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Tavor wirkt nicht?

J'u^ley


Wie gesagt, es wirkt bei jedem anders...

Aber so ähnlich wie du es beschreibst ist es bei mir auch.

ich weiß noch, ich hatte mal ca. 8 mg, allerdings in der Klinik, und bin damit noch rumgelaufen aber immer wieder hingefallen. Irgendwann haben sie mich dann fixiert, damit ich mich nicht verletze beim ständigen hinfallen. Ich wollte mich einfach nicht hinlegen |-o

LQucyX471x1


@ Juley,

ich hoffe doch das es dir jetzt besser geht?

Jqulexy


Ja Lucy, danke @:)

Ich nehme Tavor nur noch sehr sehr selten und dann auch nur 1-2 mg.

L>ucy4J7x11


@ Juley,

schön zu hören, da freut man sich.

Weiterhin gute Besserung und alles Liebe und Gute.

JQulexy


Danke, das wünsch ich dir auch! @:)

ä5pfel.chexn


Naja, dann warte ich mal bis zum nächsten Termin ab, hoffe und dass er mich nicht wieder unendlichst triggert. Und wenn doch, dann Tavor 1 1/2, das war zumindest besser als 1 Plättchen.

Da sehe ich ja dann, ob das ausreicht.. wenn nicht spazier ich bei der PIA vorbei, die ist ja nicht so weit und dann sollen die mir mal sagen, was ich machen muss.

Man kann da ja auch während einer Krise hin, ohne, dass man da bleiben muss/will, oder?

v8amPp2x8


Wenn 2,5 mg Tavor im ruhigen Zustand schon nicht wirkt, dann hat das Ganze auch keinen Sinn es auf 5 mg zu erhöhen. Und wenn 5 mg helfen, ist es nicht gut es immer in so einer hohen Dosis zu nehmen. Irgendwann reicht dir die Dosis auch nicht mehr, wie die anderen Medis die du genommen hast...dein Körper gewöhnt sich sehr schnell anscheinend an medis. Das bedeutet die Suchtgefahr ist bei dir sehr hoch, daher würde ich dir wirklich abraten von Tavor! Auch wenn es nicht so wirkt wie es sollte, kann der Körper so schnell eine Sucht entwickeln. Wie oft willst du das denn nehmen? Ich hoffe doch nur im Notfall, wenn rein gar nichts mehr wirkt? Das bedeutet keine regelmäßige Einnahme. Also nicht jeden Tag, auch nicht jeden zweiten. Es sollte genug Pause dazwischen liegen. Man kann Tavor eine ganze Woche, jeden Tag nehmen, aber dann muss man es auch wieder absetzen.

Bei mir wirken Medikamente immer unterschiedlich. Manchmal haut mich 1 mg Tavor um, manchmal hauen mich nicht mal 8 mg um. Die Dosis hab ich in der Klinik bekommen, jeden Tag fast. Feste Dosis war drei mg am Tag, und Bedarfsmedikament 2,5 mg. Die haben mich damals zu gedröhnt mit Tavor, Haldol usw. Hatte 7 verschiedene sedierende Medis und bin trotzdem noch sehr erregt herum gelaufen und hab scheiße gebaut. Jetzt gibt es Zeiten da haut mich schon 50 mg Seroquel um, aber manchmal merke ich auch bei 75 mg nichts davon. Hatte auch schon 1000 mg Seroquel hab nichts davon gemerkt. Also bei mir ist es so ein glückspiel, das liegt aber an meiner psychischen Erkrankung, dass die wechselhaft wirken. Das gute ist, ich werde von Tavor usw. nicht süchtig. Ich hatte 15 Wochen Tavor nehmen müssen und sofort abgesetzt als ich draußen war und keine Entzugserscheinungen gehabt. Auch die ganzen anderen Medikamente konnte ich gut absetzen nacheinander und nehme jetzt nur noch das seroquel. Das einzige ist das der schlaf schlechter war.

Es gibt Leute die sind auch gegen Medikamente resistent durch körperliche Ursachen. Da bringt es einfach nichts, da können die gleich Smarties nehmen, hat die gleiche Wirkung. Vielleicht solltest du andere Alternativen finden als Medikamente. Vorher schon Skills anwenden. Sport z.B. Schmerzskills, wie Eis, Wärmesalbe usw. Bei Flashbacks helfen sowieso nicht so gut Tavor, sondern mehr starke reize die einen wieder zurückholen. Mir hat da sehr gut Ammoniak geholfen. Bei Dissoziationen und Flashbacks haben sedierende Medikamente alles eher nur verschlimmert. Bei starken Suizid Gedanken, besser gesagt bei einem starken Drang, können solche Medis gut helfen. Aber sollten es nur erst Gedanken sein, würde ich noch nicht zu solchen Hammer Mittel greifen, sondern eher natürliche Mittel versuchen, wie eben Sport, ablenken, Schmerzskills, Duschen etc.

Auf Dauer, sind solche Medis sowieso nicht gedacht. Irgendwann muss man andere Alternativen finden und auch diese Symptome in der Therapie bearbeiten. Ich weiß wie scheiße Flashbacks sind oder Suizid Gedanken. Ich hab eine ganze Liste an Symptomen, die mein Leben beeinträchtigen. Ich wurde Jahrelang am Leben gehalten von solchen Medis. Nur weiter hat es mich nicht gebracht. Ich nehme diese nur noch als wirklichen Notfall, wenn rein gar nichts mehr geht. Psychotherapie ist der richtige Weg und manchmal muss man Jahrelang herum probieren bis man endlich den richtigen Therapeuten und die richtige Therapie gefunden hat. Man darf nicht aufgeben. Ich habe auch gelernt, dass Medikamente die Symptome nur unterdrücken, mehr auch nicht. Der Nachteil ist auch, dass wenn man diese Symptome unterdrückt, man nicht an diesen arbeiten kann. Psychopharmaka betäuben einen, Gefühle werden weg gedrückt, sowie die ganze andere Symptomatik und man kann kaum an die ganzen Probleme arbeiten, weil da einfach nichts ist. Daher behindert es auf Dauer eher als das es hilft.

Lg Vamp28

Jyulxey


Man kann da ja auch während einer Krise hin, ohne, dass man da bleiben muss/will, oder?

Ja, also bei uns kann man das. @:)

S/childk4xte007


Wenn Lorazepam nicht die gewünschte Wirkung erzielt, solltest du vielleicht auf hoch potente Mittel umsteigen. Ich merke von Tavor auch kaum etwas, aber Brotizolam ist schon bei 0,25mg bemerkbar.

äupfelc<hen


@ Vamp

Ich bekomme das für den Notfall. Also wenn die Suizidgedanken kommen, in Form einer Panikattacke mit Atemnot und konkreten Ausmalungen, wie ich es genau im nächsten Moment tun werde und teilweise sogar heftige Impulse, jetzt dies und jenes zu tun. Irgendetwas in mir hält es zurück.

Letztes Mal saß ich im Bus, da wäre nichts gegangen und ich hab überlegt, ob ich aussteige, aber dann kam dieses "Etwas" in mir und ich blieb sitzen.

Dazu kommen dann einfach noch ganz viele düstere, schlechte Gedanken. Dass ich es niemals schaffen werde und dann ja auch gleich aufgeben kann. Dass ich unfähig bin, weil ichs einfach nicht schaffe und dazu noch die Verzweiflung wegen dem Druck, den ich mir selbst mache: Uni, sehr gute Noten, schneller als die Regelstudienzeit. Ich fahre einfach auf Hochtouren und kann es mir eigentlich von der Kraft her nicht erlauben. Das weiß ich auch.

Da kommt dann auch die Stimme, die sagt, dass ich doch in die Klinik gehen soll bzw. nein, eher dass ich darf.

Ich kanns mir aber selbst aber einfach noch nicht wirklich erlauben, leider.

Vor mir und anderen zugeben zu müssen, dass ich mich weit überschätzt habe, das traue ich mich nicht. Das Studium und das Drumerhum ist das einzige an mir in den letzten Jahren, was nach außen hin so wirkt, als würde es funktionieren.

*

@ Schildkröte

Ich kann ja aber nicht einfach zum Arzt laufen und sagen, dass ich gerne dies und jenes hätte? ;-D

Natürlich würde ich gerne weiter probieren und etwas finden, was mir im Notfall dann helfen würde, aber wer spielt da schon mit?

*

Ich habe Angst vor Montag.... Angst, dass ich wieder so eine Suizidattacke bekomme und dazu noch, dass ich wieder so hilflos und ohnmächtig bin, dass ich mir nicht zu helfen weiß. Und dass dann das Tavor auch nicht wirkt.

s)chnec}ke19x85


Huhu, äpfelchen!

By the way, tut mir leid, dass ich nicht mehr in deinem Faden geschrieben habe in letzter Zeit. Aber ich denke, du weißt, wie das mit Borderline und Konstanz ist... tut mir leid!

Ich hab das Gefühl, auch bei mir wirken die Medis jedes Mal anders. Vielleicht wäre es besser, das Tavor zu nehmen, bevor die Krise ganz schlimm ist? Ich merke eine Wirkung (Lorazepam, 1 mg) erst dann, wenn ich es gegen die unspezifischen, dauerhaften Symptome nehme (z.B. das Gefühl, sich selbst nicht auszughalten, Spannungsgefühle) , in der Krise (Panik, konkretes Ereignis, das mich höchst erregt) fühle ich wenig Wirkung. Da kann ich dann auch mti 300mg Seroquel noch voll in Rage sein.

Wobei ich bei mir halt auch deutliche Resistenzbildungen durch andere Medis (v.a. Seroquel) feststelle. Zu Beginn meiner Behandlungskarriere, noch ganz ohne Medis, spürte ich eine stärkere Wirkung der Benzos. Trotzdem ist die Erwartung, dass man davon vollkommen ausgeknockt wird, falsch. Es fährt halt etwas runter.

Deine Schilderung vom Zeichnen find ich diesbezüglich nicht schlecht, und ungefähr im Rahmen dessen, wie es bei mir wirkt.

Grüßle

schnecke *:)

s%ch#necke31985


PS: Bei mir war es ein unglaubliches Theater, das Lora überhaupt verschrieben zu bekommen %-| %-| %-| trotz aller Diagnosen, wurde ich wie ein Junkie behandelt, als ich erklärte, dass akut bei mir nichts außer Benzos hilft. Mein Konsum liegt irgendwo zwischen 1 - 4 Tabletten pro Monat, und trotzdem bleibt dieser Verdacht irgendwie hängen. Das nervt. :-( >:(

mausmicus;_x65


Ich merke von Tavor auch kaum etwas, aber Brotizolam ist schon bei 0,25mg bemerkbar.

Mit letzterem habe ich - als Schlafmittel - etwas Erfahrung (Handelsname Lendormin). "Bemerkbar" ist für mich schon 1/3 Tablette (ca. 0,08 mg).

0,25 mg (ganze Tablette) kann ich fast nicht nehmen, der "Hangover" am nächsten Morgen ist dann schon sehr deutlich. Eine halbe bis dreiviertel Tbl. ist für mich persönlich die passende Dosis. Wie alle Benzos muss es natürlich mit Vorsicht verwendet werden! Den Beipackzettel sollte man beachten...

ä_pfelxchen


@ Schnecke

Macht doch nichts, natürlich kenne ich das und eigentlich ist der Thread ja auch dicht @:)

Ich scheine auch eine ungeheure Resistenzbildung zu haben war bei den Drogen auch schon ganz extrem. Zu der Zeit war ich leichter als jetzt, aber hab Mengen in mich geschüttet, das war nicht mehr feierlich.. Mit Seroquel war das ja auch so und dann habe ich irgendwann gesagt, dass ich nicht mehr will. Und habs abgesetzt, ohne es mit dem Arzt abzusprechen, das war vielleicht nicht ganz so schlau, aber es hatte ja sowieso nicht mehr gewirkt. Da habe ich mich halt gefragt, wozu ich mir den Müll dann weiter reinziehen soll.

Ich würde in so Momenten einfach gerne ausgeknockt werden.. ich will dann nur einfach weg. Nicht leer sein, sondern einfach mal für eine Zeit weg...

Mit dem Junkie-Sein, das ist immer sowas. Ich habe lange überlegt, ob ich dem Psychiater überhaupt von der Sache mit den Drogen erzähle, aus Angst, dass er mir es dann nicht geben will wegen der Suchtgefahr und so. Aber letztendlich hab ichs gesagt und er fand das unproblematisch. Aber der findet in Bezug auf mich alles unproblematisch, wie alle. Mein damaliger Hausarzt hat mir damals direkt mal 2 Riesenpackungen von den hoch dosierten Antipsychotika gegeben mit der Aussage, dass ich schon nichts anstellen würde.

Ich muss so eine Vertrauenswürdigkeit ausstrahlen ]:D ;-)

*

Ich glaube, ich warte jetzt einfach mal ab.

Wenn wieder so ein Notfall eintritt, dann teste ich das nochmal mit dem Tavor, aber wirklich nur ganz im Notfall.

Ich hab mittlerweile genug von den ganzen Psychopharmaka ;-)

äzp}felcwhen


@ musicus

Wie gesagt, ich bezweifel, dass ich da beim Arzt reinspazieren kann und einfach was stärkeres bekomme ;-D .

Wobei, vielleicht macht ers sogar, s. meine oben genannte ausgestrahlte Vertrauenswürdigkeit ;-) .

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