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Kann man ein zweites Mal auf die Psychosomat. Klinik?

J|anYu{maxni hat die Diskussion gestartet


Vor ca. drei Jahren war ich auf einer psychosomatischen Klinik.

In der Zwischenzeit ging es mir beutend besser, nur ich habe in letzter Zeit wieder organische Beschwerden entwickelt, die einfach laut ärztl. Sicht keinerlei organische Ursachen haben.

Ich mache mir gerade viele Ängste und Sorgen über die Zukunft und besonders auch den Umgang mit Menschen.

Ich grübel jeden Tag sehr viel über jedes kleines Problem.

Meine Verwandten müssen mir in einem Gespräch dann bestätigen, ich brauche mir bei vielen Sorgen und Ängsten eigentlich überhaupt keine Gedanken machen.

Sie meinen ich wäre ernsthaft psychisch labil und es könnte schlimmer werden, wenn ich nicht die Notbremse ziehe.

- Kann ich durch meinen Hausarzt oder Psychiater ein zweites Mal auf eine psychosomatische Klinik gehen? Wer ist dann der Kostenträger?

Antworten
Jjul#exy


Warum nicht? Wenn die Krankenkasse mitmacht.

EZhe9maliPger Nut!zer (#56597x4)


Warum denn unbedingt eine Klinik? Was hältst du von einer normalen Psychotherapie?

E"hema2lige4r Nutz6er (#393x910)


bei starken psychischen Störungen ist oft ein Klinikaufenthalt besser und nach dem Klinikaufenthalt dann ambulant weiter.

Oft macht es Sinn, wenn die Patienten nicht in ihrem gewohnten Umfeld sind.

E8hBemaliger Nuutzer (#E5659x74)


@ devil_w

Wo liest du hier eine schwerwiegende, psychische Störung raus? ":/

a(ugx233


@ Janumani,

es ist ein positives Zeichen von Deiner Seite, dass Du einen nochmaligen Aufenthalt als sinnvoll ansiehst. Stell über den Hausarzt einen entsprechenden Antrag bei der Krankenkasse. Wurde nach dem letzten Aufenthalt weitere Therapie empfohlen, dann ist eine Aussage dazu wichtig - Therapie wurde fortgesetzt...; oder ambulante Therapie konnte nicht aufgenommen werden weil.... Sollte sich die Krankenkasse nicht zuständig fühlen, gibt sie an den Rentenversicherungsträger weiter. Mit Ablehung muss gerechnet werden. Dann sind die Fachleute gefragt: wer kann etwas zur Entwicklung nach dem letzten Aufenthalt sagen und wer kann gut begründen, warum eine stationäre Maßnahme sinnvoll ist. Gründe können auch sein, dass Psychotherapeut in vertretbarer Entfernung nicht frei ist (es lebt ja nicht jeder in einer Großstadt!); aber auch wie schon angeführt, dass die Lösung aus dem häuslichen Umfeld für den Beginn einer Psychotherapie gute Voraussetzungen schafft. Mehr als die Hälfte aller psychosomatischen Heilverfahren endet mit der Empfehlung: weitere ambulante Psychotherapie ist erforderlich. Das ist dann ein Hinweis an die Krankenkasse, dass sich etwas anschließen sollte.

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