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Panikattacken, Psyche oder organisch?

p}atiewn*t2x1 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

Ich bin männlich 21 Jahre.

Alles hat letztes Jahr im Herbst angefangen. Nach einmaligem Cannabis konsum hatte ich die bisher schlimmste Panikattacke.

Komischerweise ging es mir dann bis Februar gut, aber dann gings richtig los. Nach viel Stress hatte ich erneut eine Panikattacke. Seit dem ist alles anders. Ich musste die Schule abbrechen. Anfangs hatte ich jeden Tag Panikattacken, Kopfschmerzen, Schwindel..und war einfach nur fertig. Ich war natürlich beim Arzt er hätte selten so gute Werte gesehen und ich wäre kerngesund. Das hat mich allerdings nicht lange beruhigt. Die Panikattacken sind immer noch da, allerdings viel seltener. Jede Woche mal eine. Kopfschmerzen sind auch nicht mehr so häufig. Das spricht doch auch gegen eine organische Ursache?

Mittlerweile habe ich Probleme das Haus zu verlassen weil ich Angst habe draußen umzukippen oder sonst irgendwas. Denn dann kommt immer diese Benommenheit. Einkaufen ist daher eine sehr große Herausforderung. Ich habe auch zu garnichts mehr Lust und bin sehr deprimiert. Ich war noch beim Zahnarzt und Osteopathen. Weißheitszähne müssen raus und hws ist was verschoben. Gibt's da Zusammenhänge? Ich bin auch ein großer Hypochonder und habe super Angst was schlimmes zu haben und Steiger mich in jede Krankheit rein was alles noch viel schlimmer macht.

Hat jemand von euch die selben Erfahrungen gemacht oder hat noch jemand ein Tipp für mich, dem wäre ich sehr dankbar!

Antworten
mpon8d+stexrne


Ich würde sagen, Du hast ernsthafte Probleme und solltest deshalb nochmal zum Arzt gehen. Wenn Du beim selben Arzt nichts erreichst, kannst Du vielleicht zu einem anderen gehen.

Ich vermute, Dein Hauptproblem ist die Angst/Panik. Wenn sich sonst nichts finden lässt, brauchst Du psychotherapeutische Hilfe. Denn es echt nicht gut, wenn Du zu Hause bleibst, weil Du es kaum noch raus schaffst. Das wird immer schlimmer, wenn Du nichts dagegen unternimmst. Also versuch es nochmal mit einem Arzt.

Wie ist es um Deine Erwerbstätigkeit bestellt? Hast Du eine Ausbildung? Wie finanzierst Du Deinen Lebensunterhalt?

pgati=entx21


Hallo und danke für die Antwort. Ich bin schon bei einem Psychotherapeuten. Ja ich habe bereits eine Ausbildung und deshalb ist es im Moment kein Problem. Ich denke auch das es die Angst/Panik ist. Könnten den auch noch andere Krankheiten in Frage kommen? Ich sehe für die Psyche allerdings auch klare Ereignisse die dazu führen konnten.. Hattest du die selben Probleme?

m'ondR+sternxe


Könnten den auch noch andere Krankheiten in Frage kommen?

Das sollte eigentlich abgeklärt worden sein. Denn bevor Du eine Psychotherapie verordnet bekommst, sollte alles Körperliche ausgeschlossen worden sein. Ist das bei Dir passiert?

J>an7x4


Du gibst Dir die Antworten doch alle schon selber. Ja, klar, das ist eine klassische Angststörung..

pYatie_nt21


Also es wurde ein großes Blutbild gemacht und der Arzt hat gesagt das er definitiv alle anderen Krankheiten ausschließen würde..

Jqan7x4


Und was ist jetzt die Frage? Grübelndes Zweifeln obs nicht doch irgendeine unentdeckte schlimme Krankheit ist?

m>ond4+stxerne


In Deinem Eingangsbeitrag geht es praktisch nur um Angst und Panik. Deshalb teile ich die Meinung des Arztes.

Aber Du bist offensichtlich nicht zufrieden damit. Ich verstehe noch nicht ganz, warum. Mir ist nämlich nicht klar, wie Panikattacken Ausdruck einer organischen Krankheit sein sollten. Kannst Du mir das erklären?

Vielleicht kannst Du auch etwas dazu schreiben, was Dich in Panik versetzt. Gibt es da etwas Konkretes? Wovor hast Du panische Angst? Was versetzt Dich in Panik?

pHatie/nt2t1


Naja eigentlich ist es nur die Angst vor der Angst. Und wie Jan74 es schon so schön geschrieben hat vielleicht eine unentdeckte Krankheit zu haben, aber vielleicht ist das bei einer Angststörrung ja auch normal. Bei den Symptomen der Panikattacke fällt es halt schwer zu glauben das diese alle durch die Psyche ausgelöst werden..

acug2333


Die Fragen von @mond+sterne sind nicht beantwortet! Was hat dich das letzte Mal in Panik versetzt? Oder was ist einem Panikanfall voraus gegangen? Die letzten 10 Minuten davor, die letzte Stunde?

Oder versetzen bereits die Rückfragen hier in Panik?

p[atieKnt2x1


Also die erste Panikattacke kam aus heiterem Himmel. Situation in denen ich mich nicht schnell entfernen kann lösen bei mir Panik aus. Außerdem lösen schon die kleinsten Auffälligkeiten an meinem Körper die eigentlich völlig normal sind Panik aus..

a!ug23x3


Situation in denen ich mich nicht schnell entfernen kann lösen bei mir Panik aus.

Das kennen vermutlich mehrere Teilnehmer hier. Trotzdem ist die Auskunft sehr allgemein. Denn das kann sein in: Straßenbahn, Einkaufsmarkt, Geschäft, Bus, Kino, Veranstaltung, Versammlung... Beispiele gibt es genügend, wo man einfach nur schwer von einer Sekunde auf die andere davonlaufen kann. Also noch mal die Frage: was ist ein solches Beispiel und wie lief es ab?

J-an7%4


Ich kenn das ja bestens selber. Es geht immer um "schutzlos, ohne Fluchtmöglichkeit, einer Situation ausgeliefert zu sein", wobei das eigentlich eher bedeutet, "dem eigenen Körper ausgeliefert zu sein". Man hat dabei Angst vor den Angstsymptomen an sich und fürchtet daher Situationen, wo kein "Notfallplan" (Flucht, Alkohol, ein Medikament) vorhanden ist sondern man wirklich "per Kraft eigener Überlebensfähigkeit" "bloß auf sich gestellt" "bestehen" muss.

Vertrauen in den eigenen Körper ist dabei das, worum es geht, und die korrekte Deutung normaler, aber eventuell beunruhigender Körpervorgänge.

Krücken, die ich da z.B. schon gebraucht hab, war, "Bahn fahren mit ein paar Flaschen Bier zur Sicherheit dabei". Aber besser man stellt sich dem mit Krücke, als gar nicht.

p[atientx21


Genau so geht es mir auch. Die letzten Tage waren wieder ganz schlimm, habe jetzt überlegt eine Therapie zu beginnen. Meinte Symptome machen mir so Angst und ich Google den ganzen Tag nach Krankheiten und danach gehts mir nur noch schlechter. Also ich fühle mich eigentlich sehr oft wie betrunken, außerdem habe ich oft Kopfschmerzen und bauschmerzen durchfall, Schlafstörungen und fühle mich schwach. Ab und an kommen dann natürlich noch Panikattacken wo ich denke ich sterbe jetzt.. Würde am liebsten den ganzen Tag im Bett verbringen. Leide auch an sehr vielen Allergien und bin am herausfinden ob es da einen Zusammenhang gibt. Habe natürlich auch schreckliche Angst das es eine schlimme Krankheit ist die ich habe, das ist eigentlich mein größtes Problem. Aber mir geht's mal gut mal schlecht was eigentlich dagegen spricht?! Vielleicht Borreliose, ebv oder doch was neurologisches 😯? Hat jemand das selbe durchgemacht oder sind das doch keine typischen Symptome für eine Angststörrung?

JVa=n^7x4


Doch, das ist alles sehr typisch "angststörung".

Machst Du eigentlich Sport?

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