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diagnostik narzistische persönlichkeitsstörung

B{irkTenzTweig


naja wie gesagt.. er is unfähig, sich in jemand anders reinzudenken. man kann ihm ähnliche situationen immer und immer wieder erklären, warum jemand anders da soundso reagiert. dann gibts n kurzes aha-erlebnis und beim nächsten mal fängt man von null an.

er is total unreflektiert. er nimmt sich ganz anders wahr, als ich ihn sehe.

das gleiche is noch lange nich das selbe- und auch das muss man ihm erst erklären, warum das eine mit dem andern nich verglichen werden sollte, oder daß die eine situation eigentlich wie die andere is, er da aber si eine ansicht hat, dort eine andere

er findet abgrenzung egoistisch, daß er überall nich zu kurz kommen will, nich

er nimmt keine rücksicht auf gefühle anderer, kann nich zurückstecken, sobald es ihm an die eigene substanz geht. alles,was leicht fällt, macht er. aber wo er wirklich sich mal zurücknehmen müsste, geht gar nich

er glaubt, er sieht zu, daß es anderen gut geht- ich sehe das total anders. in erster linie hat es IHM gut zu gehen

er ignoriert dinge, die mir wichtig sind. erwartet von mir aber einiges..

es sind und waren oft nur kleinigkeiten, aber die summe machts

JEanx74


Sieht er sich permanent als Opfer, die Welt in Schieflage, "die böse Welt ist in der Bringschuld", die ihm armen Opfer erstmal Genugtuung geben muss, bevor man was von ihm selber verlangen kann?

Btirken1zwei*g


kommt hin

außerdem- gestern zB sagte ich: DU bist fremd gegangen, mein lieber, nich ich.

dann kam gleich: "aber DUUU hast auch fehler gemacht"

so wars immer, ich kritisiere was, und bin sofort die angeklagte danach %-|

B:inrkLenzwxeig


andersrum reißt er sich n arsch auf für andere leute, macht deren PC, is sofort da.. wenner gut dastehen kann, und es ihn nich wirklich was kostet (also nich finanziell, sondern an anstrengung, überwindung zurückstecken), dann isser echt n toller kerl.. wenn ICH mal nur ne tür geölt haben will, dann gilt: wenn er sagt, er macht das, dann macht er das, dann muss ich ihn nich alle halbe jahre dran erinnern ...

K&lettYerpfluanze80


naja wie gesagt.. er is unfähig, sich in jemand anders reinzudenken. man kann ihm ähnliche situationen immer und immer wieder erklären, warum jemand anders da soundso reagiert. dann gibts n kurzes aha-erlebnis und beim nächsten mal fängt man von null an.

Hm das ist aber ein Symptom von verschiedenen Krankheiten und Behinderungen. Beispielsweise fällt sowas Autisten ja auch sehr sehr schwer.

er nimmt keine rücksicht auf gefühle anderer, kann nich zurückstecken, sobald es ihm an die eigene substanz geht. alles,was leicht fällt, macht er. aber wo er wirklich sich mal zurücknehmen müsste, geht gar nich

Auch das kommt bei evrschiedenen Sachen vor bzw. er kann auch einfach ein normaler Egoist sein, die Frage ist gar wie gesund ist zurückzustecken, wenn es an die eigene Substanz geht, da sollte man auch Grenzen haben und die werden unterschiedlich eng gesetzt.

Also ich streite gar nicht ab, dass deine Beschreibungen darauf deuten, dass er egozentrische rund egoistischer ist als du und andere, aber dadurch ist er nicht gleich narzistisch. Das entscheidende ist du hast da andere Erwartungen, außerhalb von krankheiten gibt es da schon eine sehr breite Streuung was als egoistisch und wa snicht gesehen wird. Also wod er eine noch ebreitwillig hilft setzt der andere längst grenzen. Und ihr passt da halt nicht zusammen, was das betrifft.

Blirnken<zw/eig


kletter.. ja.. es is schwierig..

ich denk halt: abgrenzung is gesund, egoismus bis zu nem gewissen maß auch,aber so fehlende selbstreflektion nich mehr.

wie gesagt, ähnliche situationen erkläre ich.. er "versteht".. kaum 2-3 wochen später von vorn ..

dinge, die er mir vorwirft, gelten für ihn nich. is immer was anderes

er beschönigt permanent seine realität.

er macht sich und anderen was vor. er erwartet viel, bringt wenig. sieht das aber natürlich ganz anders.

ich wills ja gar nich so schlecht machen, aber ich wills zum einen verstehen und zum anderen gerechtigkeit.. weil ICH bin dran krachen gegangen und die situation jetzt is beschissen. er sieht das nich,er sieht nur sich

JNanx74


Den Wunsch, das zu verstehen, kann man ja schon nachvollziehen. Hast Du denn schonmal entsprechende Fachliteratur gelesen? Es gibt ja jede Menge darüber im internet zu diesen Problematiken. Bringt im Grunde nix, hier nochmal die typischen Verhaltensweisen aufzulisten, das ist ja quasi nur copy+paste. Mach Dich schlau und bilde Dir Dein eigenes Urteil.

Bmir)kenzxweig


hab ich.. für mich isses eindeutig

a"ug23a3


Birkenzweig, wieviel Lebensjahre willst du für diesen Menschen noch verwenden. Wäre dein Leben in drei Monaten zu Ende, was würdest du über die Zeit mit ihm sagen?

B,irkMenzweixg


hallo aug..

naja, ne trennung nach 20 jahren will verarbeitet werden.. von daher wird das ganze schon noch ne weile in meinem kopf rumspuken.

ich würde sagen, die ersten jahre habe ich als schön empfunden, aber dann wurde es irgendwann sehr schwierig und die letzten.. sagen wir 5-8 jahre waren anstrengend, kraftzehrend, aufreibend und nur noch kampf. also so om nachgang betrachtet. sicher waren auch gute tage dabei, aber glücklich war ich shcon sehr lange nicht mehr

m(oncd+Astxerne


:)_

Ich habe auch den Eindruck, Du wirst noch lange dran zu knapsen haben.

Immerhin bist Du hiermit

hab ich.. für mich isses eindeutig

schon einen Schritt weiter. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg bei Deinem Abschiedsprozess. @:)

B+irkenzMweig


es is so krass.. er wirft mir die dinge vor, die er selbst nich leisten kann. unreflektierheit, unsensibel sein.. er is wegen jeder kritik angepisst. und wirft auch das mir vor.

heißt ja nich, daß an seinen vorwürfen nix dran is, ich reagier inzwischen natürlich auch über. aber er sieht das selbe bei sich so gar nich

samstag ziehe ich aus. er hat die möbel, die ich mitnehme, weggerückt und schon seins hingestellt, damit er nich ertragen muss, daß alles leer is. jetzt hab ich keinen platz mehr für meine kisten.

die kinder, vor allem der große, sind total genervt von seinem selbstmitleid.. er fühlt sich gemobbt, keiner kann ihn leiden, endlich sind wir ihn los, er muss ja schlimm sein..

er hat echt nur sich im blick

E?hemaliger RNutzer (#5.68697)


er fühlt sich gemobbt, keiner kann ihn leiden, endlich sind wir ihn los, er muss ja schlimm sein..

Er zieht alle Register und versucht mit allen Mitteln den passenden Trigger zu finden um euch zu manipulieren. Das ist für Menschen mit einer solchen Bauart leider das einzige was sie in so einer Situation können. Es ist nicht einfach da nicht agressiv zu reagieren, aber versuch so gelassen wie nur irgend möglich zu bleiben. Vielleicht hilft es Dir Dir klar zu machen, dass er anfängt zu merken, dass er jetzt bald mit sich allein ist und das was er tut ein Ausdruck der Angst ist, die er davor hat. Er ist zukünftig zu bestimmten Zeiten am Tag allein und hat das Umfeld verloren, dass er vermutlich am besten kannte und zu beeinflussen wusste.

Wenn er tatsächlich ein diagnostizierbarer Narzisst ist, ist die leere Wohnung und allein sein ohne Inszinierungsmöglichkeit für ihn existenzbedrohend. Das führt dazu, dass er sobald er die Möglichkeit bekommt alle Register zieht. Ich fürchte das werdet ihr in den Folgekontakten der ersten Monate bis er wieder eine Beziehung hat zu spüren bekommen. Könnte für Deine Kinder sehr schwer werden falls sie Kontakt halten.

Viel Kraft euch allen.

A&uraoxra


Das Problem bei Narzissten ist, dass sie sich ganz anders wahrnehmen, als Außenstehende. Die empfinden sich selbst z.b als total nobel, freundlich, unfehlbar und kein bisschen größenwahnsinnig, mittelpunktssüchtig oder manipulativ. Deshalb wird ein echter Narzisst bei einem Onlineselbsttest selten eine treffende Diagnose bekommen und immer als "gesund" durchgehen, weil er die Fragen einfach aus seiner eigenen Sicht beantwortet.

Dasselbe gilt für die Diagnose bei einem Therapeuten. Wenn ein Narzisst doch mal in Depressionen verfällt, wird er sich dort auch eher als unverstandenes Opfer darstellen, die Wahrheit aus seiner Sicht erzählen und nichts sagen, was ein schlechtes Licht auf ihn werfen könnte. Das macht eine Diagnose schwierig und viele Therapeuten lassen sich schnell täuschen.

ScoroYmaxn


Wieder so ein Faden, wo ich gern seine Seite hören würde.

BTW: seine psychischen Verhältnisse oder Ferndiagnosen darüber finde ich hier nicht so angebracht.

Noch ein Rat für den Auszug: schaut, dass ihr beide jemanden dabei habt, der euch seelisch und moralisch zur Seite steht (naja und beim Schleppen, Transporter fahren, was halt so ansteht, vielleicht auch malern, Lampen/Gardinen, etc.). So einen Auszug habe ich mehrfach in verschiedenen Rollen als psychisch enorm belastende Situation erlebt. Schon ohne Trennungsstress ist das Schleppen von schweren, sperrigen Möbeln durch enge Treppenhäuser nervenaufreibend. Wenn noch die Trennungsvorwürfe, was ist meine/deine, etc. dazu kommen, ist Beistand für beide Seiten finde ich sehr angebracht. Jemand der auch ein bisschen aufpasst und beruhigt. Und der direkt nach dem trennenden Moment einfach auch die Einsamkeit auffängt mit ein paar motivierenden Worten und einfach da ist - eine für sie, einer für ihn. Er seinen besten Freund, du deine beste Freundin, sowas. Da reicht manchmal ne Stunde. Ich glaube, dass dies möglichen Handlungen im Affekt gut vorbeugen kann. Und Kinder - gerade kleine - finde ich, müssen da nicht dabei sein. Die können auch mal bei Oma/Tante/Onkel geparkt werden.

Und auch wenn es sicherlich schwerfällt für den Einzelnen (Birkenzweig hat sich ja schon mächtig in Rage geredet): in Trennungen zeigt sich die Fairness von Ex-Partnern. Ich finde, es macht großen Sinn, sich auch dann immer noch zu überlegen: was waren die Dinge, die ich an ihm/ihr mochte oder immer noch mag und was hat mich zur Trennung bewegt. Welchen Teil der "Schuld" übernehme ich, welchen Teil der "Schuld" nicht.

Diese Art der Kommunikation - immer mit beiden Seiten: das Verbindende, das Trennende zum (Ex)-Partner - finde ich auch ggü. den Kindern wichtig. Sie werden mit der Trennung ja - in den meisten Fällen - ihre Eltern behalten. Und auch die getrennten Eltern die Kinder.

Die Kinder zur gleichen emotionalen Trennung zu manipulieren, finde ich niederträchtig. Sie haben eigene Beziehungen zu ihren Eltern, und diese gehen ja weiter. Und sie dürfen sich ihre Meinung bilden über die Trennung der Eltern und deren Persönlichkeiten, aber bitte aus den Sichten beider Elternteile.

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