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Gewalttätigkeit des Expartners der Freundin.

K'ar%ythoxs hat die Diskussion gestartet


Einen schönen guten Abend,

eigentlich wollte ich diesen Beitrag in die Rubrik "Beziehungen" einordnen. Da das Thema aber eine deutlich psychologische Komponente hat, habe ich mich entschlossen in die Rubrik "Psychologie" zu gehen.

Das Problem ist der Ex-Partner meiner Lebensgefährtin, beziehungsweise sein Verhalten, welches ich persönlich erleben durfte. Von da ab wusste ich das wohl nichts was sie von ihm berichtet hat übertrieben war. Die beiden führten bis vor einem andert- halbem Jahr eine kurze Beziehung( 3 Monate wie ich verstanden habe). Es ist in dieser Zeit von seiner Seite immer wieder zu Handgreiflichkeiten und heftigen verbalen Attacken gekommen. Als sie dann auch noch schwanger wurde, ist das noch extremer geworden. Er hat kategorisch behauptet das das Kind nicht von ihm sein kann und sie auch während der Schwangerschaft geschlagen. Ihr Ex glaubt das sie ihn ständig und mit jedem betrügt. Laut seiner Überzeugung hat sie etwas mit der Hebamme, der Frauenärztin, ihrem Onkel und sogar ihrer eigenen Mutter, eigentlich jedem der ihr über dem Weg läuft. Vor allem ist er bei den geringsten Anlässen aggressiv geworden und hat sie bedroht. Sie wollte sich von ihm trennen, hatte aber Angst vor ihm das er ausrastet, bis der wohl schlimmste Tag(laut ihrer eigenen Beschreibung) in ihrem Leben kam. Er hat sie beschimpft, verprügelt und sogar versucht zu erwürgen. Sie ist dann zu den Nachbarn geflohen und die haben dann die Polizei und den Notarzt verständigt, die Polizeibeamten trudelten dann mal nach einer Stunde ein. Dazu muss man noch sagen das ihr Ex sich im Zimmer mit der 6 Monate alten Tochter eingeschlossen hat. Die Polizei hat ihn dann dazu überredet die Tür zu öffnen und ihn dann festgenommen. Nachdem er dann zu einer Bewährungsstrafe verurteilt wurde und versprochen hat sich zu bessern, war meine Freundin noch so gut zu ihm das sie ihm Besuchsrecht gewährte. Mit der Beziehung war es da natürlich vorbei und das hat sie ihm auch deutlich gesagt. Nur leider hat er das nicht mitgeschnitten und sie natürlich je nach seiner Stimmungslage( laut meiner Freundin hat er heftige Stimmungsschwankungen) übel beschimpft und ist sogar gelegentlich wieder handgreiflich geworden. Mit seiner kleinen Tochter geht er auch nicht gerade väterlich um, er sagt zwar das er für sie da sein will, bezichtigt sie aber je nach Stimmungslage auch mal als Last. Weiterhin tut er fast schon fanatisch alles um meiner Freundin zu schaden, er erzählt das sie eine Schlampe wäre die, wie ich schon oben erwähnte, sogar mit ihrer Mutter ins Bett geht und davon ist der wirklich überzeugt. Ich habe so etwas noch nie erlebt, der glaubt tatsächlich an diesen absurden Stuss den er sich da zusammenphantasiert. Vor einigen Tagen hatte ich, wie ich am Anfang erwähnte, das zweifelhafte Missvergnügen mit ihm und seinen Wahnvorstellungen Bekanntschaft zu machen. Ich war am Abend noch mal kurz zu meiner Freundin gefahren da wir uns aufgrund unserer Arbeitszeiten nicht unter der Woche haben sehen können. Das Kind lag da schon im Bett und hat geschlafen. Ich war vielleicht 10 Minuten da als es an der Wohnungstür( die Haustür ist leider defekt und kann leicht geöffnet werden) klingelte. Wer das war könnt ihr euch ja sicherlich denken, ihr Ex war ziemlich aggressiv drauf, hatte getrunken und natürlich spitzgekriegt das ein Mann bei seiner Eigentumsfrau ist. Ich habe zuerst zu erst nur gehört wie sie versucht hat ihn zu besänftigen und wie er uns viel Spaß wünscht. Er hat sich eingebildet das wir jetzt hemmungslosen Sex hätten weil seine Ex ja sowieso an nichts anderes denkt und es nach seiner Überzeugung mit jedem treibt der ihr über den Weg läuft. Er hat sie dann noch als Schlampe und Drecksau beschimpft und dann das Haus verlassen. Es dauerte aber keine Minute und er kam zurück und hat Sturmgeklingelt weil er wollte das seine Tochter aufweckt, der hat wirklich satte 3 Minuten auf den Klingelknopf gedrückt während meine Freundin versucht hat ihn zu beruhigen. Dann hakte es aber wirklich bei ihm aus und er hat sie beiseite geschupst um zu mir zu kommen. Ich habe da gerade im Flur gestanden als er hereingestürmt kam und mich fertig zur Verteidigung gemacht. Die ersten Worte die ziemlich aggressiv von ihm kamen waren das ich die Finger von seiner Tochter lassen sollte und das schon der Onkel meiner Freundin seine Tochter versucht hätte anzufassen. Dann hat er noch gemeint morgen sei ich eh für sie der Beste im Bett, er hatte nebenbei gesagt noch eine ziemliche Alkoholfahne. Nachdem er dann mit mir fertig war hat er sie noch mal als Schlampe betitelt beiseite geschoben und ist davon gerast. Ich hatte mich schon vor meine Freundin gestellt falls der es sich nochmal anders überlegt und zurückkommt. Was ihn zum gehen veranlasst hat war nicht etwa ein Funken Vernunft sondern sein baldiger Arbeitsbeginn( er ist LKW-Fahrer und ihm drohte Ärger mit seinem Vorgesetzten falls er zu spät zur Arbeit kommt). Ich weis zwar nicht wie viel er sich hinter die Binde gekippt hat aber für einen Führerscheinentzug hätte es, der überaus würzigen Fahne und seinen roten Augen nach,bestimmt gereicht. Den Nachrichten nach die er dann an sie schickte, drehte sich alles für ihn nur noch darum das seine Ex-Partnerin jetzt einen neuen Freund hat. Er hat dann versucht(und das ziemlich erfolglos) ihr ein schlechtes Gewissen zu machen in dem er Andeutungen machte das er nie wieder zurückkommen würde und seine Tochter jetzt ihren Vater verlieren würde. Allerdings hat er dann etwas später angerufen und wollte am Ende mich noch einmal sprechen um mir zu sagen das ich seiner Tochter (die ich wohl gemerkt vor 1 Stunde noch nicht einmal anfassen sollte) ein guter Vater zu sein und bei meiner Freundin sehr vorsichtig sein soll. Das überzeugt mich ziemlich davon das dieser Mensch psychisch krank ist und es sich hier wahrscheinlich schon um wahnhafte Eifersucht handelt. Von seinem Verhalten her ist er eine wandelnde Zeitbombe und ich habe Angst um meine Freundin und auch die Kleine da ich dem mittlerweile alles zutrauen würde. Es gibt mir schon zu denken das sie ihm ohne jede Vorsichtsmaßnahme gegenüber tritt und glaubt sie könnte ihn jedes mal besänftigen wenn er sich seinen Wahnvorstellungen hingibt.

Antworten
mhusiocus_6z5


Er hat dann versucht (...) ihr ein schlechtes Gewissen zu machen, indem er Andeutungen machte dass er nie wieder zurückkommen würde und seine Tochter jetzt ihren Vater verlieren würde.

... was evtl. nicht das schlechteste für das Kind wäre. Welcher Mensch braucht so einen Vater??

Ansonsten glaube ich, daß "psychologische Überlegungen" jetzt nicht viel bringen. Die Frage ist vor allem, wie Deine Partnerin, das Kind und auch Du sich vor den Nachstellungen dieses Menschen schützen können.

Vermutlich handelt es sich um "Stalking", und das ist eine [[http://www.sueddeutsche.de/muenchen/stalking-ist-eine-straftat-tathandlungen-dokumentieren-1.1323065 Straftat.]]

[[www.gegenstalking.de]]

mCusMicu4s_65


PS. Ich schrieb "schützen können". Deine Freundin muss das natürlich zuerst mal wollen - sie war und ist ja das hauptsächliche Opfer.

Vielleicht hat sie Mitleid mit ihm oder fürchtet, falls sie Gegenmaßnahmen ergreift wie z.B. Anzeige bei der Polizei, eine Eskalation der Lage. Und wenn er wirklich der (biologische) Vater der Tochter ist, wird ein Abbruch des Kontaktes dadurch wohl auch nicht gerade erleichtert.

Cyomrxan


Was genau ist jetzt die Frage?

Oder wolltest du nur die ganze Geschichte erzählen?

Ich würde ein Kontaktverbot erwirken, aber das muss deine Freundin machen. Solche Menschen braucht man nicht in der Nähe.

K,ary"thos


Hallo und danke erst mal für die Antworten. :-)

@ Comran.

Ich habe gestern vergessen die Frage noch dazu zu formulieren. Mir ging es darum Ratschläge und Meinungen einzuholen wie ich mich verhalten soll und was ich tun könnte. Deshalb danke erst mal für die Antworten, ich versuche meine Freundin schon davon zu überzeugen das sie ihm endlich klare Grenzen aufzeigt und im Umgang mit ihm vorsichtiger wird.

Das mit den "Psychologischen Überlegungen" war eher falsch formuliert, mir ging es darum an Hand seiner Verhaltensweisen zu "klären" ob bei dem Kindes-Vater so etwas wie Borderline vorliegt.

Eifersucht alleine erklärt dieses Verhalten nicht weil niemand der auch nur noch einen Funken gesunden Menschenverstandes besitzt, solchen Humbug glaubt wie er ihn sich einredet. %-|

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