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Halte Unruhe nicht mehr aus

HpayLley xM.


Und ganz konkret zu deinem heutigen Tag: Ja, dann ist er eben Sch**, aber warum, wenn es dir sowieso schon schlecht geht, auch noch an der Arbeitssituation herumdenken?

Du machst es dir mit solchen Gedanken erst recht selbst schwer. Erst mal gehts für dich darum gesund zu werden, oder wenigstens ein Stück gesünder, und danach kommt alles andere.

nnottran0quXilized


Die Hausaufgabe meiner Therapeutin kann ich heute auch nicht machen, weil ich nicht in die Stadt kann, da mich jemand aus meiner Arbeit sehen könnte. Was Medikamente angeht finde ich es lustig, ich soll jetzt noch früher mein neuroleptikum nehmen zur Beruhigung, dann also diese eklige körperliche müde Müdigkeit noch früher, ich sehe schon wegen Medikamenten werde ich in Zukunft nur noch zu meinem Hausarzt gehen. Lieber aelixir vor 100Jahren hätte man dir kein Loch in den Kopf gebohrt, man hätte dir opioide gegeben, später hätte man dir barbiturate gegeben, dann mandrax und vor 30 Jahren hätte man dir benzos gegeben, das hätte dann auch alles geholfen.

Mein Problem ist eben die Motivation, ich bin einfach müde und antriebslos, so sehe ich keine Chance aus der Depression zu kommen. Und wenn ich dann keine Arbeit mehr habe wird es noch schlimmer, diese 25 Jahre, dieses vierteljahrhundert auf dieser Erde haben mich einfach müde gemacht

Hlayl:ey xM.


Da du auf meine Beiträge nicht mehr eingehst, werde ich mich aus deinem Faden wohl besser zurückziehen; ich denke, ich nerve dich nur.

*:)

nSottran8quilixzed


Ich fühle mich in der Klinik wirklich gut aufgehoben, alle sind so freundlich, das triggert sogar wiederum meine sozialängste, aber besser so als anders. Aber dass ich gegen Unruhe jetzt einfach noch mehr seroquel nehmen soll, obwohl ich das schon solange nehme finde ich einfach doof, mein Neurologe meinte noch so erstmal keine neuen Medikamente weil man in der Klinik schneller hochdosieren kann, einzig mein Hausarzt nimmt sich immer zeit und serviert einen nicht einfach ab. Wieso kann man nicht einfach für immer benzos nehmen? ok der Gedanke mag für manchen einfach sein, aber spätestens dann wenn man nicht mehr ohne kann merkt man was man mit seiner leichtsinnigkeit angerichtet hat, dann ist es nicht mehr lustig^^ wenn es soweit ist will man nichts lieber wie seine ganz normalen Probleme zurück ^^ aber wenn man wieder von benzos weg ist und die normalen Probleme kommen wieder, wünscht man sich die benzos wieder. Am besten sind benzos aber seltenst genommen dann wirken sie wie sie sollen und es ist angenehm, der Begriff angenehm assoziiert aber schon eine suchtaffinität, da es nicht angenehm sein soll, sondern einfach den Normalzustand wieder herstellen soll, Menschen ohne suchtgedächtnis oder mit wenig suchtneigung finden den Zustand wenn man so sediert ist nicht mal angenehm, was mir unverständlich ist bei mir ist es so, dass ich es erstrebend finde mich nicht zu spüren, neben mir zu stehen, benebelt im Kopf zu sein, ob das gut oder schlecht ist weiß ich nicht aber es ist so ^^

naottra,nquihlizvexd


Ähm hayley ich sehe deine Beiträge nicht, wenn ich nicht aktualisiere, ich sehe sie erst wenn ich meine abgeschickt habe, wieso also so beleidigt. Du magst mich wohl nicht weil ich so ein benzojunkie bin, aber mein letzter Post war doch eher kritisch. Übrigens du hast meine Frage an dich auch überlesen. Habe mit dem Handy nicht so super Empfang, bis ich aktualisiert habe braucht es etwas und ich schreibe einfach darauf los und auf Beiträge eingehen ist auch nicht so einfach weil ich nicht mal so zwischen 2 Tabs hinund her kann, es geht, aber ich bleibe dabei mit dem Handy finde ich es blöd

nVotOtranqmuilizexd


PS Hrhr du bist auch nur ein Mensch @:)

nTottranqquilxized


Was soll da aelixir sagen auf den seine Romane mag ich gar nicht antworten mit meinem kleinen Display, da antworte ich nur auf das was hängen bleibt wenn überhaupt ]:D

Hnayle*y Mx.


PS Hrhr du bist auch nur ein Mensch

Jo. :-) Will auch nix anderes sein.

nRottfraniqhuilizxed


Also man kann ja sagen dass es nicht gut ist darüber nachzudenken aber die Gedanken sind halt da. Und zwar je mehr ich darüber nachdenke desto weniger kann ich mir vorstellen zu meiner Arbeit zurückzugehen, ich kann mit vorgesetzten so schon nicht reden, ich müsste wenn ich zurück gehe soviele benzos nehmen dass ich lallen und schwanken würde,ich war wenige male in dem Zustand (war wie gesagt immer nur lowdose und habe es einfach unterschätzt, wollte mich nicht berauschen) für einen ängstlichen Menschen ist das der siebte Himmel komplett angstfrei aber das ist auch der Zustand indem man dumme Dinge tut und sich nicht mehr daran erinnern kann, in so einem Zustand könnte ich zurück gehen, aber man würde mir es anmerken und in kommenden Situationen wäre ich ohne benzos schutzlos. Das ist jetzt eigentlich eine blöde Situation, ich habe mir somit dadurch dass in die Klinik bin ein mir existenzgefährdendes Problem geschaffen, das wusste ich freilich davor, aber einmal wollte ich etwas wagen. Ich hatte schon ein schlechtes Gefühl. Ich will halt auch nicht alt werden, ich stelle mir das schlimm vor, alt und alleine zu sein, wenn ich nur daran denke, dann sitzt man so alleine da und ertrinkt seine Einsamkeit in Alkohol, bäh ne so will ich nie werden, dabei mochten mich manche Mädchen schon, aber ich war ja immer zu schüchtern und habe einfach immer den Kontakt abgebrochen. Und jetzt droht mir der soziale Abstieg. Ich bin doch eh schon zu antriebslos für alles, wie soll ich klar kommen im Leben, bis jetzt ging ich noch jeden Tag arbeiten, aber jetzt bin ich raus aus dieser Routine. Ok ich mag nicht mehr, es erscheint alles unüberwindbar. Vielleicht gibt es irgendwann mal Programme für Menschen die sich entschlossen haben gehen zu wollen in denen es ihnen leichter gemacht wird, in denen auch den Angehörigen Unterstützung zukommt und klar gemacht wird dass es für für denjenigen besser ist und sie nicht traurig sein müssen, im Gegenteil, vielleicht wird das die Gesellschaft irgendwann einsehen, wenn ich antrieb hätte würde ich mich damit beschäftigen, so bleibt mir grübeln über immer wieder das selbe ohne input von außen sonst könnte das ja sogar noch produktiv sein, das wissen mehren. Aber Taten zählen mehr als wissen, das weiß ich schon lange, aber konnte nie danach leben, wenn man sie als etwas alltägliches normales sieht und etwas subjektiv gutes daraus entsteht fallen sie vielleicht leichter. So muss es dir aelixir ergehen, du musst wahrscheinlich auch immer soviel grübeln und denken.

n$otstr%anqbuilifzed


Hayley im Internet ist das immer schwer einzuschätzen wie eine Nachricht verstanden wird, ich versuche es meistens locker zu nehmen, nach dem Motto es ist halt ein forum und darin schreiben iwelche unbekannten. mein Post an dich war mehr selbstkomisch an mich erinnernd gerichtet, weil ich von dir immer so ein Bild habe dass du über allem stehst, aber schon positiv, nicht überheblich, halt so wissend mit Lebenserfahrung, aber dann hast du dich daran gestört, dass ich nicht auf deine Beiträge eingegangen bin und das fand ich iwie komisch, weil ich so etwas nicht erwartet habe, aber du bist halt auch nur ein Mensch, was ja ok ist^^

Man sieht ich habe kein Leben

Was ich über aelixir denke schreibe ich jetzt nicht^^

Ideen und gedanken sind schon da, aber ich komme nicht in die gänge, gar nichts geht, seit Jahren, das ist echt frustrierend.

Ich habe auch wortfindungsprobleme, weil ich so wenig geistigen input habe, lese nichts mehr.

Ok das war es erst mal, mir fällt nichts mehr ein, jetzt bin ich iwie leer, aber auch nie zufrieden mit meinem Zustand, denke ich viel, ist es zuviel. denke ich nichts, fühle ich mich leer

A\elixxir


guten abend, notT!

hab' gesehen das du viel geschrieben hast, was an sich gut ist, nicht so gut finde ich das es sich hauptsächlich um selbstmord, arbeitsproblemen und hoffnunglosigkeit...

das thema selbstmord wollte ich eigentlich gar nicht wieder ansprechen, denn ich würde viel lieber mit dir über positives reden, aber ok... also, mir macht es nichts aus über tod zu reden, ich kann es auch sehr sachlich sehen, ich finde aber das du schon mehr als genug darüber nachdenkst, ich sehe meine "aufgabe" eher darin, dir das positive aufzuzeigen, aber ok.

ich hoffe ich werde hier von den anderen dafür nicht gesteinigt, aber ehrlicherweise muss ich sagen das ich dich verstehe, ich denke auch (zu) oft daran, schnauze voll, alles geht schief, man muss ständig nur ertragen, man wird nicht verstanden, usw, selbstmord würde auf einmal alles löschen.

aber genau das ist das doofe, wirklich alles, auch all das schöne was du bisher nicht erleben dürftest, und gerade jetzt, wo du berechtigte hoffnungen haben kannst das du doch viel schönes erleben kannst, wo du dich eigentlich dafür entschieden hast, kämpfen zu wollen? das wäre doch der doofste moment dafür, oder? ;-)

mich hat den satz "man braucht viel mehr mut zum leben, als zum sterben" sehr viel zu denken gegeben, und tatsächlich, was soll an selbstmord mutig sein? das ist das weg rennen schlechthin, aber ist nicht gerade das, was du dein ganzes leben machst, und dich kaputt macht? mut beweist man indem man kämpft, nicht indem man verschwindet.

das thema "anderen weh tun" durch selbstmord ist auch nicht ganz ausser acht zu lassen, du kannst noch so viel freude haben, und anderen bereiten, könntest du es wirklich mit dir selbst vereinbaren, nach so lange zeit das du auf was gutes hoffst, dir und anderen die möglichkeit weg zu nehmen es je erreichen zu können, und die anderen mit diesen miesen gefühl zurück zu lassen, das die vielleicht was falsches gemacht haben, oder zu wenig? nein, du bist sicher nicht schuld an deinem zustand, aber genauso wenig die anderen, ich meine damit eltern, verwandte usw, auch wenn natürlich die erziehung eine grosse rolle spielt.

der einfache weg ist selten der richtige, und nie die lohnendere, willst du wirklich bisher für nichts gekämpft haben, und jetzt aufgeben, oder wäre es nicht besser eine "jetzt erst recht" haltung, jetzt das du ein ziel hast, jetzt das du merkst (merken solltest? :=o ) das es doch auch sowas wie belohnung geben könnte?

schau' dich um, es gibt leute die dich mögen, die dich gerne haben, die dir helfen wollen, die sind doch nicht alle blöd, oder? (bitte keine falsche antwort, ok? ;-D ) also, tu es doch auch selbst, kaputt hat dich das leben schon genug gemacht, willst du lieber deine negative erfahrungen recht geben, und dich selbst endgültig kaputt machen, oder doch lieber die paar leute die in dir was gutes sehen?

es gäbe auch noch die spirituelle frage, ob mit den tod wirklich alles zu ende ist, ich glaube nicht an gott oder so, und trotzdem, je näher ich ans selbstmord bin, desto mehr packt mich ein unheimliches gefühl, denn hier weiss ich was mich erwartet, da drüben nicht.

es würde mich wundern wenn bei dir deine ängste gerade da streiken würden...

also, fühl' dich ferngeknuddelt, geniesse es das man sich um dich kümmert, und freu' dich über die liebevolle tritte im arsch! ]:D

ADelIix=ir


ops, am anfang fehlt ein "dreht"...

Abelisxixr


notT, du bist schlimm! ;-D

du weisst was ich mit löcher in den schädel meinte, egal ob ich mich mit den datum verschätzt habe... ;-)

opium und heroin waren anfangs auch medis, und darüber hatten wir es schon, kannst davoin ausgehen das es dir damit keinesfalls besser gehen würde.

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ja, thema arbeit. was hast du mit der therapeutin besprochen, seid ihr zu irgendwelche lösung gekommen?

ja, wenn du dich entschieden hast, nicht zu dein job zurückzukehren kannst du dann einerseits aufhören dir gedanken darüber zu machen, falls du jemand triffst, denn in diesem fall musst du überhaupt nichts sagen, auf der andere seite musst du dir überlegen wie du kündigen kannst und willst.

ich verstehe aber nicht wirklich wieso du den job aufgeben willst, meinst du das es woanders besser wäre?

klar das du angst hast was wegen der klinik zu sagen, das problem dabei sind aber die ängste, und nicht die arbeit. willst du irrationale ängste behalten, und einen job hinschmeissen, was wiederum reichlich rationale problemen, und als folge noch mehr irrationale ängste bedeuten würde, anstatt den job zu behalten, und die ängste bekämpfen? da wärst du in eine viel bessere situation...

den job hast du noch weder verloren, noch abgegeben, also, es ist viel zu früh um sich existenzängste zu machen, die brauchst du echt nicht jetzt...

und egal was passiert, du bist jung, kräftig (denke ich) und gar nicht blöd, also, irgendwas wirst schon finden, wenn du dort nicht mehr arbeiten willst, und die beste möglichkeit was anderes, oder sogar besseres zu finden, wäre an deine ängste zu arbeiten, an dein selbstwertgefühl, an dir, während weiter über mögliche katastrophen zu grübeln ist nur die beste möglichkeit, sie auch entstehen zu lassen.

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motivation und antrieb kommen nicht von alleine, und sicher nicht solange du die schwarze brille trägst.

die beiden brauchen positive erfahrungen um darauf zu wachsen, wenn du aber weiter nur die negative erfahrungen als betrachtenswert siehst, wird es nicht passieren. du hast doch was gutes erlebt, du hast von schönes berichtet, von spass, von nette leute, denk' lieber daran, mach' ein bisschen platz dafür in deinem kopf, selbst dein leben besteht nicht nur aus problemen!

übrigens, wieso dein wohlfühlen in der klinik und der freundliche umgang deine ängste triggern müsstest du mir bitte besser erklären... ":/

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über das benebelt sein, und das es sich gut anfühlt, hatten wir es schon, ich weiss das es so ist, aber das ist trügerisch, denn du hast problemen die gekämpft werden müssen, und benebelt kannst du schlecht oder gar nicht kämpfen. das es dir die tage schlecht ging kann ein zeichen sein, das der nebel sich lichtet, und erstmal tut es arg weh, deinen problemen direkt in die augen zu sehen, aber leider, das ist der einzige weg, um sie irgendwann los zu werden.

wenn du klar denken kannst, und merkst das du dadurch deine ängste und problemen bekämpfen kannst, anstatt nur zu ertragen, wirst du auch merken wie gut jedes winzige sieg tun kann, und die problemen tun weniger weh, weil du sie so sehen kannst wie sie sind, und nicht so unglaublich gross wie deine ängste sie machen.

ich hab' 30 jahre genau wegen dieses benebelt sein gekifft, denn sonst war mir alles viel zu viel, ich habe es verteidigt, weil ich nichts anderes kannte. jetzt geniesse ich es, klar denken zu können, und wie schon gesagt, kein einziger meiner problemen hat sich in der zwischenzeit gelöst, und trotzdem geht es mir besser, viel besser, denn jetzt sind auch die schöne gefühle nicht vernebelt, und die problemen sind klar und angreifbar, anstatt alles einnehmende, unglaublich grosse, magische wesen...

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soso, also bleibt kaum was hängen von dem, was ich schreibe ??? :-o

soll ich ab jetzt für jeden satz einen beitrag herstellen, würdest du dann jedesmal wirklich darauf antworten? ]:D

nee, quatsch, es sind nur tipps, ich freue mich wenn du antwortest, aber ich hoffe das bei dir doch etwas mehr als nichts hängen bleibt... ;-D

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jaa, ich denke immer noch sehr viel, und das finde ich nicht falsch, aber langsam schaffe ich es viel weniger zu grübeln, ich hab' langsam gelernt, wenn die gedanken sich immer nur wiederholen, ohne zu einen punkt zu kommen, die beiseite zu lassen, denn das bringt nichts ausser noch mehr depressionen. stattdessen schaffe ich es immer besser, wenn auch längst noch nicht immer, die situation und die gedanken zu analysieren, ohne vernebelung kann ich auch viel klarer sehen was gut und was falsch ist, wann es genug ist, usw.

ja, klar, wenn ich "meine tage" habe grübele ich immer noch, aber ich mache mir keine sorgen mehr darüber, ich denke eher "ja, fi**t euch, blöde gedanken", ich nehme sie nicht mehr (so) ernst.

achso, taten zählen ja mehr als wissen, man muss aber wissen was man tut, und wieso, und am besten bevor man es tut... ;-)

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hey, muss ich angst haben, da du nicht schreiben willst was du über mich denkst? :-o

hiiilfeeee..... ;-D

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und zu guter letzt, "gar nichts geht" stimmte vielleicht bis jetzt, ich bin aber überzeugt das jetzt doch was geht, wahrscheinlich als aussenstehender sieht man es besser, du als direkt interessierter glaubst nur noch nicht so recht daran...

ich bleibe dabei, auch wenn es monoton klingt, hör' doch auf dir blödsinn einzureden, und merke doch das du auch ein paar schöne erlebnisse hast, freue dich darüber, und freue dich, das du wieder freude empfinden kannst, freue dich über nette leute und nette mädchen, über dein mandala und keine ahnung, über alles was gut ist, es gibt viel davon, das bisher in deine schwarze brille hängen bleibt.

nRot'trasnquili`zxed


So war das nicht gemeint dass nichts hängen bleibt, es ist mit dem Handy einfach doof, normalerweise habe ich am PC 2 Tabs auf und wechsle von Beiträg zu Antwort .

Die Arbeit dieses leidige Thema erlaubt mir keine Ruhe, der Gedanke alles hin zu schmeißen und zu beenden ist einfach beruhigend.

"es würde mich wundern wenn bei dir deine ängste gerade da streiken würden..."

Ja aber man braucht ja eigentlich keine angst haben ,im Gegenteil man könnte es als etwas positives sehen, man sagt "lebe jeden Tag als ob es dein letzter wäre", das könnte man dann tatsächlich umsetzen, ich würde vielleicht sogar meinen Bruder wieder sehen. Und man sieht ja ich wäre lieber Tod als in die Arbeit zurück, andere würden vielleicht einfach sagen sie waren in einer Klinik wegen der Psyche und würden sich gar nichts dabei denken (benzos können manchmal gut sein um so eine Sicht auf die Dinge zu erlangen um das Leben ohne ängste zu sehen, wie unkompliziert es sein kann; habe keine benzos genommen, aber erinnere mich gerade daran) und gut wäre es, aber worauf ich hinaus will, diese ängste sind ja nicht nur auf die Arbeit bezogen, sondern erstrecken sich auf das ganze Leben, ein normaler Mensch vermag sich nicht vorzustellen wie zäh das leben dadurch wird und sie gehen auch nicht einfach durch Exposition weg, sie kommen einfach später oder an anderer Stelle wieder .Da wäre es doch vielleicht auch besser zu sagen ist gut ,habe es gesehen ,das leben ist nichts für mich ; das muss jeder für sich entscheiden. Früher war ich immer ganz stolz wenn ich mir etwas zugetraut habe, da dachte ich dass ich dadurch mit jedem Schritt einem normalen angstfreien Leben näher komme, irgendwann habe ich dann gemerkt dass es so nicht läuft und wo stehe ich heute, mache gar nichts mehr, bin dazu noch depressiv.

"übrigens, wieso dein wohlfühlen in der klinik und der freundliche umgang deine ängste triggern müsstest du mir bitte besser erklären... ":/"

Wenn jemand freundlich zu mir ist, ist mir das unangenehm, weil dann steht etwas auf dem Spiel. Bei Leuten die ich nur einmal sehe und dann nie wieder, ist es mir egal ob ich etwas falsches sage oder wie ich mich verhalte. Aber bei meiner besten Freundin z.B. steht eine Freundschaft auf dem Spiel, da bin ich also manchmal unsicher was ich sagen soll. Die Spannung nimmt also mit zunehmender Vertrautheit nicht unbedingt ab. Ich kann dir sagen sozialängste sind das doofste was es gibt, richtig unnütz und dämlich.

-Beste Freundin Patienten

AheIlixxir


guten morgen, notT!

gut geschlafen, fertig für ein neuer kampf? ;-)

jaa, ich weiss schon was du meintest, mit den hängen bleiben, ich hab' mir nur ein spässchen erlaubt! ;-D

ja moment, du missverstehst doch diesen spruch!

"lebe jeden tag als es der letzte wäre" heisst das du nicht warten solltest, dir und anderen was gutes zu tun, das du jeden moment nutzen und geniessen sollst.

und wenn du dazu in der lage bist, braucht es doch nicht der letzte tag zu sein, oooder? ;-)

was die sozialängste betrifft kann ich nicht viel sagen, ich hab' zwar welche, aber offensichtlich in eine deutlich leichtere form. aber da kann ich zustimmen, das durch exposition sie nicht weg gehen, ich habe sogar als "training" gekifft bevor ich zwischen leute ging, weil das oft meine ängste und unsicherheiten verstärkte, aber es hat nicht wirklich was gebracht...

das du dich zu was traust würde weiterhin gut tun für die selbstsicherheit, und vielleicht für den antrieb, also es stimmt immer noch das du dir dadurch einen normalen leben nähern kannst.

gegen die ängste funktioniert bei mir aber viel besser dieses rational bekämpfen, ich hoffe und denke das es bei dir auch der fall sein könnte. also, nicht nur der angst zulassen, sondern auch analysieren, als beispiel, ich hatte immer problemen einkaufen zu gehen, ich wusste das die meisten, wenigstens, was anderes zu tun haben, als auf mich zu schauen, und trotzdem fühlte mich immer unglaublich unwohl deswegen, ich war so verunsichert das ich gestolpert bin, hab' zeug fallen gelassen, hab' an der kasse komischen scheiss geredet, usw.

das versuchen, ruhig zu bleiben, hat überhaupt nichts gebracht, eher habe ich mich noch mehr aufgeregt, weil ich es nicht einmal schaffte, ruhig zu bleiben...

irgendwann habe ich angefangen die ganze leute einzeln anzuschauen, und kaum jemand hat zu mir geschaut, also, schon beruhigend, ich hab' mehr rumgeguckt als die anderen...

ich hab' mir gesagt, gedacht, "wieso sollten die jetzt zu mir schauen, es gibt viel komischere leute", oder auch "was bringt es jetzt, wenn ich mich in jeder schaufenster anschaue, ausser das ich auffalle, und vielleicht stolpere, dann habe ich doch die ungewollte aufmerksamkeit auf mich, und jetzt bin ich da, also kann ich mich nicht verstecken, und nicht umziehen, also brauche ich mir auch keine gedanken jetzt darüber zu machen wie ich aussehe", usw...

und langsam habe ich es geschafft, nach mehrere monaten, sogar alleine zum zug, mit den zug, in der disco!!!

wer weiss, nächstes mal brauche ich vielleicht auch weniger alk um tanzen zu können... ;-)

das ist was anderes als sich nur die ängste stellen, das ist rational bekämpfen, du hast angst, ok, wieso hast du angst, was macht dir angst, was könnte passieren? ist es wirklich so wahrscheinlich das es genau so passiert? wäre es wirklich so schlimm wenn es passiert? was kannst du tun damit es nicht passiert? was kannst du machen wenn es passiert?

...als ich im zug zur disco fuhr, war ich der einzige der getröpfelt hat, aber richtig, weil ich fast hingerannt bin, und seeehr nervös war. normalerweise wäre ich, noch vor ein paar monaten, sehr auffällig rausgerannt und rot vor scham wieder nach hause gegangen. diesmal habe ich mir gedacht "naja, jetzt haben alle schon gesehen das ich schweissgebadet bin, also, das kann ich nicht mehr verstecken, und, ist was passiert, habe ich komische blicke oder bemerkungen wahrgenommen? nein, nichts davon. hat es also sinn, das ich mir weiter paranoien darüber mache? nein, ich würde mich nur noch mehr nervös machen, und würde dadurch noch mehr schwitzen, ok, dann lasse ich es." hab' versucht an was anderes zu denken, hab' zugehört was die zwei redeten, hab' gelacht wegen den blödsinn was anderen gemacht haben, hab' aus den fenster geschaut, hab' überlegt wie ich aus dem bahnhof und zur disco komme, undundund. und es ist nichts passiert, es ist alles nicht nur glimpfich, sondern super gelaufen... ;-)

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ok, jetzt verstehe ich was du meinst, mit triggern der ängste beim kennenlernen, oder besser kennenlernen.

aber das ist eigentlich normal, am anfang kennt man den anderen nicht, also hält man sich sehr zurück, irgendwann muss man aber weiter gehen, und den anderen "erforschen", mitsamt grenzen, und auch den anderen die eigenen grenzen zeigen, es ist also klar das es zu konfliktsituationen kommen kann, das ist aber nichts schlimmes, so funktioniert das leben allgemein, und das kennenlernen ins besondere.

klar, bei dir ist der angstniveau vom anfang an erhöht, also nehme ich an das dir auch diese konfliktsituationen mehr angst machen.

aber je mehr du jemandem kennst, und er dich, desto mehr vertrauen gibt es, also sind verständnis für und vertrauen zu den anderen grösser, also ist es einfacher zu verstehen wo die grenzen der andere liegen, was die wahrscheinlichkeit eines konfliktes reduziert, und wenn es zu einem konflikt kommt weiss man eher wie der andere es meint, also ist der konflikt nicht so schlimm.

ich glaube zu verstehen das du allgemein ziemliche problemen mit konflikte hast, wenn ich z.b. die geschichte mit der arbeit richtig deute. das ist aber vielleicht wieder eine andere baustelle als die sozialängste, vielleicht die angst vor der diskussion, oder vor deine vorgesetzten, oder dich zu öffnen, bloss gestellt zu werden, oder...?

lass dich aber bitte von alledem nicht noch weiter verunsichern, lass dir die hoffnungen davon nicht nehmen, du bist in der klinik genau um bei diese problemen hilfe zu bekommen, ich verstehe schon das es viele verschiedene fronten sind, wo du zu kämpfen hast, aber es ist alles teil von derselben krieg, wenn du hier ein kleines sieg erfährst, hast du mehr streitkräfte frei, die du woanders einsetzten kannst, jedes kleines teil hilft ein bisschen, und insgesamt wird alles ein kleines bisschen besser, und immer besser, in kleine schritte, viel wenig macht am ende auch viel! ;-)

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