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Hypochondrie & körperliche Symptome Angstattacken?

dOreh{noc4hdurxch hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bin knapp 36 und habe 2 kleine Kinder. Vor ca. 2,3 Monaten haben sich plötzlich Krebsdiagnosen in meinem engen Freundeskreis gehäuft, was mir grosse Angst eingejagt hat. Zur selben Zeit haben sich auch bei mir ein paar unklare Symptome eingestellt, die ich auf Schwankungen weiblicher Hormone schieben könnte - Zwischenblutungen, veränderte Haut & Haare, Ziehen im Unterleib, Rückenbeschwerden, träge Verdauung etc. Ich habe eine Untersuchung bei einem Frauenarzt machen lassen, alles i.O., mein Hausarzt meint dasselbe. Die Symptome gingen nicht weg, was mich zusehens beunruhigt, so dass ich alles mehrmals habe nachchecken lassen. Auch war ich 3x in der Rettungsstelle, wo noch einmal alles per Ultraschall & Blut untersucht wurde, alles gut. Eine Internistin hat meinen Bauch geultraschallt und meinte, bei meinen Symptomen und guten Blutwerten muss ich mir keine Sorgen um eine Tumorerkrankung machen. Doch je länger die Symptome anhalten, desto verrückter mache ich mich. Ich denke die ganze Zeit, irgendetwas Schlimmes zu haben, und komme nicht davon weg. Seit ein paar Wochen habe ich keine Nacht geschlafen, vielleicht 1h insgesamt, und schrecke mit Angstattacken aus dem Schlaf hoch. Hitzewallungen, Frösteln. Mein FA hatte dann, ohne dass die Entzündungswerte im Blut erhöht waren, wegen dem Zwicken links im Unterleib eine Unterleibsentzündung im Verdacht und mir hintereinander zwei verschiedene Breitbandantibiotika verschrieben, die mich endgültig ausgeknockt haben (und natürlich nichts gebracht haben). Mein Magen rebelliert, und ich kriege nichts mehr runter, im meinem Bauch grummelt es und mein Körper ist nun seit Wochen in einem Dauerpanikmodus. Habe bestimmt schon ordentlich Gewicht abgerissen. Kriege regelrechte Angstzustände, so dass ich merke, dass ich da nicht mehr rauskomme. Ich bin total verspannt, und seit 3 Tagen habe ich sogar ein wenig Atemnot.

Kann einen die Angst so körperlich angreifen, dass man

- echte Kreislaufprobleme mit Schwächegefühl hat (irgendwie macht es ja Sinn, wenn man nicht schläft...)

- Frösteln, Hitzewallungen,

- kein Durchschlafen, höchstens 1h, Aufschrecken aus Schlaf mit Angst

- kalte, schwitzende Füsse

- Panik, Panik, Panik

- Atemnot

- Schwindel

- Magengrummeln, Blubbern im Bauch, Blähungen

- trockene Augen, Durst

Das Problem ist, dass ich mir nun einbilde, diese Symptome weisen auf einen schweren Krankheitsverlauf hin, d.h., ich fühle mich immer schlechter. Google die ganze Zeit nach Hinweisen für Darmkrebs (kein Blut im Stuhl o.ä.), Lungenkrebs (wegen der Atemnot), ...usw. - da gibts ja viele Möglichkeiten..

Ich habe selbst erkannt, dass ich mich da in was reinsteigere - das Problem ist, ich gehe immerzu zu Ärzten, die mich anschauen, und mit einem Blick auf meine Blutwerte versichern, dass alles o.k. ist. Aber so kann man doch jetzt nicht wirklich irgendwas ausschliessen?

Ich weiss, dass das alles schwer nach einer Angststörung/Hypochondrie aussieht, frage mich aber, ob ich vielleicht nicht mal hartnäckiger auf Untersuchungen bestehen sollte, anstelle mich immer beruhigen zu lassen. Fühle mich langsam wirklich furchtbar ausgelaugt, schlapp und ...krank...!

Kennt das jemand?

Antworten
HAybriidXx99


Klingt jedenfalls wirklich nach Panikattacken. Die Symptome treffen 100% zu. Geh zum doc, lass es körperlich checken, wenns das nicht ist -> therapie.

Gruß

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