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Wie soll ich noch 17 Jahre leben?

lrivi3ngonlixne


Du hast einen Freund und Kinder.

Du musst weder Hunger leiden noch Krieg erleiden

So schlecht kann es Dir also gar nicht gehen.

Bedenke das mal!

Ulmer Spatz

Früher hätte ich solche Aussagen verteufelt, weil sie einem nichts bringen, aber heute finde ich diese Gedanken doch wirklich auch zumindest mal bedenkenswert. Man sollte sich das zumindest mal vor Augen halten.

C,omrxan


Ich habe das Gefühl, der Fußabtreter für alle zu sein. Alle außer meinen Kindern, meinen Freund und meiner Schwiegermutter in spe. Aber egal, was ich mache, ich bekomme einen Tritt, werde benutzt, missbraucht, hintergangen, ausgenutzt usw.

Lilly-Katze, auch von mir erst mal eine herzliche Umarmung. :°_

Darf ich dir sagen, was ich nach deinem kurzen Beitrag denke: du denkst, dass sich das Leben gegen dich verschworen hat. Und du hast dich aufgrund der Schicksalsschläge so daran gewöhnt, das "Opfer" zu sein, dass du nach Symptomen suchst, die dir das bestätigen.

Dass viele mit dir so unsensibel umgehen ist vermutlich auch dem "Job" geschuldet. Ich glaube aber, dass die Ärzte teilweise Recht haben. Die Psyche kann Ursache vieler körperlicher Leiden sein. Nur muss man dich ernst nehmen, denn du spürst dies schließlich und erfindest es nicht. Aber ich sehe auch, dass du dein Selbstbewusstsein nicht von heute auf morgen wieder in den Normalzustand bringen kannst. Du fühlst dich überrannt von den vielen Baustellen in deinem Leben. Ein emotionaler Burnout, der in solchen Zeiten ausbricht, wo du nur aufgeben möchtest.

Versuche, zu vertrauen, und deiner Umwelt nicht argwöhnisch zu begegnen. Fang bei uns an, hier im anonymen Forum. Niemand tut dir hier etwas, und du findest vielleicht emotionalen Halt, obwohl du uns gar nicht kennst. Und nimm das, was du hast: deinen Freund und deine Kinder. Es ist gut, dass dich deine aktuelle Psychologin gut begleitet, denn professionelle Unterstützung wirst du brauchen. Wir sind Laien und können dir nur gut zureden. Als Laie möchte ich dir noch folgenden Rat geben: versuche dich zu sortieren. Mach mal eine Liste der Dinge, die du (an dir) ändern möchtest. Und dann sortierst du sie in eine Reihenfolge, was dir am Wichtigsten scheint.

Probier es in kleinen Schritten. Und lass dir helfen. Finde dich nicht damit ab, dass es so ist. Ein neues Leben schafft man durch Änderungen. Besprich das mit deinem Freund, vielleicht kann er dir dabei helfen. Es ist toll, dass du jemanden hast, der an deiner Seite steht. Damit lassen sich die schlimmsten Täler des Lebens viel besser durchschreiten als allein. Und du bist nicht allein. :)_

Ich wünsche dir ganz, ganz viel Kraft. Lass dich nicht von der Verzweifelung übermannen und kämpf dich zurück. Und denk daran: kleine Schritte. Fokussiere dich. :)* @:)

E%hemaliYger Nutzher (#4H38245)


Weder der Hinweis auf Realitäten, noch die Hausfrauenpsychologie der ersten beiden Seiten werden der TE weiterhelfen.

Wenn Denken, Selbstwahrnehmung, Selbstbild und Außenwahrnehmung schon mal so weit verschoben sind, dann müssen diese erst mal durch geeignete Behandlung gerade gerückt werden. Das bedeutet Arbeit, Arbeit, Arbeit, mit einem passenden Therapeuten. Alles andere ist Mist mit Soße!

LBukras4?20


Liebe Lilly-Katze, versuche doch, die Dinge anders zu sehen.

Statt Angst zu haben, Deinen Freund zu verlieren: Jeden Augenblick mit ihm ganz bewusst geniessen. Jeder Moment ist ein Geschenk und ergibt eine Erinnerung, die Dir niemals jemand nehmen können wird.

Die Menschen, die Du verloren hast: Dankbar zu sein, dass Du sie kennen durftest, dass ihr ein Stück Weg zusammen gehen durftet, dass Du wunderbare Erinnerungen an sie hast. Dir überlegen, was sie sich für Dich wünschen würden. In Gedanken mit ihnen sprechen.

Statt an Deine Vergangenheit zu denken, Dich mit der Gegenwart beschäftigen. Dich ablenken, wenn Dich böse Erinnerungen plagen (dafür ganz gezielt an die schönen Momente denken!). Ganz bewusst tun, was Dir gut tut, wahrnehmen und geniessen, was Dir Schönes begegnet (auch und gerade kleine Dinge!). Und ja, natürlich verdienst Du alles Gute, dass es gibt!

Du kannst Deine Vergangenheit nicht ändern. Deine Gegenwart und Deine Zukunft aber schon. :)*


Was die Fussabtreter-Sache betrifft: Solche Dinge passieren allen Menschen ab und zu. Gehäuft aber denjenigen, die es mit sich machen lassen. Vielleicht kannst Du Dir ein paar Strategien überlegen, wie Du in solchen Situationen reagieren könntest? Z.B. laut und deutlich sagen "Das ist unverschämt!", Dich umdrehen und gehen. Oder "So lasse ich mich nicht von Ihnen behandeln", "Ich war höflich zu Ihnen, es wäre das mindeste, dass Sie dasselbe tun", ... Wehre Dich. Und lass Dich in potentiell "gefährlichen" Situationen (sprich: Solche, in denen Du innerlich schon erwartest, schlecht behandelt oder abgewiesen zu werden), von einer Freundin oder Deinem Freund unterstützen.

Mgetxa4


die Hausfrauenpsychologie der ersten beiden Seiten

da zählst du sicher deinen Beitrag auf den ersten beiden Seiten auch dazu.... :=o

E.hem|aligerk Nutczer y(#4x38245)


da zählst du sicher deinen Beitrag auf den ersten beiden Seiten auch dazu.... :=o

Die hat gar niemand gelesen. Dachte ich bis eben.

E%hemgaligZer NutCzer (#o565974x)


@ vitamus

Es muss nicht immer daran scheitern, dass das Therapeuten-Patienten Verhältnis "unstimmig" ist.

Die TE schrieb, dass ihre Psychologin die Vergangenheit nicht ungeschehen machen kann. Das erweckt für mich den Eindruck, als ob sie sich gar nicht richtig auf die Therapie einlassen würde. Es geht in einer Psychotherapie ja in erster Linie darum, den richtigen Umgang mit Situationen zu finden, die man einfach nicht ändern kann. ":/

Und was soll "Hausfrauenpsychologie" bitte sein? :-D


@ Meta4

Vergiss nicht, dein Postfach zu checken! ;-D

Enhemal@igXer NQutzer} (#4x38245)


Und was soll "Hausfrauenpsychologie" bitte sein? :-D

Ich fürchte, dass mit gut Zureden und gut gemeinten Vorschlägen nicht die notwendige Veränderung zum Positiven herbeigeführt werden kann.

Dafür sitzt das Problem meines Erachtens bereits zu tief. Da müssen alte Denkstrukturen und Verhaltensmuster aufgebrochen werden. Das bedeutet harte Arbeit an sich selbst. Ich habe das ungute Gefühl, davor fürchtet sich die TE noch.

Die Beiträge aller anderen Schreiber/innen möchte ich damit nicht mies machen, aber die darin gemachten Vorschläge greifen meiner Meinung nach zu kurz. Und nach 8 (!) Jahren Therapie muss jetzt mal was grundlegend anderes passieren. Ich möchte mir gar nicht ausmalen, welchen Einfluß das auf die Entwicklung der Kinder hat. Sorry, Lilly-Katze, du sollst jetzt nicht gleich wieder ein schlechtes Gewissen bekommen, von dieser Denkweise musst du weg, und zwar mit professioneller Hilfe!

L]illy!-Katze


Ach, ich bin also eine schlechte Mutter, obwohl ich mir den Hintern aufreiße und alles für sie geben würde.

Gut, dann habe ich hier nichts mehr verloren. Das war der berühmte Tropfen. *:)

ELhemali_ger Nubtzer (K#56597w4)


Ach, ich bin also eine schlechte Mutter, obwohl ich mir den Hintern aufreiße und alles für sie geben würde.

Gut, dann habe ich hier nichts mehr verloren. Das war der berühmte Tropfen. *:)

Ich hab in keinem dieser Beiträge einen Angriff gegen dich herauslesen können, ganz im Gegenteil. Hier waren alle äußerst bemüht und freundlich.

So langsam glaube ich, dass genau das dein Hauptproblem ist. Mittlerweile bist du so in deiner Opfer-Haltung gefangen, dass du alles Mögliche in neutrale Aussagen hineininterpretierst und dich dadurch angegriffen fühlst.

Und ja, vitamus hat Recht; deine Probleme können sich negativ auf deine Kinder auswirken. Deswegen solltest du dringend an ihnen arbeiten.

Dass du eine schlechte Mutter wärst, hast du dir selbst zusammengedichtet.

Mein Rat; sprich offen und ehrlich mit deiner Psychologin und versuch dich auf die Therapie einzulassen. Nützt das nichts, dann wechsle zu einer anderen Psychologin.

K*oboldDmakix2


Du hast einen Freund und Kinder.

Du musst weder Hunger leiden noch Krieg erleiden

So schlecht kann es Dir also gar nicht gehen.

Bedenke das mal!

Ulmer Spatz

Dieser Rat ist Unsinn bei Menschen mit Depression oder anderen Problemen.

Das bewirkt entweder überhaupt nichts oder verschlimmert die Sache noch, weil der Betroffene sich dann zusätzlich schuldig fühlt, weil er sich so wichtig nimmt, dass er sich die Frechheit rausnimmt, sich schlecht zu fühlen, obwohl es irgendwo auf der Welt Leute gibt denen es möglicherweise noch schlechter geht.

M\etax4


@ vitamus

Die Beiträge aller anderen Schreiber/innen möchte ich damit nicht mies machen

Hast du aber:

Alles andere ist Mist mit Soße!

Hausfrauenpsychologie

Hast du nun mit deinem Beitrag irgendetwas positives erreicht, außer Schuldgefühle zu schüren ?

Ich möchte mir gar nicht ausmalen, welchen Einfluß das auf die Entwicklung der Kinder hat

was dann auch zur entsprechenden Reaktion geführt hat?

Ich will nicht sagen, dass du grundsätzlich etwas Falsches geschrieben hast. Aber ich würde dir mehr Feinfühligkeit dafür wünschen, was in gewissen Situationen angebracht und hilfreich ist und den um Hilfe Fragenden auch weiter bringt.

DRrea^ms201x5


@ Vitamus,

Die Beiträge aller anderen Schreiber/innen möchte ich damit nicht mies machen, aber die darin gemachten Vorschläge greifen meiner Meinung nach zu kurz. Und nach 8 (!) Jahren Therapie muss jetzt mal was grundlegend anderes passieren.

Es wäre sehr hilfreich, wenn Du uns auch erklären könntest, wieso die Vorschläge zu kurz gedacht sind und WAS GENAU grundlegend Anderes passieren sollte? Ich habe nämlich in Deinen Beiträgen überhaupt keinen greifbaren Vorschlag entdecken können, wie genau "die alten Denkmuster durchbrochen werden können".

Und was ist "Hausfrauenpsychologie"? Ich bin nämlich keine Hausfrau und bin sie nie gewesen, so dass diese "Psychologie" auf mich per Definition nicht zutreffen kann. Klär mich bitte auf.

D1reDamsx2015


@ Lilli-Katze,

niemand hat Dich angegriffen, auch Vitamus hatte es sicher nicht vor. Bitte hier nicht verschwinden!

Welche Art Unterstützung würdest Du Dir denn persönlich wünschen? Dass Du endlich einen fähigen Zahnarzt findest? Dass Dir jemand zuhört und Dich ernst nimmt? Es ist nicht einfach, einen guten Therapeuten zu finden! Vieleicht wäre die Krankenkasse der Ansprechpartner in dem Fall?

sQeprtrfallQi


Hast du schon mal Antidepressiva probiert? Ich kenne diese oder ähnliche Gedanken und von alleine kommt man da kaum mehr raus. Jetzt geht es mir wesentlich besser und ich habe mehr Kraft , den Problemen des Lebens entgegen zu treten. Denn leicht ist es für niemanden. So ist das leben nun mal.

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