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Emotional abhängig? Wenn ja, wie ändern?

E]hxemaliAgear #NutDzer (#7565974`)


Nur... kann man wirklich ohne andere Menschen ein erfülltes Leben führen?

Nein, das sehe ich nicht so. Da habe ich mich etwas unklar ausgedrückt; man sollte nicht alles von einzelnen, bestimmten Personen abhängig machen (müssen).

Wie ich herauslesen konnte, ist das eigentliche Problem dein geringes Selbstbewusstsein bzw. dein geringer Selbstwert. Arbeite daran.

Alias 704070


Wie ich herauslesen konnte, ist das eigentliche Problem dein geringes Selbstbewusstsein bzw. dein geringer Selbstwert. Arbeite daran.

Hm... nee ;-D !

Ich denke, vor Selbstbewusstsein nur so zu strotzen ist etwas, was niemand wirklich tut.

Ich könnte das jetzt faken, aber da habe ich keine Lust zu.

Ich denke, dass kein Mensch wirklich selbstbewusst ist und selbst wenn ist der, der nicht selbstbewusst ist, nicht automatisch arm dran und muss "an sich arbeiten".

Ich denke, der Mensch ist einfach ein soziales Wesen weswegen ich meine sozialen Kontakte einfach etwas ausweiten werde, dann wird das schon ;-) !

Trotzdem danke @:) !

EuhemaligCer Nut&zer (#56Q5974Z)


Selbstbewusstsein und Selbstwert sind meiner Meinung nach wesentlich dafür, sich aus einer ungesunden Abhängigkeit befreien zu können und nicht mehr in eine Abhängigkeitsbeziehung hineinzurutschen.

Bei dir scheint genau das das Problem zu sein:

Ich glaube nicht daran, dass andere Menschen freiwillig und gerne Zeit mit mir verbringen. Darum versuche ich mich auf der einen Seite immer präsent zu halten, auf der anderen etwas zu bieten zu haben.

Du scheinst starke Selbstzweifel zu haben und deswegen ständig unter Druck zu stehen, um diese Menschen nicht zu verlieren. Das muss doch enorm anstrengend für dich sein.

Du hast Freunde gefunden, die engen Kontakt zu dir halten. Ich glaube dir gerne, dass dir diese als Menschen sehr wichtig sind, keine Frage. Aber spielt in diese Abhängigkeit nicht in gewisser Weise die Angst hinein - im Falle eines Verlustes - vielleicht nicht mehr so gute, enge Kontakte aufbauen zu können?

Ich denke, der Mensch ist einfach ein soziales Wesen weswegen ich meine sozialen Kontakte einfach etwas ausweiten werde, dann wird das schon ;-) !

Wohl wahr. Aber ich bezweifle stark, dass das funktionieren wird. Du hast doch schon engen Kontakt zu 3 Menschen - was soll eine höhere Zahl an deinem Grundproblem ändern?

Der Unterschied zwischen einer gesunden und einer ungesunden Beziehung ist der, dass man andere Menschen nicht über sich selbst stellt oder sich sogar über diese definiert.

Ich denke, dass kein Mensch wirklich selbstbewusst ist und selbst wenn ist der, der nicht selbstbewusst ist, nicht automatisch arm dran und muss "an sich arbeiten".

Doch, das ist er. Es gibt absolut nichts Positives daran, kein Selbstbewusstsein zu haben. Das ist einfach nur die beste Voraussetzung für ein unglückliches Leben.


Ich spreche aus Erfahrung. Was du mit dieser Information machst, bleibt dir überlassen.

Alias 704070


Du scheinst starke Selbstzweifel zu haben und deswegen ständig unter Druck zu stehen, um diese Menschen nicht zu verlieren. Das muss doch enorm anstrengend für dich sein.

Hm... da habe ich noch nie so drüber nachgedacht. Starke Selbstzweifel würde ich jetzt aber nicht sagen. Ich denke, mein "Problem" ist eher, dass ich immer Alles zerdenke und dann schnell Angst vor allen möglichen Dingen bekomme, nicht nur, dass mich jemand nicht (mehr) mögen könnte, aber auch. Da werde ich auch ansetzen, weil mich das selber stört. Aber mit Selbstzweifeln an sich hat das nix zu tun.

Du hast Freunde gefunden, die engen Kontakt zu dir halten. Ich glaube dir gerne, dass dir diese als Menschen sehr wichtig sind, keine Frage. Aber spielt in diese Abhängigkeit nicht in gewisser Weise die Angst hinein - im Falle eines Verlustes - vielleicht nicht mehr so gute, enge Kontakte aufbauen zu können?

Hm... natürlich. Aber ich denke, dass das irgendwo normal ist.

Wohl wahr. Aber ich bezweifle stark, dass das funktionieren wird. Du hast doch schon engen Kontakt zu 3 Menschen - was soll eine höhere Zahl an deinem Grundproblem ändern?

Dass, wenn einer von diesen Menschen mal nicht (mehr) erreichbar für mich ist, nicht gleich ein Drittel meines sozialen Netzes wegfällt, sondern ich noch mehr Menschen habe, die mich auffangen.

Der Unterschied zwischen einer gesunden und einer ungesunden Beziehung ist der, dass man andere Menschen nicht über sich selbst stellt oder sich sogar über diese definiert.

Das würde ich so nicht sehen. Es kommt auf die Verhältnismäßigkeit an. Manchmal muss man einfach Kompromisse machen und manchmal ist das Glück des anderen eben gerade wichtiger bei einer Entscheidung. Das nächste Mal ist es dann eben wieder umgekehrt. Ich denke, es ist wichtig, die eigenen Interessen im Auge zu behalten, aber man muss sie nicht über Alles stellen.

Und über andere definieren? Nun, das tut jeder Mensch. Alles, was wir tun, wenn wir nicht alleine sind, passiert in irgendeinem Kontext zu anderen Menschen. Oder was meinst du?

Ich denke, dass kein Mensch wirklich selbstbewusst ist und selbst wenn ist der, der nicht selbstbewusst ist, nicht automatisch arm dran und muss "an sich arbeiten".

Doch, das ist er. Es gibt absolut nichts Positives daran, kein Selbstbewusstsein zu haben. Das ist einfach nur die beste Voraussetzung für ein unglückliches Leben.

Das ist dann doch sehr absolut, wie ich finde ":/ .

Das ist ja so, als würde man sagen: "Du bist als Mann nicht mindestens 1,80 m groß? Pech gehabt!"

Oder:

"Du kannst nicht im Team arbeiten? Pech gehabt!"

Ich finde, man sollte sich selbst so lieben und akzeptieren, wie man ist.

Und ich denke, dass das dann die beste Voraussetzung für ein glückliches Leben ist.

Dieses Reden von Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein macht mich immer etwas fuchsig.

Ich gönne es ja jedem Menschen, diese Eigenschaften wichtig zu finden, aber mir zu sagen, dass ich ohne sie vermutlich unglücklich werden werde, finde ich schon ein wenig zu eng gefasst.

Ich glaube nicht, dass Selbstbewusstsein wichtig ist und man keine Selbstzweifel haben darf, will man glücklich werden.

Oder was meinst du, wieso ist das so wichtig für dich?

Alias 704070


Ah, ich habe gerade irgendwie den Faden verloren ;-D !

Da sollte noch rein:

Immer dieses "du MUSST an dir arbeiten, willst du glücklich werden" finde ich sehr schwierig, weil das aus meiner Sicht das glücklich werden verhindert.

Denn Glück kann man erstmal sowieso nicht erzwingen, das sind immer Momente, die kommen und gehen, mein Ziel ist es eher, mit dem, was das Leben mir vor die Füße kotzt, irgendwie zurecht zu kommen.

Außerdem ist ein äußerer Zwang, der sagt du MUSST dies oder jenes tun, willst du nicht unglücklich werden, bestimmt auch nicht glücksfördernd.

Wie gesagt sollte man sich eher so annehmen, wie man ist, und schauen, dass man das Beste daraus macht.

AUSSER: Es stört einen selber.

Ich habe ja aber für mich schon eine Lösung gefunden und denke, dass ich damit ganz gut fahre ;-D !

E*hema)l/iger Nu/t?zer (#5-65974x)


Wohl wahr. Aber ich bezweifle stark, dass das funktionieren wird. Du hast doch schon engen Kontakt zu 3 Menschen - was soll eine höhere Zahl an deinem Grundproblem ändern?

Dass, wenn einer von diesen Menschen mal nicht (mehr) erreichbar für mich ist, nicht gleich ein Drittel meines sozialen Netzes wegfällt, sondern ich noch mehr Menschen habe, die mich auffangen.

Du brauchst Menschen, die dich auffangen?

Ich denke, es ist wichtig, die eigenen Interessen im Auge zu behalten, aber man muss sie nicht über Alles stellen.

Das meinte ich nicht. Ein Mensch sollte sich selbst immer als Hauptperson des eigenen Lebens betrachten. Natürlich sind zwischenmenschliche Beziehungen wesentlich; aber eine Beziehung sollte niemals darauf aufbauen, ohne den anderen nicht leben zu können - sondern zu wollen.

Dieses Reden von Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein macht mich immer etwas fuchsig.

Ich gönne es ja jedem Menschen, diese Eigenschaften wichtig zu finden, aber mir zu sagen, dass ich ohne sie vermutlich unglücklich werden werde, finde ich schon ein wenig zu eng gefasst.

Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein überschneiden sich mit Selbstwert und Selbstliebe. Jemand der wenig Selbstbewusstsein hat, wird immer abhängiger von äußeren Umständen und anderen Menschen sein, als jemand der selbstbewusst ist.

Ich glaube nicht, dass Selbstbewusstsein wichtig ist und man keine Selbstzweifel haben darf, will man glücklich werden.

Oder was meinst du, wieso ist das so wichtig für dich?

Würde ich ständig an mir selbst zweifeln (damit meine ich nicht gesunde Selbstkritik) würde ich mir selbst viel weniger zutrauen und mich mir selbst meiner Chancen und Möglichkeiten berauben.


Ich finde deine Ansicht etwas merkwürdig. Natürlich muss für einen selbst ein Missstand bestehen, damit man etwas ändern möchte. Und wenn man etwas ändern möchte, muss man eben an sich selbst arbeiten.

Mit "glücklich werden" ist gemeint, auf Dauer ein zufriedenstellendes Leben führen zu können.

Wie ich bereits schrieb, deine Lösung wird letztlich nichts an deinem Grundproblem ändern. Vielleicht erkennst du das eines Tages selbst.

Alias 704070


Du brauchst Menschen, die dich auffangen?

Ja. Das ist doch völlig normal.

Das meinte ich nicht. Ein Mensch sollte sich selbst immer als Hauptperson des eigenen Lebens betrachten. Natürlich sind zwischenmenschliche Beziehungen wesentlich; aber eine Beziehung sollte niemals darauf aufbauen, ohne den anderen nicht leben zu können - sondern zu wollen.

Darum geht es mir ja auch. Ich kann ja ohne diesen oder jenen Menschen leben, nur ist es halt sehr schwer. Und klar hilft ein stabiles soziales Netzt dabei, wenn ein Verlust entsteht. Das ist ja das, was du aus meiner Sicht nicht oder zumindest missverstehst. Es kann nie Ziel des Menschen sein, ohne jegliche andere Menschen zu funktionieren. Dafür sind wir nicht gemacht. Wir brauchen ein soziales Netz, um funktionieren zu können. Und je schwächer dieses Netz ist, desto anfälliger ist es für Störungen.

Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein überschneiden sich mit Selbstwert und Selbstliebe. Jemand der wenig Selbstbewusstsein hat, wird immer abhängiger von äußeren Umständen und anderen Menschen sein, als jemand, der selbstbewusst ist.

Hm... vielleicht reden wir da einfach aneinander vorbei... zumindest glaube ich nicht, dass du mich verstanden hast, und ich verstehe gerade ehrlich gesagt auch nicht ganz, was du mir sagen möchtest ^^.

Würde ich ständig an mir selbst zweifeln (damit meine ich nicht gesunde Selbstkritik) würde ich mir selbst viel weniger zutrauen und mich mir selbst meiner Chancen und Möglichkeiten berauben.

Ständige Selbstzweifel sind tatsächlich schädlich, das stimmt.

Ich finde deine Ansicht etwas merkwürdig.

Na, da kann ich dir dann wenigstens mal zustimmen ;-D !

Natürlich muss für einen selbst ein Missstand bestehen, damit man etwas ändern möchte. Und wenn man etwas ändern möchte, muss man eben an sich selbst arbeiten.

Eben. Deswegen möchte ich ja mein soziales Netz etwas ausbauen. Du meintest aber, dass mit meinem Selbstwert, Selbst-etc. etwas nicht stimmt und sagtest: "Arbeite daran." Und das ist dann ein... Befehl will ich jetzt nicht sagen... aber eine Aufforderung von außen, bei der ICH den Bedarf nicht sehe und deshalb auch nicht daran arbeiten werde.

Mit "glücklich werden" ist gemeint, auf Dauer ein zufriedenstellendes Leben führen zu können.

Ah, dann haben wir uns da tatsächlich missverstanden @:) .

Trotzdem meine ich, dass das man das kaum in der Hand hat, und sich deswegen auch nicht allzu sehr verrückt machen sollte. Nicht Alles liegt in der eigenen Hand.

Wie ich bereits schrieb, deine Lösung wird letztlich nichts an deinem Grundproblem ändern. Vielleicht erkennst du das eines Tages selbst.

Hm... das finde ich jetzt ein wenig vermessen. Du meint, mein Grundproblem zu kennen und hoffst, dass ich es irgendwann erkenne und angehe und es mir dann besser geht. Das ist sehr nett von dir.

Ich allerdings kenne mich selbst natürlich am Besten und kann das selber auch ganz gut einschätzen, wenn man mir einen Vorschlag macht, ob mir das guttun würde, diesen umzusetzen, oder ob das überhaupt nötig ist.

E]hemaOlige+r NutzZer (#5w65974x)


Diese Diskussion führt doch zu nichts.

Du scheinst nicht ganz verstehen, worauf ich hinausmöchte. Natürlich ist der Mensch ein soziales Wesen und immer in irgendeiner Form auf andere angewiesen. Es ist wichtig, gute Freunde zu haben - aber nicht Überlebenswichtig. Eine Person, die andere braucht, weil sie sich selbst nicht auffangen könnte, ist in einer sehr negativen Weise von anderen abhängig.

Deine Argumente erinnern mich etwas daran, wie ich früher anderen und auch mir selbst gegenüber meine Abhängigkeit gerechtfertigt habe.

Es ist deine Entscheidung, wie du mit dieser Situation umgehst. Ich habe lediglich meine Erfahrung geteilt.

Nicht abhängig von anderen zu sein, bedeutet nicht, dass einem andere Menschen nicht sehr wichtig sein können. Es bedeutet nur, auch ohne den anderen zu können, falls nötig.

Alias 704070


Diese Diskussion führt doch zu nichts.

Meinst du? Ich finde die Diskussion eigentlich ganz spannend, wenn du aber findest, es führt zu nix, bin ich dir auch nicht böse, wenn du es lässt.

Du scheinst nicht ganz verstehen, worauf ich hinausmöchte.

Ich glaube tatsächlich, dass wir beide aneinander vorbei reden. Denn mir geht es mit dir genauso.

Natürlich ist der Mensch ein soziales Wesen und immer in irgendeiner Form auf andere angewiesen. Es ist wichtig, gute Freunde zu haben - aber nicht Überlebenswichtig.

Das kommt drauf an, wie man überlebenswichtig definiert.

Eine Person, die andere braucht, weil sie sich selbst nicht auffangen könnte, ist in einer sehr negativen Weise von anderen abhängig.

Ist eben wieder die Frage, wie man auffangen definiert.

Man hört dich ständig Menschen, die sagen: "Hach, ich habe eine schwere Trennung hinter mir, aber meine Freund haben mir geholfen. Ohne meinen Freundeskreis hätte ich das nicht geschafft."

Ist das wirklich so schlimm?

Wenn ja, warum?

Du sagst immer nur, es wäre sehr negativ, andere Menschen zu brauchen. Warum aber ist es so negativ?

Deine Argumente erinnern mich etwas daran, wie ich früher anderen und auch mir selbst gegenüber meine Abhängigkeit gerechtfertigt habe.

Den Eindruck habe ich auch. Dass ich dich da mit irgendwas triggere, was so gar nicht gemeint ist.

Nicht abhängig von anderen zu sein, bedeutet nicht, dass einem andere Menschen nicht sehr wichtig sein können. Es bedeutet nur, auch ohne den anderen zu können, falls nötig.

Geht man denn dann trotzdem tiefe Bindungen ein?

Wenn es einem einfach so egal sein kann, wenn einem eich wichtiger Mensch fehlt, und man ihn einfach durch jemand neuen ersetzt?

Ist Leid und Verlustschmerz nicht ganz normal, eben das Gegenstück zur Freude und einem Gemeinschaftsgefühl?

Alias 704070


Mir kommt es eher so vor, als wäre es eine Art Selbstschutz, zu sagen, dass man sich von niemandem abhängig macht.

Alias 704070


Und das könnte dann echte Vertrautheit verhindern.

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