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Wie helfe ich meinem Sohn mit seiner Depression?

S|chmetteVrlinxg11 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

seit anfang des Jahres hat mein Sohn 25 J. große Probleme. Vom Arzt wurde ihm jetzt gesagt er hätte Depressionen.

Es fing damit an das er von jetzt auf gleich Angstzustände bekam, zitterte, Übelkeit, Schweißausbrüche und Panikatacken hatte. Er hatte furchtbare Angst Krank zu werden,(Schlaganfall, Herzinfakt etc.) wie er darauf kam, keine Ahnung. Er war mehrmals die Woche beim Arzt und ist auf den Kopf gestellt worden, ausser einer leichten Schilddrüsenunterfunktion wurde aber nichts festgestellt.

Dann riet ihm sein Arzt einen Psychologen aufzusuchen, was jetzt nach mehreren Monaten auch endlich geklappt hat.

Bis jetzt bekam er aber nur Beruhigungstabletten und Antidepresiva. Die Angst krank zu werden ist nun weniger geworden, aber nun hat das Problem sich verlagert und er hat Angst schwul zu sein. Er hat seit 2 Jahren eine feste Freundin, nun ist er sich unsicher was seine Gefühle angeht, er will sie nicht verlieren, weiß aber auch nicht 100% ob er mit ihr zusammen bleiben will und er findet einige Männer nicht unaktrativ.

Er zieht sich wieder immer mehr zurück, isst nicht mehr regelmäßig, schläft sehr schlecht, ist unruhig, weint und zerbricht sich den Kopf.

Ich biete ihm immer wieder das Gespräch an und höre ihm zu, weiß jetzt aber auch keinen Rat mehr wie ich ihm helfen kann, fühle mich so hilflos.

LG Schmetterling

Antworten
NsordYi84


Ganz ehrlich ? Mehr als "für ihn da sein" und ihm zuhören wenn er reden will wirst du in dieser Situation nicht machen können. Geht er weiterhin zu nem Psychologen oder Therapeuten ? Wenn nein dann muss er das unbedingt machen, anders wird er mit dieser Sache nicht klar kommen, "nur" Tabletten schlucken reicht da leider nicht.

mnondC+sterxne


Ich biete ihm immer wieder das Gespräch an und höre ihm zu, weiß jetzt aber auch keinen Rat mehr wie ich ihm helfen kann, fühle mich so hilflos.

Ja, genau, Du machst es völlig richtig. Du kannst nicht mehr tun als ihm das Gespräch anzubieten. Ob er Dein Angebot annimmt, ist dann seine Entscheidung.

Auch Deine Gefühlslage beschreibst Du sehr anschaulich. Du fühlst Du Dich hilflos. Dieses Gefühl ist leider völlig berechtigt, denn Du kannst Deinem Sohn nicht helfen. Er muss sich selbst helfen.

Mir würde sich jetzt die Frage stellen, wie ich mit diesem Gefühl der Hilflosigkeit umgehe.


Wie ist Deine Meinung zu seinen Ängsten? Hältst Du seine Angst, homosexuell zu sein, für berechtigt? Findest Du es richtig, wenn er mit einer Frau zusammen ist? Sollte er Deiner Meinung nach lieber mit einem Mann zusammen sein?

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