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Vom Wesen der Hochbegabung...

pQelztixer86


In der Regel wurde in diesen Fällen schon vieles in der Grundschule versaut.

In seltenen Einzelfällen mag das stimmen, ja - gerade wenn andere Handicaps wie ADS oder Autismus tatsächlich dazukommen. Aber nicht in jedem der häufig vorkommenden Fälle, bei denen dieser Mechanismus angeblich zum Tragen kommen soll, ist das wirklich so.

Da wird es dann wohl eher so gewesen sein, dass die "Lehrer an Minderbegabung" gelitten haben ;-)

pYelzDtier8x6


...aber im Grunde ging es auch um den Begriff der Hochbegabung, und nicht um das Schul/Leistungsverhalten und/oder soziale Verhalten hochbegabter Kinder... ;-) ...

nicht, dass wieder meine Intention missverstanden wird...

Lyavexy77


@ pelztier86

Ich habe nicht den ganzen Faden gelesen (es ist schon spät und ich bin nicht mehr ganz nüchtern), aber offensichtlich gehst du davon aus, daß du - wenn schon nicht hochbegabt - so doch zumindest überdurchschnittlich intelligent bist.

Mein bescheidener Kommentar: Rechtschreibung und Grammatik alleine sind bestimmt weder Merkmale für Hochbegabung noch für Intelligenz im Allgemeinen, aber wenn sich jemand im Netz selber schon dementsprechend darstellt, so sollter er/sie wenigstens darauf achten, daß zumindest ein Mindestmaß an gültigen Regeln befolgt wird. Für jemanden mit überdurchschnittlicher Intelligenz sollte das ja keine Herausforderung darstellen.

Und bevor jemand meine eigene Rechtschreibung oder Grammatik kritisiert: weder habe ich von mir selber behauptet überdurchschnittlich intelligent zu sein, noch glaube ich daß ich es bin (falls es wen beruhigt: Leistungsausweise für eine zumindest normale Intelligenz, wie ein abgeschlossenes Doktorat, kann ich durchaus vorweisen).

Ich finde es nur befremdlich, daß sich jemand mit einem pseudo-intellektuellen Schreibstil (begleitet von mehrfachen Rechtschreib- und Grammatikfehlern) einbildet, überdurchschnittlich intelligent zu sein.

s&chne;cke1x985


Zur Rechtschreibdiskussion:

Mein überaus gebildeter Germanistik-Professor schiss so ziemlich auf die Rechtschreibung, so lange man einen Menschen versteht. ;-)

Im Job oder der Schule mag die Rechtschreibung im Detail zum Tragen kommen, aber sicher nicht zur vollen Gänze in einem Internet-Forum. Ich schreib meine Seminararbeiten (oder den Roman, an dem ich arbeite) doch auch nicht auf med1-Niveau. ;-) zudem gibt es ja auch Erscheinungen wie Legasthenie, die durchaus eine hohe Intelligenz nicht ausschließen, sondern eine punktuelle Schwäche darstellen (bevor ich falsch verstanden werde: pelztier, ich unterstelle dir keine Legasthenie und ich schätze die Qualität deiner Beiträge sehr *:) )


Damit sind wir ja eigentlich wieder ganz beim Thema der Diskussion: Was ist Intelligenz / Hochbegabung eigentlich? An welchen Kriterien lässt sich so eine Zuschreibung festmachen?

cvrieMcha.rlxie


@ Lavey

das ist kein "pseudo-intelektueller Stil", das ist der sog., in der Literatur erwähnte "Professoren-Stil" bei Aspergern (der unabhängig vom Grad der Betroffenheit auftritt!!!!!).

Guckst Du hier:

Das wirkt.... hast Du eigetlich mal so ein bisschen Richtung ASS (Autismusspektrum) gucken lassen?

Das würde auch Deinen Schreibstil erklären.

?

Vielleicht wäre das ein Erklärungsansatz für was auch immer DIch immer in solche Themen treibt?criecharlie

@ criecharlie

Findest du das eigentlich professionell online Ferndiagnosen aufzustellen wie mit dem Autismusspektrum? Noch dazu in diesem Kontext ...

Das war nur eine Frage. Hätte sie auch fragen können:

hast Du braune Haare?

Sie erwähnte nur öfters, dass sie "anders" wäre und eine Disharmonie mit der Umwelt verspürt. Darauf bezog sich das. HB ist nun mal oft begleitet.

hast Du eigetlich mal so ein bisschen Richtung ASS (Autismusspektrum) gucken lassen?

wieso das? ich habe kein grundsätzliches Problem (mehr) im Umgang mit Menschen, egal wie intelligent sie sind. Irgendwann hat ein Arzt oder Psychologe mildes Asperger erwähnt - und?

@ pelztier

Du wirst zugänglicher. Ich habe nachher mehr Zeit.

cfr;iec7harxlie


@ schnecke,

wenn man sich hier so durch liest, ist für die meisten Leuten Orthographie oder Schreibstil tatsächlich ein Zeichen für Bildung oder gar Intelligenz.

Da wurde neulich ein promovierter Physiker als "Fachidiot" im Sinne: sonst keine Ahnung - bezeichnet,

weil er seine Sekretärin die Schriftstücke korrigieren läßt..... ;-D

Dass derjenige zwar evtl. als Fachidiot gilt, unter seinesgleichen, aber durch Abi, Studium + Promotion an sich schon ein überirdisches Niveau hatte, wurde gepflegt weg diskutiert.

blellOa gia


Wie wäre es liebe Te, wenn du mal anfangen würdest deine Vorstellungen und Behauptungen zu belegen?

"Ich glaube viele bilden sich ein....."

Was genau beweist das?

c}ri!egch.arlie


Das mag sie nicht, habe schon gefragt. Muss man so akzeptieren.

H,aruxkies


Ich denke, dass selbst hochbegabte Wesen mit einem IQ von 140.....gewisse Intelligenzschwächen haben, die sich vor allem im zwischenmenschlichen Bereich bemerkbar machen....eben in Form von autistischen Zügen, ADHS usw. Nicht immer geht Hochbegabung damit einher, aber man stellt doch sehr oft gewisse Verhaltensauffälligkeiten, vor allem in der Interaktion mit anderen Menschen fest.....

mir ist das auch zu klischeehaft.

Für mich ist es eher so, dass jedes überdurchschnittlich stark ausgeprägte Merkmal (egal welches) immer auch mit (gefühlt) negativen Eigenschaften und Aspekten einhergeht.

Ich bin zBsp. in den meisten Bereichen normal begabt. Allerdings sind bei mir die Gedächtnisleistungen wirklich überdurchschnittlich stark ausgeprägt. Das hat sicherlich viele Vorteile. So bin ich mit kaum Aufwand durch die Schule und später auch durchs Studium gekommen. Auch jetzt im Beruf hat es ungemeine Vorteile, nicht alles nachschlagen zu müssen und dadurch z.Bsp. auch rasch handeln zu können. Ich muss mir keine Adressen und Termine aufschreiben, als ich noch jünger war auch keine Telefonnummern.

Auf der anderen Seite ist "leider" auch mein episodisches-autobiographisches Gedächtnis sehr stark ausgeprägt. Ich habe sehr genaue und plastische Erinnerungen an Lebensereignisse und best. Situationen Und hierdurch fehlt mir oft die Schutzfunktion des Vergessens. Ich bin teilweise ungewollt nachtragend od. besserwisserisch und die meisten Menschen finden es auch eher befremdlich, wenn ich best. Ereignisse mit Datum und Uhrzeit benennen kann (als würde ich Buch führen). Zudem lebe ich auch immer irgendwie in der Vergangenheit.

H"arurkiqes


Öhm ja, und trotz des guten Erinnerungsvermögen war ich offensichtlich nicht in der Lage zu erkennen, dass der Faden bereits 11 Seiten hat und nur die Erste von mir gelesen wurde |-o ;-D

cjriecCharlixe


nobody's perfect ]:D

_CBlixzza_


Ich habe diesen Faden verfolgt, weil mich das Thema Hochbegabung interessiert, und meiner persönlichen Meinung und Erfahrung nach gehören Rechtschreibung/Grammatik, Ausdrucksvermögen und Schreibstil (weil das hier gerade zur Sprache kam) sehr wohl zu einem intelligenten, gebildeten Menschen (Legasthenie und andere Beeinträchtigungen mal ausgenommen).

Die Professoren/Doktoren und Lehrkräfte, mit denen ich zusammengearbeitet habe, ob nun während meines Studiums an der Uni (naturwissenschaftlich-technisches Fach) oder später im Job, konnten sich sehr wohl mündlich und schriftlich gut artikulieren.

Gerade mit Physikern und Chemikern hatte ich beruflich viel zu tun, darunter auch ein brillanter Kopf (Professor, der auf seinem Gebiet viele Auszeichnungen erhalten hatte), und z.B. im direkten E-Mail-Verkehr merkte man sehr wohl, dass diese Leute auf hohem Niveau fehlerfrei schriftlich kommunizieren konnten. Und diese kleine Mühe sollte man sich, meiner bescheidenen Meinung nach 8-) , ruhig auch in einem Forum wie hier machen, wobei natürlich jedem mal Flüchtigkeitsfehler unterlaufen können.

Ansonsten finde ich die sachlichen Beiträge von sensibelmann hier sehr interessant, auch zur (möglichen) Definition der Hochbegabung.

Mir wurde während der Schulzeit bis zum Abitur von verschiedenen Lehrern gesagt, dass ich hochbegabt sein könnte, dem wurde aber nie nachgegangen. Mir flog halt alles zu, ich hatte stets Bestnoten in allen Fächern, ohne mich groß anstrengen zu müssen, langweilte mich aber auch nicht im Unterricht, da ich notfalls eben unauffällig Dinge machte, die mich mehr interessierten.

Vor einigen Monaten wurde ich nun im Rahmen einer Behandlung von einem Psychologen umfassend getestet. Laut Testergebnis bin ich in mehreren Bereichen hochbegabt, da meine Ergebnisse weit am oberen Ende der Skala lagen bzw. darüber. Mich hat das aber hauptsächlich dahingehend interessiert, dass ich einige Zeit lang das Gefühl hatte, in meinen kognitiven Fähigkeiten durch eine Erkrankung beeinträchtigt zu sein, was sich aber durch das Testergebnis zu meiner großen Beruhigung ganz und gar nicht bestätigt hat.

pelztier, .... ich schätze die Qualität deiner Beiträge sehr

Da schließe ich mich an. Ich finde, dass du, pelztier, ein sehr hohes medizinisches Wissen hast, was sicher auch deinen Erkrankungen geschuldet ist, und lese deine Beiträge hier in den verschiedenen Unterforen schon seit Jahren mit Interesse, auch, weil du gut formulieren kannst.

Eehemaliger Nu^tzWer (#]530x218)


Was die Ausdrucksweise angeht: Na zum Glück lernt man irgendwann in der Kindheit oder Pubertät zu switchen zwischen (zu) intellektueller Ausdrucksweise und Umgangssprache. Ich habe mich als Kind z.B. viel gebildeter ausgedrückt ... nur kommt das bei anderen nicht gut an wenn man so "komische Wörter" verwendet und sich so gestelzt ausdrückt. Da ist es mMn viel sinnvoller sich die Ausdrucksweise der anderen abzuschauen und sich diese anzueignen und später je nach Umfeld umzuschalten vom Sprachniveau her.

@ Criecharlie

Ja du hast nur gefragt, aber du kennst sicherlich Suggestivfragen und dass solche Fragen auch als Unterstellung verstanden werden können; nur dann eben in Frageform eingekleidet und so quasi durch die Hintertür kommend.

pkelzetie~rx86


@ Lavery

Mein bescheidener Kommentar: du führst deine eigene Argumentation ad absurdum.

Rechtschreibung und Grammatik alleine sind bestimmt weder Merkmale für Hochbegabung noch für Intelligenz im Allgemeinen

Ich finde es nur befremdlich, daß sich jemand mit einem pseudo-intellektuellen Schreibstil (begleitet von mehrfachen Rechtschreib- und Grammatikfehlern) einbildet, überdurchschnittlich intelligent zu sein.

Das ist eine Frage der Priorisierung. Verzeihung - weniger "pseudowissenschaftlich" augedrückt: ich habe keinen Nerv, meine Beiträge noch einmal nach Tipp- oder anderen Fehlern durchzusuchen, die nun einmal leicht passieren, wenn man in Gedanken ist. Dafür, dass ich meine Beiträge in einem Zug schreibe, habe ich meiner Meinung nach weder viele noch gravierende orthografische wie grammatikalische Fehler.

Da hättest du vielleicht die Beiträge anderer User (benutzerin, sonyaner) lesen sollen, die sich im Gegensatz zu mir für hochbegabt halten.

Manchmal gibt es im Leben wichtigere Dinge als eine fehlerfreie Orthographie und ein überragender Schreibstil in einem Internetforum. Wer das nicht glaubt, der hat entweder keine wirklichen Probleme in seinem Leben, denen er sich widmen kann/muss, oder ist ein Kleingeist aus Prinzip.

Einfache Gegenfrage: Wenn du permanent starke Schmerzen hättest - wären dir dann Orthographie und Schreibstil noch derart wichtig?

c*riech8arlixe


Also es war eine direkte Frage, noch direkter kann man es nicht machen, das mußt Du doch zugeben, wieso Hintertür?

... Oder hätte ich sagen sollen....

so und so.... deswegen denke ich, dass..

dass ist

1. nicht richtig, weil in einem Forum nicht möglich (weil man nur den Text sieht und nicht den Menschen) und

2. hätte sie das auch nicht toll gefunden, weil sie sowieso dazu tendiert, mir Höchnäsigkeit zu unterstellen.

3. Ist das eine ganz normale Frage, sie wird nur dann unverschämt, wenn man den transportierten Inhalt als Beleidigung auffasst, was ich nicht tue. Ob der Empfänger das macht, weiß ich nicht - deswegen frage ich ja und guck' , was raus kommt.

Ich habe halt nur ständig im Kopf, dass das Posting ja aus einem gewissen Interesse entstanden ist und es kommt so rüber, als das Interesse Selbsterkenntnis wäre, weil das und das und das... so und so gesehen wird und das und das und das so vorgefallen ist.

Mir ist schon klar, dass ich die Informations-Austausch-Ebene damit verlasse und ich guck' schon, dass es nicht zu persönlich wird - zumindest nicht mehr, als ich hier (freiwillig) durch beabsichtigt provozierendes Verhalten hinsichtlich Informationen aushalten muß.

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