» »

Ich bin eine Täterin

AHlexJanxdraT


Es war für mich erniedrigend die aufgezeichneten Gespräche anzuhören und wurde dann immer wieder klein gemacht.

..... und das nannte er dann Liebe?

Der Mann braucht dringend selbst therapeutische Hilfe... war er mit Dir gemacht hat ist falsch.

Sfpätyherbhst0x07


Es hilft mir hier sehr zu schreiben.ich habe jetzt einen Termin und würde mich freuen, wenn ich nachher hier weiter schreiben darf.

Ich fühle mich schon verstanden.

SN tAherbst000x7


Ich danke und melde mich wenn ich darf später nocheinmal ich habe jetzt einen Termin. Danke an euch bis gleich

AxlexgandrsaT


Klar kannst Du hier schreiben solange Du möchtest.

Ich hoffe, dass die Leute hier Dich versuchen zu verstehen... es wird welche geben Dir nur auf Dir rumhaken werden....damit musst Du zurecht kommen. Denn manche haben ein Schablonendenken.... wer schlägt ist schuldig und der geschlagene immer das Opfer..... aber wie in Deinem Fall gibt es auch Graubereiche in denen die Grenzen sich verwischen.

Also... nur an Dich denken und mit Hilfe eines Therapeuten versuchen Dein Selbstbewusstsein wieder zu stärken. So darf nie wieder ein Mann mit Dir umgehen.

d3evilinTdisgpuise


Ich halte dich nicht für eine Täterin. Sondern für ein Opfer, das sich gewehrt hat und das jetzt auch konsequent dabei bleiben sollte: Sei froh, daß der Typ weg ist. Sein Ziel war, dich fertigzumachen und das hat er geschafft. Bricht den Kontakt ab, sofort und total.

Täterverhalten bei häuslicher Gewalt sieht nämlich so aus: Daß jemand sich ganz genau so verhält wie dein "Freund" UND dann evtl. auch noch zuschlägt. Dein Ex hat den tollen Trick herausgefunden, daß er gar nicht selber schlagen muß, weil er dich dazu bringen kann. Wie fühlst du dich jetzt? Niedergeschlagen. Dafür hat er deine Hände benutzt statt seine.

Diese Einschätzung beruht natürlich nur auf dem, was ich durch diesen Thread weiß und würde sich ändern, wenn du in der Vergangenheit ähnliche Aktionen durchgeführt hättest wie dein Ex (also gezieltes Provozieren und Beschuldigen, Beschimpfen, für "krank" erklären, jede Verantwortung ablehnen).

aylphawqoelf/in2x010


Ok, es war absolut falsch, was du gemacht hast, aber du siehst es ja ein. Das ist gut.

Du hast trotzdem das Recht, dir zu verzeihen und brauchst dich nicht für den Rest deines Lebens in Grund und Boden schämen, weil du einmal einen Watschen verteilt hast.

aelphawoe~lfinx2010


Ach nochwas:

Ich glaube, es ist keiner davor absolut sicher, niemals eine Backpfeife zu verteilen.

In Extremsituationen wäre wohl jeder dazu fähig.

Ich habe auch schon einen Watschen verteilt. |-o (als ich körperlich verletzt wurde...)

Man hat kein Verständnis für mich gehabt. Aber ich habe mich selbst verstanden. Das ist das wichtigste. Tue du dies auch. Du bist keineswegs ein schlechter Mensch wegen dem Watschen.

S+usi ?SumNsebgacxh


… schlechter Mensch und gönne anderen Menschen nix.

bin wohl ein schlechter Mensch.

Hör nun vor allem auf, Dir das einzureden. Es ist nicht gut, sich als schlecht anzusehen.

C0aram\alax 2


Verbale oder körperliche Gewalt sind sich im Grunde recht ähnlich. Wenn gestritten wird, geht es meist um unbefriedigte Bedürfnisse und dann ist die Frage, um welche Bedürfnisse geht es meist und was fordert man von dem anderen, was man sich selbst nicht geben kann.

Unbefriedigte Bedürfnisse tragen im Grunde immer eine Form der Hilflosigkeit und damit auch Gewalt in sich oder man sagt zu allem ja und zieht sich innerlich zurück.

Beide scheinen da wohl recht fordernd zu sein und er versucht als der Bessere dazustehen. Verständnis sehe ich hier auf keiner Seite für die Hintergründe, warum es notwendig ist sich so zu begegnen. Da könnte eine Therapie wirklich helfen, Klarheit zu schaffen.

Schlagen ist nie gut, dass ist logisch, aber man sieht auch wie gerne Kinder zu solch einer Notlösung greifen, weil sie einfach hilflos sind. Und das kann durchaus auch in einer Erwachsenenbeziehung einmal das letzte Mittel der Wahl sein. Sollte es zwar nicht, aber wenn man selbst erschrocken ist und man es als nicht gut empfindet, dann hat man auch alle Chancen dazuzulernen. ;-)

MdeXta4


Also ich sehe da nochmal einen Unterschied drin, ob eine kleine Frau einen großen Mann schlägt oder ein großer Mann eine kleine Frau.

Der Mann kann wirklungsvoll einschreiten und verhindern, dass er weiter geschlagen wird, die Frau nicht.

Ich finde die ganze Situation sehr seltsam und noch nicht durchsichtig. Was ist das für ein Mann, der die Gespräche aufzeichnet?

Geht es ihm darum, recht haben und der bessere zu sein?

Hat er irgendetwas getan, um das Gespräch, den Streit, der so eskaliert ist, zu deeskalieren? Oder hat er es immer weiter getrieben?

Ich meine, wenn einem der Partner so wichtig ist, wie er es anscheinend behauptet, dann versucht man in einem Streit doch den anderen zu beruhigen, wenn man merkt, der steht kurz vor dem Ausbruch. Für mich klingt das auch nach Manipulation.

Der Mann versucht die Partnerin dazu zu bringen, dass sie sich schlecht fühlt, damit sie hinterher umso dankbarer ist, dass er sich noch um die kümmert......

Wäre so eine Vermutung.

doanafe87


Hab ich auch schon gemacht, bin ich nicht stolz drauf, aber sich in Selbstanklage zu verlieren und sich in Selbstverchtung zu wuhlen bringt rein gar nichts. Du hast Fehler gemacht, aber nicht erst in dem Moment in dem zu geschlagen hast. Den Fehler hast du viel früher gemacht, als du dich nicht abgegrenzt hast, dies total unmögliche Verhalten deines Expartners geduldet und keinen Schlußstrich gezogen hast.

Manchmal, wenn man sehr an seine Grenzen getrieben wird, ist körperliche Gewalt der letzte Schutzreflex den man noch hat. Das scheint hier der Fall gewesen zu sein und so ein Schutzreflex hat für Notsituationen auch seine Berechtigung. Hier hilft nur: hinterfragen und verstehen wieso du dir eine Partnerschaft angetan hast die dich in den Überlebsnkampfmodus brachte.

Du hast übrigens nicht das klassische Täterprofil, denn ein klassischer Täter sucht die Verantwortung für den eigenen Fehler allein im Gegenüber, was du nicht tust. Nur, werd jetzt nicht weich wenn er dir vergibt, was er vermutlich wird. Eure Beziehung war am Ende an einem Punkt wo es um den (psychischen) Überlebenskampf ging und damit wirklich rettungslos im Eimer.

MRe7ta4


Klare Worte :)=

S*päthe,rbsQt00x7


Ich glaube auch das er es wiederholt solch einen Situation ausgenutzt hat , damit ich im Nachhinein all seine Kleinen Macken akzeptiere.

Weil ich mich schlecht fühle , hat er dann den längeren Hebel?

Er wurde als Kind viel geschlagen und eingesperrt und dann wurde mit ihm wochenlang nicht gesprochen ( teilweise ist es in dieser Famillie heute noch so) er wurde als Kind auch mit einem Diktiergerät aufgenommen um sein Verhalten reflektieren tu können...

Also eher alles sehr schwierig

Er nimmt diese Gespräche auf um wirklich als der Bessere dastehen zu wollen.ich war so wütend und er trifft mich mit Worten, die meine Selbstzweifel auslösen.

Andersherum ist er ein aufmerksamer Partner er hat mir immer geholfen und wollte sicher nur das Beste für mich und meinen Sohn.

Aber dafūr sollte ich halt seinen Macken akzeptieren , dass viel mir schwer und ich fühlte mich dadurch unverstanden.

Ist das der Preis den man zahlen muss um ein schönes Leben zu haben?

Dennoch ich fühle mich mehr als mies und es ist unverzeihlich auch gegeüber mir selbst.

Er schreibt immer noch ich nicht mehr...

A'lexeandrCaT


Er wurde als Kind viel geschlagen und eingesperrt und dann wurde mit ihm wochenlang nicht gesprochen ( teilweise ist es in dieser Famillie heute noch so) er wurde als Kind auch mit einem Diktiergerät aufgenommen um sein Verhalten reflektieren tu können..

Ich wurde ebenfalls geschlagen und ignoriert und bei den Pflegeltern nicht mehr abgeholt. Aber ich gebe dies nicht an andere weiter sondern habe mir Hilfe geholt. Und genau dies sollte er tun.

Er schreibt immer noch ich nicht mehr...

Ist im Moment auch besser so....warte nicht auf Zeilen von ihm.

Macken hat jeder... aber mit Macken darf man seinen Partner nicht verletzten und nicht abwerten.

S3(therHbst[00m7


Achso ..mein Sohn ist bereits 13 Jahre alt und der Partner war nicht der leibliche Vater.

Sie haben sich kennengelernt , da war mein Sohn drei.

Richtig wir waren 10 Jahre zusammen.

Ich fühle mich als hätte man mir ein Körpeteil genommen , aber mir tut es gut hier zu schreiben nicht um rehabilitiert zu werden.

Im Streit waren seine Worte grausam und ja er war ein guter Rhetoriker und ich zu emotional nicht gelassen genug um all dies abprallen zu lassen.

Ein nettes Beispiel, in der vorigen Woche wo der Zeitpunkt seiner Abreise näherrückte , war er schon gereitzt und mauzig , hat alles und jeden schlecht gemacht.ich habe weiter höflich reagiert oder in sogar ausglacht , was für eine Laus heute über seine Leber gelaufen sein...

Am Abend hat er sich für sein dummes Benehmen entschuldigt,da habe ich gestaunt

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH