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Emotional abhängig? Wenn ja, wie ändern?

Alias 704070 hat die Diskussion gestartet


Hallihallo,

da ich im Moment vor einem ziemlichen Rätsel in meinem Leben stehe, möchte ich an dieser Stelle einfach um Rat und Erfahrung fragen und würde mich sehr freuen, wenn mir jemand hilft :-) . Da ich ein Wiedererkennen vermeiden möchte, schreibe ich als Alias.

Es geht um mich und meine Beziehung zu anderen Menschen und Lebewesen. Ich gewinne da einfach mehr und mehr den Eindruck, dass ich in eine für mich ungesunde Richtung tendiere und das möchte ich gerne ändern. Nur, wie?

Ich mag es nicht, meine Aufmerksamkeit im Privaten auf viele verschiedene Menschen zu verteilen, sondern fokussiere sie lieber auf 2 oder 3 Menschen, die mir dann sehr nahe stehen. Das klingt jetzt schlimmer, als es wirklich ist XD! Natürlich habe ich auch noch andere Hobbies *haha*, das sind aber meist Hobbies, denen ich zwar leidenschaftlich, aber alleine nachgehe. Auch arbeite ich meistens allein, was zwar nicht optimal ist, sich aber erst in ein oder zwei Jahren ändern wird. Meine freie Zeit ab von Hobbies und Arbeit verbringe ich demnach mit nur sehr wenigen Menschen und wenn dann einer dieser Menschen wegbricht, entsteht eine riesige Lücke, die sich kaum schließen lässt.

Einer dieser Menschen ist derzeit nicht da und ich leider darunter extrem. Ich kann meinen Alltag kaum bewältigen, obwohl ich weiß, dass sie zurückkommen wird.

Diesen Zustand der Abhängigkeit, der leider die Kehrseite der Medaille darstellt, die man trägt, wenn man nur zu wenigen Menschen enge Bindungen aufbaut, möchte ich gerne etwas abschwächen, ohne die Bindungen schwächer werden zu lassen. Ich mag es nämlich sehr, so intensiv Zeit mit einzelnen Menschen zu verbringen und kann mir nicht vorstellen, statt 3 nun plötzlich 10 private Kontakte zu haben, nur, um vor diesen negativen Gefühlen besser geschützt zu sein.

Was macht man da? Gibt es Techniken, diese negativen Gefühle loszuwerden? Oder ist das gar nicht möglich, wenn man so intensive Kontakte liebt?

Sollte ich meine Kontakte vielleicht doch weniger intensiv leben und meinen Hobbies zum Beispiel mehr im Verein nachgehen, um zumindest weitere lose Kontakte zu bekommen?

Ich frage mich nur, was das mit meinen jetzigen Beziehungen machen wird? Wie wird es sein, wenn die Intensität abnimmt?

LG

Antworten
acnfanhgmitxfreude


mir geht es auch so, dass ich eigentlich nur eine hand voll wirklich wichtiger leute wirklich brauche. ebenso war es für mich eine zeit lang hart, auch mal auf jemanden verzichten zu müssen.

ich hatte da mit 15 eine phase, in der ich ziemlich gelitten habe. ich kam aufs internat und mit meinen eltern und haustieren fiel auf einmal mein komplettes sozialleben weg. ich hab einige zeit gebraucht, um damit klar zu kommen und es war ein ziemlicher leidensweg.

die lösung für mich war damals, dass ich versuchte, nach vorn zu sehen. der chinese nutzt ja für das wort "krise" das selbe schriftzeichen, wie für das wort "chance" und so war es bei mir auch. ich habe damals, sozusagen im stillen kämmerlein gesessen und war das erste mal so richtig mit mir allein.

irgendwann kam dann aus mir heraus das interesse an vielen verschiedenen dingen, seien es jetzt hobbies, interessen, freizeitbeschäftigungen oder was auch immer.

ich habe damals dann auch angefangen, ein stück weit bewusster zu leben. vieles habe ich vorher unbewusst nur nebenher gemacht. z.b. das kochen oder das einkaufen. damals habe ich da eben nicht auf die details geachtet. heute kaufe ich bewusster ein und befasse mich gern und tiefergehender mit dem kochen und dem ganzen drumherum.

ausserdem ist es wichtig, sich zu belohnen. ich war mit 15 so drauf, dass ich selten wusste, was ich wollte, bzw. dass es mir im wesentlichen wichtig war, dass in meinen sozialen gefügen, also vor allem mit meinen eltern, alles stimmte. war da mal streit oder waren meine eltern oder einer davon mal ein paar tage weg, ging es mir schlecht.

ich habe gelernt, mich auf andere art und weise zu belohnen, als dass ich mich von meinen eltern loben lasse oder einen netten abend mit ihnen verbringe oder generell einfach die familiäre nähe geniesse.

es ist nicht das selbe, das ist klar.

aber es ist etwas, auf das ich manchmal, wenn ich niemanden um mich rum habe, zurück greifen kann: dann mache ich mir z.b. nach einem anstrengenden tag einen schönen abend und belohne mich selbst, indem ich etwas tue, was ich gern mache, was mir spass macht oder mich irgendwie erfüllt oder glücklich macht.

wie gesagt, mein soziales umfeld und die mir wichtigen personen kann das nicht ersetzen. es ist eher so eine art notlösung, damit ich an solchen tagen überhaupt "funktionieren" kann.

und ist mein verhältnis zu den menschen um mich herum dadurch anders geworden? nein. sie sind mir nicht weniger wichtig oder intensiv und ich geniesse ihre nähe jetzt nicht weniger, nur weil ich mir gestatte auch mal ohne sie einen schönen tag oder abend zu haben. das heisst dann ja nicht, dass man den menschen nicht liebt, sondern nur, dass man sein umfeld lieb hat, aber eben auch sich selbst.

M2osquxit%


Ein paar spontane Gedanken dazu:

Da schwimmen ja auch schon diverse Aengste mit im Start-Text - beste Voraussetzungen, um emotional abhaengig zu bleiben. ]:D

Die Angst jemanden zu verlieren, laesst offenbar die "Idee" keimen, einen Zaun zu errichten. Einen Zaun, der auch kaum noch Zugang zu eigenen Interessen laesst.

Eigengelebte Interessen koennten ja die emotionale Abhaengigkeit reduzieren helfen, da man sich nicht nur ueber den Anderen definiert, sondern auch ganz unabhaengig von ihm etwas mit sich anzufangen, etwas nuetzlich sich anfuehlendes zu tun, weiss.

Das Sich-Besinnen auf die eigenen Staerken, auf die eigenen Wurzeln (das Wissen in Erinnerung sich rufen, dass alleine sein Leben zu zelebrieren nicht negativ sein muss, und schon gar nicht eine Katastrophe, sondern Hilfe zum eigenen geistigen Wachstum darbringen

kann).

Was findet man in der Emotionalen Abhaengigkeit,

kann sich ein emotional Abhaengiger als Frage auftischen:

Ist es eine gewisse Sicherheit? Ist es ueberhaupt der Wunsch, emotional und ueberhaupt unabhaengig zu werden? Was macht einem Freiheit fuerchtenswert?

Warum waere in einer, zB einmonatigen, Alleinseinszeit Leere? Warum ist dieses Vakuum da? Wie entstand es?

Diesen Zustand der Abhängigkeit, der leider die Kehrseite der Medaille darstellt, die man trägt, wenn man nur zu wenigen Menschen enge Bindungen aufbaut, möchte ich gerne etwas abschwächen, ohne die Bindungen schwächer werden zu lassen. Ich mag es nämlich sehr, so intensiv Zeit mit einzelnen Menschen zu verbringen und kann mir nicht vorstellen, statt 3 nun plötzlich 10 private Kontakte zu haben, nur, um vor diesen negativen Gefühlen besser geschützt zu sein. Was macht man da? Gibt es Techniken, diese negativen Gefühle loszuwerden? Oder ist das gar nicht möglich, wenn man so intensive Kontakte liebt?Sollte ich meine Kontakte vielleicht doch weniger intensiv leben und meinen Hobbies zum Beispiel mehr im Verein nachgehen, um zumindest weitere lose Kontakte zu bekommen?Ich frage mich nur, was das mit meinen jetzigen Beziehungen machen wird? Wie wird es sein, wenn die Intensität abnimmt?

Viele dieser Befuerchtungen existieren durch die Brille des emotional Abhaengigen. Wenn ein wirklich guter, intensiver Kontakt besteht, dann hat doch auch die andere Seite, normalerweise, den Wunsch, ihn fortzufuehren. Die jetzigen Beziehungen blieben also bestehen, auch ohne die Verlustaengste. Es kann dabei sogar einfacher / entspannter werden, wenn eine ggf. fuer die andere Seite latent spuerbarer Druck nachlasse.

Emotional Abhaengige merken naemlich oft nicht, dass sie der Person, zu der sie in Abhaengigkeit stehen, Last und gefuehlte Verantwortung (eben fuer die abhaengige Person) aufbuerden.

E$hemaligeYr NutzUer (#5x43915)


Mosquit,

du bist der Beste. :)_

Alias 704070


Thema Ängste/mangelnde andere Interessen:

Danke für das Feedback hierzu!

Ich glaube, das ist des Pudels Kern bei mir:

Wenn ein wirklich guter, intensiver Kontakt besteht, dann hat doch auch die andere Seite, normalerweise, den Wunsch, ihn fortzufuehren.

Ich glaube nicht daran, dass andere Menschen freiwillig und gerne Zeit mit mir verbringen. Darum versuche ich mich auf der einen Seite immer präsent zu halten, auf der anderen etwas zu bieten zu haben.

Wenn ich nun weniger gebe als bisher, mich mehr zurückziehe, vielleicht biete ich dann einfach zu wenig?

Das ist, denke ich, so das Hauptproblem.

Hobbies und Interessen habe ich wirklich genug, das Alleinesein auf längere Zeit fällt mir jedoch sehr schwer.

Thema: Mir geht es ähnlich, ich belohne mich dann anders

Wie sieht denn dann so eine Belohnung aus?

Ich versuche es eigentlich ähnlich, wie du, aber es gelingt mir nicht sehr gut.

a4nfan5gmit freuxde


Ich glaube nicht daran, dass andere Menschen freiwillig und gerne Zeit mit mir verbringen. Darum versuche ich mich auf der einen Seite immer präsent zu halten, auf der anderen etwas zu bieten zu haben.

wie kommt es, dass du so denkst?

normalerweise geht es eben nicht darum, menschen etwas zu bieten. klar, mag sein, dass manche einen dann missachten, aber ich denke mir, wahre freundschaft merkt man eben auch daran, dass man sich mag, obwohl man sich nichts zu bieten hat.

Wie sieht denn dann so eine Belohnung aus?

Ich versuche es eigentlich ähnlich, wie du, aber es gelingt mir nicht sehr gut.

wie du dich belohnen kannst, musst du selbst herausfinden. da gibt es nicht die standardbelohnung. ;-)

jeder mensch fühlt sich ja bei anderen aktivitäten wohl.

wenn ich z.b. so einen tag habe, wo ich allein bin und mich einsam fühle und trotzdem irgendwas machen muss, mache ich das eben und hinterher am abend oder nachmittag, wenn ich meine sachen erledigt habe und mich da sozusagen durchgebissen habe, schau ich mir eine folge meiner lieblingsserien an oder koche mir was leckeres oder mache irgendwas anderes, was mir dann das gefühl "hast du gut gemacht!" vermittelt.

Alias 704070


wie kommt es, dass du so denkst?

normalerweise geht es eben nicht darum, menschen etwas zu bieten. klar, mag sein, dass manche einen dann missachten, aber ich denke mir, wahre freundschaft merkt man eben auch daran, dass man sich mag, obwohl man sich nichts zu bieten hat.

Hm... ich denke, es liegt daran, dass es doch immer darum geht, was man sich gegenseitig bietet, oder etwa nicht?

Um was geht es denn dann, wenn nicht darum?

wie du dich belohnen kannst, musst du selbst herausfinden. da gibt es nicht die standardbelohnung. ;-)

jeder mensch fühlt sich ja bei anderen aktivitäten wohl.

wenn ich z.b. so einen tag habe, wo ich allein bin und mich einsam fühle und trotzdem irgendwas machen muss, mache ich das eben und hinterher am abend oder nachmittag, wenn ich meine sachen erledigt habe und mich da sozusagen durchgebissen habe, schau ich mir eine folge meiner lieblingsserien an oder koche mir was leckeres oder mache irgendwas anderes, was mir dann das gefühl "hast du gut gemacht!" vermittelt.

Hm... das ist mir schon klar.

Nur hilft das bei mir nicht wirklich.

Auch wenn meine sozialen Kontakte rar gesät sind, sind sie mir sehr wichtig und ich belohne mich einfach am Besten, indem ich meine Zeit darin investiere.

Was zeitweise ganz gut hilft und ein Gefühl der Nähe zu anderen Menschen simuliert, ist, bestimmte Fernsehsendungen zu sehen. Allerdings möchte ich das auch nicht übertreiben, da Fernsehen an sich ungesund ist.

a~nfanggmitfpre>ude


Hm... ich denke, es liegt daran, dass es doch immer darum geht, was man sich gegenseitig bietet, oder etwa nicht?

Um was geht es denn dann, wenn nicht darum?

naja, natürlich ist alles irgendwie immer ein geben und nehmen.

aber freunde können einen ja nicht leiden, weil man ihnen viel bietet, bzw. es ist keine logische entscheidung, ob man jemanden mag oder nicht mag.

sowas ist emotional und wenn ich jemandem die kalte schulter zeige, ist die chance ziemlich hoch, dass er mich nicht mag.

aber wenn ich mal nicht 100% in meinen sozialen kontakten leisten kann, gibt sich mein umfeld zum glück auch mit 80% oder 70% zufrieden, in dem wissen, dass man eben nicht immer 100% geben kann.

Hm... das ist mir schon klar.

Nur hilft das bei mir nicht wirklich.

Auch wenn meine sozialen Kontakte rar gesät sind, sind sie mir sehr wichtig und ich belohne mich einfach am Besten, indem ich meine Zeit darin investiere.

Was zeitweise ganz gut hilft und ein Gefühl der Nähe zu anderen Menschen simuliert, ist, bestimmte Fernsehsendungen zu sehen. Allerdings möchte ich das auch nicht übertreiben, da Fernsehen an sich ungesund ist.

naja, wenn dir das hilft, dich zu entspannen und zu "belohnen", ist das doch gut. solange du diese sendungen dann nicht 24 stunden am tag guckst, schadet das ja nicht.

ich meine, klar ist zu viel fernsehen generell nicht gut. aber ich denke, man darf auch mal ganz bewusst dinge tun, die nicht gut sind, wenn man sich dadurch gut fühlt.

Alias 704070


naja, natürlich ist alles irgendwie immer ein geben und nehmen.

aber freunde können einen ja nicht leiden, weil man ihnen viel bietet, bzw. es ist keine logische entscheidung, ob man jemanden mag oder nicht mag.

sowas ist emotional und wenn ich jemandem die kalte schulter zeige, ist die chance ziemlich hoch, dass er mich nicht mag.

aber wenn ich mal nicht 100% in meinen sozialen kontakten leisten kann, gibt sich mein umfeld zum glück auch mit 80% oder 70% zufrieden, in dem wissen, dass man eben nicht immer 100% geben kann.

Hm... gut, da ist wohl was dran.

Ich mag es aber nicht, wenn Dinge nicht logisch erklärbar sind, denn dann sind sie nicht kontrollierbar.

Kann man das nicht irgendwie logisch erklären, so ohne Gefühle?

naja, wenn dir das hilft, dich zu entspannen und zu "belohnen", ist das doch gut. solange du diese sendungen dann nicht 24 stunden am tag guckst, schadet das ja nicht.

ich meine, klar ist zu viel fernsehen generell nicht gut. aber ich denke, man darf auch mal ganz bewusst dinge tun, die nicht gut sind, wenn man sich dadurch gut fühlt.

Hm... vielleicht stimmt das. Ist halt nur schade, weil dadurch so viel Zeit flöten geht, die ich sinnvoll gestalten könnte.

a1nfangmVitf:reudxe


Hm... gut, da ist wohl was dran.

Ich mag es aber nicht, wenn Dinge nicht logisch erklärbar sind, denn dann sind sie nicht kontrollierbar.

Kann man das nicht irgendwie logisch erklären, so ohne Gefühle?

gefühle ohne gefühle erklären ist schwer. ;-)

und klar sind sie nicht kontrollierbar. vieles im leben ist nicht kontrollierbar. aber das macht doch auch grade den reiz am leben aus: man weiss nie, was als nächstes kommt.

Hm... vielleicht stimmt das. Ist halt nur schade, weil dadurch so viel Zeit flöten geht, die ich sinnvoll gestalten könnte.

da gibt es ein vielleicht passendes zitat:

"Warum soll ich mich zum Sklaven von Terminen machen, wenn ich meine Selbständigkeit voll genießen und meine Rede überall hinlenken kann, wie es mir gefällt, nicht dem Urteil geringschätziger Zuhörer unterworfen, sondern als mein eigener Maßstab?" - Synesios von Kyrene

du bist doch ein freier mensch. und wenn du deine zeit nutzt, um etwas zu tun, was dich belohnt oder durch das es dir gut geht, ist die zeit doch mehr als sinnvoll gestaltet worden.

Alias 704070


gefühle ohne gefühle erklären ist schwer. ;-)

und klar sind sie nicht kontrollierbar. vieles im leben ist nicht kontrollierbar. aber das macht doch auch grade den reiz am leben aus: man weiss nie, was als nächstes kommt.

Ich finde das eher bedrohlich :-/ ...

du bist doch ein freier mensch. und wenn du deine zeit nutzt, um etwas zu tun, was dich belohnt oder durch das es dir gut geht, ist die zeit doch mehr als sinnvoll gestaltet worden.

Ja, schon. Aber wenn andere Dinge liegen bleiben und ich vor dem Fernseher versumpfe, ist das ja auch keine Lösung...

Ethemal~igIer N)utzer F(#56x5974)


Gibt es Dinge, die du gerne mal machen würdest? Vielleicht auch regelmäßig, als Hobby?

Alias 704070


Ja, die gibt es. Ich denke, ich werde das auch langfristig umsetzen. Vielleicht hilft das ja?

Natürlich habe ich auch jetzt schon Hobbies, aber nichts, wo ich sagen könnte: "Das findet 1 x wöchentlich da und da statt." Vielleicht wäre es wirklich gut, auf die Art mal eingebunden zu sein.

E(hemaliigwer N<utzer' (#565x974)


Ja, denke ich auch. Vielleicht wäre es auch gut, wenn du da auch unter Menschen bist.


Zu der Ausgangsfrage, wie man aus einer emotionalen Abhängigkeit herauskommt;

Sich selbst und das eigene Leben in den Mittelpunkt stellen und als das Wichtigste ansehen. Sich bewusst werden, dass man sein Leben selbst in der Hand hat - und auch ohne andere ein glückliches und erfülltes Leben führen kann.

Alias 704070


Ich denke, im Prinzip hast du Recht, Swanlake.

Nur... kann man wirklich ohne andere Menschen ein erfülltes Leben führen?

Schließlich sind wir ja soziale Tiere, die von Natur aus in Gruppen leben.

Ich denke, man sollte sich nicht nur mit einem Menschen "abgeben", ich versuche meine Zahl "3" der intensiven Kontakte jetzt auch einfach langsam mal auf 4 oder 5 auszuweiten, wenn ich merke, dass mir das gut tut.

Und ansonsten eben Vereinsleben.

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