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Tavor wirkt nicht?

v&ampx28


Ok, meine das nicht böse. Aber ich war früher in der selben oder ähnlichen Situation(Kenne deine ja nicht so genau), aber ich weiß einfach aus Erfahrung, das es nur hilft wenn man redet. Es ist nicht einfach und du sollst auch nicht deine Medikamente absetzen. Das auf keinen Fall, aber versuche einfach zusätzlich eine Psychotherapie anzufangen, am besten Stationär und danach ambulant weiter. Es wird nicht leicht, aber es wird besser irgendwann. Gute nacht, versuche auch gleich schlafen zu gehen.

Lg Vamp28

SachildIkröxte007


Hörst du Stimmen oder sind es deine Gedanken? Wenn du unkontrolliert Stimmen hörst, dann würde ich das deinem Psychiater erzählen. Das könnte auf eine Psychose hindeuten.

Diese Frage finde ich auch sehr interessant. Wie lautet eigentlich deine genaue Diagnose äpfelchen?

Und wie ich schon häufig sagte, Tavor hilft nicht gegen Flashbacks, keine tun es. Erstens wirken Tabletten nicht so schnell und wer will schon eine halbe Stunde sich mit Erinnerungen quälen, nur weil die Tabl. erst nach einer halben Stunde wirkt?

Das ist ein sehr wichtiger Punkt. Hinzu kommen noch Dinge wie Mageninhalt, der auch die Wirkung von Tabletten beeinträchtigen kann.

(Sowas finde ich im TV auch immer schrecklich, wenn in Szenen jemand sagt "ich habe eine Herzattacke" und dann bekommt er eine Tablette und zwei Sekunden später ist alles gut.)

Generell ist es deswegen sinnvoll, andere Verhaltensstrategien zu entwickeln, um den schlechten Gedanken entgegen zu steuern. Jedenfalls bis zu einem gewissen Grad. Ist dieser Grad überschritten, professionelle Hilfe holen.

ä9pfmelcNhexn


Hm, also mit Stimmen meine ich meine Gedanken, die eben mit mir reden. Meine verschiedenen Seiten? Ich höre keine fremde Stimmen, die mir etwas befehlen.. das kommt alles aus mir.

Und Diagnosen: Borderline, PTBS(Vermutung, weil da ganz klar was passiert ist, aber das war in der Klinik bisher noch nicht so sehr Thema, weil ich dafür zu instabil war und sowieso erst zunehmen musste), Magersucht, Depressionen.

So, ich bin heute im Krankenhaus gelandet, eigentlich kreislauftechnisch, aber natürlich gings dann direkt wieder auf die Psychoschiene. Ich habs mir nicht ausgesucht.. war beim Hausarzt und der hat mich eingewiesen um das abzuklären, aber ich hatte die ganze Zeit im KH das Gefühl, als rde mir niemand glauben, dass es mir wirklich schlecht geht. Weil nichts so sehr auffällig war.

Bin mittlerweile wieder Zuhause, aber die Symptome gehen nicht weg.

Ich zitter und zuck die ganze Zeit, wie von Stromschlägen, Hitzewallungen, kaltschweißig, Kopfweh, Schwindel, aber konnte eben nichts gefunden werden..

Ich weiß aber nicht, ob sich SO die Psyche äußern kann?!

Wenns heute Abend nicht aufhört, dann weiß nicht, hilft Tavor da? Ich verliere so echt den Verstand, dieses Zucken ist so widerlich und das ging die letzte Nacht richtig lange so, da lag ich irgendwann heulend rum und war am Verzweifeln.

Kennt das jemand von euch?

Auf die Fragen gehe ich noch ein, bin grad nur noch sehr sehr tapsig unterwegs und ziemlich schwach..

SOchildk!r#ötex007


Hallo äpfelchen,

ich hoffe gerade sehr, dass es dir mittlerweile etwas besser geht.

Und Diagnosen: Borderline, PTBS(Vermutung, weil da ganz klar was passiert ist, aber das war in der Klinik bisher noch nicht so sehr Thema, weil ich dafür zu instabil war und sowieso erst zunehmen musste), Magersucht, Depressionen.

Das hört sich erstmal ziemlich heftig an. Ich kenne davon "nur" Depressionen und bin alleine damit schon ordentlich bedient gewesen.

Ich finde es für die Jahreszeit bereits unverhältnismässig warm und hatte dadurch auch Probleme bei der Arbeit. Es können also tatsächlich Kreislaufprobleme ohne psychische Indikation gewesen sein, vor allem wenn man körperlich nicht so gut drauf ist und auch noch starke Medikamente nimmt.

Diese Zuckungen können auch Nebenwirkungen sein, auch bei Seroquel wird so etwas berichtet.

Ich wünsche Dir gute Besserung und hoffentlich wenigstens ein paar Stunden heute Nacht, in denen Du mal entspannen kannst und zur Ruhe kommst.

vVampg2x8


Hallo äpfelchen,

Hab auch diese Diagnosen, außer Magersucht(hab zwar eine Essstörung, aber zum Glück noch nicht diagnostiziert), hab noch andere, Dissoziative Störung und Zwangsstörung gemischt. Die Stimmen, kannst du die kontrollieren? Jeder hat ja Gedanken und spricht oft zu sich selbst, aber manchmal kommt es vor, das man diese Gedanken nicht kontrollieren kann und die zu einem sprechen, manchmal auch mehrere gleichzeitig. Das ist dann nicht mehr normal. Wenn du aber diese Gedanken kontrollieren kannst, dann ist es in Ordnung. Ich höre selbst Stimmen, die ich nicht kontrollieren kann, das sind aber keine Hallus, sondern meine Persönlichkeitsanteile. Wie du selbst schon sagtest, seiten von dir. Ich höre sie in meinem Kopf, wie Gedanken, nur nicht steuerbar. Und sie hören sich anders an, kindlich, männlich, weiblich, böse, lieb usw.

Ob diese Gedanken von anderen Persönlichkeiten von dir kommen, kann niemand sagen. Dazu gehören noch viele andere Symptome, wie Blackouts, viele Arten von Dissoziationen unter anderem. Aber diese Dissoziative Identitätsstörung zu erklären, würde hier den Rahmen sprengen. Bei mir liegt diese Diagnose als Verdacht vor. Was nur komisch ist, das du diese Stimmen kontrolliert bekommst mit Tavor und Co. Denn die Stimmen von Anteilen haben gar kein Einfluss auf Medikament leider. Oft wirkt dann das Medikament nicht so gut, wenn viele vorne sind, also wenn man sie hört. Der körper ist zwar bei mir wenn ich Glück habe sediert und bin etwas müde. Aber hören tu ich sie immer noch, selbst Haldol hat früher nichts gebracht. Ich wollte auch wie du früher das meine Stimmen aufhören, hab ziemlich viele Tabletten davon genommen, nichts hab ich gemerkt, nicht mal müdigkeit oder sonstige Nebenwirkungen. Obwohl das einen eigentlich schon ins Krankenhaus befördern sollte. Und die Stimmen hörten nicht auf zu quasseln.

Daher kann man auch diese Art von Stimmen nicht mit Medikamente bekämpfen, nur mit ihnen reden, das bringt anscheinend den gewünschten Erfolg.

Ich würde dir jetzt nicht noch raten Tavor zu schlucken. Das kann auch einfach das Wetter sein, Kreislaufprobleme, Unterzuckerung, vielleicht zu wenig gegessen? Kenne das auch, wenn ich wieder am hungern bin und jetzt zu der Jahreszeit, macht mein Körper schlapp und ich bin unkonzentriert, mir ist schwindelig und fühle mich schlapp. Diese Symptome sind übrigens klare Anzeichen einer Unterzuckerung. Hatte das wie gesagt schon oft, und es ist immer das selbe, ich fange an zu zittern, kann mich null konzentrieren, mir wird heiß, kopfdruck, schwindel und muss mich hinlegen oder setzen und brauche zucker, davon wird es dann besser. Tavor würde den Körper nur noch den Rest geben, essen ist besser. Bei magersüchtigen kommt solche Zustände häufig vor.

Und auch wenn es von der psyche kommt, sollte man nicht deswegen sich sowas einschmeißen. Du must wirklich weniger Tabletten nehmen. Ich sehe groß die Gefahr, das du noch süchtig von dem Zeug wirst. Dein Zustand ist nicht lebensbedrohlich, wenn es wirklich nicht besser wird, rufe nochmal den Notarzt, oder probier vorher mal was süsses zu essen, was viel Zucker hat. Und schaue ob es besser wird. Hast du vielleicht Kreislauftropfen zuhause oder kannst du deinen Blutdruck messen? Versuche erst mal das und nehme einfach dein Schlafmedikament und versuche zu schlafen. Vielleicht klappt es ja, wenn man sich in Situationen hineinsteigert, wird es nur noch schlimmer. Alles gute dir.

Lg Vamp28

N$uraNrihyxon


Und Diagnosen: Borderline, PTBS(Vermutung, weil da ganz klar was passiert ist, aber das war in der Klinik bisher noch nicht so sehr Thema, weil ich dafür zu instabil war und sowieso erst zunehmen musste), Magersucht, Depressionen.

PTBS Patienten haben sehr häufig ein hohes Suchtpotential. Da ich auch diese Diagnose habe, hatte ich mich gewundert, dass mein Psychiater mir Tavor "ohne weiteres" (ganz ohne weiteres war es natürlich nicht. Es gab eine ausführliche Anamnese. Aber verglichen zu manchen, die es auf biegen und brechen nicht verschrieben bekommen halt "ohne weiteres) verschrieb. Gott sei Dank ist der Suchtpotential-Kelch an mir vorüber gegangen. Wenigstens mal etwas.

Achte da also sehr genau auf dich und auf dein "Verlangen" danach und rede darüber offen und zeitnah mit deinen Ärzten.

Meine Diagnosen sind chronifizierte komplexe PTBS, Depressionen, u.U. Persönlichkeitsstörung (steht nicht wirklich fest als Diagnose, also womöglich liegt diese auch nicht vor. Keine Ahnung) und Dissoziationen.

Bis es (endlich) zu dieser Diagnose und der entsprechenden Therapie kam, habe ich auch einiges durchmachen müssen an erfolglosen Therapien.

Diese Spannungszustände kenne ich auch zu gut. Meine Therapeutin teilt das etwa wie folgt ein: 0-40 (normal bis leicht erregt), 40-70 (stark erregt) und 70-100 (handlungsunfähig). Ab einem Erregungszustand von 70 können fast nur Skills helfen, weil sie wie die berühmte Ohrfeige sind. Sie sollen akut eine die Handlungsfähigkeit wieder herstellen. Unter 70 können dann Imaginations- oder Entspannungsübungen helfen. vamp sprach da schon einige an. Das ist jetzt natürlich sehr vereinfacht dargestellt.

Ich bin mitten im zweiten Therapieblock a 25 Stunden und habe noch keine Skills gefunden, die mir akut helfen konnten. Entspannungs- und Imaginationstechniken helfen auch nicht bisher. Entspannungstechniken (z.B. progressive Muskelentspannung) gar nicht. Ich habe eine rege Fantasie und kein Problem, mir einen "sicheren Ort" vorzustellen, aber ich habe emotional (noch) keinen Zugriff auf das Sicherheitsgefühl, das damit einhergehen soll. Meine Thera sagt dazu allerdings, dass es oft auch einfach Zeit und Übung braucht. Stimmt wahrscheinlich auch.

Ich sehe groß die Gefahr, das du noch süchtig von dem Zeug wirst.

Diese Gefahr sehe ich bei äpfelchen allerdings auch. Nochmal: Sprich darüber offen und rechtzeitig mit deinen Behandlern.

vrazmp2x8


@ Nurarihyon:

Der Sicherer Ort hilft mir aber auch nicht so wirklich. Wie du schon sagtest, fehlt da noch die Sicherheit, zumindest das Gefühl dafür. Mir helfen halt nur bis jetzt die Tresorübung(aber sehr stark erweitert) und die Nebelwandübung(auch etwas erweitert). Entspannungsübungen helfen mir auch noch nicht. Ich bin immer angespannt, es hilft vielleicht eine extreme Anspannung etwas runter zu regulieren so das ich wieder "normal" angespannt bin. So das dieses Zittern aufhört und die Schmerzen. Aber auch nur mit viel Glück. Ich denke jeder findet irgendwann seine eigenen Skills. Das braucht etwas Zeit. Ich habe auch lange gebraucht. Und weißt nach Jahren langsam was mir hilft und was eher nicht. Aber das ist auch nicht immer der Fall, bei vielen Dingen bin ich auch noch im unklaren, sobald die symptome zu stark werden, bin ich auch hilflos.

Ich bin gott sei dank auch nicht Suchtanfällig. Wäre ich dies, hätte ich schon längst vieles woran ich süchtig geworden wäre. Im Krankenhaus musste ich auch Tavor in hohen Dosierungen oft einnehmen, 15 Wochen lang, jeden Tag. Abgesetzt als ich dann draußen war und hab nichts gemerkt, also keine Entzugserscheinungen.

Aber ich glaube das die Suchtgefahr eher bei Borderlinern hoch ist als bei PTBS. Zumindest hab ich es immer bei dieser Krankheit gehört. Aber ich denke fast jeder Mensch ist Suchtanfällig, sollte er solche Dinge regelmässig einnehmen. Auch normale Menschen. Es kommt immer auf den Menschenverstand und auf das Handeln jeder einzelener an.

Sorry für Rechtschreibfehler, bin müde und sollte lieber ins Bett.

Lg Vamp28

ä9pfe+lchexn


Danke für die Antworten!

Ich meine ja selbst, dass es körperlich ist/war, aber da im Krankenhaus wurde ich sofort in eine Schublade gesteckt und das war demütigend. Auch die Art, wie mit mir umgegangen wurde.

Als ich entlassen wurde, waren die Beschwerden immer noch da. Heute auch immer noch, bloß abgeschwächter.

Mein Hausarzt hätte sich schon gewünscht, dass mal ein MRT gemacht wird oder so, die empfanden das als unnötig. Er versucht jetzt zeitnah eins zu organisieren.

Es ist immer einfach alles auf die Psyche zu schieben. Der Arzt meinte ja auch zu mir, dass man noch Untersuchungen machen könnte, er darin eben keinen Sinn sieht, weil sowieso alles psychisch wäre %-| .

Die Stimmen, kannst du die kontrollieren? Jeder hat ja Gedanken und spricht oft zu sich selbst, aber manchmal kommt es vor, das man diese Gedanken nicht kontrollieren kann und die zu einem sprechen, manchmal auch mehrere gleichzeitig.

Was meinst du mit kontrollieren? Also ich kann sehr oft nicht bestimmen, was sie sagen, etc.. Da ist es dann wirklich, als würde jemand anderes mit mir reden. Meinst du das?

Ob diese Gedanken von anderen Persönlichkeiten von dir kommen, kann niemand sagen. Dazu gehören noch viele andere Symptome, wie Blackouts, viele Arten von Dissoziationen unter anderem. Aber diese Dissoziative Identitätsstörung zu erklären, würde hier den Rahmen sprengen.

Also Dissoziationen habe ich, wenn ich getriggert werde, manchmal auch Blackouts. Aber nicht in dem Rahmen wie bei einer dissoziativen Identitätsstörung (weiß darüber übrigens viel), denke ich. Ich drifte eben sehr oft ab. Manchmal wenn ich getriggert werde, manchmal auch einfach so, wenn ich sehr viel denke. Dann verliere ich mich in mir selbst...

PTBS Patienten haben sehr häufig ein hohes Suchtpotential. Da ich auch diese Diagnose habe, hatte ich mich gewundert, dass mein Psychiater mir Tavor "ohne weiteres" (ganz ohne weiteres war es natürlich nicht. Es gab eine ausführliche Anamnese. Aber verglichen zu manchen, die es auf biegen und brechen nicht verschrieben bekommen halt "ohne weiteres) verschrieb.

Ja, als Borderliner ist man ja sowieso schon mal abgestemptelt. Ich habe es tatsächlich ohne Weiteres bekommen, obwohl bekannt ist, dass ich hm ... Erfahrungen mit Drogen habe. Ob Sucht oder nicht, dass kann ich nicht beurteilen. Ich habe viele Drogen genommen, vermisse sie usw.

*

Das Thema Skills, das ist so eine Sache. Ich kenne viele, aber bringen tun mir keine, die mir nicht richtig wehtun. Sport klappt ganz gut, richtig ausposwern, aber das kann ich momentan kreislaufbedingt nicht..

Ich hatte auch schon diese extreme Wärmesalbe, das hilft auch einen Moment, aber nicht wirklich...

Da gibt mir einfach nicht das, was mir das Ritzen und das Hungern gibt... bzw. reicht es nicht, mich zu "verletzen" oder mich zu spüren. In mir ist der Drang, dass ich mich zerstören und bestrafen muss. Immer noch und immer mehr.

Und solange ich dafür keinen Grund finde, werde ich nicht aufhören können.

Ich muss einfach ergründen, woher diese tiefe Selbsthass kommt, damit ich dann daran arbeiten, mir vielleicht verzeihen kann und dann vielleicht irgendwann mal glücklich sein kann...

*

Unterzuckert war ich definitiv nicht gestern. Das ging ja schon 2 Tage so, diese "Anfälle" und natürlich dachte ich auch direkt als erstes daran, dass ich genug essen oder trinken muss. Habe ich dann getan, aber es wurde eben nur noch schlimmer.

Jetzt gerade versuche ich mich wieder in den Alltag einzufinden.. gegen den Schwindel an.

Mein Blutdruck und alles waren auch noch im Rahmen, die haben ja selbst zugegeben, dass sie nichts finden konnten und es deshalb psychisch sein muss...

*

Gestern Abend wurde es dann wieder ganz schlimm. Ich hab wieder richtig geklappert und gezittert und gezuckt und dann doch Tavor genommen und es war die erste Nacht, in der ich wirklich mal wieder schlafen konnte. Das Zucken wurde weniger und die Panik (wegen des Zuckens) auch besser..

v0amxp28


Wieso so umständlich mit dem MRT? Dein Arzt gibt dir einfach eine Überweisung zum MRT mit. Du machst ein Termin beim Radiologen und gut ist. Mit Überweisung müssen die dich nehmen und können das ganze nicht auf die Psyche schieben und sich weigern. Warum macht dein Arzt dies so umständlich? Wenn dein Arzt Grund und Untersuchung angibt auf dem Überweisungsschein, ist doch alles geregelt. Verstehe ich ehrlich gesagt nicht, dass er ein MRT organisieren muss... ":/ Ich hatte da nie Probleme.

Wegen dem Thema Stimmen. Kontrollieren meine ich damit, dass du bewusst denkst. Das tut ja jeder Mensch, manche sogar sehr viel, gerade auch zu Nacht. Das ist kontrolliertes denken, wenn du z.B. an ein Baum denkst, oder du Selbstgespräche führst. Kleines Beispiel: Du gehst einkaufen, und überlegst was du noch alles kaufen must, zählst alle Dinge in Gedanken auf. Du hörst dich selbst in Gedanken sprechen. Das ist kontrolliert. Stimmen hören von Persönlichkeitsanteilen ist ähnlich, es hört sich an wie Gedanken die in deinem Kopf sind, die NICHT von außen kommen, nur du kannst sie eben nicht kontrollieren. Da wird auch des Öfteren auch viel durcheinander geredet. Es sind unterschiedliche Stimmen, also Kinder, auch männliche Stimmen(wenn man weiblich ist) usw. Wenn zu viele vorne sind und reden, bekomme ich meist Kopfschmerzen und mein Kopf ist manchmal wattig. Die Stimmen unterhalten sich auch manchmal gegenseitig, zumindest die wo Kontakt zu einander haben. Ich hoffe ich konnte es verständlich erklären.

Was meinst du mit Blackouts? Zeitverlust nehme ich an. Zeitverlust kann man auch bei Dissoziationen haben, z.B. wenn man weg driftet und einfach nur da hockt und nichts mehr von seiner Umwelt mit bekommt. Erstarrt sozusagen. Das kenne ich auch, da verliert man natürlich auch Zeit, weil man ja nichts mehr mit bekommt und weg dissoziiert ist. Meinst du sowas mit Blackouts? Weil die Blackouts bei einer DIS ist ja wenn jemand nach draußen kommt, ein Anteil quasi übernimmt. Das können nur paar Minuten sein, Stunden oder sogar auch ganze Jahre. Letzteres wäre natürlich der absolute Extremfall. Wobei gewisse Anteile Jahre schlummern können und die dann Jahre an Zeit verlieren. Meistens erkennt man einen Anteil, wenn man während diesem Blackout Dinge getan hat oder wo anders wieder zu sich kommt. Denn bei "normalen" Dissoziationen die mit Blackouts einhergehen, kann man sich in der Regel nicht bewegen.

Es gibt ja auch die leichtere Form von der DIS. Die Dissoziative Störung nicht näher spezifiziert(DSNNS) oder nicht näher bezeichnente Dissoziative Störung F44.9. Sind dieselben Diagnosen. Ich hab mich erst mit der DIS auseinander gesetzt, besser gesagt mit den Dissoziativen Störungen, als meine Therapeutin den Verdacht äußerte, quasi seit Anfang der Therapie. Ich arbeite auch in der Therapie mit dem Buch: Traumabedingte Dissoziation bewältigen von Suzette Boon, Kathy Steele, Onno van der Hart.

Es gibt leider viele Psychiater die schnell Medikamente verschreiben. Die klären auch einen manchmal gar nicht über die Risiken auf. Aber bei solchen Ärzten kommt man oft nicht weit, da sie nichts anderes können als Medikamente verschreiben. Keine Alternative Therapie, oder zumindest Vorschläge, Ideen zu weiteren Hilfe. Das was dein Arzt tat, ist verantwortungslos. Gerade da du noch ein gewissen Suchtdruck hast. Tavor kann ähnlich wirken wie Drogen, das triggert dich extrem und du läufst Gefahr entweder zurück in die alte Sucht zu verfallen oder in eine neue. Das sieht man ja auch schon wie oft du Tavor schluckst. Wie oft hast du es denn jetzt die letzten Tage genommen? Und wie viel mg gestern? Bestimmt auch wieder mehr als 1 mg. Denn weniger als 3 mg hilft dir auch nicht. Weißt du warum? Weil dein Körper schon abgehärtet ist von den ganzen Drogen. Die brauchen natürlich höhere Dosierungen an Medikamente.

Skills können helfen, wenn man die richtigen findet. Vielleicht braucht es einfach noch mehr Zeit. Hast du schon coolpack ausprobiert? Auf deine Haut, bis es schmerzt? (aber bitte nicht zu lange, gibt Erfrierungen/Verbrennungen auf der Haut, sehr oft selbst gehabt). Wärmesalbe hatte ich auch die ganz starke. Mir hat die so auch nicht geholfen, ich musst zusätzlich noch einen Druckverband drauf machen oder unter warmen Wasser halten, da es noch mehr schmerzt dann. Aber auch das hat manchmal nicht gewirkt, weil ich nichts gespürt hatte. Hatte sogar die Nacht über damit geschlafen. Was auch manchmal hilft, sind Gummibänder am Handgelenk schnipsen lassen, aber besser sind noch die Haargummis mit diesem Metall drum. Das tut mehr weh.

Du solltest unbedingt eine Psychotherapie machen, um auch heraus zu finden warum du dich verletzen musst. Es ist wichtig, aber solange du nichts tust, kann dir auch niemand helfen. Aber ich hab das schon oft genug geschrieben, was anderes fällt mir auch nicht ein. Es ist klar dass es nicht einfach ist, gleich etwas zu finden. Man muss aber am Ball bleiben. Während du suchst, kannst du dich an Beratungsstellen wenden, vorübergehend dort Gespräche bekommen. Vielleicht auch eine Stationäre Therapie machen. Da könnte dir dein Psychiater eine Überweisung schreiben und ein Bericht hinschicken. Es ist wichtig dass du noch andere Hilfe bekommst, außer Medikamente. Denn die sind nur eine Stütze und unterdrücken die Symptome zum Teil. Aber weg gehen sie davon nicht und es ist auch keine dauerhafte Lösung.

Ich weiß nicht viel über dich, wie viel du wiegst oder wie groß du bist. Wäre evtl. gut das zu wissen. Es könnte durchaus, von dem hungern kommen. Wenn man ständig hungert oder im Untergewicht ist, kann es sich auf den Körper auswirken. Vitamin und Mineralmangel verursachen auch viele Symptome und die werden bei Blutbildern nicht getestet, wenn man das nicht anspricht und in der Notaufnahme wird sowas erst recht nicht getestet. Nur das nötigste. Es könnte z.B. die Schilddrüse sein, die Werte von den Blutwerten sagen oft nichts aus. Da muss man oft noch ein Ultraschall der Schilddrüse machen. Das könnte auch zu solchen Beschwerden führen. Eisenmangel? Hatte ich früher extrem durch den ständigen Blutverlust(SVV). Was haben die den alles im KH getestet? Auch bei den Blutwerten was war alles dabei?

ä1pnfelc6hexn


Ich hatte die letzte Zeit so viel Stress, da hatte ich total vergessen hier zu schreiben, aber Update und die Antworten auf die Fragen kommen noch!

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