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Halte Unruhe nicht mehr aus

nnottr'anq5uilxized


Heißt das ich soll die rosa benzobrille mit den heartshaped glasses aufsetzen?

n(otitranqPuilijzxed


Es ist das klassische wer ist "schuld " Patient oder Medizin? Bringt es nichts will der Patient, geht es dem Patient aber besser, dann liegt es an der Klinik .

Ok ich soll nicht so schwarz weiß sehen, aber ich muss schon sagen das kostennutzenverhältnis ist meiner Meinung nach nicht in meinem Fall nicht so befriedigend :( und für mich ist das ein schwerwiegendes Problem dieses Telefonat zu führen gottverdammt , am besten morgen Klinik verlassen -> Mund auf -> benzo rein -> warten -> anrufen. ja Es ist belastend

nCottvranqfuil?ized


Nicht bringt es nichts will der Patient, sondern Bringt es nichts will der Patient nicht, soll es heißen

AbelYixir


hehe, eben nicht, die schwarze brille durch rosarote zu ersetzen wäre genau so falsch, nur in der entgegengesetzte richtung, es ist nicht alles schön und gut, genauso wie nicht alles scheisse ist.

ob die benzosbrille dann heart-shaped und rosarot wären, und nicht eher wolkenförmig dunkelgrau, ist eine andere frage...

wir hatten es schon darüber, freude ist nicht abwesenheit von problemen, und die benzos täuschen nur diese abwesenheit vor, genauso lassen sie dir aber auch denken das es auch nichts gutes und schönes zu erleben gäbe.

wie wäre es mit offene augen, ganz ohne brille, egal wie gefärbt?

wie wäre es mit eine objektive sicht der sache, die platz für hoffnung und freude lässt, und die negative erfahrungen als das was sie sind sichtbar macht, und nicht als alles durchdringendes, immerwährendes, unveränderliches und unbedingtes "es ist alles scheisse und so wird es immer sein"?

"alles wird gut" heisst nicht "es wird nie wieder problemen geben", das wäre ein verlogenes rosarotes märchen, es heisst "du kannst in der lage sein, problemen zu bewältigen, und positives zu geniessen", und ja, das ist gut möglich.

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nein, es ist keine schuldfrage, ich will überhaupt nicht von schuld reden, oder verantwortung, oder was auch immer, es geht nicht um fingerzeigen, es geht nicht um irgendwa negativ behaftetes, es geht einfach darum, du hast problemen, und du leidest darunter.

also, du kannst warten das irgendwas passiert, du kannst von anderen erwarten das sie was tun, du kannst dich beschweren das alles scheisse ist, oder du kannst schauen was du tun kannst.

du kennst dich am besten, du weisst was du brauchst, du weisst wie du funktionierst, du weisst zu was du fähig bist, und mit dir selbst hast du weder kommunikationsproblemen noch sozialängste zu befürchten, oder das man dich falsch versteht, oder überhaupt nicht.

wie schon gesagt, das gesundheitssystem ist halt so, und es ist einer der besten der welt, hier in Deutschland, und trotzdem, ich hab' auch grosse problemen damit.

aber was nutzt es mehr, das als bestätigung zu sehen das nichts was bringt, oder sich damit zu bestätigen, was man aus diesen system gewinnen könnte?

es ist auch nicht so, das wenn es nicht funktioniert ist der patient schuld, und wenn es doch funktioniert sind die ärzte gut, es geht immer um zusammenarbeit, und das hängt von viele variabeln ab, wenn alles gut funktioniert, dann hat vieles zusammen gepasst, und am ende können arzt und patient nicht nur zufrieden sein, sondern auch gelobt werden, funktioniert es nicht, dann hat irgendwas nicht gepasst, und nach einen schuldigen zu suchen ist müssig und unnötig, gut wäre es aber wenn jeder seite für sich denkt "was hätte ich besser machen können?".

von den ärzten kann man das leider kaum verlangen, du bist für sie nur eine nummer zwischen hunderte anderen, und dafür tragen die ärzte selbst keine schuld, sie haben weder die zeit noch die möglichkeiten um sich um jeden einzelnen zu kümmern, wie es manchmal notwendig wäre.

also bringt es auch nicht, denen vorwürfe zu machen, das system ist (ja, leider...) so, und für die meisten funktioniert es ausreichend gut.

die energie ist besser darin investiert, zu sehen was man selbst tun kann, um trotz allem vorteile aus den system zu ziehen, und womöglich für sich selbst was zu erreichen.

schliesslich geht es bei den meisten psychotherapien hauptsächlich darum, das der patient was versteht, und was an sich oder sein verhalten ändert, was bis dahin nicht vorteilhaft war.

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kosten-nutzen-verhältnis?

ist klar, wenn du die ganze psychische energie dafür ver(sch)wendest, um dich weiter davon zu überzeugen das alles scheisse ist, wird alles doch immer scheisse...

also, so gesehen, hast du doch ein sehr hohes nutzen davon, du merkst doch das es sehr gut funktioniert, egal was du machst, oder dir passiert, findest du doch darin immer die bestätigung das es nichts nutzt, oder alles noch schlimmer macht... ]:D

wieder, ich sage keinesfalls das du es absichtlich machst, es ist gewöhnheit, und gewöhnheit gibt ein sicherheitsgefühl, du sollst "nur" endlich verstehen, das "mit zeit und mühe immer etwas besser" viel besser ist als "mit sicherheit alles scheisse wie immer"...

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klar ist es belastend, auch wenn ich nicht in deinem kopf bin kann ich halbwegs nachvollziehen wie schwer es dir fällt, aber auch mit den anruf ist es deine wahl.

du kannst benzos schmeissen, die problemen verschieben, und wenn sie wieder auftauchen wieder benzos schmeissen, und weiter so machen, ohne jemals was gutes zu erleben, ohne die möglichkeit das es dir je besser gehen kann, und weiterhin problemen ansammeln, und deine situation verschlimmern.

und alles weil es dir schwer fällt, einen anruf zu tätigen.

und dabei redest du dir ein das du lebensunfähig bist, weil du nicht einmal einen anruf machen kannst, was jeder andere ohne problemen macht, also das übliche, du kannst nichts, es ist alles scheisse, und somit gibst du auf, geibst deine ängste recht und daseinberechtigung, und bestätigst du alles negatives was es nur geben kann, sei es nur in dein vorstellung.

ooooder du könntest dir denken "moment, wenn jeder es ohne problemen kann, wieso sollte ich nicht in der lage sein, eine doofe telefonat zu machen? vielleicht ist es gar nicht so schlimm, und meine ängste sind doch irrational... was habe ich zu befürchten, was könnte WIRKLICH passieren, wovor habe ich angst, ist diese angst berechtigt? was kann ich tun, um weniger angst davor zu haben?", usw...

mir ist es immer noch absolut unklar, wovor du angst hast, und das ist jetzt keine verarsche oder so, mir ist es selbst unangenehm gerade solche art von anrufe zu machen, natürlich, aber ich tue es doch, wenn ich muss, also weiss ich wirklich nicht was dir dabei angst macht, wenn ich es wüsste könnte ich dir vielleicht bessere tipps geben...

weisst du genau wovor du angst hast, oder ist es eher ein diffuses gefühl, die immerwährende angst was zu verbocken, oder das es falsch ankommen kann, oder...?

freunde könnten in solche fälle sehr hilfreich sein, genauso wie in gruppentherapien können zwischenmeschliche situationen geübt werden, mit menschen wovor du weniger, oder keine angst hast...

meine telefonnummer hast du doch, darfst sie gerne nutzen! ;-)

...und sogar ohne angst!!! ;-D

A=elix(ir


ops, ich hab' ein bock eingebaut...

aber was nutzt es mehr, das als bestätigung zu sehen das nichts was bringt, oder sich damit zu bestätigen, was man aus diesen system gewinnen könnte?

...oder sich damit zu BESCHÄFTIGEN, hätte heissen sollen...

ndottranq1u:ilizexd


Ich habe letzte Nacht gar nicht geschlafen, mein Medikament pusht mich so, mein Kiefer rannte auf und ab, heute laufe ich dafür wie eine Leiche durch die Gegend, ich bin so froh wenn ich endlich ins Bett kann schlafen kann

Abeljixixr


ooh, ich hab' auch nicht schlafen können, aber das lag sicher nicht an deine medis, ich glaube das wetter spielt eine grosse rolle...

sind es die Lyrica, oder bekommst du was anderes?

vielleicht musst du die dosis, oder die einnahmezeit verändern?

neottra_nquiligzed


Ja die Klinik ist nun vorüber

nbot+tranvquilxized


ob die benzosbrille dann heart-shaped und rosarot wären, und nicht eher wolkenförmig dunkelgrau, ist eine andere frage

Ja coma white, es ist eine melancholische leere, man schwebt durch den Raum, bis man verbleicht und einfach im grau verschwindet. Ich unterbreche, bevor ich ins schwärmen gerate

S.ilkPeRarl


Wenn das ganze Ziel im Leben ist, psychische Schmerzen nicht mehr zu spüren und "im Grau zu verfließen" oder so, was spricht dagegen, bis ans Lebensende Benzoes einzunehmen? Nur dass ich das verstehen kann… ???

n[ot}tranqIuilirze}d


Aelixir, ich habe angst davor was ich sagen soll, man tuschelt doch schon dass ich psychische Probleme habe. Und angst habe ich dass ich so weinerlich klinge und vor der Reaktion.

Seine Sicht zu ändern ist so schwierig.

Übrigens diagnostisch sei ich schwer einschätzbar.

Habe ich gesagt dass die Klinik gar nichts gebracht hat, ich glaube nicht, versuche diese Sichtweise nicht gedeihen zu lassen.

Ich weiß jetzt, dass ich mir nur selber helfen kann, das ist glaube die wichtigste Erkenntnis.

Aber so quatsch den man oft in Zeitschriften oder TV hört Depression sei gut behandelbar kann ich nicht nachvollziehen.

SilkPearl, mit steigendem blutspiegel kommen die Nebenwirkungen wie Vergesslichkeit, gleichgewichtsstörungen, nachlassende feinmotorik und man wird richtig depressiv (warum weiß ich nicht, habe es aber selber erlebt, vielleicht weil die Gefühle unterdrückt werden und weniger serotonin produziert wird) und man wird seehr müde. Zudem müsste man ständig die Dosis erhöhen und ich glaube mal gelesen zu haben, dass Reboundsymptome trotz Dosiserhöhung eintreten würden.

Deshalb nehme ich nur noch selten benzos, wenn ich sie wirklich brauche. Gerade zur Zeit bin ich durch mein Medikament und wegen den Umständen ziemlich unruhig, ertrage es halt.

n=ottrHanqfuCil izexd


Esse jetzt am Wochenende wieder eine Kleinigkeit, auch wenn ich skeptisch war. aber der Plan geht in die nächste Phase, zwischenziel ist erreicht, merke auch wie ich weniger Energie habe, macht sich dadurch bemerkbar dass ich weniger Lust zum trainieren habe, also halte mich dieses mal an den Plan.

SPilkTPearl


SilkPearl, mit steigendem blutspiegel kommen die Nebenwirkungen wie Vergesslichkeit, gleichgewichtsstörungen, nachlassende feinmotorik und man wird richtig depressiv (warum weiß ich nicht, habe es aber selber erlebt, vielleicht weil die Gefühle unterdrückt werden und weniger serotonin produziert wird) und man wird seehr müde. Zudem müsste man ständig die Dosis erhöhen und ich glaube mal gelesen zu haben, dass Reboundsymptome trotz Dosiserhöhung eintreten würden.

Deshalb nehme ich nur noch selten benzos, wenn ich sie wirklich brauche. Gerade zur Zeit bin ich durch mein Medikament und wegen den Umständen ziemlich unruhig, ertrage es halt.

Danke für Deine Antwort.

Dann scheint es doch sehr zu lohnen, von den Dingern wegzukommen.

Ich lese hier, dass Du abnimmst, obwohl Du schon sehr(?) schlank bist. Ich weiß von Magersüchtigen, dass sie depremiert und schwach werden… - nicht dass Du Dir auch so etwas antust. Das kannst gerade DU nicht gebrauchen in Deiner Situation.

Warum ist es Dir peinlich auf Deiner Arbeitsstelle, dass Du psychische Probleme hast? Willst Du stark erscheinen, keine Schwächen zeigen? Verständlich in unserer heutigen Welt, aber es ist sehr schwierig, wenn man mit einer Maske rumlaufen muss… das belastet einen depressiven Menschen noch zusätzlich.

n3oQtt\ranq[uiliz$exd


Ja gerne ,auch wenn ich benzos häufig schwärmerisch erwähne, sind sie ziemlich gefährlich .

Ja also Körperfettverlust macht mir Spaß und gibt mir Ablenkung und Kraft, magersüchtige wollen ja allgemein Gewicht verlieren, egal ob fett, Muskeln oder Wasser ; ich dagegen will nur fett verlieren und gleichzeitig will ich fitter werden. Ich hatte zwar auch schon eine Phase in der ich verschwinden wollte und im Schnitt nur noch 500 und 1000 kcal gegessen habe und das bei 3h Sport, aber das war nur eine Phase, als magersüchtig würde ich das nicht bezeichnen, mir ging es halt nicht gut, aber der Körper wehrt sich gegen das verschwinden und mir ging es noch schlechter, hatte gar keine Kraft mehr.

Schlank weiß nicht, ein paar Seiten weiter vorne habe ich mal Bilder gepostet, weil der gute aelixir sie unbedingt sehen wollte.

Ja mir ist es peinlich dass ich psychisch krank bin, will nicht dass es jemand erfährt, habe angst vor Ausgrenzung. Ich habe angst dass man mich nicht mehr ernst nimmt und abstempelt.

n<ottran quil~ixzed


Ja gerne ,auch wenn ich benzos häufig schwärmerisch erwähne, sind sie ziemlich gefährlich .

Ja also Körperfettverlust macht mir Spaß und gibt mir Ablenkung und Kraft, magersüchtige wollen ja allgemein Gewicht verlieren, egal ob fett, Muskeln oder Wasser ; ich dagegen will nur fett verlieren und gleichzeitig will ich fitter werden. Ich hatte zwar auch schon eine Phase in der ich verschwinden wollte und im Schnitt nur noch 500 und 1000 kcal gegessen habe und das bei 3h Sport, aber das war nur eine Phase, als magersüchtig würde ich das nicht bezeichnen, mir ging es halt nicht gut, aber der Körper wehrt sich gegen das verschwinden und mir ging es noch schlechter, hatte gar keine Kraft mehr.

Schlank weiß nicht, ein paar Seiten weiter vorne habe ich zwei Bilder gepostet, weil der gute aelixir sie unbedingt sehen wollte (warum auch immer ^^).

Ja mir ist es peinlich dass ich psychisch krank bin, will nicht dass es jemand erfährt, habe angst vor Ausgrenzung. Ich habe angst dass man mich nicht mehr ernst nimmt und abstempelt.

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