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Halte Unruhe nicht mehr aus

n=ottrManqguilized


Es ist so unerträglich wieso kann ich nicht mit meinem Schädel durch die Wand. Morgen geh ich nicht mehr heim aber dann schicken Sie mich weg. Gefühle aushalten haha der war gut mir reichts Unruhe schön und gut aber das ist zuviel ich renne durch die Wohnung mache Klimmzüge, handstandliegestütz, habe keine Kraft mehr dieses Gefühl ist noch widerlicher keine Kraft mehr aber innerlich ficlt es mich im Kopf so schlimm war es selten muss meinen Kopf gegen die Wand hauen keine Kraft mehr so fühlt es sich an wenn man verrückt wird ich kann nicht mal Rennen mein knie tut weh traue mich nicht zum arzt der sieht dann meine Verletzungen am Bein und ich bin jede Woche 3h gejoggt, dann halte ich mal weiter Gefühle aus Gewitter im Gehirn hahhaha Gefühle aushalten ich muss lachen und weinen was soll das alles

Htayleyx M.


Wenn es so schlimm ist, solltest du das der Klinik melden!!!

H6ayley' xM.


Vielleicht musst du auch notfallmäßig behandelt werden, das können wir dir vom PC aus aber nicht sagen.

A-eli}xixr


ops, ich wollte was schreiben, aber du bist schon off...

...ok, ich schreibe trotzdem, vielleicht bist du später wieder online...

n)ottranqWui4lizxed


Das Gespräch mit meiner Therapeutin war sehr gut. Allgemein sind alle sehr nett, das war damals in der Klinik nicht so. Leider hilft gegen meine Lethargie nur das was ich mir schon gedacht habe, eine Liste machen und abarbeiten, das doofe ist aber dass mir gar nicht viel einfiel, aber mein Kopf ist trotzdem voller Sorgen und bin unruhig. Meine Therapeutin meinte auch dass wir wegen Medikamenten schauen müssen und eben so schwer es auch ist mich überwinden.

Ich verstehe aber so gut wie manche das leben beenden, wenn man einfach nicht mehr kann und keine Hoffnung mehr hat. Meine Therapeutin meinte dass es für die Hinterbliebenen schlimm ist, aber ich habe nicht viele und man ist schnell vergessen und -was mich eher überzeugt hat- dass das Leben vielleicht noch schönes bringt, das lasse ich jetzt mal so stehen ohne etwas negatives hinterher zu schieben.

Die zweite Woche ist schon viel besser. Ich bin halt sehr unruhig und verzweifle schnell.

AJelixixr


hey, da sind doch wieder ein paar positive neuigkeiten! :)^

was hast du alles mit der therapeutin an- oder besprechen können?

siehst, da ist noch eine, und vom fach, die dir sagt das es schön werden kann, und du bist langsam davon überzeugt, das ist suuuper!!! ;-D

weiter so, langsam werden auch zweifeln und sorgen weniger, und das schöne wird immer mehr zwischendurch auftauchen!

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ja, eine to-do liste ist gut, wenn du dich dran hältst, und wenn du dich dran hältst ist es schon für sich sehr gut! auch wenn dir nicht viel einfällt ist es doch nicht schlimm, es darf halt nicht zu weiterem stress führen, wenn du dich zu viel vornimmst ist es dann kontraproduktiv...

hey, es freut mich echt, ich hoffe es geht dir auch jetzt zuhause nicht mehr so schlecht...

nMottr'anqguixlized


Habe viel besprochen, u.a. auch was ich sagen kann in der Arbeit.

Ich bin nicht so optimistisch, ich befürchte ich muss ein leben lang an meinen Problemen knabbern, so war es bis jetzt seit ich denken kann.

Letztes Jahr habe ich ja immer listen gemacht und dann benzos genommen und die Liste abgearbeitet, das hat super funktioniert, bis ich dann von benzos abhängig war. Aber ohne benzos habe ich gar nichts gemacht.

Naja es geht, bin leider nicht so optimistisch, auch wenn es mir in der Klinik gefällt und alle nett sind

HMayleya M.


Dann machst du jetzt eben die ersten Schritte in ein neues, freieres Leben. Wie ein Baby - na und?! :-D Es ist natürlich, OHNE Benzoes zu leben. Vertraue, und es wird immer ein Schrittchen vorwärts gehen.

Du kannst einem übrigens einen schönen Schrecken einjagen: Wenn du so schreibst wie vorher, mit "Kopf vor die Wand schlagen" und ähnlich schlimmen Gedanken, dann weiß man hier zuhause am PC ja wirklich nicht, was gerade mit dir los ist - und macht sich Sorgen!

ACelxixir


ich hatte wieder megaromane geschrieben, aber es wären eh hauptsächlich wiederholungen gewesen, und wenn es dir doch ein bisschen besser geht, will ich dich nicht zu arg zumüllen... ;-)

also, alles gelöscht, und gehe nur auf ein paar einzelne punkte ein.

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"Ich brauche niemand mehr"

grosses thema...

der mensch ist ein soziales tier, jeder braucht auch anderen, und die anderen sind doch nicht alle da nur um problemen zu bereiten, so als beispiel, ohne anderen würdest du nackig rumlaufen, anstatt angezogen rum zu fahren, nein, moment, das laufen hast du auch von anderen gelernt... ;-D

die anderen sind auch einzelne individuen, so wie du auch, und auch mit eigene problemen und paranoien, manche mehr, manche weniger, das die heutige art zu leben viele dazu zwingt ein bisschen arschig und egoistisch zu sein ist klar, aber gerade deswegen brauchst du umso mehr andere leute, um einen ausgleich zu haben.

würdest du niemand brauchen, brächte auch deine freundin nichts, hättest du dich hier nicht gemeldet, würde dir keiner in der klinik helfen.

klar, die anderen bringen auch problemen mit, aber die freude die man mit und durch anderen erreichen kann gibt es sonst nirgends, und nicht alleine.

ich weiss, die freuden kennst du kaum, aber du wirst noch hinkommen, erst musst du wieder lernen überhaupt freude zu empfinden, zu erkennen, und dich auf dich selbst zu freuen, mit dir selbst, dich zu lieben und mögen, und wenn das funktioniert bist du auch bereit um auf die menscheit losgelassen zu werden... ;-D

aber selbst da habe ich den eindruck das du grosse fortschritte machst, ich täusche mich doch nicht, oder? ;-)

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das "spreu alleine gibt es gar nicht, dadrunter steckt IMMER weizen!" kopiere ich wieder rein, ich finde den spruch gut! ;-D

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"Was bringt es denn schmerzen auszuhalten"

wenn es ohne grund ist, oder aus gewöhnheit, bringt es nichts, manchmal sind schmerzen aber notwendige zeichen, das sich was ändert, manchmal tut es weh, bevor es besser wird.

ein abszess tut arg weh, wenn es heilen soll muss es aufgeschnitten werden, und das tut wieder weh, die offene wunde brennt auch lange nach, aber mit ein bisschen pflege und ein bisschen zähne zusammenbeissen, irgendwann ist alles vorbei, und sind keine schmerzen mehr da. also, wegen den abszess, vielleicht kommt was anderes woanders raus, aber erst einmal ist ein problem gelöst, dann kann der nächste kommen.

man könnte so sagen, schmerzen hattest du eh schon, also, besser schmerzen jetzt als zeichen der besserung, als weiterhin wie bisher, umsonst.

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jaa, das das All besser erforscht ist als unserer hirn ist leider tatsache, aber es ist schon sehr viel erreicht worden...

vor ein paar hundert jahre wäre ich bestimmt als hexer verbrannt worden, und vor 100 jahren hätten sie dir ein loch in den schädel gebohrt, um die böse geister raus zu lassen... ":/

ein exorzismus willst du doch auch nicht wirklich erleben, oder? ;-)

ein bisschen was wird man auch für dich passend finden, und sogar ohne gewalt!

manchmal braucht es halt ein bisschen viel zeit und geduld, verliere nicht die hoffnung!

und vor allem, das meiste kann man selbst machen, muss man sogar, sonst bringen die medis auch nichts... und du bist auf den richtigen weg! :)^

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"so fühlt es sich an wenn man verrückt wird"

ich kann mir wahrscheinlich nur ein kleines bisschen davon vorstellen, wie es dir da ging, auch wenn ich schon öfter das gefühl hatte das ich verrückt werde, und das war echt furchtbar...

ich hoffe für dich das es nicht wieder dazu kommt, da habe ich auch keine weitere tipps, es bleibt beim üblichen, möglichkeiten suchen, um dich immer wieder zu entladen, dir vor augen führen das es diesmal was bringt, an was gutes denken, alles was gerade in solchen momenten schwer fällt, ich weiss...

aber es gibt ein trost, wir sind noch nicht verrückt worden, also, verrückt werden muss sich anders anfühlen! ;-)

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und es ist doch wieder ein roman geworden...

n%otmtrEanqu5ilizxed


Ach ich weiß nicht ob das bei mir so geht ,andere werden irgendwann mal im leben depressiv oder kriegen eine soziale Phobie oder kriegen Ängste im Grunde haben sie diese Probleme aber erworben und sind im Grunde nicht so, sie können diese Probleme wieder verlernen, abstreifen ; ich hingegen bin seit ich denken kann ängstlich und unsicher, das bin ich, es fühlt sich nicht fremd an, die Depression schon, früher war ich nicht depressiv, aber ängstlich war ich schon immer, kenne es nicht anders. Ohne Ängste wäre ich eine andere Person.

Ja gestern war es schlimm, fast so schlimm wie beim benzoentzug bin durch die Wohnung gerannt iwann hatte ich keine Kraft mehr und saß auf dem Boden und habe meinen Kopf an die Wand gehauen.

Wenn das nochmal so ist gehe ich ins Krankenhaus

A5el!ixixr


hey, sehr gut, und, was ist dann raus gekommen, hast du jetzt eine lösung für den arbeitsproblem?

naja, keiner kann dir versprechen das alles perfekt wird, aber menschen ohne problemen existieren nicht, es geht nicht darum alle deine problemen zu lösen, sondern dich in der lage zu bringen, problemen angehen zu können, wie schon gesagt, sie können dir nur den weg aufzeigen, und den eingang ein bisschen frei räumen, es ist aber dein weg, den musst du dann selber gehen.

ich hab' dir viel von mir erzählt, du weisst das ich auch nicht wirklich sagen kann das ich keine problemen habe, aber jetzt kann ich sagen das es mir, der situation entsprechend, gut geht, obwohl ich genau diesselbe problemen wie vorher habe, und sogar ein paar dazu.

nur, jetzt weiss ich das ich keine superkräfte brauche, weil ich keine superproblemen habe, ich habe immer noch angst das ich bald unter der brücke bin, und/oder auf den rollstuhl, usw, aber es ist ein normales mass an menschliche angst wegen menschliche problemen, es ist keine panik mehr, der mich blockiert, ich kann die problemen realistisch sehen, für das was sie sind, und teilweise wenigstens auch angehen, manchen vielleicht, hoffentlich, sogar lösen.

das wäre vor ein jahr nicht möglich gewesen, da war nur die panik, und die problemen waren überall, undefiniert, bedrohlich und unlösbar, und ich war paralisiert, zu nichts fähig...

und genau das ist DAS problem was auch bei dir gelöst werden kann, und dafür brauchst du ein klarer kopf, keine benzos, und kein optimismus, realismus würde für den anfang reichen! ;-)

ich meine das du öfter mal von was positives berichtest, nette leute, gute gespräche, sogar sachen die dir gefallen oder spass machen, und ich meine auch sowas von dir vor ein paar monaten überhaupt nicht erwartet zu haben... ;-)

es ist ein langer weg, aber der richtige, je weiter du gehst, desto besser wird es, du brauchst positive erfahrungen, und davon viele, es wird ein weilchen dauern bis du die ganze negativen erfahrungen ausgleichen kannst, aber ich finde du machst es gut, du erkennst schon was gut ist als gut, also, die schwarze brille rutschen langsam runter, weiter so! :)^

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mit der liste weiss ich nicht, ich will nichts negatives erzählen, aber bei mir hat es überhaupt nicht funktioniert, erst jetzt, ab und zu, geht es...

vor allem sollst du die liste nicht mit den benzos assoziieren, wenn sie funktionieren soll, dann ohne...

apropo medis, du hattest gesagt ihr würdet es besprechen, ob du was bekommst, weisst du was neues?

A(elGixixr


mir ging es nicht anders, wenn auch ganz anders ;-D , mit mein ADHS, ich habe es schon immer, es gehört zu mir, es ist unmöglich zu definieren was charakter und was "krankheit" ist, eine heilung gibt es nicht, aber man kann lernen damit umzugehen, man kann lernen zu unterscheiden ob die gedanken die einem aufkommen es wert sind das man sich den kopf darüber zerbricht, man kann nachdenken vom grübeln unterscheiden, und das grübeln unterbinden oder minimieren, man kann merken das man bald explodiert, und ein gang runter schalten, oder ein paar kleinere explosionen verteilen, um den druck auszulassen, man kann sehr viel tun, und am ende ist der resultat derselbe, oder fast, wie eine heilung.

der mensch denkt rational, deine ängste sind aber irrational, natürlich nicht alle, ich meine jetzt die übertriebene sozialängste z.b., ich weiss nicht ob man erreichen kann das sie verschwinden, gut möglich wäre es aber schon, denn der mensch ist auch ein gewönheitstier, also, sinn der sache wäre es, das du in der lage kommst, wenn eine angst aufkommt, zu unterscheiden ob diese angst berechtigt oder irrational ist, und wenn sie als irrational eingestuft wird, schwirrst sie dir vielleicht noch im kopf rum, hemmt dich aber nicht, zwingt dich zu nichts, macht dir keine angst mehr.

da der mensch rational denkt, was ist das für eine angst, wenn es keine angst macht? so kann mit der zeit unser hirn auch lernen, das ist eine angst die keine angst macht, also wird es auch unterbewusst gespeichert, irgendwann, und dann ist sie weg.

natürlich klingt es einfacher als es ist, für dich klingt das ganze aber wahrscheinlich schwerer als es ist, es ist aber hauptsächlich übungsache...

du hast nur nie gelernt mit deine ängste umzugehen, du wärst nicht ein anderer wenn du das lernst, du wärst endlich DU, ohne angstfesseln und davon verursachte problemen.

-

hast du deine stimmung von gestern auch mit deine therapeutin besprochen?

heute geht es dir aber doch besser, oder? :)_

H^ayOleey Mx.


ich hingegen bin seit ich denken kann ängstlich und unsicher, das bin ich, es fühlt sich nicht fremd an, die Depression schon, früher war ich nicht depressiv, aber ängstlich war ich schon immer, kenne es nicht anders. Ohne Ängste wäre ich eine andere Person.

Wir wären ALLE ohne unsere Ängste andere Menschen. Nicht ständig voller Angst auf deine Ängste zu schauen, vielleicht können sie dir jetzt dabei helfen. Du steckst voller Angst vor der Angst!

Ich bin bzw. war auch ein ängstlicher Mensch, bin in dieser Angst erzogen worden. Das ist aber nichts, was immer so bleiben muss, es lässt sich ändern bis zu einem gewissen Grad. Bloß - und das ist es! - ändert es sich nicht, wenn du diese Täler nie durchschreitest, dann kommst du auch nicht auf der anderen Seite an, das ist die Crux.

Du kannst, wie Aelixir richtig schreibt, von der Klinik jetzt kaum Wunder erwarten - sie können dir zwar Türen öffnen, hindurchgehen musst du.

Ins Krankenhaus zu gehen bei solchen Zuständen wie du vor Tagen einen hattest, ist wohl die richtige Idee; allerdings können sie dort Panikattacken - also solche kann man sie wohl einordnen - auch wieder nur mit Medikamenten stoppen: ein Teufelskreis, denn es kann gut sein, dass sie bei dir eine Art Entzug darstellen, dass sie also DURCH deine ewige Einnahme überhaupt so auftreten.

Was sagt denn die Therapeutin dazu? Ich würde mit ihr darüber reden, wie du dich dann am besten verhalten solltest.

nOott"ranqu"ilixzed


Heute bin ich sehr hoffnungslos, vorallem dass ich jetzt quasi nicht mehr in die Arbeit zurück mag lässt mich schwarz sehen. Es ist der Gedanke an den Selbstmord welcher mir etwas hilft, es ist nichts schlimmes in anderen Kulturen und zu anderen Zeiten wurde das als etwas positives aufgefasst, ich bin der Meinung dass es ein Zeichen von Schwäche ist sich jahrelang von Depression und angst zu zerfressen zu lassen, eine entschlosse tat hingegen erfordert Mut. Das ist aber nur meine Meinung.

H/ayleyT M.


Niemand wird dich davon abhalten, wenn es dein Ziel ist. Ich glaube aber nicht, dass du wirklich sterben willst, sondern dass du eigentlich dein echtes Leben suchst. Und der Tod erscheint dir als Fluchtmöglichkeit. Wobei man nicht mal sicher wissen kann, ob er das Ende ist oder ob man nicht, wenn man seine Aufgabe nicht erledigt hat, wieder zurückgeschickt wird .. darum gehts aber nicht.

Es geht darum: Du unterdrückst seit vielen Jahren deine ganze Lebendigkeit, in den letzten Jahren mit den Tabletten, und das ist natürlich schon ein bisschen wie tot sein.

Es GIBT aber ein Leben, das sich lohnt.

Ob du es wählst, ob du den sicherlich manchmal steinigen Weg gehen wirst oder nicht, das ist eine Wahl, die dir niemand abnehmen kann. Wenn du nicht einen Wert in dem Weg selbst sehen kannst - die Selbstüberwindung, das Ausprobieren, das Stärkerwerden, Freude zu spüren, Interesse, das neue Lebensgefühl - z. B. zu sehen, selbst Farben werden lebendiger und kräftiger - weiß ich nicht, wer dich aus deinem Tal herausholen könnte. Im Moment finde ich, wäre es ein großer Erfolg, wenn die Therapie dies erreichen könnte: dass du dich endlich FÜR das Leben entscheidest.

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