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Vom Wesen der Hochbegabung...

s%ensibhelxman


ständig mit anderem beschäftigt und stinkfaul überdies

Wenn du stinkfaul gewesen wärst, hättest du dich mit gar Nichts beschäftigt.

c*riechaxrlie


Ich muß noch arbeiten, deswegen nur kurz:

Ein Referenzwerk der neueren Zeit ist

Bernard-Opitz, V., (2012): Visuelle Methoden in der Autismus-Spezifischen-Verhaltenstherapie, Kohlhammer

Die Seite weiß ich nun nicht und ich fahre nun NICHT in die Arbeit um nach zu sehen, aber es war ziemlich am Anfang, ich glaube, in den ersten Zeilen von Kapitel 2.

Aber eigentlich geht die Umschreibung des Begriffes auf Simonoff et al. von 2008 (?- ja, ein "?") zurück, das war so ein Standardwerk über Kinder mit Asperger, den Begriff gibt es so im englischen Original natürlich nicht,

diverse Leute füllen ihn mit unterschiedlichem Inhalt,

auf die Schnelle habe ich mich an das hier erinnert:

[[https://hrs-clz.de/autvortrag.pdf]]

was an sich eine blöde Folie ist, denn die Autorin benutzt einen Haufen Quellen, benennt sie aber nicht ;-D

Warum ich bei Dir darauf gekommen bin:

Monologisieren im pseudo-intelektuellen Stil ;-D - also man merkt, dass Du einen bestimmten level an Schriftsprache einhalten willst und absolut verfolgst, das bedeutet normalerweise hohe formale Bildung. ABER: bei genauerem Hinsehen ist eben aufgefallen, dass das kein Studierter geschrieben hat. Frage also:

wieso abstrahiert jemand mit nicht-passendem Hintergrund derart? Also Vermeidung von persönlichen Beispielen, Flucht in Verallgemeinerungen etc.. bei näherem Hinsehen sind auch grammatische Muster aufgefallen, die sich immer und immer wiederholen, sozusagen Deine Sicherheitsleine.

Im Dialog war dann für mich vermeintlich zu erkennen, dass Du bestimmte Idiome wörtlich genommen hast und auf bestimmte Aspekte der Sätze nicht eingegangen bist, die für andere wichtig gewesen wären, also z.b. wären/sind die meisten Schreiber auf den blauen Teil des Satzes eingegangen, Du aber auf den roten (nun übertragen!!).

dann war da noch die Reaktion der anderen, die sich relativ schnell darauf eingeschossen hatten, dass Du aufgrund eines gnadenlosen Objektivitätsbedürfnisses auf deren Bedürfnisse nicht oder kaum eingehst . Man hatte auch teilweise den Eindruck, dass Du Grenzüberschreitungen zwar gesehen, sie aber bei Dir nichts ausgelöst haben aufgrund eben der Gnadenlosigkeit der Argumentation.

Das in Kombination mit den wenigen Brocken der Vergangenheit haben zu folgendem Dialog geführt:

Das wirkt.... hast Du eigetlich mal so ein bisschen Richtung ASS (Autismusspektrum) gucken lassen?

Das würde auch Deinen Schreibstil erklären.

?

:)^ Vielleicht wäre das ein Erklärungsansatz für was auch immer DIch immer in solche Themen treibt?criecharlie

@ criecharlie

Findest du das eigentlich professionell online Ferndiagnosen aufzustellen wie mit dem Autismusspektrum? Noch dazu in diesem Kontext ...

Ich WEISS, du hättest nun gerne, dass ich die einzelnen Satzstellen raus suche,

aber ehrlich: das ist mir zu mühsam. Also mußt du es so akzeptieren oder lassen.

c@rieMch1arlxie


da fehlte noch:

hast Du eigetlich mal so ein bisschen Richtung ASS (Autismusspektrum) gucken lassen?

wieso das? ich habe kein grundsätzliches Problem (mehr) im Umgang mit Menschen, egal wie intelligent sie sind. Irgendwann hat ein Arzt oder Psychologe mildes Asperger erwähnt - und?

Das Fette ist z.B. eine auffällige Textstelle, weil es was ist, was "man" normal so nicht formulieren würde, weil es eigentlich beleidigend ist, ABER es ganz offensichtlich ist, dass Du es nicht so meinst.

Aber wie gesagt:

Das ist ein Laienforum.

M|ada#me Ch\arentxon


pelztier was würde es für dich bedeuten wenn sich herausstellen würde dass du gar nicht hochbegabt/überdurchschnittlich intelligent bist?

p?elztiker86


pelztier was würde es für dich bedeuten wenn sich herausstellen würde dass du gar nicht hochbegabt/überdurchschnittlich intelligent bist?

Ich verstehe zwar nicht, warum dieses Thema nun derart breitgetreten wird, wenn ich ursprünglich ein ganz anderes Thema zur Diskussion gestellt habe, was mit Sicherheit nicht meine Persönlichkeit und meine Intelligenz beinhaltete. Aber egal - um die Frage zu beantworten:

Auch auf die Gefahr hin, dass es arrogant klingt: als hochbegabt habe ich mich nie bezeichnet - aber ich würde annehmen, ein übersprungenes 9. Schuljahr trotz Krankheit dürfte Beweis genug dafür sein, dass ich überdurchschnittlich intelligent bin. Daneben gibt es noch weitere Dinge, die schon relativ früh auf eine überdurchschnittliche Begabung hindeuteten (z.b. habe ich in der 3. Klasse schon kleine, aber "richtige" Theaterstücke und Geschichten über 10 DINA4 Seiten geschrieben, die ich selbst illustrierte)...aber das Überspringen der 9. Klasse ohne großen Lernaufwand und ein Abitur von 1,3 für das ich kaum lernte, dürften die offensichtlichsten "Beweise" sein.

Insofern ist die Frage obsolet, sorry.

Und ich glaube, ich habe genügend oft betont, dass hohe Intelligenz nur ein Merkmal ist, nichts weiter. Für sich allein genommen macht es einen Menschen weder besser noch schlechter.

Insofern kann ich auch das hier nicht navollziehen:

Das Fette ist z.B. eine auffällige Textstelle, weil es was ist, was "man" normal so nicht formulieren würde, weil es eigentlich beleidigend ist, ABER es ganz offensichtlich ist, dass Du es nicht so meinst.

Ich empfinde das nicht als beleidigend, sondern als neutral. Dagegen habe ich z.b. die Aussagen von sonyaner und benutzerin sehr wohl als beleidigend empfunden, auch wenn ich mich nicht direkt angesprochen gefühlt habe. Mir scheint, hier wird (von einigen) mit zweierlei Maß gemessen.

Auch einige deiner Aussagen @chriecharlie habe ich als anmaßend und beleidigend empfunden, nicht nur mir gegenüber. Ob das von dir beabsichtigt war, weiß ich nicht.

M%adkame Cbhar{enton


ich habe deine Intelligenz nicht in Frage gestellt. ich will nur wissen was für einen Stellenwert diese für dich hat - denn du scheinst dich ja stark damit zu beschäftigen.

F+e.


Ich nehme in den letzten Jahren zunehmend eine Tendenz zum inflationären Gebrauch der Bezeichnung Hochbegabung wahr.

Den Eindruck habe ich auch. Einst war Hochbegabung mit herausragenden Leistungen (auch in der Schule) verknüpft. Dann hat man gemerkt, dass es auch Hochbegabte gibt, die mit dem niedrigen Schulniveau so unterfordert sind, dass sie da ggf. ausrasten, nicht mehr klar kommen und deshalb sogar schlechte Noten haben können. Und irgendwann nahm dann, überspitzt gesagt, jeder Depp sein schulisches Versagen als Beweis für seine Hochbegabung. Wer zu blöd zum Rechnen war, aber (bestenfalls) irgendetwas auch nur etwas besser konnte als Otto Normalschüler, der wurde gleich (insbesondere auch von seinen Eltern) für hochbegabt erklärt.

Nein, ich kann das nicht belegen.

Es ist nur mein Eindruck.

Aber deswegen nehme ich das Wort "hochbegabt" nur ungern in den Mund, weil ich halt den Eindruck habe, dass andere da was anderes drunter verstehen als ich.

Wenn es allerdings um mathematische Hochbegabung geht oder vielleicht etwas allgemeiner im MINT-Bereich, so traue ich mir durchaus zu, diese eindeutig feststellen zu können. Und die zeigt sich ggf. auch, zB in Wettbewerben wie der Mathematik-Olympiade. Wenn mir einer was von mathematischer Hochbegabung erzählen will bei einem, der nicht einmal ordentlich rechnen kann, am Schulstoff scheitert und erst recht nichts komplizierteres hinkriegt, da fühl ich mich dann verkohlt.

Eine rein künstlerische oder musikalische Hochbegabung bliebe mir allerdings verborgen - da fehlt mir die entsprechende Kompetenz.

p?elzytiexr86


ich will nur wissen was für einen Stellenwert diese für dich hat - denn du scheinst dich ja stark damit zu beschäftigen.

Nun, dann hättest du es vielleicht so direkt formulieren sollen ;-)

Ich beschäftige mich nicht mit meiner Intelligenz, sondern mit dem Thema Intelligenz im Allgemeinen - neben vielen anderen Themen. Zeit genug habe ich ja dazu, und mit irgendetwas muss man seinen Kopf beschätigen, auch (oder gerade wenn) man nicht studieren oder eine Ausbildung machen kann.

Insgesamt würde ich jedoch sagen, dass ich den Geist schon immer über den Körper und die Ratio über Emotionen stellte. Zum einen sei mein Naturell derart gelagert, wie mir meine Mutter schon oft sagte; zum anderen war das für mich eine Art Schutzmechanismus, und dieser notwendig war wurde aufgrund meiner langen Leidenzeit ohne jegliche Diagnose und Unterstützung.

Wenn ich z.b. starke Bauchschmerzen hatte, half mir die Flucht in meinen Geist oder in meine Kunst am ehesten. Mein Geist ließ mich im Gegensatz zu meinem Körper nicht im Stich.

Als ich mich in den anfänglichen Jahren (Kindergarten/Grundschulzeit) ausgeschlossen fühlte (und zum Teil auch de facto ausgeschlossen wurde), und auch sonst einiges in meinem Leben passierte, das sich meiner Kontrolle entzog, dann war mein Intellekt eine Größe, auf die ich mich verlassen konnte.

Später wurde meine Intelligenz im wahrsten Sinne des Wortes überlebenswichtig, denn hätte ich nicht weiter gesucht nach einer Diagnose und schließlich einen Experten im Ausland ausfindig gemacht, wäre ich auch nach Meinung der deutschen Ärzte in 3 Monaten unter der Erde gewesen - ihrer Meinung nach aber infolge schwerer Anorexie.

Heutzutage habe ich nach wie vor ein etwas zwiegspaltenes Verhältnis zu Emotionen - ich verstehe, dass sie eine "gute Sache" sein können, um es lapidar zu formulieren, und ich sehne mich durchaus nach tiefer emotionaler Bindung im Rahmen einer wahren Freundschaft oder einer Partnerschaft. Trotzdem werden Emotionen von einem für mich unangenehmen Hauch des Unberechenbaren umgeben. Ich werde z.b. auch nicht gerne unangekündigt angefasst, weil ich mich dann schwer tue, diese Geste einzuordnen, und es mir einfach unangenehm und zu wenig Distanz ist. Das ist in der Regel selbst bei mir sehr nahestehenden Personen wie bei meiner Mutter der Fall. Im richtigen Moment und Kontext dagegen kann ich es durchaus zulassen und auch schätzen.

Blickkontakt halten fiel mir als Kind, aber auch noch als Jugendlicher sehr schwer, hauptsächlich bei mir unbekannten Personen. Warum das so war, das kann ich gar nicht wirklich beantworten. Schüchternheit war nicht die Ursache.

Mittlerweile habe ich es gelernt, Blickkontakt auszuhalten, aber ich vemeide ihn immer noch, sofern es möglich ist, bei mir unbekannten Personen.

Okay, höre an dieser Stelle auf - ich mag nicht gerne über mich sprechen, und ich glaube auch kaum, dass das zu dem eigentlichen Thema etwas beiträgt.

prel[ztierx86


hm...das klingt jetzt alles sehr negativ - ist es aber eigentlich nicht. Unter den richtigen Bedingungen (v.a. gewachsenes Vertrauen) bin ich ein durchaus guter Gesprächspartner über viele Themen, jedenfalls nach dem zu urteilen, was mir am Schluss meine Mitschüler sagten. Vor allem wurde dann ein Stück weit meine Andersartigkeit, meine Unabhängigkeit von geltenden Normen, mein unaufgeregter Umgang mit meinen schulischen Leistungen, die fehlende Arschkriecherei bei Lehrern, meine Aufrichtigkeit sowie mein schwarzer Humor von meinen Mitschülern geschätzt. Ich benötige allerdings zunächst immer eine gewisse Zeit, bis ich mich auf die Kommunikation des anderen eingestellt habe. Das läuft bei mir vermutlich weniger intuitiv als bei anderen. Daher schrieb ich in einem meiner vorigen Beiträge, dass ich im Laufe der Zeit die Sprache meiner Mitschüler erlernt habe, und es dann keine größeren Verständisprobleme mehr gab.

Ich erinnere mich, dass mein durchaus positiv besetzer Nickname "unsere crazy Frau Professorin" oder auch "unser crazy genius" war...

c(rie?ch8arlie


Du hast Recht,

dass Du ursprünglich nur was thematisieren wolltest und nun wird eine Psycho-Pelztier-Nummer da raus. Das ist schräg :)

Allerdings hat man sich tatsächlich nach der Intention gefragt (was man hier in vielen anderen Postings macht, einfach, um die Ausgangsbasis zu eroieren und sich zu positiionieren) , warum sich jemand so intensiv mit so etwas beschäftigt UND es schwang immer wieder mit , dass Du Erleuchtung für Dein Leben suchst.

So kam hier eines zum anderen.

Ich wollte abschließend noch sagen: vor allem nach deinen letzten Postings wage ich mich nun ganz weit vor.

Der Asperger schreit so etwas von heftig hier heraus, ob nach objektiven Kriterien (Blickkontakt, Imitation des Sprachbildes der Umgebung etc..) oder nach diffuseren (Dein Verständnis/die Reaktion bzw. eher Nicht-Reaktion (-Verständnis) hinsichtlich der Schreiben der anderen) -

sollten bei Dir je mal psychische Probleme in Form von für Dich nicht mehr zu bewältigenden Disharmonien mit der Umwelt auftauchen oder sonstiger, von Dir als einschränkend wahrgenommener Leidensdruck (denn das ist das A und O hinsichtlich Behandlungsvorhaben),

laß unbedingt in die ASS-Richtung schauen.

Alles Gute.

curiecJharl&ie


Es wäre natürlich auch möglich, dass Du über Nacht z.B. T. Attwood gelesen hast ;-D und hier mit mir ein bisschen spielst, denn Deine postings klingen WIE AUS DEM LEHRBUCH.

pnel"ztierx86


@ criecharlie

Es wäre natürlich auch möglich, dass Du über Nacht z.B. T. Attwood gelesen hast ;-D und hier mit mir ein bisschen spielst, denn Deine postings klingen WIE AUS DEM LEHRBUCH.

nein, ich habe dir doch schon genügend oft gesagt, dass ich keine Psychologie in Reinstform mag ;-D

Ich sehe allerdings auch nicht, wo du in meinen Beschreibungen Asperger wie aus dem Lehrbuch siehst.

Wenn ich danach gehe, was dieses (im Übrigen nicht wissenschaftlich geschriebenes ) Portfolio zu ASS erwähnt, so finde ich mich darin nicht wirklich wieder.

Denn ich kann z.b. Körperkontakt durchaus zulassen bzw. auch schätzen, nur keinen Unangekündigten und auch nur bei mir sehr vertrauten Personen.

Ich habe keine Probleme mit der sozialen Interaktion, sofern ich genug Zeit und Möglichkeiten hatte, mich auf den Menschen "einzustellen". Hier im Forum ist das etwas anderes - man kennt die Menschen nicht, und kann darum z.b. nur schwer einschätzen, was ihre Motivation ist.

Und ich kann dann, wenn man sich gegenseitig angenähert hat und nachdem ich weiß, mit wem ich es zu tun habe und wie ich mit ihm kommunizieren muss, durchaus extrovertiertere Aspekte meiner Persönlichkeit zeigen.

Und was mir am meisten gegen ASS zu sprechen scheint: ich habe durchaus einen Wunsch nach emotionaler Nähe, und bin nicht völlig empathielos. Ich kann das nur nicht immer adäquat umsetzen bzw. zeigen. Aber ein glücklicher Einsiedler wäre ich glaube ich nicht. Ich brauche nur für dieses für mich besondere Level an Nähe einen besonderen Gegenpart, das ist alles.

Insofern finde ich ein derartiges Schubladen-Denken - egal ob es um Hochbegabung, ASS oder ADS geht - immer sehr fraglich. Meiner Meinung nach hat fast jeder Eigenschaften, die in einer Definition einer psychischen Auffälligkeit aufgeführt sind. Das macht ihn aber noch lang nicht "anormal" oder sozial auffällig.

So - sollte sich jemand noch zum eigentlichen Thema äußern wollen, wäre ich ihm/ihr dankbar...

p_eljztie}rx86


@ criecharlie

Dass ich speziell DICH ab und zu erde, ist mein persönliches Hobby. Dass es überzogen ist- klar. ]:D

??? Das verstehe ich nun endgültig überhaupt nicht mehr, auch wenn mich das vermutlich auf deiner Intelligenzskala noch mehr in Richtung Dummheit rückt.

und das hätte ich gerne wirklich einmal von dir erklärt - ich weiß nämlich nicht, wie ich das einordnen soll.

Warum solltest du mich "erden" müssen, wenn du mich doch bereits für alles andere als sehr intelligent hälst?

jBacYkrIab<bixt


Du hast Recht,

dass Du ursprünglich nur was thematisieren wolltest und nun wird eine Psycho-Pelztier-Nummer da raus. Das ist schräg

Das ist wirklich schräg. Hast du noch eine andere Intention als TE's Psychodiagnosen zu stellen?

reduktiv ist glaube ich chemisch ;-D - bei uns heißt es deduktiv....

Wenn schon eine Analogie zur Chemie für die Korrektur eines Rechtschreibfehlers herhalten muss, dann verwende doch besser das Wort derivatisieren. reduktiv bzw. reduzieren trifft es nicht.

Zum Thema:

Hochbegabung definiert sich über ein Testergebnis eines standardisierten IQ-Tests. Nach meiner Meinung bilden diese Tests die Fähigkeiten nur unzureichend ab. Statistische Tests werden immer dann verwendet, wenn man eine Ursache-Wirkung-Beziehung nicht genau kennt. Andere Definitionen schließen noch Motivation, Kreativität ein. Eine einheitliche Definition gibt es nicht. Umgangssprachlich wird der Begriff verwendet wie es gerade passt.

Ich schließe mich Fe. an:

Den Eindruck habe ich auch. Einst war Hochbegabung mit herausragenden Leistungen (auch in der Schule) verknüpft. Dann hat man gemerkt, dass es auch Hochbegabte gibt, die mit dem niedrigen Schulniveau so unterfordert sind, dass sie da ggf. ausrasten, nicht mehr klar kommen und deshalb sogar schlechte Noten haben können. Und irgendwann nahm dann, überspitzt gesagt, jeder Depp sein schulisches Versagen als Beweis für seine Hochbegabung. ....... Es ist nur mein Eindruck.

ptelkztierx86


@ criecharlie

Da du das Thema ASS schon aufgeworfen hast...

Ich erinnere mich an eine Dokumentation über eine Asperger Autistin, die ich vor einigen Jahren zufällig im Fernsehen gesehen habe.

Es handelt sich um diese Person:

[[http://www.stern.de/wissen/mensch/autisten-und-jeden-mittag-gibt-es-wirsing-600785.html]]

Sie hat wohl ein Buch geschrieben, in dem sie ihre Welt erklärt.

Jedenfalls, so wie die sich in der Dokumentation präsentiert, und was im Artikel über ihr Leben berichtet wird - so bin ich wirklich nicht.

Ich lerne weder irgendetwas mit Vorliebe auswendig (bloße, bewusste Auswendiglernerei ist und war mir schon immer viel zu stumpfsinnig und daher zuwider), noch habe ich Zwangsrituale oder musste lernen, dass man "traurig gucken muss", wenn man traurig ist, wie es im Artikel beschrieben ist. Ich betrachte Menschen auch nicht prinzipiell "als Gegenstände". Ich lege durchaus Wert auf eine persönliche Beziehung, nur kann ich diese nur mit sehr bestimmten Menschen realisieren. Was jedoch nicht heißt, dass ich überhaupt keine Beziehung zu anderen, mir bekannten Menschen aufbauen kann, nur bedeutet die mir dann weniger. Aber das ist doch auch ziemlich normal. Unbekannte oder mir nur flüchtig bekannte Menschen dagegen sind mir völlig einerlei. Solange sie nicht in Not sind (in dem Fall "melden" sich dann mein meine moralischen Wertvorstellungen und mein starker Gerechtigkeitssinn), habe ich keinen Bezug zu ihnen.

Ich erinnere mich an Folgendes: kurz nach meinem Überspringen verunglückte ein Mitschüler tragisch. Es waren einige "Neue" in der Jahrgangststufe neben mir. Ich fand es höchst befremdlich und geradezu heuchlerisch, dass selbst die Neuen sehr betroffen, ja sogar traurig waren (oder zumindest vorgaben, es zu sein) und zu seiner Beerdigung gingen. Ich bin nicht gegangen, weil für mich alles dagegen sprach: es war ein Einzelschicksal, wie es viele schlimme Einzelschicksale gibt. Ich kannte ihn so gut wie gar nicht; ich hätte mich als Heuchler gefühlt, wenn ich Trauer gezeigt hätte, die gar nicht vorhanden war. Ich bin mir auch nicht sicher, ob meine Mitschüler, die den Schüler ebenfalls so gut wie nicht kannten, wirklich "ehrliche" Trauer zeigten oder nicht.

Und zu guter letzt ging ich davon aus, dass es den Angehörigen auch nicht geholfen hätte, wenn ich als völlig Unbeteiligter bei der Beerdigung aufgetaucht wäre... das wäre zumindest bei mir der Fall, wenn ich betroffen wäre.

Ja, was ich eigentlich fragen wollte ;-D : Ist das, was die genannte Asperger Autistin beschreibt, jetzt ein Stereotyp eines Asperger Autisten, das aber gemäß dem Schweregrad der "Störung" im Einzelfall abweichen kann ? Wenn mehr oder weniger jeder Asperger Autist derart ist, bin ich definitiv keiner.

;-D

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