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Ich weiß nicht mehr weiter

PXoissel hat die Diskussion gestartet


Ich hab richtig mist am dampfen und weiß weder ein noch aus.

Ich hatte heute einen Termin mit meiner Betreuerin und meiner Neurologin, der eskaliert ist. Ich bin nach 2 Minuten des ziemlich einseitigen Gesprächs abgehauen und hab somit kein Rezept für meine Medikamente (Fluanxol, Fluexetin und Truxal) bekommen. Ich werde nicht mehr zu dieser Frau gehen! Und meine Betreuerin ist für mich auch gestorben, denn diese war zur Unterstützung da und hat selber keinen einzige Ton heraus bekommen!

Das Problem ist, weswegen ich da war, dass es mir psychisch sehr schlecht geht. Und jetzt fallen auch noch meine Medikamente weg. Ich will nicht in eine Klinik, ich möchte das nun alleine hinbekommen. Ich hab noch einen Therapeuten, der ruft mich gegen Mittag nochmal an. Also etwas Unterstützung ist da.

Nun meine Frage: ist es besser wenn ich die Medikamente (habe noch ein paar Tabletten) ausschleichen lasse oder lieber ab sofort keine mehr nehme? Wie jeder weiß, kann es Monate dauern bis es einen neuen Termin bei einem mir fremden Arzt gibt. Außerdem ist mein Vertrauen nun eh hin. Ich bin seit heute morgen immer wieder am weinen, das hat mich alles so verletzt....

Antworten
Z-wa"ckx44


Hallo Poisel, was hat Dich so sehr verletzt, dass Du weggelaufen bist? Psychisch Kranken wird regelmäßig davon abgeraten, ihre Medikamente ohne Wissen des behandelnden Arztes abzusetzen. Nur er kennt die Zusammenhänge und weiß, was auf Dich zukommt. Die meisten Versuche, Psychopharmaka einfach abzusetzen, lassen den Patienten in ein tiefes Loch fallen. Die Hoffnung, man könnte es auch ohne Medis schaffen, ist trügerisch. Ich weiß, wovon ich spreche, denn ich bin dauerhaft auf Antidepressiva angewiesen. Wahrscheinlich für alle Psychopharmaka gilt, dass man sie ausschleichen soll, um Absetzerscheinungen möglichst zu vermeiden. Damit, dass Du Deine Medis ersatzlos absetzen willst, tust Du Dir sicher keinen großen Gefallen.

EQhemaliUger# Nutze%r (#5x65974)


Ich hatte heute einen Termin mit meiner Betreuerin und meiner Neurologin, der eskaliert ist. Ich bin nach 2 Minuten des ziemlich einseitigen Gesprächs abgehauen und hab somit kein Rezept für meine Medikamente (Fluanxol, Fluexetin und Truxal) bekommen.

Das wirkt für mich sehr impulsiv und unüberlegt, ohne dir jetzt nachvollziehbare Gründe für deine Reaktion absprechen zu wollen. Aber wie falsch kann sich ein Arzt innerhalb eines 2-minütigen, einseitigen Gespräches verhalten, dass es so eine Reaktion erfordern würde? Zu mal du ja schon länger bei ihr in Behandlung gewesen zu sein scheinst und dir im Klaren darüber warst, dass du ein Rezept benötigst.

Nun meine Frage: ist es besser wenn ich die Medikamente (habe noch ein paar Tabletten) ausschleichen lasse oder lieber ab sofort keine mehr nehme? Wie jeder weiß, kann es Monate dauern bis es einen neuen Termin bei einem mir fremden Arzt gibt. Außerdem ist mein Vertrauen nun eh hin. Ich bin seit heute morgen immer wieder am weinen, das hat mich alles so verletzt....

Ich würde dir von beidem abraten. Am besten wäre es, wenn du dir so bald wie möglich einen neuen Termin bei deiner behandelnden Neurologin geben lässt; in erster Linie für ein Rezept - eventuell lässt sich die Situation auch klären. In der Zwischenzeit hast du dann auch die Möglichkeit, dich nach einem neuen Arzt umzusehen.

PUoise)l


Hey, danke für eure Antworten. Ich bin oft impulsiv, jedoch war die Situation dort für mich nicht mehr auszuhalten.

Es ging darum, dass ich am Montag einen Termin hatte und den nicht wahrnehmen konnte und auch nicht abgesagt hatte aufgrund meiner Angst.

Sie hat mir vorgeworfen, ein Kind zu sein und das ich sehr wohl absagen hätte können denn schließlich kann ich ja auch alleine essen und auf die Toilette gehen. Der Vergleich hinkt für mich stark und sie als Neurologie für Psychiatrie müsste wissen, dass Angstpatienten manchmal wie gelähmt reagieren. Nachdem 2 Minuten kontinuierlich auf mich eingeredet wurde mit lauter Vorwürfen und ich mit den Tränen kämpfte, hab ich keinen anderen Ausweg mehr gesehen als die Situation zu verlassen. Vielleicht ist das für den einen zu überzogen aber ICH konnte es nicht mehr aushalten.

Eihemaliger Nu7tzer (H#56+597x4)


Oh je, ich bin von einem einseitigem Gespräch deinerseits ausgegangen. Es tut mir wirklich leid, dass der Termin so verlaufen ist. :°_

Und ja, ich finde deine Reaktion durchaus nachvollziehbar.

Wie alt bist du? Weswegen warst du bei ihr in Behandlung?

PAoixsel


Leider war die Reaktion für meine Betreuerin wohl nicht nachvollziehbar, denn diese wollte mich zurück holen. Seitdem ignoriere ich ihre Anrufe und SMS....

Ich bin 30 und habe Borderline und eine Schlafstörung. Naja und die Angststörung und Depression. Das alles hatte ich jahrelang im Griff...

E1hemaRliger: Nutzerh (#-565Z974x)


Leider war die Reaktion für meine Betreuerin wohl nicht nachvollziehbar, denn diese wollte mich zurück holen.

Das würde ich nicht so sehen. Am besten versuchst du das mit ihr zu klären; dann kannst du offen ansprechen was dich stört und sie kann Stellung beziehen.

Wieso hast du diese Betreuerin eigentlich, wenn ich fragen darf?

Ich bin 30 und habe Borderline und eine Schlafstörung. Naja und die Angststörung und Depression. Das alles hatte ich jahrelang im Griff...

Welche Angststörung denn genau? Borderline habe ich schon vermutet.


Hast du mit deinem Therapeuten über die Situation gesprochen? Was hat er dazu gesagt?

J,ulexy


:°_ :)*

Das mit den Medis absetzen halte ich für keine gute Idee. Hab ich auch mal gemacht und es endete ganz böse... Du solltest versuchen, irgendwie an deine Medis zu kommen, rede doch mal mit deiner Betreuerin, ob sie dir ein Rezept besorgen kann oder so... Ich weiß, dass es manchmal schwer ist, ans Telefon zu gehen und so, aber du schadest dir damit, wenn du einfach so nichts mehr einnimmst... :-/

Mki,nyxip


Man kann diese Medikamente auch (mal) vom Hausarzt bekommen. Das war zumindest bei meiner Mutter noch nie ein Problem. Einfach alle abzusetzen, finde ich auch riskant, eigentlich soll man Psychopharmaka langsam ausschleichen.

Ansonsten verstehe ich weder deine Psychiaterin, noch deine Betreuerin, wenig feinfühlig die beiden. :-/

P#o{isexl


Ich hab die Betreuerin als unterstützung für mich, also es ist keine Gesetzliche! Mal für Papierkram, oder eben jetzt in der Krise für Arztgänge.

Außerdem hab ich noch eine posttraumatische Belastungsstörung. Daher wohl auch die Ängste.

Ich hab leider nicht mit dem Therapeuten gesprochen. Ich hab echt den ganzen Tag auf seinen Anruf gewartet, aber just in de Moment wo ich kurz duschen war, hat er angerufen. %-| ;-D Tja, er hatte mir dann eine SMS geschickt und den Termin am Mittwoch bestätigt.

Im Moment nehme ich die Medikamente noch alle, hab also noch welche hier.

Das mit dem Hausarzt ist eine gute Idee, ich werde mal anfragen. Danke. :-)

Ich hab eingesehen, dass ich die Medikamente nicht einfach absetzen oder ausschleichen lassen kann. Jetzt heißt es ab Dienstag Neurologen abtelefonieren. Ich hoffe, ich muss nicht allzu lange warten.

Ich finde es beruhigend, dass ihr mich verstehen könnt. :)z

SMpinGnwewrixn


Ich hoffe, ich muss nicht allzu lange warten.

Das hoffe ich auch für dich! :)* Haben bei Dir in der Gegend die Neurologen vielleicht Notfall-Termine? Bei uns gibt es das. In deinem Fall würde ich auf die Dringlichkeit hinweisen.

P>oiMsexl


Danke @:)

Ich weiß nicht, hab ich noch nicht von gehört. Für sowas wäre meine Betreuerin gut. Die wird sowas wissen... Aber dafür müsste ich ans Telefon gehen und mit ihr sprechen. Vielleicht ist Dienstag mein Groll gegen sie verschwunden... :-|

EuhemaligerA Nutzer (#5x65974)


Welche Angst hat dich eigentlich daran gehindert, den Termin bei deiner ehemaligen Neurologin abzusagen? Eine soziale Phobie scheinst du nun ja nicht zu haben.

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich dieses ignorieren deiner Betreuerin ziemlich kindisch finde. ":/

Du bist wütend auf sie - das ist verständlich. Aber dann solltest du das mit ihr klären, ihr seid zwei erwachsene Personen. Und du scheinst immerhin auch auf sie angewiesen zu sein.

S<pin$ner2in


Aber dafür müsste ich ans Telefon gehen und mit ihr sprechen.

Ja, das müsstest du. ;-) Mach es, damit ihr das klären könnt, und damit sie dir weiterhelfen kann.

PAois7el


Du magst es kindisch nennen, für mich ist es eine schutzreaktion. Mit hängen meine eigenen Worte noch in den Ohren: ich hab wenige Tage vorher in der Therapie zu meinem Therapeuten gesagt "Der Termin bei der Neurologin ist wie ein Test für meine Betreuerin, ich schenke ihr nun ein Stück Vertrauen und sie muss nichts weiter tun als mich nicht zu enttäuschen". Mein Therapeut war da weitaus skeptischer. Was ich damit sagen wollte, sie hat es einfach vermasselt. Ich bin da so. Mich verletzt das. Genauso wenn du es als "kindisch" abtust. Ich werde noch mit ihr reden. Aber ich brauche Zeit um nicht mit voller Enttäuschung oder gar Wut zu reagieren.

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