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Panikstörung oder Nervenzusammenbruch?

MWo&rayxa hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe Community!

Vielleich kennt jemand dieses Problem oder hat ein paar Tipps für mich :)

Ich habe seit gut einem Jahr immer wieder Panikattacken und war auch schon in Therapie. Allerdings hat mir das nichts gebracht.

Aber mal von Anfang an.

Vor gut einem Jahr hatte ich meine erste Panikattacke. Ich habe dann mit meiner HÄ gesprochen, auch über die privaten Probleme und sie sagte mir, ich sei "psychisch absolut überlastet" und hat mir eine Tiefenpsychologin empfohlen. Dort habe ich dann Termine ausgemacht und war auch dort. Aber selbst die Psychologin sagt, sie weiß nicht woher es kommt, da ich zwar eine nicht immer leichte Kindheit usw. hatte, aber alles gut verarbeitet habe.

Ich merke aber selbst, wie ich mich verändert habe. Zum Beispiel, wenn ich einen Film anschaue und schöne oder traurige Szenen sind, merke ich, wie mir die Tränen in die Augen steigen. Ich bin immer verspannt, bekomme teilweise richtige Schmerzen an den Schultern, ich bin extrem launisch geworden (von megaglücklich bis aggressiv), stehe morgens schon unruhig auf, kann Gedanken kaum loslassen, Schlafstörungen, bin tagsüber dann total fertig, vergesse vieles etc.

Und es wird momentan immer schlimmer. Ich hatte jetzt innerhalb von einer Woche schon die dritte Panikattacke. Aber ich weiß nicht wieso. Ich habe keine Angst zu sterben oder es nicht zu schaffen.

Stress habe ich momentan mehr als genug. Wir haben ein Saisongeschäft, also im Sommer sowieso mehr Stress und im Winter "gar keinen". Dann laufen zwei Klagen gegen den Vermieter, weil die Wohnung unter aller Sau ist. Finanziell läuft es gar nicht, ich habe letzte Woche die Diagnose auf Endometriose bekommen, muss meine Zähne machen lassen, wir wollen eigentlich im Oktober heiraten, Kinder sind auch ein Thema,...

Geschäft nimmt mir mein Partner das meiste ab, aber der Rest läuft über mich. Termine beim Anwalt, Ärzten, Hochzeit usw.

Ich weiß, dass mir das alles zu viel ist, aber ich weiß nicht wie ich es handhaben soll. Natürlich könnte ich Kinder und Heiraten theoretisch verschieben, aber das schaffe ich auch nicht wirklich.

Ich habe mit der Zeit gelernt, dass ich meinem Körper vertrauen kann. Ich kenne ihn und höre auch auf die "Zeichen", wenn er sagt, dass es jetzt zu viel ist.

Morgen gehe ich zum HA und suche mir einen neuen Therapeuten, aber ich weiß einfach grad so gar nicht weiter.

Meiner Meinung nach, bin ich einfach nur fertig. Aber kann das sein, dass sich ein Nervenzusammenbruch über Monate zieht?

Geht es einem ähnlich?

Liebe Grüße, Moraya

Antworten
Z}wa7ck4x4


Unter einem Nervenzusammenbruch verstehe ich nicht ab und zu mal eine Panikattacke, sondern einen Zusammenbruch, der einen 100 %-ig aus dem Gleis wirft. Bei Dir scheinen sich derzeit einige private Baustellen angesammelt zu haben, die sich nicht auf einen Schlag abhaken lassen, sondern nur Schrittchen für Schrittchen abgearbeitet werden können. Wie sagte Dale Carnegie? "Wenn Du nicht mehr weißt, wo Dir der Kopf steht, nimm erst einmal einen Stuhl und setz Dich."

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