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Immer wieder Angst - wie kann ich einen Weg rausfinden?

VOanillaQ twDilighxt hat die Diskussion gestartet


Ich habe lange überlegt, ob ich mein Problem hier schreiben soll. Aber vielleicht könnt ihr das Ganze mit etwas Abstand besser beurteilen als ich.

Das Problem besteht eigentlich schon seit 3 Jahren: Habe immer wieder wieder ziemliche Angstzustände verbunden mit Zusammenbrüchen, wo ich nur noch weinen kann. Die Dinge vor denen ich Angst habe, haben sich immer wieder verändert. Das heißt, es war immer eine bestimmte Sache vor der ich eine Zeit lang Angst hatte und dann hat es nach ca. 1 Jahr mit einer anderen abgewechselt.

Muss aber dazu sagen, dass ich trotzdem im Alltag immer funktioniere. Gehe Vollzeit arbeiten und denke auch keiner meiner Kollgen oder Bekannten merkt, dass ich solche Probleme habe. Habe auch nie Fehlzeiten oder dergleichen. Aber das Ganze macht mich langsam kaputt, da ich eigentlich nie richtig abschalten kann.

Jetzt ist so, dass ich seit Ende Dezember 14 immer wieder total Angst habe ich könnte Krätze bekommen. Das ist für mich die schlimmste Vorstellung überhaupt. Schon allein, das Wort hier reinzuschreiben finde ich schrecklich. Sobald ich auf meiner Haut irgendein Pickelchen oder Fleckchen sehe, werde ich nervös. Dazu kommt noch, dass ich eine ziemlich empfindliche Haut habe, wo doch immer mal wieder was ist.

Vor ein paar Tagen hatte ich bei elektrischem Licht abends direkt neben einem kleinen Leberfleck am Oberarm einen schwarzen kleinen Punkt entdeckt. Bin sofort panisch und hab das Ding dann einfach weggekratzt. Der winzige schwarze Krümel war leicht unter der Haut und hat auch nicht geschmiert, als ich es zerdrücken wollte. Meine dumme Angst sagt mir jetz natürlich wieder, was wenn du eine Krätzemilbe auf der Haut gefunden hast?

Kann es denn sein, dass es nur ein eingewachsenes Haar war? Sowas hab ich ab und zu.

So jetzt hab ich euch total zugetextet. Würde mich aber sehr über Antworten freuen, falls jemand das alles liest.

Antworten
B)eniWtaBw.


Und was genau hast Du Dir in Jahren für Hilfe gesucht?

Und wieviel Menschen in DEinem Umfeld haben Krätze, hatten Krätze, was meinst Du?

Solche irrationalen Ängste gehören behandelt. Und ja, man kann man schwarze Punkte auf der Haut haben. Nennt man in der Regel Mittesser, wenn man sie ausdrücken kann.

Dass man davor keine Angst haben muß, kommt bei Dir aber wahrscheinlich eh nicht an.

Also: wann suchst Du Dir genau Hilfe? Nächste Woche bei 20 Psychologen einen Termin ausmachen. Die haben alle ellenlange Wartezeiten. Und wo Du zuerst rankommst, wird sich zeigen. Den anderen kann man dann absagen, wenn man die 5 Probestunden als angenehm empfunden hat.

Heute nix zu tun, in 3 Monaten nix zu tun, ist verplemperte Lebenszeit....

VwanillBa t>wiligxht


Du hast sicherlich Recht, dass ich mir Hilfe suchen müsste. Aber wenn ich mir vorstelle mit einem Psychologen -einem komplette fremden Menschen- über dieses Thema zu reden. Das ist mir ja schon schwergefallen es überhaupt zu schreiben.

Ich kenne niemanden der diese Hautkrankheit hat. Ich bin mir auch nicht sicher, ob da überhaupt ein Psychologe helfen kann.

Ich habe vergessen zu erwähnen, die Angst wird hauptsächlich dann so schlimm, wenn ich kurz vor meiner Periode stehe und kurz vorm Eisprung. Hab ziemliches PMS und dadurch dann auch Probleme.

B^enitxaB.


Du meinst..., Du erfindest Ausreden....., offensichtlich ist Dir an einer wirklichen Lösung gar nicht gelegen.

Oder meinst Du, Du findest hier jetzt die absolute Freundschaft zu einem Psychologen, damit Du das dann einem Dir bekannten Menschen erzählen kannst?

Allein schon der Gedanke, dass ein wildfremder Mensch, der das professionell angeht, nicht helfen könnte, ist abstrus.

Und klar, mit solchen "Entschuldigungen" bleibt man in seiner Leidenskomfortzone. Welche Hilfe erwartest Du denn hier?

So was gehört in qualifizierte therapeutische Behandlung, sonst sitzt Du in 40 Jahren immer noch ohne Krätze aber mit den Ängsten da.... Und weiteren Ausreden...

VuaniClla Stwil~ixght


Der Psychologe war für mich immer der letzte Weg, da ich eben nicht den Eindruck habe, dass das ganze allein von der Psyche kommt.

Schließlich kann ich tagelang der normalste Mensch sein, bis ich dann wieder PMS habe. An den anderen Tagen ist die Angst immer ab und zu ein bisschen im Kopf, aber es ist nicht so dass ich den ganzen Tag daran denke oder zu hause heulend zusammenbreche.

Was ich mir erhofft habe, war eben etwas Hilfestellung oder Beruhigung.

Aber bitte nicht dieses zwanghafte: Du musst jetzt sofort zum Psychologen

CEomrxan


da ich eben nicht den Eindruck habe, dass das ganze allein von der Psyche kommt.

Ich meine das nicht böse, aber genau diesen Eindruck habe ich. Ohne konkreten Anhaltspunkt ist Krätze eine sehr irrationale Befürchtung, und dass du Pünktchen wegkratzt (könnte ein trockenes Pickelchen gewesen sein) ist auch sehr zwanghaft.

Glaub uns, dass du mit einem Therapeuten darüber reden solltest. Über viele Jahre ist das schon sehr ungesund. Ich weiß, was echte Angst bedeutet, ich war auch mal in einer Belastungssituation in einer Angst-Falle, allerdings nur wenige Wochen. Ich war aber realistisch genug um mir zu sagen, dass ich Hilfe brauche, wenn das noch 2-3 Monate anhält.

Gib dir einen Ruck, ja? Es würde auch deine Lebensqualität erhöhen.

B\rombe?erküc3hlexin


@ Vanilla twilight

Ok, dann Vorschlag. Geh zum Doc und lass dich durchchecken - vor allem lass mal ein Blutbild machen um eventuelle Mängel wie Vit D, Ferritin usw. abzuklären. Dann lass noch die Schilddrüse checken und lass mal einen Hormonstatus machen ( beim Gyn wegen dem PMS ). Wenn das alles o.B. ist, dann muss ich mich BenitaB. anschließen.

Aber bitte nicht dieses zwanghafte: Du musst jetzt sofort zum Psychologen

Naja Ängste gehören nun mal zum Psychologen - wenn die Ängste unbegründet sind.

Vyanilmla twZili7ghxt


@ Brombeerküchlein.

Beim Arzt habe ich mich bereits vor 2 Monaten durchecken lassen. Hab Vitamin B 12 Mangel, Eisenmangel und einen starken Vitamin D Mangel. Außerdem weiß ich seit einiger Zeit, dass ich HPU habe, welches ich aber noch nicht behandle

Seit ich Vitamin B12, Eisen und Vitamin D nehme hat sich schon einiges zum positiven gewandelt. Die Mängel habe ich wohl auch nicht erst seit gestern. Ich hoffe, dass die Tabletten auch in Richtung Angst noch was bewirken könne.

Die vorherigen Ängste habe ich selbst immer wieder wegbekommen und sie sind auch nicht zurückgekommen.

Die Krätze-Angst ist mir erst ausgebrochen, als ich im Januar plötzlich kleine farblosen Bläschen an den Händen bekam. Heute weiß ich, dass diese von einer Nickelallergie kommen. Aber die Angst hatte sich seitdem irgendwie festgesetzt, vor allem als ich in den Medien dann noch von einem Ausbruch gelesen habe.

Vbanillpa twilkigxht


Wegem dem PMS werde ich im Sommerurlaub mal zum Frauenarzt gehen. Schilddrüsenunterfunktion hab ich auch, da wird jetzt die nächste Woche geschaut, ob ich noch richtig eingestellt bin.

V{anillia t~wi?light


Ich meine das nicht böse, aber genau diesen Eindruck habe ich. Ohne konkreten Anhaltspunkt ist Krätze eine sehr irrationale Befürchtung, und dass du Pünktchen wegkratzt (könnte ein trockenes Pickelchen gewesen sein) ist auch sehr zwanghaft

Normalerweise kratze ich keine Pünktchen auf. Das war bisher das erste und einzige Mal. Dadurch, dass es direkt neben diesem Leberfleck erschien es wohl auch dunkler und hat mich deshalb so irritiert.

Mittlerweile kann ich mir auch eher klarmachen, dass es wohl ein eingewachsenes Haar war. Nur, vor allem, wenn ich in Stresssituationen bin (wie z. B. in der Arbeit) kommen die Zweifel wieder.

EehemaliYger Nu7tzer (#D56u5974x)


Was wäre denn so schrecklich daran, wenn du Krätze bekommen würdest?

BOromUbee(rküchxlein


Was wäre denn so schrecklich daran, wenn du Krätze bekommen würdest?

Naja das ist nicht unbedingt eine Krankheit, auf die man sonderlich scharf ist oder? ":/

Und Krätze ist ne ziemlich hartnäckige Erkrankung wenn man sich hier im Forum mal bissel quer liest. Es steht ausser frage das die Ängste der TE irrational sind was Krätze betrifft, aber ich fände das auch schrecklich wenn ichs bekommen würde. ;-)

BBeni"tnaB.


...ist doch mal wieder bezeichnend, dass man sich über Krätze voll informiert hat, aber null über Angsterkrankungen mit Zwangsstörungen.

Während die Krätze weder real da ist und wahrscheinlich auch nie kommen wird, wird darüber hingweggesehen, dass man eine Angsterkrankung hat, die man heilen könnte, wenn man nur wollte.

Und wenn man die geheilt hätte, wäre das Leben eigentlich schön. Aber da man das nicht angehen will, wird das Leben so bleiben wie es ist. Fakt.

Bfrombe'erküchlxein


@ BenitaB.

Ich finde du machst es dir mit Aussagen wie:

Angsterkrankung hat, die man heilen könnte, wenn man nur wollte.

ziemlich einfach.

Ja es gibt Ängstler die geheilt werden - aber es gibt auch genug Ängstler, die schleppen ihre Angsterkrankung trotz Therapie mit/ohne Medis Jahrzehntelang mit sich rum. Ich gebe dir insofern recht, das die TE ja noch nichtmal den Versuch einer Therapie unternommen hat um ihre Ängste zumindest lindern zu lassen ... aber wie gesagt kenne ich auch Ängstler die trotz Thera meilenweit von einer heilung entfernt sind.

Efhemalige1r NutPzer (#5765974)


Du scheinst den Hintergrund meiner Frage nicht verstanden zu haben, Brombeerküchlein.

Ihr scheint beide selbst keine Erfahrung mit Angsterkrankungen zu haben, kann das sein? (...)

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