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Citalopram absetzen

Mqanu16x84 hat die Diskussion gestartet


hallo zusammen,

kurz zu mir. im oktober 2013 habe ich meinen sohn geboren und hatte kurz darauf mit einen wochenbett depression zu kämpfen. das ganze wurde stationär und mit citalopram(20mg) behandelt und war schnell wieder unter kontrolle. im juni 2014 ging es mir so gut das ich das citalopram reduzierte, zuerst auf 10mg jeden tag und dann jeden zweiten tag 10mg. im oktober war es dann endgültig abgesetzt. mir ging es echt gut. doch dann ging es mir wieder schlechter. hatte wieder schlechte gedanken undf panik. das gefühl kannte ich noch. also nahm ich wieder citalopram (10mg) ein und es besserte sich alles wieder.

jetzt, vor ca 2wochen habe ich wieder angefangen zu reduzieren. jeden tag nehme ich 5 mg. ich weiss ist ne wirklich mini dosis. aber seit ein paar tagen habe ich so einen ekelhaften schwindel und fühle mich schrecklich müde und lustlos,könnte den ganzen tag nur rumliegen. habe das gefühl ich hab alkohol getrunken und muss mich echt konzentrieren. die selben, ich nenne es mal absetzerscheinungen, hatte ich auch beim ersten mal im oktober 2014.

ist das wirklich eine absetzerscheinung? oder was ist das? hat erst mit der reduzierung angefangen. meine therapeutin meint, das die dosis so gering war mit 10mg, das ich da wahrscheinlich nix von merke werde. mich stört es total. habe das gefühl meinem sohn und auch meinem job dadurch nicht genung aufmerksamkeit zugeben.

(falls ich hier falsch bin, denn faden einfach verschieben)

schönen pfingstmontag euch allen

Antworten
Z}wackp44


Du hast Dir die Antwort ja schon gegeben: Dein derzeitiger Zustand scheint dem vom Oktober 2014 zu ähneln - also Absetzsyndrome. Es gibt im Prinzip 3 Möglichkeiten: 1. Augen zu und durch. 2. Mit 5 oder 10 mg wieder anfangen und dann noch langsamer reduzieren als beim letzten Mal. 3. Umstieg auf ein anderes AD, was meistens problemlos verläuft, in der Hoffnung, dass sich dieses zweite AD dann leichter ausschleichen läßt. Alles natürlich unter ärztlicher Aufsicht.

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