsequenzen er dann für sich sieht, mit Behandlung etc. und er deshalb blockiert (selbst wenn er Dir evtl als Antwort was anderes sagt, um Dir seine Angst/Ängste nicht zu offenbaren: könnte was mit dem Thema: Mann-Sein zu tun haben, falls es so wäre..

M'icaZSun


Alias: aber warum bekommt er dann trotzdem die Medikamente? Wenns ja nicht zu 100% diagnostiziert ist?

Der Arzt müsste ihn dann eigentich dazu drängen die Untersuchungen zu machen, ansonsten bekommt er halt keine Medis mehr!

Puhh, dass ist mehr als schwierig. Dein Mann lässt nicht mit sich reden... Und zwangseinweisen geht nicht, ausser er wird gewalttätig?!?!

Ich weiß keinen Rat! :°_

Und wenn du beim nächsten Mal, wenn solche Dinge vorkommen "einfach" die Ploizei rufst und sagst du hast Angst vor ihm?

Mir fällt leider nichts "besseres" ein. Hoffe jemand anderes weiß nen Rat!! :°_

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