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Halte Unruhe nicht mehr aus

J,ulexy


Das ist ja nicht ambulant, sondern teilstationär, wenn es eine Tagesklinik ist...

n\owttraRnqui(lized


meine Laune ist leider auch wieder schlechter, sorry jetzt kommt mal wieder ein typischer Post für mich, wer nicht lesen will muss nicht, habe ja eh alles schon 100 mal geschrieben, aber die Gedanken gehen nicht weg.......

Das mit der Arbeit geht mir nicht aus dem Kopf und ob Tagesklinik das richtige ist weiß ich auch nicht, vielleicht wäre vollstationär besser. Und damals hieß es vor der Klinik auch, dass es mir danach besser geht und mir das alles nichts mehr ausmacht was andere denken usw

Und der Punkt, dass ich in der Klinik mitmache, aber wenn ich auf mich selber gestellt bin geht wieder gar nichts. Seit über 10 Jahren ist mein Leben zum kotzen, keine Hobbies, keine Freunde, nichts (stimmt nicht ganz), immer nur von einem zum nächsten Quälen (wie man sieht sind meine Gedanken ziemlich hartnäckig, kommt wohl von den Zwangsgedanken von früher)

JWulexy


Vielleicht können sie dir in der Klinik Tipps geben, die du auch zuhause anwenden kannst! @:)

H;ayleDy M.


Das mit der Arbeit geht mir nicht aus dem Kopf und ob Tagesklinik das richtige ist weiß ich auch nicht, vielleicht wäre vollstationär besser. Und damals hieß es vor der Klinik auch, dass es mir danach besser geht und mir das alles nichts mehr ausmacht was andere denken usw

Dass es einmal anders war, heißt für dich, dass es wieder so sein wird?

Und der Punkt, dass ich in der Klinik mitmache, aber wenn ich auf mich selber gestellt bin geht wieder gar nichts.

Du bist schon wieder weit voraus mit den Gedanken … :|N

Seit über 10 Jahren ist mein Leben zum kotzen, keine Hobbies, keine Freunde, nichts (stimmt nicht ganz), immer nur von einem zum nächsten Quäle (wie man sieht sind meine Gedanken ziemlich hartnäckig, kommt wohl von den Zwangsgedanken von früher)

Ja, deine Gedanken sind selbst-sabotierend. Du nimmst dir mit dem Nachgrübeln und dem Zweifel an der Entscheidung gerade selbst den Mut!

Von ganz allein tut sich auch wenig im Leben, das ist wohl wahr. Wenn du nur dasitzt und Tabletten schluckst und dich mit Gedanken runterziehst … woher sollen die Freunde und Hobbys dann kommen?

In der Klinik könnte man dich dahin bringen, dein Leben anders anzugehen. Und das tust du nicht für "sie", und nicht gegen die Firma, sondern für DICH - damit DU leben kannst. Willst du noch 10 Jahre so dahin vegetieren?

n-ottrancqu)ilized


ja Juley ich hoffe es....

Nein Hayley, ich hoffe dass es besser wird, aber.

Du bist schon wieder weit voraus mit den Gedanken … :|N

Ich hatte früher schon Zukunftsangst, das äußert sich heute vielleicht so. Letztlich, hatte ich das alles schon früher nur hat es sich anders geäußert, früher waren es eben Zwänge, diverse Ängste, extreme Schüchternheit. Heute bin ich halt total freud- und antriebslos.

Von ganz allein tut sich auch wenig im Leben, das ist wohl wahr. Wenn du nur dasitzt und Tabletten schluckst und dich mit Gedanken runterziehst … woher sollen die Freunde und Hobbys dann kommen?

Naja ich habe bis Dezember auch ca 3h Sport täglich gemacht die letzten Jahre (mal mehr mal weniger), dann habe ich eine zeitlang mal versucht zu lesen, war öfter mal draußen, habe versucht zu alten Freunden wieder Kontakt aufzunehmen, aber es war alles nicht von Dauer (außer Sport). Und Freunde werde ich nie haben weil ich zu schüchtern bin, was will man auch mit jemand, der nie etwas sagt, wie ein leeres Blatt Papier ist und sich nie meldet und total komisch ist. Mit Tabletten geht es mir gleich wie ohne, nur dass ich schlafen kann. Hobbies weiß nicht, das war schon immer komisch (außer Sport) und diverse Interessen in der Kindheit, aber über Interessen ging es nie hinaus, habe mir ja nie etwas zugetraut und mich wegen jeder Kleinigkeit geschämt.

In der Klinik könnte man dich dahin bringen, dein Leben anders anzugehen. Und das tust du nicht für "sie", und nicht gegen die Firma, sondern für DICH - damit DU leben kannst. Willst du noch 10 Jahre so dahin vegetieren?

Zu meiner Mutter sage ich manchmal dass mit 30 Schluß ist, das wären 3 Jahre; aber ich wäre eh zu feige und würde wieder Benzos nehmen, aber so einen ekligen Entzug mache ich sicher nicht mehr, in den Weiten des Inets gibt es aber solche Gestalten, die täglich Benzos nehmen ohne Dosissteigerung, aber die haben nichts mehr zu verlieren.

H.ayle5y Mx.


Und Freunde werde ich nie haben weil ich zu schüchtern bin, was will man auch mit jemand, der nie etwas sagt, wie ein leeres Blatt Papier ist und sich nie meldet und total komisch ist.

Es ist schwer, gegen so viel Negativität anzukommen - und das meine ich nicht als Vorwurf, sondern mit viel Mitgefühl.

Was du brauchst, ist eine Gedanken-Veränderung, eine neue "Brille", durch die du die Welt und vor allem dich selbst siehst. Du beschreibst dich oben mehr als selbstkritisch - so als ob nur tolle Leute Freunde haben! Es gibt viele Menschen, die man ebenso unzulänglich sehen kann, aber auch sie betreiben Hobbys und haben andere, die zu ihnen gehören.

Ähnlich wie die übergewichtigen Singles, die alles auf ihr Gewicht schieben, obwohl zig andere, sogar dickere, die sehr wohl Partner haben, die sie lieben! Es sind nicht die vermeintlichen oder realen Tatsachen, die das bestimmen, sondern das, was wir von uns halten - und natürlich auch ausstrahlen.

Es ist der Blickwinkel! Und der lässt sich verändern.

n_ot:tr-anquiblizexd


vielleicht kann man mir ja in der Klinik zeigen wie ich meine Gedanken verändern kann. Also mit Freunden ist das schwierig, weil ich mich nie melde und unwohl fühle in allen möglichen Situationen, in den ganzen Jahren hätte ich auch nicht gewusst wo ich welche finden soll, war mal in einem Verein, aber das ändert ja nichts an der Kontaktstörung, darum habe ich mich dort auch unwohl gefühlt, mir ist das auch zuviel und zu blöd nach all den Jahren. Und als ich noch Freunde hatte gingen wir am WOchenende immer weg und ich habe meine ganzen Kontaktprobleme mit Alkohol runtergespühlt, darauf kann ich auch verzichten. Also ich will gar keine Freunde und keine Partnerin, bleibe lieber alleine, mit der Einsamkeit mussich eben leben (als ich noch Benzos nahm war es wunderbar, die haben die Einsamkeit komplett weggemacht) Und Hobbies hatte ich noch nie, es ging nie über iwelche Interessen hinaus (außer Sport).

M9ipmikxo


Ja, ich habe gehört, in den Kliniken zeigen sie das. Mir wurde die auch empfohlen, weil ich Probleme mit diesen Gedankenspiralen hatte. Dort werden sie durchbrochen, normalerweise.

Mir ging es ähnlich wie dir und auch jetzt ist meine Depression nicht vorbei. Ich nehme Citalopram, ich weiß, dass das alleine bei dir nichts bringt, bei mir bringt es auch nur eine Antriebssteigerung. Das alleine reicht mir aber, da ich den Willen hatte, nur keinen Antrieb. das hat das Medikament verändert. Die negativen Gedanken habe ich aber immer noch. (Z.B. wenn ich etwas nicht sofort verstehe, denke ich, dass ich total bescheuert bin, treibe das ganze weiter, so lange, bis ich zu dem Schluss komme, dass ich in der Welt falsch aufgehoben bin) Noch warte ich auf einen Therapieplatz.

Das wichtigste bei dir ist denke ich ein Hobby, auch wenn du noch nie eines hattest. Hobby muss ja nicht exzessive Beschäftigung heißen. Du meintest ja z.B., man kann sich mit einer Band 1 Jahr beschäftigen. Ja, kann man, aber ich kenne da echt niemanden, der das tut. Die meisten haben Hobbys, also Aktivitäten, die sie ganz gerne mehr oder minder intensiv ausführen. Die Aktivitäten helfen a) dich abzulenken von den Gedanken, b )ggf sinnstiftend zu sein -> du hast Ziele, c) Freude am Leben zu entwickeln, weil Spaß ein angenehmes Gefühl ist

Da es in unserer Welt zigtausend Möglichkeiten gibt, ist es realistisch, dass auch du etwas findest, was du halbwegs gerne machst, zumindest ab und zu, in guten Phasen solltest du das mal ausprobieren. Ich nenne mal ein paar Beispiele, kann ja nicht schaden:

Musikinstrumente (Gitarre lernen, Mundharmonika,...), Malen oder zeichnen, singen, Wohnung verschönern, "einfachere" Haustiere anschaffen (ich habe Mäuse, um die kümmere ich mich sehr gut, sie helfen mir enorm), Lesen (ob Romane oder Sachbücher, für jeden was dabei), Körper verschönern (Tattoos bzw. Motive / Piercings überlegen, Schminkstile ausprobieren,...), Youtube Tutorials anschauen zu Sachen, die nicht jeder kann (perfektes Kartenmischen, Servietten-Falttechniken,...), eine Serie anschauen und intensivieren indem du dich z.B. auf Reddit mit anderen diskutierst, eine Sprache mit nem Computerprogramm lernen, einen Tumblr erstellen und tolle Bilder sammeln ... Das ist alles bewusst von Zuhause aus machbar, weil ich die Problematik kenne, irgendwo hinzugehen. Wenn ich mich wo anmelde, um Freunde zu finden beispielsweise, gehe ich niemals nie hin. Da du Freunde nicht zwingend brauchst, ist obiges auch ohne auszuführen. Mir helfen meine Freunde am meisten. Aber ich kenne auch Menschen, die brauchen keine anderen um sich herum. Gerade wenn du schüchtern bist, ist das wahrscheinlicher; ich selbst bin eher gesprächig und benötige jemanden, der mir zuhört. Insofern wärst du vielleicht der ideale Partner ;-D

Da jede Depression anders ist kann ich nur das wiedergeben, was mir helfen würde, also mein Rat kann auch total sinnlos sein. Überlege es dir trotzdem mal. Die oben genannten Dinge sind als Anregung zu verstehen. Mehr kann man hier im Forum nicht leisten: Anregungen, Tipps, Beistand. Der Rest kommt irgendwann von dir alleine, da bin ich überzeugt davon, auch wenn es noch dauern könnte @:)

H&aylFey Mc.


Keine Freunde zu brauchen, ist dann okay, wenn man nicht gleichzeitig darunter leidet. Genauso ist das mit den Hobbys. Wenn man sich aber tagtäglich heruntermacht, weil man beides nicht hat und sich für minderwertig hält deswegen, sollte man wohl daran etwas ändern.

Das Ausschlaggebende ist erst einmal, sich selbst zu mögen! Daran muss unbedingt gearbeitet werden, wenn man nichts als Kritik für sich übrig hat!

H$ay3ley xM.


NonT, Vorschlag, wie du hier mit dem Forum vielleicht weiterkommst:

Statt gleich immer in die Erklärung / Rechtfertigung zu gehen (niemand greift dich hier deswegen an!!!) - kannst du es vielleicht einfach registrieren, was auf eine bestimmte Weise ankommt, und mit uns zusammen nach vorn blicken?!

Also weniger: Darum war dies so und jenes nicht - als vielmehr: das könnte sich ja dahingehend ändern, wenn ich dies oder das täte …

Es geht darum, konstruktiv zu werden!

n_ott+ra(nquil;iz ed


Ja, ich habe gehört, in den Kliniken zeigen sie das. Mir wurde die auch empfohlen, weil ich Probleme mit diesen Gedankenspiralen hatte. Dort werden sie durchbrochen, normalerweise.

Das wäre wünschenswert

Das wichtigste bei dir ist denke ich ein Hobby, auch wenn du noch nie eines hattest. Hobby muss ja nicht exzessive Beschäftigung heißen. Du meintest ja z.B., man kann sich mit einer Band 1 Jahr beschäftigen. Ja, kann man, aber ich kenne da echt niemanden, der das tut. Die meisten haben Hobbys, also Aktivitäten, die sie ganz gerne mehr oder minder intensiv ausführen. Die Aktivitäten helfen a) dich abzulenken von den Gedanken, b )ggf sinnstiftend zu sein -> du hast Ziele, c) Freude am Leben zu entwickeln, weil Spaß ein angenehmes Gefühl ist

ich habe auch das Gefühl dass die Zwangsstörung gang ordentlich mein Denken verkompliziert und merkwürdig gemacht hat. Eben das Beispiel mit der Band. Seitdem muss ich sagen geht es mir ständig schlecht, damit fingen soviele Probleme an.

Ein paar der von dir beschriebenen Beschäftigungsmöglichkeiten habe ich schon probiert. habe mir mal eine Gitarre gekauft, die verstaubt nur. Habe mir eine Play Station gekauft (weil ich früher so gerne gezockt habe) und auch diese verstaubt, habe dutzende Bücher, auch diese verstauben. Als Kind habe ich gerne gemalt, aber heute macht mir das aber keinen Spaß mehr. Früher hätte ich gerne ein Haustier gehabt, habe aber keines gekriegt und heute will ich keines mehr.

Eine zeitlang habe ich gelesen, musste mich aber immer dazu zwingen und ich habe den doofen Kontrollzwang, dass ich immer wieder die Seitezahlen kontrollierne muss und immer wieder zurückblättern und SÄtze nochmal lesen... so macht lesen wirklich keinen Spaß, obwohl ich es mir vorstellen könnte, dass es mir Spaß macht.

Serien und Filme fände ich auch gut, bin aber sogar dafür zu antriebslos, habe eine Serie aus meiner Jugend anfangen zu schauen und jetzt verstaiben die DVDs.

Ich schreibe das jetzt nicht um alles schlecht zu reden, es ist halt leider so, ich habe ja schon verschiedenes probiert, aber irgendwa stimmt mit meinem Gehirn nicht, da scheint irgendetwas kaputt zu sein.

Da du Freunde nicht zwingend brauchst, ist obiges auch ohne auszuführen. Mir helfen meine Freunde am meisten. Aber ich kenne auch Menschen, die brauchen keine anderen um sich herum. Gerade wenn du schüchtern bist, ist das wahrscheinlicher;

Naja das Problem ist ja dass ich mich immer einsam fühle, aber mit Menschen komme ich nicht in Kontakt, da fühle ich mich unwohl, als ich noch Benzos nahm hatte ich gar kein EInsamkeitsgefühl, das war echt schön. Eine gute Freundin (meine einzige) habe ich allerdings.

Da jede Depression anders ist kann ich nur das wiedergeben, was mir helfen würde, also mein Rat kann auch total sinnlos sein.

Sinnlos ist er nicht, es waren gute Beispiele dabei, leider sehe ich alles negativ, man sieht ja dass ich alles ablehne und immer ein Argument gegen irgendetwas finde, ich meine es beruht auf Erfahrung (weil ich ja doch ein paar Dinge ausprobiert habe), ist aber wahrscheinlich "nur" der Depression geschuldet, ich bin einfach frustriert/deprimiert/resigniert.

Hayley ich leide an der Einsamkeit, aber es hat nie funktioniert mit Menschen, also bleibt mir ja nichts als zu sagen ich brauche keine Freunde. Ohne Menschen fühle ich mich einsam und unter Menschen fühle ich mich unwohl

HDayBleYy Mx.


also bleibt mir ja nichts als zu sagen ich brauche keine Freunde. Ohne Menschen fühle ich mich einsam und unter Menschen fühle ich mich unwohl

Ich verstehe, was du meinst, NonT … Schutzbehauptungen haben wir wohl alle - gelegentlich.

Das ändert aber nichts an dem tiefliegenden Mangel, den du empfindest. Andere stopfen den mit Essen zu oder mit Selbstverletzungen oder mit dem Versuch absoluter Kontrolle ...

Allen gemeinsam ist, dass es hilft, den größten Schmerz zu vermeiden, dann aber immer mehr zum eigenen, größeren Problem werden kann. Da musst du raus! Raum lassen dafür, dass es hinter dem Elend ein lebenswerteres Leben gibt, das du jetzt noch nicht kennst, dass aber existiert und auf dich wartet.

Dass etwas "immer so war und deshalb auch wieder so sein wird bzw. muss" - das habe ich schon häufiger gehört von Menschen, die ein Problem mit dem Leben bzw. mit sich selbst haben. Das stimmt aber überhaupt nicht! Wir können uns öffnen für Veränderung, und von da an werden sich zwangsläufig auch unsere Erfahrungen ändern.

nJotJtrannquilixzed


Hayley um ehrlich zu sein, ich wrte jetzt die Klinik ab, bis dahin wird sich wohl nicht soviel verändern aus bekannten Gründen, ich habe es ja schon probiert, aber es war nie von Dauer, also warte ich die Klinik ab.

Es ist mal wieder Wochenende um meine Stimmung im Keller

HUaylexyx M.


Ja, warte die Klinik ab, das genügt ja auch.

Aber mach dich bis dahin nicht verrückt mit den ganzen zweifelnden Gedanken.

A3elixNixr


soo, heute geht es mir wieder besser, und tatsächlich habe ich es geschafft, doch was (hoffentlich...)gescheites zu schreiben... wenig ist es nicht, aber ja, ich hatte schon vor tagen einen riesenroman versprochen (oder damit gedroht? ]:D ), und im laufe der tagen hat sich immer mehr angesammelt, also, setzt euch hin, nimmt euch was zu trinken, und verflucht mich bitte nicht... ;-)

...aber die mitleser und -schreiber haben schon sehr gute arbeit geleistet :)^ , also, vielleicht kann ich mich (für meine verhältnisse...) etwas kürzer halten...


"Also zur Zeit finde ich gefühllos schön, klar wenn mich so wie früher freuen könnte wäre das besser."

ich habe den eindruck das es mit den freuen doch langsam ein bisschen besser klappt, und das freut mich sehr :)^ , das ist der richtige weg, nicht um mir bestätigung zu geben ;-D , sondern für dich, so das du wieder lernst die schöne sachen und momenten zu erkennen und zu geniessen, und die negativen besser zu ertragen, ohne denen zu viel platz einzuräumen.

"Das mit den Medikamenten denke ich wirklich." ja klar, das glaube ich schon, aber genau das ist gefährlich, meine meinung nach, du kannst keinen vertrauen in dich selbst wiederaufbauen, wenn du nur auf die medis vertraust. es kann nicht sein das wenn was negatives passiert ist es deine schuld, aber wenn was gutes passiert, sind es gute medis, verstehst was ich meine? diese gedankengänge vernichten jegliche objektivität zu dir selbst, niemand hat nur tadel verdient! ;-)

"Ja ich weiß ncht wie ich meine Probleme angehen soll" und "Ich kann nicht einfach sagen, jetzt ist alles toll und wunderbar, die Sonne scheint, das Leben ist schön, könnt ich schon, aber ich würde es nicht so meinen, das hätte doch dnn auch keinen Sinn, oder?"

nein, du musst dir nichts einreden, du solltest aufhören dir das gegenteil einzureden... ]:D

klar, depressionen führen dazu das man alles schwarz sieht, negative erfahrungen auch, du bist da keine ausnahme. aber du fragtest mal wie eine therapie der depressionen aussieht, ok, die besteht darin, das man erkennt, das man alles schwarz sieht, auch wenn es nicht so ist.

alles infrage zu stellen finde ich nicht falsch, aber man sollte nicht vergessen, auch das, was schwarz aussieht, zu hinterfragen.

als beispiel, als du den termin in der klinik bekommen hast, hast dich gefreut :)^ , aber nur kurz, weil dir dann die geschichte mit den arbeitstag einfiel.

klar, in den moment war es scheisse, aber am ende hat sich das problem als nicht existent herausgestellt, du kannst einen tag später hin.

jaaa, aber deswegen hast trotzdem tagelang schlechte laune gehabt. das war doch unnötig, oder? und gut getan hat es auch nicht, oder? du hättest dich die tage weiter über den aufnahmetermin freuen können, eigentlich... ;-)

was hätte in dem fall besser geholfen, stärkere medis, oder ein "einfaches" objektives gedanke, so in der art "wie schlimm ist das, kann ich das ändern, was kann ich dafür tun?". wenn es dann keine gescheite lösung gegeben hätte, hättest du immer noch genügend zeit gehabt, um zu denken das alles wieder mal schief gegangen ist... ;-D

die lösung hat es aber doch gegeben, also, wieso sich schon vorher die freude darüber vermiesen?

klar, wir depressiven sind es nicht gewöhnt, solche gedanken automatisch zu haben, das können aber keine medis ändern, das können nur wir selbst. auch die therapie kann es nicht von alleine tun, es ist auch nur eine hilfe, so das man selbst da drauf kommt.

"Dann musst du ja schon bedrohlich wirken. Bist du dir sicher, dass dein Psychiater dich nicht mag?"

naja, ich bin ein italienischer post-punk mit ADHS, wenn ich mich in rage rede kann es schon ein bisschen naja, bedrohlich aussehen, ich kriege SOOOOO oft gesagt, ich soll nicht schreien, ich soll mich beruhigen, auch wenn ich eigentlich ruhig bin, und normal (für mich...) rede... ]:D

die therapeutin ist klein und jung und zuckersüss, als sie mich noch nicht kannte musste sie doch auch in betracht ziehen, das ich gefährlich werden könnte, es geht um ihre sicherheit, sie hat doch mit leute mit alle mögliche psychische problemen zu tun...

der psychiater ist doch ziemlich kühl, junger als ich, und ich glaube er ist auch schwul ;-D , nur, ich pflege mein penner-look, und er ist klein und geschniegelt, vielleicht schämt er sich, das er mich geil findet... ;-D ]:D ;-D

neeee, das glaube ich eher nicht, aber wer weiss... ich glaube es geht eher darum, das wir nicht sehr kompatiblen arten haben, die sachen zu erklären, er ist da der chef, und ich bin der ungezogene schüler...

"Früher habe ich vielleicht zuviel von Ärzten erwartet, sind ja auch nur Menschen, aber es ist auch ernüchternd, wenn es so gar nicht hilft." ja natürlich, aber wie du selbst erkennst, es sind auch nur menschen, und das es nicht immer mit der hilfe funktioniert, kann tausende gründe haben.

den einzig mögliche grund, denn du selbst beeinflussen kannst, ist eben so gut wie möglich auf ihnen einzugehen, versuchen so gut wie es geht zu verstehen was sie meinen, nicht nur was sie sagen, und versuchen ihnen was sie wissen wollen, so gut wie es geht, nach ihre art zu erklären.

und so ausführlich wie möglich, auch wenn gerade psychiatern oft nicht gerne zuhören, oder den eindruck machen...

das "persönlichkeitsstörung ist doch lebenslang" war zwar nicht auf mich berichtet, ich würde aber trotzdem sagen man kann es nicht wissen, nur wenn man es nicht versucht zu ändern, dann ja, bleibt es wie es ist... ;-)

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