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Vom Wesen der Hochbegabung...

z>wets7c:hge x1


@ Pelztier86

;-D Wie kommst Du darauf dass ich aus der ehemaligen Sowjetunion komme? Ich bin Dänin..

jwac2k]rabb$it


Dafür dass Du selber nie ein IQ Test machen lassen hast, kennst Du dich doch ziemlich gut aus mit den ganzen Fragen die in ein IQ Test vorkommen.. ;-)

Danke. Ich fass das jetzt als Kompliment auf. Tatsächlich habe ich nur mal an der Oberfläche gekratzt. Es ist nicht mein Fachgebiet und gemacht habe ich wirklich keinen einzigen Test. In der Bewerbungsphase nach meinem Studium hatte ich einmal eine Einladung zu einem Assessment Center und da musste ich doch mal schauen, was das eigentlich ist, so ein AC. So habe ich mir in der Bibliothek IQ- und Persönlichkeitstests angeschaut. Dann habe ich mich entschieden, die Einladung abzusagen, da ich der Meinung bin, dass ein normales Vorstellungsgespräch plus Vortrag (Das Übliche halt) für beide Seiten ausreichen, um sich zu entscheiden.

Außerdem was soll es bringen zu ein IQ Test zu gehen, wenn man vorher trainiert.

Dass man z.B. die gewünschte Stelle oder Ausbildung bekommt. Es gibt viele Bücher zum Trainieren und genügend AG, die darauf Wert legen. Sicherlich werden diese Tests auch von denen unterscheiden, die Psychologen zur Diagnostik einsetzen, aber vielleicht auch ähneln.

p!erlzti+erx86


@ zwetschge

und wie lange lebst du schon in Deutschland? Bist du hier aufgewachsen?

Mir ist nur bei deinen Beiträgen aufgefallen, dass du offenbar generell Schwierigkeiten mit der korreken Verwendung des Akkusativs bzw tlw. auch des Dativs bzw. mit der Unterscheidung Akkusativ/Dativ hast.

Da ich während meiner Schulzeit auch Russisch hatte, weiß ich, dass z.b. im Russischen (wie in vielen osteuropäischen Sprachen auch) die Fälle zum Teil deutlich anders als im Deutschen eingesetzt werden, was z.b der Fall ist beim Akkusativ. Somit muss man als Deutscher "umdenken", wenn man diese Sprachen lernt, und es braucht seine Zeit, bis sich dieser Prozess automatisiert.

Jedenfalls...weil ich mich für die osteuropäischen Sprachen und Kulturen sehr interessiere, habe ich nachgefragt. ;-D

zfwetscMhge x1


@ Jackrabbit..

Bei welchen Job muss man ein professionellen IQ Test vorliegen? Habe ich noch nie gehört...

z0wet1schYge x1


@ Pelztier86..

Nein, ich bin nicht hier in D aufgewachsen. Bin in DK aufgewachsen.. Bin dann in den USA gezogen für 6 Jahre und dann bin ich erst nach Deutschland gekommen.

j%acFkrabxbit


Bei welchen Job muss man ein professionellen IQ Test vorliegen? Habe ich noch nie gehört...

Da wäre zunächst die Frage zu klären, was du unter einem professionellen IQ-Test verstehst? Ich habe ja schon geschrieben, dass es sicherlich Unterschiede in diesen Test gibt. Ich weiß auch nicht, ob die IQ-Test, die Unternehmensberatungen für Kunden bereitstellen wissenschaftlich anerkannt sind. Die Unternehmensberatungen haben sicher ihre Fachleute, z.B. Psychologen.

Z.B. Unternehmen/Firmen/Ämter/Behörden, die gern auf die Erfahrungen von Unternehmensberatungen zurückgreifen, verwenden solche Tests. Das hängt mehr vom AG und weniger vom Job ab, ob man einen IQ-Test machen muss.

zxwetsc6hgex 1


Dass was Du meinst, ist ein kleinen Bestandteil bei ein Einstellungstest .. Diesen kleinen IQ Test, hat aber nichts mit ein eigentlichen IQ Test zu tun.. Besteht zwar aus Teile von den normalen IQ Test, aber nur ein kleinen Teil..

Ein professionellen IQ Test, wird von Psychologen durchgeführt oder entsprechende Einrichtungen..Aner ist ja OT..

jfac8kra2bbit


Ja, ist ein kleiner Teil beim Einstellungstest. Welche anderen Teile hat der von Psychologen durchgeführte Test? Meiner Meinung nach kann man auch Tests, die Psychologen durchführen trainieren, z.B. den HAWIE-Test.

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Hamburg-Wechsler-Intelligenztest_f%C3%BCr_Erwachsene]]

pqelztitexr86


Ich habe hier einen interessanten Auszug aus einem Portfolio gefunden, dass die Ansichten D. Wechslers (der das englischsprachige "Original"des HAWIE Tests entwickelte) bzgl. des Wesens der Intelligenz und der hinter dem von ihm entwickelten "IQ Test" stehenden Intention am Anfang erläutert.

"..."Intelligenz ist die zusammengesetzte oder globale Fähigkeit des Individuums, zweckvoll zu handeln, vernünftig zu denken und sich mit seiner Umgebung wirkungsvoll auseinander zu setzen."

Die Bewertung der Intelligenz, folgt durch die Messung der Fähigkeiten

Aber: Intelligenz, ist nicht die Summe dieser Fähigkeiten..."

[[https://www.google.de/search?q=HAWIE+Test&ie=utf-8&oe=utf-8&gws_rd=cr&ei=Bup2VbXCHMv7ywOmmoGgBw]]

Die ersten Seiten sind recht interessant, bevor es spziell um den HAWIE Test geht.

EYhemalnigert NutzMer (#M52x8611)


Ich habe gefragt mit welchen Zweck TE diesen Faden gestartet hat, weil sie ziemlich offensiv und teilweise fast allergisch reagiert, sobald jemanden nicht ihre Meinung teilt.. Weil der Faden teilweise in ein ziemlich aggressiven Ton ausgeartet ist..

Für mich ist diesen Faden teilweise eine Diskussion der geführt wird nur um zu diskutieren, ohne dass man wirklich irgendwie weiter kommt.. Habe immer noch nicht verstanden warum man eine Diskussion startet nur um zu diskutieren

Genau mein Eindruck.

Alles was ich bisher aus diesem Faden mitnehme ist, dass pelztier bei mir den Eindruck hinterlässt, dass sie ein persönliches Problem mit IQ Test hat und ebenso mit Leuten, die diese Dinger schon gemacht haben. Zudem kommt eine offensichtliche Abneigung gegen Menschen, die damit hausieren gehen, welche Werte sie haben.

Wenn man unbedingt die Ungenauigkeit eines IQ Testst, den Umgang mit dem Wort Hochbegabung und der Tatsache, dass Intelligenz von zB Leuten wie mir benutzt wird, um sich gegen dümmere abzugrenzen, dann sollte man doch bitte in die Forschung gehen und so einen Test einfach selber entwickeln.

Ich habe in meinem letzten Post zB erklärt, anhand von stichpunktartigen Beispielen, was FÜR MICH und hoffentlich die meisten anderen auch (zumindest alle die ich so kenne!), Dummheit ist.

Mich dafür als dumm zu bezeichnen, nur weil man selbst der Meinung ist, dass HBler, ASSler usw angeblich IMMER bescheiden sind, ist, mild ausgedrückt, keine Grundlage für eine Diskussion.

Es würde VIEL ZU WEIT führen, wenn ich hier alles erkläre, wie ich es sehe, denke, erlebe usw, wenn schon der halbe Roman auf der vorigen Seite nicht ausreicht.

2 versuche, dich, pelztier, davon abzubringen, mich hintenrum als doof zu bezeichnen, da du mich absolut nicht kennst, war ja nun mal zum scheitern verurteilt.

Ebenso war es völlig fürn Arsch, mich auch nur ansatzweise versuchen zu erklären. Meine Gedanken sind zu komplex, um sie aufzuschreiben. Vielleicht erfinde ich irgendwann noch mehr Worte, um es besser erklären zu können was ich will, aber HIER werde ich meine Energie nicht mehr vergeuden.

N=urariihyoxn


@ jack

Welcher Teilbereich soll das sein? Die Aufgaben der IQ-Tests "messen" immer nur einen Typ von Aufgaben, z. B. räumliches Vorstellungsvermögen, Muster erkennen, Analogien bilden

Du beantwortest es dir doch selbst ;-) Das sind eben die klassischen Felder, die ein IQ-Test meist zu messen versucht.

u.a. Komplexe Aufgaben, also Kombinationen daraus werden nicht getestet.

Ich schrieb ja schon. Wenn man wirklich alle Bereiche von Intelligenz "ausreichend" testen wollte, dann säße man da wohl Tage dran.

Die Aufgaben im Leben bestehen jedoch nicht nur aus dem Lösen derartiger Aufgaben, so dass man n.M. keine Rückschlüsse ziehen kann, für welche Richtung der Kandidat eine Begabung hat und wie erfolgreich er in einem Berufsfeld sein wird.

Doch, eigenlich schon. Wenn man ohne Vorbereitung in einen solchen Test geht und gut abschneidet, dann wird man in eben jenem Bereich wohl kaum eine totale Nulpe sein. Dass einen das im Alltag nicht die Bohne weiter bringt, schrieb ich ja auch. Es kann(!) halt ein möglicher Ansatzpunkt sein, muss aber nicht.

Z. B. muss man räumliches Vorstellungsvermögen haben, Muster erkennen, Analogien bilden können und diese Fähigkeiten verbinden können, um auf die Struktur eines unbekannten Moleküls aus verschiedenen Spektren zu schließen.

Das geht dann aber schon zu tieg in die Materie. IQ-Tests sind vollkommen oberflächlich, das ist unbestreitbar. Das ist einer der Gründe, warum mich Mensa trotz Test nicht weiter interessierte.

pgelyzt>ierl86


Alles was ich bisher aus diesem Faden mitnehme ist, dass pelztier bei mir den Eindruck hinterlässt, dass sie ein persönliches Problem mit IQ Test hat und ebenso mit Leuten, die diese Dinger schon gemacht haben.

Ich will dir deinen Eindruck nicht absprechen - denke über mich, wie es dir beliebt. Aber ich denke, dass dein Eindruck dich täuscht.

Ich habe nur ein Problem mit Leuten, die mit ihrem IQ Test Ergebnis, welches ihre Hochbegabung beweisen soll, hausieren gehen und sich über alle anderen erheben, wobei sie nicht zu erkennen vermögen, dass es durchaus auch andere intelligente Menschen gibt und dass das, was sie von sich präsentieren, ihre Hochbegabung durch zumindest manche (aber nicht gerade wenige) Mitmenschen nicht unbedingt zu erkennbar ist. Aber vielleicht sind die Mitmenschen einfach nur "zu dumm" - das wird wohl des Rätsels Lösung sein...

Wenn man unbedingt die Ungenauigkeit eines IQ Testst, den Umgang mit dem Wort Hochbegabung und der Tatsache, dass Intelligenz von zB Leuten wie mir benutzt wird, um sich gegen dümmere abzugrenzen, dann sollte man doch bitte in die Forschung gehen und so einen Test einfach selber entwickeln.

Den Satz verstehe ich nicht - wenn man unbedingt was? anzweifeln? kirtisieren?

Und was hat die Beschäftigung mit dem Thema und die Kritik an der psychologischen Definition von Intelligenz und Hochbegabung damit zu tun, dass man als Kritiker dieser Definition in die Forschung gehen soll, wenn die Kritik gerade darin begründet ist, dass man eine nach Ansicht des Kritikers in vielen Aspekten noch unverstandene Größe nicht definieren und messen kann? Wie gesagt - andere wissenschaftliche Diszplinen haben noch keine umfassendes Verständnis und damit auch keine Definition von Intelligenz...

2 versuche, dich, pelztier, davon abzubringen, mich hintenrum als doof zu bezeichnen,

Ich habe dich nicht als "doof" bezeichnet. Ich konnte lediglich deine so herausgestellte Hochbegabung in der Qualität deiner Beiträge nicht erkennen. Mir scheint, du differenzierst hier wieder nicht. Ganz allgemein gesprochen: ein Mensch, der nicht hochbegabt ist, muss nicht zwingend dumm sein - er kann auch einfach durschnittlich oder (bis zu einem gewissen Grad) überdurschnittlich intelligent sein.

FÜR MICH und hoffentlich die meisten anderen auch (zumindest alle die ich so kenne!), Dummheit ist.

Deine Meinung lasse ich dir ja auch. Ich meine jedoch, dass die Bedeutung von Dummheit der Mangel an Intelligenz ist, und nicht die Eigenschaften beinhaltet, die du den "dummen" Menschen zusprichst. Und ich bezweifle, dass die "meisten anderen" das ebenso sehen wie du.

Natürlich wird das umgangsprachliche Wort "Dummheit" mehrdeutig verwendet:

zum einen als Bezeichnung für eine törichte Handlung (unabhängig von der Intelligenz des Akteurs), zum anderen als Bezeichnung für den Mangel an Intelligenz.

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Dummheit]]

Du hast aber Dummheit meinem Empfinden nach mehr mit Mangel an Intelligenz gleichgesetzt als mit törichten Handlungen(was in den von dir aufgeführten Beispielen z.b. das "Saufen" wäre) . So hast du imho beide Bedeutungen vermischt.

Mich dafür als dumm zu bezeichnen, nur weil man selbst der Meinung ist, dass HBler, ASSler usw angeblich IMMER bescheiden sind, ist, mild ausgedrückt, keine Grundlage für eine Diskussion.

Bzgl "dumm bezeichnen" habe ich mich schon geäußert. Aber allein die Argumentation wäre so nicht richtig: selbst wenn ich dich als dumm bezeichnet hätte (und nicht lediglich gesagt hätte, dass deine HB für mich in deinen Beiträgen nicht erkennbar ist), dann hätte ich das nicht getan, weil ich der Meinung bin, dass alle HBler, ASSler etc bescheiden seien (von allen habe ich nie gesprochen, sondern den allermeisten), sondern weil ich deine Anmaßung und deine Arroganz bei gleichzeitig mir nicht offensichtlicher "Berechtigung" für diese Haltung nicht so stehen lassen will, welche die Vorurteile über sehr intelligente Menschen zu bestätigen scheinen. Ferner ist - wie bereits erwähnt - deine HB für mich in deinen Beiträgen nicht erkennbar, so dass du in meinen Augen nicht über Kritik erhaben bist. Wenn du hier tatsächlich Beiträge verfasst hättest, die meiner Meinung nach einem wirklichen Hochbegabten gerecht würden, dann hätte ich allenfalls, wenn überhaupt, deine Arroganz kritisiert. Aber die Kombination aus Arroganz, Ignoranz, Anmaßung und für mich in deinem Beiträgen nicht erkennbare HB macht sich imho nicht gut.

Meine Gedanken sind zu komplex, um sie aufzuschreiben. Vielleicht erfinde ich irgendwann noch mehr Worte, um es besser erklären zu können

Ahja %-|

Na dann - erfinde mehr Worte! Denn mit deinen dir jetzt zu Verfügung stehenden Worten scheint es dir nicht zu gelingen dich verständlich auszudrücken.

Allerdings ist mir nicht ersichtlich, wie eigene Wortkreationen, deren Bedeutung niemand anderes verstehst als du selbst, zu einer besseren Kommunikation und zu mehr Verständnis beim Gegenüber führen sollen.

Und wenn ich schreibe, dass deine Gedanken - zumindest in deinen Beiträgen - bisher ganz und gar nicht "komplex" erschienen, dann ist das meine Meinung. Nicht mehr und nicht weniger.

Es würde VIEL ZU WEIT führen, wenn ich hier alles erkläre, wie ich es sehe, denke, erlebe usw, wenn schon der halbe Roman auf der vorigen Seite nicht ausreicht.

Danke, der Roman hat mir gereicht. Anderen sehen das vielleicht anders, und wieder anderen mag es so wie mir ergehen.

In meinen Augen sind diese "Argumente" alles Ausreden: "es würde zu weit führen", "meine Gedanken sind viel zu komplex" ...alles Ausreden, die imho implizieren, was du anderen und dir selbst zutraust : den anderen nichts, und dir alles.

p.s.: im Übrigen finde ich es bezeichnend, dass du auf meine Fragen bzgl. deines vorletzten Postings nicht eingegangen bist und mir auch anderweitig nicht geantwortet hast - erst jetzt mit "Rückendeckung" hast du dich geäußert.

M&onsitxi


IQ-Tests sind vollkommen oberflächlich.

Dem muss ich doch widersprechen. Diese Aussage mag für etliche Versionen der IQ-Tests zutreffen, doch ganz sicher nicht für alle.

Jene sechs oder sieben Tests, an denen ich (zwangsläufig, weil in meiner Grundschulklasse durchgeführt) im Rahmen eines DFG-Forschungsprojekts teilgenommen hatte, waren von einem Team der Uni ausgearbeitet worden. Dieses Team bestand nicht nur aus Psychologen. Es waren auch Pädagogen, Soziologen und andere dabei.

Schon der allgemeine Test nahm drei Tage in Anspruch. Ausgewählte Schüler (jene mit sehr hohem oder sehr niedrigen IQ bzw. mit sehr heterogenen Einzelergebnissen im Haupttest) nahmen anschließend an mehreren Spezialtests teil. Ziel der Untersuchungen war damals (1966 oder 1967) der Nachweis, dass Intelligenz nichts mit der Gesellschaftsschicht zu tun hat. Zudem ging es damals auch um die Differenzierung von Intelligenz und Begabung. Damals war ich 11 oder 12 Jahre alt.

Interessant war übrigens, dass ausgerechnet der schlechteste Schüler der Klasse, ein Heimkind, zusammen mit mir das beste Ergebnis hatte. Jener Junge wurde anschließend speziell gefördert und intensiv psychotherapeutisch betreut. Er ist seit über 20 Jahren Professor für Mathematik. In diesem Fall hatte die damalige Test-Serie durchaus ihren Sinn, war sie für den Jungen doch eine riesige Chance, die er offensichtlich genutzt hat.

Unsere Klassenbeste hatte mit einem IQ von um 90 eines der schlechtesten Ergebnisse. Unser Klassenlehrer konnte es nicht fassen. Später, am Gymnasium war sie erneut in meiner Klasse. Bereits in der 7. Klasse zeichnete sich trotz ihres extremen Fleißes ab, dass sie es nicht schaffen würde. Nach der 8. Klasse ging sie von der Schule ab und wechselte zur Realschule. Sie schaffte mit Ach und Krach den Abschluss. Anschließend begann sie eine Friseur-Lehre.

Was mich betrifft, hätte ich ohne das gute Testergebnis mit Sicherheit keine Gymnasialempfehlung bekommen. In der Grundschule war ich zwar keine schlechte Schülerin, aber eine Überfliegerin war ich aufgrund extremer Faulheit und langer Krankheitszeiten auch nicht gerade.

Was ich damit sagen will: Professionelle Tests sind keineswegs oberflächlich und können durchaus (v.a. bei Kindern) herangezogen werden, um Potenziale zu erkennen und zu fördern.

Echemalig(er Nutzer (#x479013)


@ Monsti

Interessant war übrigens, dass ausgerechnet der schlechteste Schüler der Klasse, ein Heimkind, zusammen mit mir das beste Ergebnis hatte. Jener Junge wurde anschließend speziell gefördert und intensiv psychotherapeutisch betreut. Er ist seit über 20 Jahren Professor für Mathematik. In diesem Fall hatte die damalige Test-Serie durchaus ihren Sinn, war sie für den Jungen doch eine riesige Chance, die er offensichtlich genutzt hat.

Unsere Klassenbeste hatte mit einem IQ von um 90 eines der schlechtesten Ergebnisse. Unser Klassenlehrer konnte es nicht fassen. Später, am Gymnasium war sie erneut in meiner Klasse. Bereits in der 7. Klasse zeichnete sich trotz ihres extremen Fleißes ab, dass sie es nicht schaffen würde. Nach der 8. Klasse ging sie von der Schule ab und wechselte zur Realschule. Sie schaffte mit Ach und Krach den Abschluss. Anschließend begann sie eine Friseur-Lehre.

Klassenbeste in der Grundschule beeindruckt mich jetzt irgendwie noch weniger als ein hoher gemessener IQ, aber der nächste Trottel, der wieder nur die Hälfte liest, extrapoliert deine Erfahrungen sicherlich bis auf die 12./13. Klasse. Sicherlich gibt es solche verborgenen Talente in Einzelfällen, aber zumindest mir persönlich ist bisher noch nie jemand über den Weg gelaufen, bei dem Fleiß und Intelligenz nicht schon ohne äußere Beeinflussung stark korreliert haben.

N^urarRihyxon


Dem muss ich doch widersprechen. Diese Aussage mag für etliche Versionen der IQ-Tests zutreffen, doch ganz sicher nicht für alle.

Ach komm, jetzt stellst du dich aber an. Ich bin sicher, dass man meinen vorherigen Beiträgen durchaus anmerkt, dass ich da sehr wohl differenziere. Muss ich da wirklich immer alles in Anführungszeichen setzen, damit man mir keine allgemein gültigen Aussagen anheftet?

Jene sechs oder sieben Tests, an denen ich (zwangsläufig, weil in meiner Grundschulklasse durchgeführt) im Rahmen eines DFG-Forschungsprojekts teilgenommen hatte, waren von einem Team der Uni ausgearbeitet worden. Dieses Team bestand nicht nur aus Psychologen. Es waren auch Pädagogen, Soziologen und andere dabei.

Und jetzt? Wo genau habe ich etwas anderes behauptet? Es gibt halt solche und solche. Die meisten laufen aber nach Schema F ab, selbst wenn sie von Experten verschiedener Fachrichtungen ausgearbeitet wurden.

Schon der allgemeine Test nahm drei Tage in Anspruch. Ausgewählte Schüler (jene mit sehr hohem oder sehr niedrigen IQ bzw. mit sehr heterogenen Einzelergebnissen im Haupttest) nahmen anschließend an mehreren Spezialtests teil. Ziel der Untersuchungen war damals (1966 oder 1967) der Nachweis, dass Intelligenz nichts mit der Gesellschaftsschicht zu tun hat. Zudem ging es damals auch um die Differenzierung von Intelligenz und Begabung. Damals war ich 11 oder 12 Jahre alt.

Siehst du das nicht? Alleine diese Differenzierung unterscheidet diesen Test womöglich schon qualitativ von dem, was man sich gemeinhin darunter vorstellt und selbst erlebt.

Interessant war übrigens, dass ausgerechnet der schlechteste Schüler der Klasse, ein Heimkind, zusammen mit mir das beste Ergebnis hatte. Jener Junge wurde anschließend speziell gefördert und intensiv psychotherapeutisch betreut. Er ist seit über 20 Jahren Professor für Mathematik. In diesem Fall hatte die damalige Test-Serie durchaus ihren Sinn, war sie für den Jungen doch eine riesige Chance, die er offensichtlich genutzt hat.

%-| Mein Gott, hast du vielleicht den Falschen zitiert? Das habe ich inhaltlich bereits auch geschrieben, wenn auch nicht mit exakt diesen Worten.

Unsere Klassenbeste hatte mit einem IQ von um 90 eines der schlechtesten Ergebnisse. Unser Klassenlehrer konnte es nicht fassen. Später, am Gymnasium war sie erneut in meiner Klasse. Bereits in der 7. Klasse zeichnete sich trotz ihres extremen Fleißes ab, dass sie es nicht schaffen würde. Nach der 8. Klasse ging sie von der Schule ab und wechselte zur Realschule. Sie schaffte mit Ach und Krach den Abschluss. Anschließend begann sie eine Friseur-Lehre.

Was wieder ein Hinweis auf das ist, was hier permanent durch den ganzen Faden wiederholt wird: (Hoch-)Begabung und (verschiedenste Formen von) Intelligenz können, müssen aber nicht korrelieren. Ich dachte, dass sich der Großteil der User in diesem Faden diesbezüglich eh einig wäre.

Was mich betrifft, hätte ich ohne das gute Testergebnis mit Sicherheit keine Gymnasialempfehlung bekommen. In der Grundschule war ich zwar keine schlechte Schülerin, aber eine Überfliegerin war ich aufgrund extremer Faulheit und langer Krankheitszeiten auch nicht gerade.

Ich bekam aufgrund sozialer Auffälligkeiten keine Empfehlung. Als man merkte, dass das auch nicht funktionierte, wollte man mich 2 Jahre später dringend auf Gymnasium packen. Da empfand ich das dann allerdings als Bestrafung und wehrte mich mit Händen und Füßen. Von dem Zeitpunkt an hielt ich es für besser, mich notentechnisch bedeckt zu halten, um nicht aus der Masse herauszustechen, abgesehen von Fächern, für die ich mich wirklich begeistern konnte.

Was ich damit sagen will: Professionelle Tests sind keineswegs oberflächlich und können durchaus (v.a. bei Kindern) herangezogen werden, um Potenziale zu erkennen und zu fördern.

Sag ich doch, menno! Willst du mich ärgern? Ich habe vorher bereits schonmal fast exakt das gleiche geschrieben. Aber so professionelle Tests, die eben nicht nur an der Oberfläche rumfuhrwerken, sind die absolute Minderheit.

%:| Der Thread beschehrt mir langsam echt Kopfschmerzen. So sehr, dass ich schon nachsehen musste, ob sich beschehrt mit oder ohne "h" schreibt.

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