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Halte Unruhe nicht mehr aus

n ottranXquil>izexd


Ich bräuchte aber noch eine Briefmarke um den Brief an die Versicherung zurückzuschicken, welchen ich dank Tavor ausgefüllt habe.

Von neuen Medikamenten erwarte ich Anxiolyse, Stimmungshebung und im besten Falle Antriebssteigerung, mit Benzos klappt es doch auch, wieso sollen dann andere Medikamente nicht auch helfen, wenigstens etwas.

Also so wirklich alternative Vorschläge scheinen wirklich an mir vorbeigegangen zu sein, weiß jetzt nur dass ich es mit Klinik versuchen soll, welche anderen Alternativen?

Hjayzleyf Mx.


Eben, es kommt wenig bei dir an. Es kamen Vorschläge von Alexir und Anregungen anderer Art, die ich jetzt nicht nochmal aufzählen möchte. Lies dir die letzten Seiten vielleicht noch einmal aufmerksam durch, dann kommst du selbst drauf … ;-)

Von neuen Medikamenten erwarte ich Anxiolyse, Stimmungshebung und im besten Falle Antriebssteigerung, mit Benzos klappt es doch auch, wieso sollen dann andere Medikamente nicht auch helfen, wenigstens etwas.

Okay, ich bin nicht befugt, dir abzuraten, schon weil ich den Schweregrad deiner psychischen Beeinträchtigung nicht einzuschätzen vermag. Nur sind Medikamente, gleich welcher Art, eigentlich keine Dauerlösung, wenn du wirklich weiterkommen willst - ich sag mal ganz vorsichtig, nach meiner Erfahrung und aus meiner Sicht.

Ich bin, schon wegen der immer vorhandenen Nebenwirkungen einfach nicht so begeistert, wenn Psycho-Medis nicht mehr als Krücke angesehen werden, sondern als Standard, wenn nur die richtigen gefunden werden (und das scheint mir bei dir so zu sein). Und wie ich schon sagte, insgesamt stärken sie nicht, sondern schwächen ihrerseits die Psyche.

Außer in wirklich schweren Fällen, wo sie lebenslang verabreicht werden müssen, finde ich sie als einziges, lebenslanges Mittel nicht angebracht, aber dort liegt eine chronische, psychische Erkrankung vor; ich weiß nicht, ob du dich selbst so siehst. ???

Allerdings stimme ich dir zu, dass es für eine Dauermedikation, soweit sie auch aus ärztlicher Sicht notwendig sein sollte, Besseres als Benzoes geben sollte.

n=ottra!nqui+lizexd


Nun möchte ich auf deinen langen Beitrag eingehen Aelixir.

wenn du selbst sagst das du eh kein grosses unterschied merkst, wieso nimmst du so oft, so viel davon? mir haben medis immer angst gemacht, denn, falls die gewirkt haben, fühlte ich mich nicht wie mich selbst, ich fand es furchtbar, ich fühlte mich wie ferngesteuert, das konnte ich nicht akzeptieren.selbst die "mir egal" einstellung die ich vom Mirtazapin bekam fand ich erschreckend, es kann mir doch nicht egal sein, wenn es mir schei**e geht, das war für mich das furchtbarste erlebnis, ich verstehe immer noch nicht was daran gut sein soll, sich selbst nicht zu beachten... ich hoffe echt das die bei dir was anderes bewirkt, sonst kann ich mir echt nicht vorstellen, wie dir damit geholfen sein kann... und das macht mir angst, ich weiss es nicht, aber ich vermute das es besonders für die arztgespräche es viel besser wäre, wenn DU voll da wärst, ohne medis als filter, oder verzerrung...

klar ist das verständlich, ich hab's jahrzehntelang auch getan, aber gut ist es nicht, ich hab' angst das du dadurch immer mehr selbstsicherheit, bewusstsein für dich und deine situation verlierst, und damit ist es eh schon nicht wirklich sehr rosig, oder?

Ich nehme jetzt nur noch Seroquel, das nehme ich einfach dass ich schlafen kann. Ich fühle mich dadurch nicht wie ferngesteuert und auch nicht in Watte gepackt, das wäre ja wunderbar. Und vom Mirtazapin kriege ich auch keine "mir egalEinstellung" , sie filtern und verzerren nichts, das wäre doch schön, wenn mir dadurch alles egal wäre. Meine Selbstsicherheit- und Bewusstsein ist zwar besser als früher, aber immernoch weit entfernt von einem normalen Menschen, siehe Vermeidend-Selbstunsichere Persönlichkeitsstörung.

gefühllos kann kein schöner zustand sein, für den moment kann es erleichternd sein, "schön" heisst aber nicht abwesenheit von "nicht schön", das ist nur das naja, dazwischen... da es dir eindeutig nicht gut geht, kommt das "nicht schöne" immer wieder hoch, und in der zwischenzeit hast du verlernt das "schöne" überhaupt zu erkennen, oder? das schöne brauchst du aber, sonst kannst du nicht im gleichgewicht kommen, jeder mensch braucht schönes, um die schei**e aufzuwiegen, du kannst doch nicht das schöne raussperren, und das nicht schöne ignorieren, das kann doch nicht funktionieren, das weisst du doch auch selbst, oder?

Ich weiß nicht, also Benzos machen ja eigentlich gefühlslos, aber vorgestern habe ich nachdem ich Tavor genommen habe geweint, später aber dann nicht mehr, also entweder hat das Tavor geholfen meine Gefühle rauszulassen, oder es hat noch nicht gewirkt. Also zur Zeit finde ich gefühllos schön, klar wenn mich so wie früher freuen könnte wäre das besser.

und trotzdem bist du noch der meinung das dir nur bessere, oder wahrscheinlich noch mehr medis, oder vielleicht sogar drogen dir helfen könnten... :|N

Naja Drogen würden mir vielleicht kurz helfen, auf lange Sicht würden sie sicher alles schlimmer machen, ich würde es aber gerne mal ausprobieren, ich habe mich lange nicht mehr richtig gefreut, aber Drogen welche einen Kater hinterlassen würde ich nicht nehmen, das stelle ich mir schlimm vor. Das mit den Medikamenten denke ich wirklich.

nein, das glaube ich dir nicht, sorry, ich glaube du bist verzweifelt, und einen ausweg wäre theoretisch einfacher als eine lösung, oder danach zu suchen. verstehe mich bitte nicht falsch, das ist kein vorwurf, ich verstehe dich wahrscheinlich viel besser als du dir vorstellen kannst, in dieser hinsicht wenigstens, nur, anstatt medis, nahm ich drogen, das ist noch bekloppter...

Ja ich weiß ncht wie ich meine Probleme angehen soll, muss mich da wohl auf die Klinik verlassen. Die Selbstmedikation mit Benzos ging zumindest gehörig schief.

Zu deinen anderen Ausführungen fällt mir jetzt irgendwie nichts ein, also mache ich mit Teil 2 weiter.

der schlüsselerlebnis war bei mir die therapie, und ja, ich muss ehrlicherweise sagen das ich mich mit der therapeutin super verstehe, ich hatte nicht einmal freunde womit ich mich so gut verstand, und das ist ein riesenglück, aber ich glaube nicht das das alles ist, denn ich hab' auch mit mein psychiater, den ich immer noch nicht mag, und umgekehrt, auch gelernt mit zu machen, und es funktioniert doch auch.

Mit meiner ehemalige Psycholigin habe ich mich eigentlich auch verstanden, aber es hat nichts gebracht, war aber auch Gesprächstherapie. Ich glaube viele Psychiater sind so, verschreiben einem zwischen Tür und Angel Medikamente und wenn man irgendwan auf dem herzen hat, muss man Glück haben dass sie es sich anhören und nicht pampig werden.

kleines, aber nettgemeintes seitenstich an dich, es hätte mit beiden nichts gebracht, wenn ich eine gefestigte "ist eh alles schei**e" einstellung gehabt hätte... sei mir nicht böse, ich weiss nicht wie du mit ärzte und therapeuten umgehst, es kann also nur ironisch gemeint sein, aber unter jeden spass versteckt sich doch ein bisschen wahrheit... ;-)

Ich habe hier ja schonmal gesagt, dass ich bestimmt kein leichter Mensch bin, dass ich alles schlecht rede, negativ sehe und keine Hoffnung habe ist doch aber normal bei Depression, oder bin ich da eine Anomalie. Ich mache von vorneherein alles schlecht, beruht einerseits auf den Erfahrungen der letzten Jahre, andererseits war ich schon immer einwenig so und eben die Depression. Ich kann nicht einfach sagen, jetzt ist alles toll und wunderbar, die Sonne scheint, das Leben ist schön, könnt ich schon, aber ich würde es nicht so meinen, das hätte doch dnn auch keinen Sinn, oder?

jaa, meine therapeutin hatte am anfang angst vor mir, und mein psychiater mag mich nicht, und tatsächlich war meine einstellung "alles schei**e", mit den unterschied das es mir klar war, das wenn ich alles blockiere, was von den beiden kommt, nichts erreichen kann.

Wirkliche Angst? Dann musst du ja schon bedrohlich wirken. Bist du dir sicher, dass dein Psychiater dich nicht mag? Die stehen doch oft unter Zeitdruck und haben so eine wenig persönlich warme Art ansich, eher kühl-distanziert und schnelle Patientenabfertigung.

mit den psychiater habe ich mich mehrmals gestritten, weil er mich nicht reden liess, dafür ging mir auf die nerven was er von mir verlangte, denn das war genau das, was ich nicht kann, genau bezeichnen wie es mir geht, und wann und warum und in welche situation usw, das kann ich jetzt besser, aber selbst jetzt, wie man merkt :=o , muss ich lawinenweiser reden um was zu erklären, vor zwei jahren alles in ein paar wörter zu komprimieren war mir einfach nicht möglich. und ich tat trotzdem was ich konnte, so gut wie ich konnte, ich hätte auch "ach f**k dich" denken können, nee, habe ich oft gedacht, aber ich habe es trotzdem getan, und siehe da, es hat was gebracht...

Ich kann schon sagen warum es mir schlecht geht, aber deshalb konnte mir bis jetzt trotzdem noch niemand helfen.

Ich war auch mal (einmal) bei einer Therapeutin, welche einen guten Eindruck gemacht hat, aber erstens war es ein Stück zu fahren und zweitens müsste man selbser zahlen, würde die Krankenkasse nicht übernehmen.

Früher habe ich vielleicht zuviel von Ärzten erwartet, sind ja auch nur Menschen, aber es ist auch ernüchternd, wenn es so gar nicht hilft.

eine therapie gegen depressionen besteht darin, das du verstehst (nein, nicht das du anderen "ja" sagst, so das sie dich nicht nerven, und nein, nicht das du "könnte sein" denkst, und nein, nicht das jemand anderem dich dvon überzeugt), das du merkst, das du nicht nur aus negative sachen bestehst, und genau so ist es mit dem leben, ja, es gibt viel schei, aber eben nicht nur schei.

Vielleicht haben ja die in der Klinik irgendwelche Strategien, dass ich nicht nur das negative sehe.

Hayley:

Das denke ich mir. Warum sagst du das so - gereizt? Oder interpretiere ich den Satz nur so? ":/

Nur: Du fragst um Hilfe, und wenn die Antwort kommt, schüttelst du den Kopf - geht alles bei dir nicht - merkst du ...?

war eigentlich nicht gereizt gemeint. ja merke ich

n]ottra[nqIuilizxed


Außer in wirklich schweren Fällen, wo sie lebenslang verabreicht werden müssen, finde ich sie als einziges, lebenslanges Mittel nicht angebracht, aber dort liegt eine chronische, psychische Erkrankung vor; ich weiß nicht, ob du dich selbst so siehst. ???

persönlichkeitsstörung ist doch lebenslang

H?ayl0ey% M.


persönlichkeitsstörung ist doch lebenslang

Hm, glaubst du? Ich nicht. Nicht zwingend. Mit therapeutischer Hilfe und Eigeninitiative lässt sich daran eine Menge machen.

Ich denke, ich war früher auch "persönlichkeitsgestört"; heute fühle ich mich nicht mehr so.

HnaxyWle8yi M.


Ich z. B. war neurotisch, mit einer deutlichen Neigung zur Depression und Co-Abhängigkeit und hatte wenig Selbstsicherheit. Das kam aus meiner Erziehung bzw. aus meiner Ursprungsfamilie heraus. Hab einiges dran getan, und brauche schon lange keinerlei Psycho-Medikamente mehr.

nzottreanquuiplizxed


also die Infoveranstaltung vorher war besser, informativer als der Termin heute morgen, jedoch (um das ABER zu vermeiden) hoffe ich das mir das Programm nicht zuviel ist und dann noch die ganze Zeit mit fremden Menschen, was macht man denn mit so antriebslosen Depressiven, gut der Arzt heute morgen meinte, dass nebenan eine vollstationäre Klinik wäre, für Patienten die zu depressiv sind, wenn es die Situation erfordert kann/muss man wechseln. Ich weiß auch nicht, ich habe halt immernoch das Problem, dass wenn ich abends daheim bin, könnte mich ein Arbeitskollege sehen, was soll ich dann sagen

n'otetra5nquilxized


Hayley, ich komme darauf, weil ich schon mein ganzes Leben so bin und Besserung wenn überhaupt geschehen war immer nur temporär

nzottraanfquilizxed


ein weiteres Problem sehe ich darin, dass ich in der Klinik mitmache, weil wie gesagt wenn man mir sagt was ich machen muss ist es weniger ein Problem, aber wenn ich dann wieder auf mich alleine gestellt bin geht nichts

n"ottra@nquilizxed


ich glaube ich bin ein hoffnungsloser fall, das habe ich dem arzt auch gesagt

nDottr3anq2uilixzed


und was ich auch sinnlos finde, morgen muss ich nochmal anrufen, dann sagen die mir wann ich aufgenommen werde, hätten die auch heute gleich machen können, so muss ich wieder anrufen, während ich bei der arbeit bin

nMottr:anqpuilizxed


das Grübeln geht nicht weg, was die anderen auf Arbeit denken wo ich bin und mich fragen, wenn ich zurück komme, nicht mal der Gedanke dass ich dann Benzos nehmen kann das es mir egal ist wenn man mich frägt beruhigt mich, hoffentlich ist das mir der Klinik kein Fehler

AIeli}x1ir


nur kurz, die richtige, grosse antwort braucht zeit...

kleines umdenken! ;-)

es soll DIR egal sein, was die kollegen denken, und auch wenn sie fragen, du hast das recht denen nicht antworten zu müssen.

die benzos sollten dir nicht dieses stück "arbeit" weg nehmen, sonst lernst du es nie...

H-ayliey .Mx.


So sehe ich es auch!

wenn ich abends daheim bin, könnte mich ein Arbeitskollege sehen, was soll ich dann sagen

usw. - Diese Bedenken sind für die Katz, sorry! Es geht um deine Gesundheit. Punkt. Die Kollegen und Chefs können wechseln, du selbst begleitest dich mit Sicherheit für den Rest der Zeit.

das Grübeln geht nicht weg, was die anderen auf Arbeit denken wo ich bin und mich fragen, wenn ich zurück komme, nicht mal der Gedanke dass ich dann Benzos nehmen kann das es mir egal ist wenn man mich frägt beruhigt mich

Ein weiterer Hinweis, dass sich für dich die Werte verschoben haben, wie sehr du alles an den Benzoes festmachst. Die sind längst keine Krücke mehr für dich, sondern dein Halteseil für alles. Und wenn das versagt, selbst in deinen Gedanken, dann gibts keine Ressourcen mehr … Die Klinik kann das ändern! Und deshalb kann sie nur richtig sein.

Momentan liest es sich so, als ob du Rechtfertigungen suchst, nicht hinzugehen.

HFayl"eyP M.


Meinte oben, ich sehe es so wie Alexir.

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