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Hochbegabt oder einfach nur Krank? Objektive Meinung gefragt...

cNriec+harlVie


Mein Sohn hat einen Kumpel,

der surft mit 124 durch's Leben... und ist sozial sehr auffällig... kommt aber selbst meist gut zurecht, allerdings hatte der Grad des Mobbens teilweise schon Formen angenommen, bei denen ich als Mutter eingegriffen hätte, aber okay...

ein Freund meiner Tochter kommt auf über 130... 1er Kandidat, überall passend... als Kind/Kleinkind die Pest ;-D

meine kids... ein Kind über 130, eines über 140, das hat noch Asperger/ADS,.... gewillt, sich auf die Umgebung einzulassen... kommt mittlerweile ganz gut zurecht...

das andere von Gym auf Real, NICHTS geholfen, egal, was wir aufgefahren haben... man hat direkt zusehen können, wie sich das Kind selbst im Wege steht... aber auch uneinsichtig der psychischen Belastung, wollte unbdingt am Gym bleiben, hat aber nicht gesehen, dass es da falsch ist... Hände aufgekratzt etc.. Nun auf einer künstlerischen Realschule und alles gut, wobei es mit dem IQ Präsident werden könnte...

so kenne ich ganz viele Beispiel im Spektrum.

Der IQ ist nur ein Indiz, eine bessere Hilfe sind halt eben dann die psychologischen Unterteilungen, da deren Kriterien richtig gut erforscht sind und man den kids/Leuten dann meist gut helfen kann.

Atpyr"exna


@ flatwhite

138 ist schon ganz ordentlich ;-) !

@ alle

Was ich mit dem IQ und der Hochbegabung sagen wollte: Der IQ hilft natürlich nicht - vor allem nicht grundsätzlich - fürs Leben. Das Leben und ob man es meistern kann, hängt von viel mehr Komponenten ab, so wie es criecharlie von den Kindern beschrieben hat. ABER für die Differentialdiagnose ist er sehr entscheidend. Es ist halt so, dass es wichtig ist, die einzelnen Komponenten auseinander zu differenzieren, um weiter zu kommen und um mit dem Ganzen klarer zu werden. Und dann kann man besser die anderen Wege verfolgen.

Die Sache mit der hohen Sensibilität ist wie mit der Hochbegabung. Sie kann förderlich oder hinderlich sein, ja nach Ausprägung, Lebenssituation, Möglichkeiten etc. Nichts ist an sich gut oder schlecht. Aber es ist wichtig zu erkennen, was man hat um damit gut umgehen zu lernen.

SKunfal,ower_7x3


Es ist schwer, virtuell und auf Distanz zu einer klaren Aussage zu kommen. Die Situation ist komplex, es kommen mehrere Aspekte/"Gründe" in Frage.

Was ich mich frage: Warum ist NIE eine Testung erfolgt? Ja, das kann nicht jeder niedergelassene Therapeut, aber es gibt gute diagnostische Einrichtungen mit entsprechender Ausstattung (Testverfahren). Lass' Dich vernünftig testen, warte ab was sich ergibt. Und je nach Ergebnis hast Du dann gute weitere Ansatzpunkte. Ggf. muss man auch mehrere Stellen ansteuern (AD(H)S, Hochbegabung).

Klarheit wäre aber wichtig. Und dann gezielte Hilfe möglich.

cEri|ecthayrlxie


@ sunflower

das war ja auch meine erste Frage.

Ich finde das auch sehr seltsam. Abe vielleich hat sie es nur nicht erwähnt, weil in "Förderprogramm Italienisch " kam sie ja....

Wie gesagt...gerade bei Komorbiditäten muß wirklich ein Experte ran.

Die IQ-Tests sind ja mehrteilig und es torpediert die BERECHNUNG des Gesamt-IQ ordentlich, wenn zwei Bereiche hoch sind und ein Bereich unterirdisch niedrig ...

ABER der Fachmann sieht in dieser Diskrepanz deutliche Hinweise auf was anderes, dem er dann in anderen Tests nachgehen kann und so entwirrt sich das Puzzle Schritt für Schritt und man am Schluss passende Hilfe vorschlagen. Die Zahlen an sich sind nicht so entscheidend, wie man landläufig denkt.

cEriechaArlixe


...das ist zu früh...

habe genau das selbe nur in anderen Worten geschrieben... sorry... sollte aufmerksamer lesen.... ;-D

Fye.


@ schwarzeKatze:

Nach Hochbegabung klingt das alles für mich überhaupt nicht.

Allerdings scheint mir Hochbegabung ein heute inflationär gebrauchter Begriff, bei dem ich eh in vielen Fällen nicht nachvollziehen kann, wie man auf eine solche Idee kommt.

Skunfloawerx_73


@ criecharlie:

Genau. Und ein professioneller IQ-Test (z.B. HAWIE) mit seinen Untertests ist auch mehr als nette Online-IQ-Spielchen (wie ich die Tests gerne nenne).

Hier kann so vieles sich gegenseitig bedingen... Oder auch mehrere Dinge vorliegen. Ich mag weder den IQ-Hype noch den AD(H)S-Hype, aber beide Dinge gibt es und bei einem Sammelsurium an Auffälligkeiten kann eine umfassende Diagnostik (Intelligenz, aber eben auch umfassend klinisch-psychologisch, d.h. neben ADHS auch die anderen Erkrankungen, und zwar mit Fragebögen UND bspw. klinischem Interview) auf jeden Fall weiterhelfen. Statt lustigem Rumtherapieren.

s7chwar!ze%Katze96


Danke für die vielen Antworten! @:)

Ich habe jetzt erst gesehen, dass es noch eine zweite Seite gibt...

Worin ich mich jetzt zT bestätigt fühle ist, dass ich die Hochbegabung eigentlich ausschließen kann. Warum bei mir nie ein Test gemacht wurde? Bei meinem Vater, der auf einer Hauptschule (trotz Sonderschulempfehlung) war, wurde als Kind ein IQ Test gemacht. Dabei kam ein IQ von über 135 raus und dies trotz des schulischen Versagens hat ihm dann im weiteren Leben wohl einige Schwierigkeiten verursacht... Bei mir bestand dann die Angst, mir damit ebenfalls mehr zu schaden und mit der Zeit ist das Thema in Vergessenheit geraten.

Ich befasse mich jetzt nur wieder damit, weil ich aus diesem Teufelskreis des ganzen psychischen Mist der in mir ist entkommen will, mich mit Selbstreflektion befasse und den Ursachen näher kommen will, während ich auf den nächsten Therapieplatz warte. Ich bin zu verwirrt über mich selbst und komme 'in meinem Kopf' nicht mehr klar...

Zum Thema ADS, wäre das nicht in 19 Jahren irgendeinem Arzt oder Therapeuten mal aufgefallen? Ich gucke auf jeden Fall mal in die Richtung.

Fakt ist, dass ich nicht klar komme. Es bringt mir auch nichts von etlichen 'Ärzten' mit immer mehr Diagnosen vollgestopft zu werden. Das sorgt nicht grade für weniger Verwirrung meinerseits... Ich suche Ansatzpunkte für Klarheit darüber, 'was mit mir ist' und vor allem auch nach dem Warum.

SQuNnfleowe*rO_7x3


ADS ist nun mal kein ADHS, wo man durch die Hyperaktivität auffällt. Kurzum: Gerade Menschen mit ADS fallen so schnell nicht auf und die Diagnose wird einfach so schnell nicht gestellt. Ist also durchaus möglich, dort durchs Raster zu fallen.

SCunflowe<r_X73


Und was die Diagnosen angeht:

Willst Du Dich darüber definieren oder definieren lassen? Oder einfach mögliche Ansatzpunkte für eine Veränderung/Besserung daraus ziehen?

Die Frage nach dem "Warum" lässt sich oft nicht (eindeutig) beantworten. Ich würde Dir daher empfehlen, den Fokus auf Bewältigung und nicht Ursachenforschung zu legen. WAS sind Deine Schwierigkeiten und WIE kannst Du sie bewältigen?

cFriecha&rlie


Dabei kam ein IQ von über 135 raus und dies trotz des schulischen Versagens hat ihm dann im weiteren Leben wohl einige Schwierigkeiten verursacht... Bei mir bestand dann die Angst, mir damit ebenfalls mehr zu schaden

Erklärst Du mir das?

War das: ich habe so einen IQ, bin aber zu doof für die Schule = Selbstzweifel?

Antwort wäre gewesen zu gucken, warum er nicht durchstarten kann...

Wenn es bei Dir getestet und bestätigt worden wäre, hätte man vorne herein ganz anders los legen können...komisch, dass er auf die Idee nicht kam, aber okay.... dafür weiß ich zu wenig darüber.

@:) Halt' Dich an sunflower, versuche, auf ihre Fragen einzugehen, sie kennt sich wirklich aus (Profi!)!

cQrie!chaxrlie


....mein ADS wurde erst mit über 40 festgestellt, nachdem ich einfahc nicht mehr konnte. Und bei meinem Sohn hat die diagnostizierte Hochbegabung alles verdeckt, keinem ist das ADS aufgefallen, dabei hat ihm das (selbst in leichter Form) das Leben echt schwer gemacht.

A#pyrexna


Dass du mit deinem inneren "Chaos" nicht klar kommst, das glaube ich dir gerne. Zielgerichtetes Arbeit wird damit wohl schwierig sein. Da hast du es sicher schwer und viel Leidensdruck.

Mit den Tests ist es aber so:

Schaden kann ein Test nur, wenn man alles andere ausblendet und sich nur darauf stützt. Normalerweise finden vor jedem IQ-Test viele Gespräche mit vielen Personen statt. Hinterher ist der Test ein Puzzleteil, das man den anderen hinzufügt.

Bei dir ist es ganz sicher auch nicht nur ein einziges Phänomen, sondern es sind "Läuse und Flöhe". Du hast nicht nur ein Problem oder -sagen wir es mal positiver- nicht nur eine Herausforderung zu bewältigen. Selbst wenn weder Hochbegabung noch ADS herauskommt, bleiben dir die psychischen Schwierigkeiten und die sind nicht einfach.

Dass Ärzte bisher nichts festgestellt haben (egal was) hängt evtl. rein theoretisch gesehen damit zusammen, dass es vielleicht der falsche Arzt war, dass niemand die Puzzleteile gut zusammengebastelt hat oder dass du dein Problem nicht transparent genug rübergebracht hast.

Jedenfalls ist es notwendig, wenn du weiter kommen willst, jede einzelne mögliche Komponente anschauen und ausschließen oder bestätigen zu lassen.

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