» »

Kindheitstrauma? Oder bilde ich mir diese Probleme nur ein?

EQhelmaligeVr NuEtzer 1(#5z30218x)


Meine Mutter hat mir auch oft gesagt, dass sie keine Kinder wollte und sie hätte uns mit einem Mann wie meinem Vater nie kriegen dürfen.

Wie soll ich darüber denken? Wie soll ich mich bei dieser Aussage fühlen? Ich denke mir einfach: Pech gehabt!

Sie sollte sich eher darüber freuen überhaupt Kinder kriegen zu können.

Nimo31

Dass deine Mutter euch das oft sagt, finde ich nicht ok und eher destruktiv - zumindest wenn sie nicht zugleich vermitteln kann, dass sie euch "trotzdem" mag und ihr ihr willkommen seid. Aber dass sie sich darüber zu freuen hätte wie du sagst, dass sie Kinder kriegen konnte, finde ich von dir anmaßend.

cJriechjarlixe


Ich kenne das auch. Ich bin das Kind eines Alkoholikers und meine Mom hat sehr unter ihm gelitten. Und als Kind hat sie mir in Streitsituationen ständig gesagt, ich bin wie mein Dad....

nun als Erwachsnerer weiß ich, wir passen einfach nicht zusammen.... aber die Analogie war damals schon krass.

aiug23x3


@ magnus44

Wer gesund werden will kommt deshalb leider nicht drumherum sich um das Schlechte zu kümmern und gewissermassen "auszugraben".

wenn ich bei dem Bild "auszugraben" bleibe und es übersetze, dann erfordert "ausgraben": einen stabilen Menschen, der in der Lage ist körperlich einen Spaten oder eine Kreuzhacke zu handhaben. Es macht keinen Sinn, einem schwachen Menschen einen Spaten zum Graben in die Hand zu drücken. Auf die Psychotherapie übersetzt: die Psyche muss stabil sein, erst dann darf "gegraben" werden. Einer der Leitsätze: "keine Tiefbohrungen!"

Mein Eindruck aus vielen Beiträgen im Forum "Psychologie": erst die Probleme beseitigen oder eine schlechte Vergangenheit aufarbeiten, erst dann kann es besser werden.

mPagnusx44


@ aug233:

Mein Eindruck aus vielen Beiträgen im Forum "Psychologie": erst die Probleme beseitigen oder eine schlechte Vergangenheit aufarbeiten, erst dann kann es besser werden.

Ja, so ist es.

einen stabilen Menschen, der in der Lage ist körperlich einen Spaten oder eine Kreuzhacke zu handhaben. Es macht keinen Sinn, einem schwachen Menschen einen Spaten zum Graben in die Hand zu drücken.

Was verstehst Du denn unter einer Therapie? Das ist ja gruselig.

"Ausgraben" bedeutet, dass etwas sich in der Tiefe befindet....

Das mit dem "Spaten und der Spitzhacke" von Dir bezog sich aber nicht auf das "Wo" (in der Tiefe) oder "Ob"(da ist etwas) sondern auf das "Wie" (mit Spitzhacke und Spaten).

Ausserdem gibt es ja sehr viele verschiedene Möglichkeiten "Auszugraben". Altertumsforscher verwenden dazu oftmals sehr sensible Geräte, feinste Pinsel usw.

Das man/frau das mit Spaten und Spitzhacke macht...kommt von Dir...und ich frag mich eigentlich , wie Du darauf kommst?

Hast Du das schon mal so erleben müssen?

Also wenn Du meine Beiträge hier kennst, dann weisst Du, dass gerade ich das so ganz bestimmt nicht gemeint habe, wie Du es offenbar aufgefasst hast.

myaginuxs44


Ein Therapeut hat doch gerade die Aufgabe seinem Klienten dabei zu helfen und zu begleiten und eben gerade nicht (so wie es vielleicht die Eltern oder andere Personen taten), mit Spaten und Spitzhacke auf dem Klienten rumzuhauen.

aaug923x3


@ magnus44,

alles im übertragenen Sinne!! Du hast von "ausgraben" geschrieben - ausgraben geschieht nun mal mit Spaten usw.; findet auch nie in einer Psychotherapie statt! Der Vorgang, der diesem Begriff entspricht lautet sicher ganz anders!

Es sollte ausreichen dass ein Therapeut eine Ahnung davon hat, was im Klienten schlummert und an die Oberfläche will. Es sollte nicht Sache des Therapeuten sein, es an die Oberfläche zu holen. Das muss Klient selbst tun.

Wenn es anders läuft, dann hat es etwas mit dem System Therapie - Bezahlung - begrenzte Stundenzahl zu tun. In manchen Fällen kann ein Therapeut nicht 30 oder 50 Stunden darauf warten, dass Klient es selbst hervor holt. Also muss er nachhelfen.

m5agnjuosx44


@ aug233:

Es sollte nicht Sache des Therapeuten sein, es an die Oberfläche zu holen.

Das muss Klient selbst tun

Das sehe ich genauso wie Du. Ich bin absolut Deiner Meinung. Der Klient "gräbt" nach seiner Geschwindigkeit und seinem Tempo.

Wenn es anders läuft, dann hat es etwas mit dem System Therapie - Bezahlung - begrenzte Stundenzahl zu tun. In manchen Fällen kann ein Therapeut nicht 30 oder 50 Stunden darauf warten, dass Klient es selbst hervor holt. Also muss er nachhelfen.

aug233

Tja deutsches Gesundheitssystem....Das gibt es vielen Unsinn unter andren diesen.

Es ist völlig unnsinnig eine "künstliche Geschwindigkeit" zu haben. Jeder Mensch und auch seine Situation ist da einmalig und richtet sich nicht nach 30-50 Stunden. Ist sie zu schnell schadet sie extrem!!!! Das künstliche Nachhelfen bewirkt noch das Gegenteil.

Und danach wird dann der Klient allein damit gelassen...Ein absoluter Schwachsinn der da abläuft.

Auch da bin ich Deiner Meinung.

a`ug2x33


Ich bin nicht der Ansicht, dass das deutsche Gesundheitssystem und das darin integrierte System der Psychotherapie Schwachsinn ** ** ist. Das System ist historisch gewachsen, es hat seine Vor- und Nachteile.

Wie wäre es, wenn Psychotherapie jeder selbst bezahlen müsste, so wie vor 50 und mehr Jahren? Ginge es dann schneller, zielgerichteter?

C3leveni


Wie wäre es, wenn Psychotherapie jeder selbst bezahlen müsste, so wie vor 50 und mehr Jahren? Ginge es dann schneller, zielgerichteter?

Mittlerweile bin ich Selbstzahler bei einem psychotherapeutischen Heilpraktiker, weil mir das staatliche Gesundheitssystem nicht mehr weiterhelfen konnte.

Das widersprüchliche ist für mich die Diagnostik, die nunmal Grundlage für die Behandlung ist. Sicherlich ist es wichtig in etwa die Richtung zu kennen, ich habe jedoch sehr sehr oft erlebt, dass die Diagnosen nur als Legitimation galten, um die Sitzungen bewilligt zu bekommen und es waren leider auch die Schlüssel, auf denen sich einige Therapeuten ausruhten. Mich störte, dass jemand anders über mich urteilen darf. Das ist jetzt anders, die Diagnosen sind nicht Grundlage, sondern die Symptome und die Stärken.

Es ist so ver-rückt eigentlich: da möchte man Hilfe, wählt den Weg der Therapie und ist danach stigmatisiert. Das finde ich an unserer Gesellschaft wirklich sehr traurig. Da sitzen in einem Amt bestimmte Personen, die sollen aufgrund von Diagnosen eine Tauglichkeit überprüfen. Das passt für mich nicht zusammen! Wieso bin ich ungeeigneter, wenn ich den Weg der Verarbeitung wähle? Wer sagt denn, dass die Leute, die eine Therapie machen und leider dafür bestimmte Diagnosen auf ihrem Blatt stehen haben, dass genau diese Personen schwächer sind, als die Personen die total unreflektiert, aber undiagnostiziert handeln? Da steckt für mich ein riesengroßes Problem, weshalb eben viele so hadern, eine Therapie zu machen.

Ich wünsche dir Nimo31 , dass du deinen Weg findest, ob mit oder ohne Therapie und wenn mit, wünsche ich dir, dass es ein Therapeut ist, der dir hilft, dass du lernst, dir selbst zu helfen, wie es so schön heißt.

mtagQnuYsD44


@ aug233:

Wie wäre es, wenn Psychotherapie jeder selbst bezahlen müsste, so wie vor 50 und mehr Jahren? Ginge es dann schneller, zielgerichteter?

aug233

Hab ich das gesagt? ich denke ganz sicher nicht. Mir fällt auf, dass Du oftmals nicht genau liest.

Ich bin nicht der Ansicht, dass das deutsche Gesundheitssystem und das darin integrierte System der Psychotherapie Schwachsinn ** ** ist. Das System ist historisch gewachsen, es hat seine Vor- und Nachteile.

Ich habe von Bestandteilen des Systems gesprochen und nicht das System als solches infrage gestellt.

(zum Beispiel der mehr oder weniger festgelegten Zahl von Stunden.)

Es wurde da eher gefragt, wieviel wollen wir denn bezahlen/übernehmen..statt...was ist aus psychologischer Sicht notwendig. Das ist zum Beispiel unsinnig und dann sogar letztlich auch teurer, weil diesem System immanent ist, dass, ständig neue Anläufe gemacht werden müssen.

E:he!malige;r Ndutzer (#576x5974)


aug233 und magnus44,

ihr scheint beide wenig Ahnung von Psychotherapie zu haben. Ein Therapeut kann bei keinem seiner Klienten eine tiefgreifende Erkenntnis/Veränderung erzwingen. Das wird schlicht und einfach nicht funktionieren. Zu wenige bewilligte Stunden führen höchstens dazu, dass das Problem nicht richtig aufgearbeitet werden kann.

Wenn jeder seine Psychotherapie selbst zahlen müsste, könnten sich viele keine regelmäßigen Therapiestunden auf Dauer leisten. Das wäre dann noch blöder. (...)

a&ug23x3


@ Swanlake,

danke für die Einschätzung. Nach wieviel Arbeitsjahren im System Psychotherapie hat jemand davon eine Ahnung? Ab wieviel mitgelebte Therapiestunden unter Supervision kann man von "Ahnung" sprechen?

EQhema+liger\ Nutz;er (g#56x5974)


Das hängt wohl weniger von der Zeitspanne ab, sondern viel mehr von dem eigenen Verständnis und der eigenen Auffassungsgabe.

Haype+rioxn


Nimo31

Linke zum Gruß *:)

Diese Depressionen sind zwar Scheisse

[[https://www.youtube.com/watch?v=2QpM3zsSsxU Ja]]

aber dadurch kann ich die schönen Momente in meinem Leben mehr genießen.

Motorradfahren. Denn nur über Kurven finden wir zu uns selbst @:)

Ich wurde eigentlich nur ausgenutzt von meinem ex besten Freund (5 Jahre befreundet)

Wahre Freunde bzw ein echter Freund nutzt dich nicht aus. Sei dankbar für die schlechten Menschen auf deinem Weg, denn sie zeigen dir wie und was du nicht sein solltest.

Und ein echter guter Freund fragt nicht, wann oder wieso, wenn du sagst "Ich brauche dich!" Ist die einzige Frage die er stellt "Wo bist du!"

Und wenn du den wahren Charakter einen Menschen/Freund erkennen willst, dann schenke ihm dein Vertrauen und schau wie er mit dem Geschenk umgeht.

Echte Freundschaft heißt auch:

Du lachst, ich lache. Du weinst, ich weine. Du springst von einer Brücke, ich springe in ein Boot und rette deinen blöden Arsch ;-D

Jetzt hab ich keinen besten(guten) Freund mehr und treffe mich ab und zu mit den anderen Kifferfreunden, die eigentlich auch nur Smoken. Das macht mir aber keinen Spaß mit denen zu "chillen". Wer schonmal nüchtern mit Kiffern war weiß wie öde das sein kann!

Nein

[[http://images.motorcycle-usa.com/PhotoGallerys/LP4D0659.jpg Das ist deine Droge]] :)*

Meine "Lebenensmotto" seit einigen Jahren ist: Der Tod ist das bessere Leben.

Nein.

Besser:

- Versuche nicht deine Vergangenheit zu ändern, sondern beginne damit deine Zukunft zu gestalten.

- Oft wenn wir glauben, wir wären am Ende von etwas angekommen, stehen wir bereits am Anfang von etwas anderem.

fahre sehr gerne Motorrad

Was für ein Brumm- Gerät fährst?

Komm mal in Moppedfaden!

[[http://www.med1.de/Forum/Cafe/688473/]]

[[https://www.youtube.com/watch?v=kd12WeiJrd0 BRAAP]]

Mit dem Motorrad bewege ich meine Seele

mVagnus}44


@ swanlake:

aug233 und magnus44,

ihr scheint beide wenig Ahnung von Psychotherapie zu haben.

Ein Therapeut kann bei keinem seiner Klienten eine tiefgreifende Erkenntnis/Veränderung erzwingen. Das wird schlicht und einfach nicht funktionieren

....Worin aug233 und ich uns ziemlich einig waren. Wir hatten genau darauf hingewiesen.

Zu wenige bewilligte Stunden führen höchstens dazu, dass das Problem nicht richtig aufgearbeitet werden kann.

...auch hierauf wurde in den Beiträgen hingewiesen...

Du scheinst Beiträge offenbar nicht wirklich zu lesen. Du hast offenbar andere aber nicht unsere Beiträge gelesen, sonst könntest Du das garnicht schreiben.

Daher ein wichtiger Tip an Dich: Erst sorgfältig lesen, und dann schreiben. Eine wichtige Grundvoraussetzung um mit anderen angemessen zu diskutieren. An der fehlt es oftmals.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH