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Tagesklinik oder Vollstationär

L1inexa


Mit was hast du dich denn dann beschäftigt?

Lesen, Sudoku, mit den Mitpatienten sprechen, spazierengehen, raus auf 'nen Kaffee...diese Dinge hätte ich zuhause nie in Erwägung gezogen, da habe ich mich immer ins Bett oder vor den PC geflüchtet.

niottraan@quixlized


Ja genau so geht es mir auch. Hatte es bei dir dann einen bleibenden Effekt als du wieder Zuhause warst?

S<pinnXerin


Aber das ist ja doch genau der Punkt (den auch schon Linea beschrieben hat) - Du sollst lernen mit Deinen Ängsten und Co. selbst auch allein sein zu können und eben nicht ständig abgelenkt zu sein, diese Möglichkeit gar nicht zu haben.

Finde ich etwas ungenau formuliert. Man soll Strategien erlernen, wie man mit seinen Ängsten usw. umgeht, und wie man sich helfen kann, wenn man alleine ist. Eine Strategie kann natürlich auch "Ablenkung" sein. Ablenkung statt Reinsteigern ist schon sinnvoll. Etwas finden, das einen entspannt und Freude macht.

Wenn man in der Klinik hockt und kein Programm hat (was meistens in Psychiatrien der Fall ist, in einer psychosomatischen Klinik habe ich das bisher noch nicht erlebt) ist das noch kein Erlernen irgendeiner Strategie und hilft bei rein gar nichts. Man muss erst das Werkzeug in die Hand bekommen, dann kann man das neue Verhalten trainieren. Sonst starrt man nur die Wand an und hat bei Entlassung die gleichen Probleme wie vorher.

Icsabtel&l


Spinnerin

Finde ich etwas ungenau formuliert. Man soll Strategien erlernen, wie man mit seinen Ängsten usw. umgeht, und wie man sich helfen kann, wenn man alleine ist. Eine Strategie kann natürlich auch "Ablenkung" sein. Ablenkung statt Reinsteigern ist schon sinnvoll. Etwas finden, das einen entspannt und Freude macht.

Stimmt, hast recht, das war etwas ungenau formuliert.

Der Punkt ist der, dass man sich mit einer Angsstörung aber auch oftmals Ablenkungen sucht, die eher eine Flucht sind. Daraus werden dann regelrechte Rituale, bei manchen kann es sogar bis zu Zwangshandlungen gehen, also ebenso wie man beginnt Dinge/Situationen zu vermeiden, kann man sich umgekehrt in welche hineinsteigern die vermeintlich die Panik fernhalten.

Deshalb sehe ich schon einen Unterschied darin ob man zu Hause "alleine und unbeschäftigt" ist oder an einem fremden Ort.

SQpinnyerixn


Deshalb sehe ich schon einen Unterschied darin ob man zu Hause "alleine und unbeschäftigt" ist oder an einem fremden Ort.

Natürlich ist es ein Unterschied, etwas anderes wollte ich gar nicht sagen. Aber bisher las es sich für mich hier in diesem Faden so, als ob man in einer Klinik einfach nur herumhockt. Das ist nicht der Fall.

Der Punkt ist der, dass man sich mit einer Angsstörung aber auch oftmals Ablenkungen sucht, die eher eine Flucht sind.

Aber nicht in einer Klinik. Da wird das Ganze in eine konstruktive Richtung gelenkt. Man lernt neue, gesunde Verhaltensweisen, und trainiert sie. Jedenfalls in einer guten Klinik.

Iwsabe%ll


Spinnerin

Wir gehen da völlig konform ;-).

STp~inn(erxin


Wie so oft... du hast mir schon so manchen Beitrag "abgenommen", weil du schon alles gesagt hattest, und dich meistens besser ausdrücken kannst als ich. @:)

n'ottranWquilixzed


@ Spinnerin

das macht Sinn was du sagst.

@ Isabell

Genau so ist es wie du schreibst, ich wusste bis jetzt nicht, dass es auch anderen so geht, dachte das geht nur mir so. Als Kind hatte ich neben richtigen Zwangshandlungen genaus solche zwanghaften Gewohnheiten und später bis vor kurzem habe ich soviel Sport gemacht, dass ich neben der Arbeit für fast nichts anderes Zeit hatte, jeden Tag sofort nach dem aufstehen und nach der Arbeit, das hatte erste Priorität und ich ließ keine Trainngseinheit ausfallen.

I sabelxl


nottranquilized

Bin selbst Betroffene einer Angst/Panikstörung ;-).

Aber genau das was Du beschreibst meine ich: Man soll in einer Klinik oder Therapie lernen, gewisse "Ersatzhandlungen" zu unterlassen um sich somit der Problematik zu stellen. Man soll lernen, dass diese Panik(attacken) auszuhalten sind, bzw. wie man sie aushält.

Und das meinte ich mit meinem ersten Beitrag: Es ist in einer Klinik einfach anders als zu Hause. Man kann seine erlernten Rituale nicht mehr durchführen usw....ob das jetzt allerdings für Dich der richtige Weg ist - das kann ich nicht beurteilen. :)*

noottraEnquislizxed


Jetzt fühle ich mich körperlich auch noch elendig. Liegt das am Heuschnupfen oder der Psyche, wahrscheinlich an beidem. Habe auch ein komisches Gefühl im Magen, kann das sein, weil ich heute noch nichts gegessen habe? Habe aber auch keinen Hunger.

I5saberll


Habe auch ein komisches Gefühl im Magen, kann das sein, weil ich heute noch nichts gegessen habe?

Nicht böse gemeint, aber die Frage ist irgendwie ... süß ;-) @:)

Natürlich kann es daran liegen und wird es höchstwahrscheinlich auch.

Und Heuschnupfen kann körperlich sehr anstrengend sein, einen fertig machen, auch wenn Viele immer denken/sagen (die das nicht kennen): "Ist doch nur ein wenig Augenjucken, Naselaufen und Niesen" - es kann echt den Körper total schlauchen.

Also gestehe Dir selbst zu, Dich hinzulegen und zu "leiden" sozusagen. Du mußt nicht 24/7 völlig fit sein. Niemand ist das @:)

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