» »

Angststörung hilft ein klinischer Aufenthalt?

K]ittie>katzex88 hat die Diskussion gestartet


Leide wohl so wie es aussieht seit April letzten Jahres an einer Angst Panikstörung und ea geht so nimmer weiter ich will mein altes leben zurück ohne körperlichen Beschwerden. Ich will wieder normal weg gehen und nicht bei zeiten nach Hause müssen weil es mir nicht gut geht. Habe jetzt für nächsten Dienstag einen Einweisungstermin in der psychosomatischen Klinik und ... hmm.. ich geh da leider mit dem Druck rein geheilt wieder raus zu gehen :/ meine größte Angst ist es das diese 6 Wochen verschwendete Zeit sind und meine Beschwerden im selben Maß wie vorher noch präsent sind. Hat hier einer Erfahrung mit Kliniken gemacht?

Hat es jemanden geholfen? :)^

Ist jemand vllt ganz geheilt? ;-D

Hat es wem gar nichts gebracht? :-(

Mein Problem ist das ich absolut nicht weiß wo das her kommen soll und was es auslöst bin in ambulanter Therapie die mir leider gar nichts bringt... :(

freue mich auf eure Erfahrungen,

liebste Grüße an Mitleidende!

Mietze

Antworten
B-enitapBx.


Mitarbeit ist gefragt. Konfrontation. Programme erarbeiten. Keine Kuschelstunden. Sich öffnen, Einzeltherapie, Gruppentherapie, alles mitnehmen, was angeboten wird.

Klar, ist heilbar. Sofern man will und nicht schon im Vorab Bedenken hat.

Und es gibt sie, die null profitieren. Die am Ende der Zeit das 1. Mal erst mit ihrem Problem rausrücken, verplemperte Zeit. Die gehen so nach Hause, wie sie gekommen sind.....

Gleich in der 1. Gruppentherapie sich zu Wort melden und sein Problem schildern, die Situation, wo es auftritt. Wer sich in so einer Klinik nicht um sich selbst kümmert und nicht einbringt, hat verloren. Man ist da selbst sein erster Chef in seiner ureigenen Panikeigenschaft. Also ran an die Buletten.

nAottYrannqui6lizTexd


Ich soll und will auch in eine Klinik, habe auch etwas Bedenken, aber mir bleibt nichts anderes, weil ambulant bringt nichts.

n ottracnquiliz5exd


Klar, ist heilbar. Sofern man will und nicht schon im Vorab Bedenken hat.

Es ist wohl egal ob man Bedenken hat oder nicht, schließlich sucht man sich die Bedenken in den wenigsten Fällen aus, sie drängen sich einem zwanghaft auf. An Heilung glaube ich nicht mehr, aber an ein besseres Leben.

K*itxtiekaxtze88


Das will ich auf jedenfall machen ich will auch gern über meine Probleme reden wenn denn welche sind. Nur bewusst ist mir nichts kann mir schlecht vorstellen was vllt mit mir nie stimmt oder was mich belastet wie kann man an etwas arbeiten was einem gar nie bewusst ist... habe Tage damit verbracht herauszufinden was mich vllt bedrückt oder ich noch nicht verarbeitet habe aber ich weiß es einfach nicht das macht mich traurig und nimmt mir die Hoffnung gesund zu werden. Können die Therapeuten vor Ort sowas denn herausfinden? Und nottranquilized ich hoffe das du einen Weg heraus findest :)

BuenitxaB.


Eigentlich ist es unerheblich, warum, wieso und überhaupt. Es dreht sich doch darum, ein Konzept zu erarbeiten, wie man sich in einer Paniksituation verhält.

In meiner Klinik gab es auch Vorträge, sehr humorvoll gehalten, wie kann ich meine Panik noch unterstützen und auf 300 bringen. Was passiert überhaupt im Körper bei Panik. Und wie kann ich noch eins drauf setzen.....

Und wenn man dann erfährt, der Körper kann solche Attacken nur wenige Minuten aufrecht erhalten, dann jeddet auch wieder wech, wird das Ganze mit anderen Augen sehen.

Es gibt Regeln, die man einhalten muß. Konfrontation. Handeln. Anders als bisher. Aushalten, Staunen, das nix passiert, auch wenn man schwitzt, das Herz rast oder einem Übel ist.

Wozu dient überhaupt die Attacke? Was kann ich damit im richtigen Leben umgehen? Und und und.....

KTit9tSiekKatSze88


Naja das Problem is das ich keine Angst vor Panikattacken habe... keine Angst vor dem Schwitzen herzrasen sonstiges.... ich habe auch keine Agoraphobie... beimir is das Problem das mir endweder alles weh tut oder ich den ganzen Tag mit dauerschwindel zu tun habe oder den ganzen Tag zitter obwohl es dafür kein Grund gibt wirkliche Panikattacken habe ich selten und wenn se da sind interessieren se mich nicht ... es geht um die allgemeine Gesundheit mein Immunsystem ist schwach ich hab ständig irgendein Infekt oder Fiebergefühle oder sogar erhöhte Temperatur .... wie man mit Panikattacken umgeht kann man im Internet nachlesen dazu muss man nicht in die Klinik. Ich habe Schlafstörungen und fühle mich den ganzen Tag müde und antriebslos. Und das muss ja irgendwo her kommen hab ja letztes Jahr auch noch alles gemacht wie ein normaler Mensch weiste :-/ ":/ :°(

BzenigtaB.


Aber Zittern und Schwindel ist eines der Hauptsymptome bei psychosomatischen Störungen. Da bist Du dann in so einer Klinik schon richtig.

Was eine psychosomatische Klinik nicht leistet ist das Abklären von organischen Krankheiten, das wird vorausgesetzt, dass das bereits erfolgt ist. Dafür haben die auch kein Budget.

BGirke3nzweig


Eigentlich ist es unerheblich, warum, wieso und überhaupt. Es dreht sich doch darum, ein Konzept zu erarbeiten, wie man sich in einer Paniksituation verhält.

nein. es gilt herauszufinden, woher sie kommen. die paniken. alles andere is nur ne symptombekämpfung.

mir hat tagesklinik geholfen

B^eniVtaBx.


nein. es gilt herauszufinden, woher sie kommen. die paniken. alles andere is nur ne symptombekämpfung.

Wenn ich ein Symptom im Griff habe, wird es mir gut gehen.

Und was nützt Menschen, dass ein Terrorangriff die Ursache ihrer Panikattacken ist? Oder eine Vergewaltigung? Ein Mißbrauch? Nichts. Rein gar nichts. Sie müssen lernen, mit ihren Umständen klar zu kommen. Damit sie leben können und nicht nur vegetieren....

m.nexf


Klar, ist heilbar. Sofern man will und nicht schon im Vorab Bedenken hat.

Und es gibt sie, die null profitieren. Die am Ende der Zeit das 1. Mal erst mit ihrem Problem rausrücken, verplemperte Zeit. Die gehen so nach Hause, wie sie gekommen sind.....

Bedenken zu haben ist ersmal nichts schlimmes. Solange das nicht in eine totale Sperrung gegen die Therapie ausartet steht es einem Therapieerfolg auch nicht entgegen.

Genauso ist es Quatsch zu sagen, dass die, die nicht profitieren, einfach zu spät "mit ihren Problemen rausgerückt" sind. Die gibt es auch, aber nicht jeder, der nicht merklich profitiert, zählt automatisch dazu.

Je nach Krankengeschichte kann es auch ziemlich viel unnötiges Zeug sein. Wer jahrelang darunter leidet, dem braucht man sowas z.B. oft nicht nochmal erklären:

Was passiert überhaupt im Körper bei Panik.

Und wenn man dann erfährt, der Körper kann solche Attacken nur wenige Minuten aufrecht erhalten

Es gibt Regeln, die man einhalten muß. Konfrontation. Handeln. Anders als bisher. Aushalten, Staunen, das nix passiert, auch wenn man schwitzt, das Herz rast oder einem Übel ist.

Die, die schonmal tagelang in einer ekligen Dauerpanik waren, vor Hyperventilation umgekippt sind oder sonstwas wirst du damit auch nicht aufklären und beruhigen.

Auf die Frage von Kittie kann man eigentlich nur antworten: Sei offen und probier es aus.

Erfahrungen anderer helfen dir nur bedingt bis gar nicht weiter bei der Frage Klinik Ja / Nein.

m`nexf


Wenn ich ein Symptom im Griff habe, wird es mir gut gehen.

Und was nützt Menschen, dass ein Terrorangriff die Ursache ihrer Panikattacken ist? Oder eine Vergewaltigung? Ein Mißbrauch? Nichts. Rein gar nichts. Sie müssen lernen, mit ihren Umständen klar zu kommen. Damit sie leben können und nicht nur vegetieren....

Sehr sehr viele Menschen suchen einen Grund und können sich auch mit nichts anfreunden oder lernen, damit umzugehen, wenn sie für sich keine Antwort auf die Frage "Warum hab ich das überhaupt" finden.

Dir mag es egal sein, aber stell es nicht so pauschalisiert dar.

BQirkPenz$weig


Wenn ich ein Symptom im Griff habe, wird es mir gut gehen.

Und was nützt Menschen, dass ein Terrorangriff die Ursache ihrer Panikattacken ist? Oder eine Vergewaltigung? Ein Mißbrauch? Nichts. Rein gar nichts. Sie müssen lernen, mit ihren Umständen klar zu kommen. Damit sie leben können und nicht nur vegetieren....

meine liebe, ich habe jahrelang mit paniken gelebt, ich weiß, wovon ich rede.

symptombekämpfung durch ursachenbehebung is definitiv nachhaltiger, also reine symptombekämpfung.

paniken sind nich zu verwechseln mit normalen sorgen. wenn etwas wortwörtlich in panik ausartet, is psychisch irgendwo ein knoten, den es zu lösen gilt und dann kann man mti solchen situationen OHNE panik umgehen.

aber du scheinst ja vol die ahnung zu haben, dann mach mal

B>euni\txaB.


meine liebe, ich habe jahrelang mit paniken gelebt, ich weiß, wovon ich rede.

symptombekämpfung durch ursachenbehebung is definitiv nachhaltiger, also reine symptombekämpfung.

paniken sind nich zu verwechseln mit normalen sorgen. wenn etwas wortwörtlich in panik ausartet, is psychisch irgendwo ein knoten, den es zu lösen gilt und dann kann man mti solchen situationen OHNE panik umgehen.

aber du scheinst ja vol die ahnung zu haben, dann mach mal

Ja, zufällig bin ich geheilt. Klinik in Scheidegg. Davor waren die Kliniken nicht effektiv, weil arbeitend mit veralteten Methoden jenseits des neusten Standes, die werklen aber immer noch rum...

Und ja, nicht mitarbeitende Patienten, die immer auf ihrem gleichen Mist ihre Gedanken kreisen lassen, statt Konzepte auszuprobieren und davon zu profitieren

habe ich genug erlebt.

Und ja in den Vorträgen über wie steigere ich meine Panikanfälle wird genau das erzählt, was nicht effektiv ist, und was so mancher Patient zu Hause mit sich selbst macht, um tagelang zu hyperventilieren, statt zu lernen, was zu tun ist.

Immerhin werden die Vorträge ja von Ärzten gehalten und den Patienten wird der Spiegel vorgehalten.

Niemand sage mir, dass sich der stundenlang hyperventilierende sich so verhält, wie er es dann tun sollte.

Deshalb geht man ja genau in so eine Klinik.

Und nein, man lernt von denen, die geheilt sind, nicht von denen, die weiter ihre stundenlange Panikattacken ausbreiten.... Die haben eben noch nicht wirklsich profitiert.

Daher ist der Vorschlag, von Beginn an mitzuarbeiten, ungeheuer wichtig, nicht das warum und wieso. Wieder leben lernen mit neu zu erlerndenden Strategien, die man einhalten sollte.

Und ja, danke, mir hat es geholfen.

K>it$tiekda5tze8x8


Ich danke für eure Beiträge und um mal auf das Thema Mit Panikattacken umgehen und Ursache bekämpfen einzugehen. Ich stellte meiner Psychologin die Frage "Warum habe ich immer wieder Panikattacken aus heiterem Himmel bei den meisten ist es so die hatten mal eine und haben dann ständig Angst eine weitere zu bekommen u d bekommen sie dann. Aber ich habe ja keine Angst ich mach ja alles ich geh ins Kino ich geh einkaufen ich mach ja alles wo kommt es denn her?" Da meinte sie "zu aller erst muss der Teufelskreis gebrochen werden indem man sich bestimmten Situationen aussetzt und panikattacken zulässt wenn man dann keine angst mehr vor den Attacken hat sind viele teilweise schon geheilt, ... und manchmal gibt es menschen die haben trotzdem noch panikattacken und innere Ängste dann gilt es die Ursache dafür zu finden dann ist die ursache nicht die angst vor der angst sondern andere dinge" deswegen denke ich das ihr beide recht habt ....

da ihr alle auch mal so etwas hattet darf ich mal fragen hattet ihr zu der zeit auch immer mal solche tics? Ich hab manchmal so unkontrollierte zuckungen aber immer nur einmal zb kopf schulter finger arm hand bein Fuß aber keine Grimassen im gesicht oder so ... is manchmal sehr merkwürdig ist aber kein Magnesiummangel wo der muskel die ganze zeit am zittern is ... is eher mehr immer wie so ein ruck hab ich noch nie beim arzt angesprochen....?

Und organisch is glaub ich alles abgeklärt MRT Kopf und HWS, Lumbalpunktion, EKG's langzeit EKG's, Blutbilder aber ohne Magnesium und Eisenwerte, HNO Arzt, Wirbelsäulenspezializt, etc etc ich denke das schlimmste wurde mit Lumbalpunktion und MRT Ausgeschlossen außer einem EEG hab ich glaub so gut wie alles durch :)

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH