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Job verloren - und den Lebenswillen gleich mit

B>ohne"20x14


Danke Milky... @:)

Ich glaube, mein Umfeld findet das faul oder nativ oder was weiß ich... :-/

BCohnEe201x4


Lenz, momentan mach ich wieder mal Vertretung. Wobei mir das eigentlich egal sein sollte, ich muss ja eh gehen. :-(

Urlaub hätte ich ab 08., so mein Plan.

B~ohnex2014


ich fühle mich auch wieder so unnütz, dumm, als würde ich nichts schaffen, überflüssig.. wenn ich keinen Job habe.

EzhemaligePr &Nut0zer (#x565974)


Was dein Umfeld denkt ist doch sowas von egal - hier geht es um dich.

Gerade bei Depressionen kann es sehr gefährlich sein, wenn man keine Arbeitsstelle mehr hat. ":/

Ich würde dir empfehlen, zumindest am Wochenende etwas für deine Jobsuche zu machen; z. B. Bewerbungsunterlagen überarbeiten.

B>ohnee201x4


Was dein Umfeld denkt ist doch sowas von egal - hier geht es um dich

Ich wünschte, ich könnte das bei mir selbst so sehen!!! Das würde mir vieles erleichtern.

Ja, die Struktur wird mir fehlen, das stimmt.

E!hemaliigera NutzTer (#%56597x4)


Wie lange arbeitest du denn jetzt noch bei der Firma?

BQohne*20x14


das ist grade unklar. Der Vertrag läuft Ende des Jahres aus, wobei sie grad überlegen, im Zuge betriebsbedinger Kündigungen, mich eher "gehen zu lassen". Morgen erfahre ich mehr.

EOhemaliger ENutzer H(#5651974)


Bis dahin hast du ja noch etwas Zeit.

Berichte dann, was bei dem Gespräch rausgekommen ist. :-)

B0ohNne201x4


Das mach ich. :-)

SNandrja2006


Hey, es tut mir echt leid für dich, dass du deinen Job verlieren wirst. Jetzt warte erst einmal ab, wann es überhaupt so weit sein wird. Und führe dir vor Augen, dass du deinen Job nicht verlierst, weil du zu unfähig bist, sondern weil es betriebsbedingt nicht anders geht. Ich kann mir vorstellen, dass es mit Depressionen schwer ist, das auch zu fühlen, aber du bist nicht nutzlos und auch nicht dumm. Du wirst wieder eine Stelle finden, wo du dich einbringen kannst und wo dein Tag eine Struktur bekommt und du dich produktiv fühlen kannst. Und so lange kannst du dir ruhig auch etwas Gutes tun, auf deine Bedürfnisse und Gefühle hören.. verwandle die Verzweiflung in Tatenkraft. Einen Schritt nach dem anderen. Auch wenn du dich platt und unfähig fühlst, mach den ersten Schritt und schalte den PC an und surfe auf Seiten mit Jobinseraten. Dann hast du schon den Grundstein gelegt. Ich bin sicher, das wird jetzt eine holprige Zeit, aber eben nur eine Phase. Bald fühlst du dich wieder "angekommen" und hast wieder gut zu tun.

Wie sieht es denn bei dir mit Hobbies aus, oder generell anderen Dingen, die dir einen Zeitvertreib bieten und dir Spaß und Bestätigung geben? Der Job ist ein sehr wichtiger Teil vom Leben, aber doch nicht alles..

BToh-ne20>14


Sandra2006

das ist ehrlich gesagt der einzige Trost, dass ich nicht gekündigt werde, weil ich schlecht arbeite... das sage ich mir auch immer... :-/

Ansonsten... schwierig. Freunde treffe ich grad sehr ungern, weil ich mich in ihrer Mitte unfähig fühle... ich verliere meinen Job, alle anderen nicht, erzählen alles mögliche davon und ich... naja, fühle mich ganz schlecht.

Durch die Depressionen ist es natürlich eh schwer, wirklich was zu machen. Ich geb mir wirklich Mühe und hatte das die letzten Wochen auch besser im Griff... seit jetzt der Stress mit dem Job ist, geht es wieder bergab... ich merke richtig, wie mein Lebenwsille weniger wird und ich aufgeben möchte... aber ganz kann ich es (noch?) nicht.

Puh... %:|

SDandr2a200x6


Halt dich an dem Gefühl fest! Natürlich will ein Teil von dir aufgeben, das wäre aber doch zu einfach gedacht, oder? Es kostet immer mehr Anstrengung, etwas zu tun, aber es wird die Anstrengung (Bewerbungen etc) wert sein. Stell dir z.B. alles vor, was du an deiner jetzigen Arbeitsstelle nicht magst - das alles hast du dann auch los! Vielleicht guckst du in einem Jahr zurück und bist heilfroh, dass alles so gekommen ist?

Was jetzt gerade an dir nagt, ist doch vielmehr die ungewisse Zukunft als die jetzige Situation. Es gibt da so eine Art, die Dinge zu betrachten. Wenn du guckst, was sich JETZT verändert hat, musst du ehrlich zugeben, gar nichts. Du hast deinen Job und dein Gehalt, wenn du nur diesen einen Moment/heutigen Tag betrachtest. Trotzdem fühlst du dich jetzt schlecht. Warum? Weil du dir Sorgen um die Zukunft machst. Die Zukunft kommt aber erst und wenn du jetzt schon aktiv wirst, dann musst du dir gar keine Sorgen vor dem Ungewissen machen. Dann wirst du feststellen, dass du jetzt in diesem Moment noch völlig sicher bist und der Rest sich mit deinem Dazutun schon fügen wird. Und später kannst du zurücksehen und feststellen, dass es nur im ersten Moment wie ein unüberwindbares Hindernis aussah.

Und was die Freunde angeht, ich kann total verstehen, dass man da nicht auch noch die Jobgeschichten der anderen hören möchte. Ich würde versuchen, mich nicht mit einer ganzen Gruppe zu treffen, wo die Gespräche dann doch wieder in eine bestimmte Richtung abdriften. Kannst du dir nicht eine liebe Person schnappen, die da etwas sensibler ist, und mit der nur zu zweit etwas machen? So mit Vorwarnung von wegen "ich kann das ganze Jobthema gerade nicht mehr hören, lass uns was ganz anderes machen und mal richtig abschalten"?

BKohYne2-014


Ja, vielelicht bin ich in einem Jahr froh... möglich ist das natürlich...

Es ist auch das Problem, dass ich RIesenangst habe, irgendwo neu anzufangen. Vielleicht ist das sogar das allergrößte Problem?! Ich trau mir nichts zu, so ziemlich gar nichts. Bin ein zurückhaltender Mensch, mir wird es extrem schwerfallen, mich in ein neues Team einzugliedern, mich an die neue Arbeit zu gewöhnen... hab wirklich eine riesengroße Angst davor. |-o

Ja, ich könnte schon mit einer Freundin allein was machen... ich schwanke zwischen "ich will darüber reden" und "ich will nicht dran denken". Vielleicht das Thema zu Beginn des Treffens abarbeiten und dann nur Ablenkung?!

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