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Vom Wesen der Hochbegabung...

p-elzVtierB86


@ Keltin

Ach ja, falls es dich interessiert: hier "das künstlerische Werk" , von dem ich sprach :

[[http://pelztier86.deviantart.com/gallery/]]

evil_in_man_by_pelztier86.jpg">[[http://orig08.deviantart.net/df5f/f/2009/360/7/9/bigimage1_</span>evil_in_man_by_pelztier86.jpg]]

Das Große/Colorierte - geht auf Seite 2 noch weiter ...

E7hemIalige8r Nuttzer (#5x28611)


Habe, je nach Test, zwischen 130 und 146.

Habe mich Viel mit Hochbegabung beschäftigt. Nicht aus Eitelkeit, sondern um vielleicht anderen klar machen zu können, wie ich denke. Um mich besser erklären zu können.

Weil ich immer höre, ich würde zu kompliziert und ZU VIEL denken....

Weil ich für mich antworten wollte, warum ich so anders bin.

Und weil ich wissen will warum es Leute gibt, die kein Problem damit haben, nichts neues mehr zu machen und jeden Tag auf die selbe Art zu leben.

Warum es ihnen nicht weh tut, so einfältig zu sein. Warum ich Kopfschmerzen bekomme, wenn ich mich 5 Minuten mit solchen Leuten unterhalte, was so toll an TV ist (vor allem RTL und Pro 7), wieso ich mit meinem Wissen und meiner Art zu denken immer anecken und angeeckt bin, was cool daran ist, und natürlich die Frage aller Fragen:

Warum kann ich nicht Dr. Faust sein und Mephisto kommt zu mir und bietet MIR den Deal an ???

Ich würde ihn annehmen ]:D

pleylztiMer8x6


Benutzerin,

Ich bezog mich nur auf die kognitiven Fähigkeiten Einsteins...

Dass auch Hochbgabte mehr oder weniger sozialkompatible Charaktere und unter Umständen Persönlichkeitsstörungen haben können, hatten wir bereits...

s_ens^ibexlman


Warum kann ich nicht Dr. Faust sein und Mephisto kommt zu mir und bietet MIR den Deal an

Du kennst doch Mephisto-Internet?

s_oNnyaxner


Das mag zwar sehr praktisch sein, wenn es darum geht nicht viel Zeit zum Lernen von Stoff auszuwenden, aber zum Einen lernt man dadurch nie zu lernen (ist ja nicht nötig) und andererseits hat man immer dieses Alien-Label. Gerade in der Pubertät.

:-o

Aber lustig was manche Menschen sich so zusammen reimen. Aber absoluter Nonsense. Vorallem, dann lernt das Kind nicht zu lernen, aber im selbe Atemzug vorher noch sagen, dass es weniger Zeit zum Lernen aufwenden muss. %:|

Die Welt der Hochbegabte (absolut unpassenedes und fehlleitebdes Wort im Übrigen) ist vielfältig. Aber das verstehen Normale dann auch wieder nicht. So Aussagen sind dann so Dinge die bei rauskommen, wenn die Fantasie der Leute dann durch geht.

Zeigt auch wie die Leute hier ticken. Keine Ahnung aber den Experten raushängen lassen.

Warum sagt man dann nicht 'ich glaube' oder 'meiner Meinung nach'?

Es ist eben nicht so. Intelligenz hat nichts mit Schulleistung oder nicht für die Schule lernen müssen zu tun. Menschen denken und lernen unterschiedlich egal wie intelligent je nachdem was ihnen gut liegt oder nicht.

Nur weil zwei Menschen den gleichen IQ teilen oder 'hochbegabt' sind, heißt es nicht, dass sie gleich denken. Jeder für sich kann ganz unterschiedliche Strategien im Denken haben. Nur weil zwei (überdurchschnittlich schnelle) Läufer die gleiche Zeit rennen, heißt es nicht, dass sie die gleiche Lauftechnik haben. Sie sind ja keine identischen Klone. Sie haben eben je nach ihrer Ausstattung eine Technik drauf, die es Ihnen ermöglicht die Leistung zu erbringen. Heißt aber nicht, dass der eine die Technik des anderen umsetzen kann und das selbe Ergebnis erzielt.

Und in der Schule bringt es nichts intelligent zusein, wenn deine Lehrer es eben nicht sind und/oder nicht verstehen wie du denkst und wieso du bestimmte Dinge so siehst, wie du sie siehst. Da - ach ih Wunder 'Hochbegabte' Fehler machen und Dinge mal falsch verstehen wie jeder Mensch, ist das natürlich scheiße, wenn der Lehrer unfähig ist zu erkennen wo der Denkfehler ist und dem Kind nicht helfen kann diesen zu korrigieren und das Kind zu fördern.

Oder noch schlimmer nicht begreift, dass das Kind vielleicht etwas sogar besser verstanden hat und verstehen kann als er selber und dem Kind schlechte Noten gibt, weil er nicht mit dem Kind auf der gleichen Welle kommuniziert.

Ist leider so, dass man eben nicht nach oben hin, betrachtet von der eigenen Intelligent ausgehend, höhere Intelligenz auch erkennt. Eher umgekehrt wird wenn jemand anderes denkt oft der Rückschluss gezogen er sei dümmer besonders bei Akademikern, die alle glauben die intelligentesten zu sein.

Arschkarte für Schüler halt, wenn der Lehrer eben nicht so tickt wie es selber.

Deshalb sind Uni und Schule keine Parameter oder Indikatoren für Intelligenz, sondern nur für eine bestimmte Art zu denken.

Deswegen findet man HB's in allen Berufsgruppen gleich verteilt.

Es kommt halt immer darauf an wie man denkt und natürlich auch die Umstände in denen man aufwächst und Glück gehört auch dazu auf wen man in seiner Bildungslaufbahn trifft.

p>elzutier8x6


Habe, je nach Test, zwischen 130 und 146.

Habe mich Viel mit Hochbegabung beschäftigt. Nicht aus Eitelkeit, sondern um vielleicht anderen klar machen zu können, wie ich denke. Um mich besser erklären zu können.

Du kannst durchschnittlich intelligenten Menschen nicht klar machen, wie du denkst - das liegt in der Natur der Sache. Und ich denke, dass sie auf deine Belehrungen auch nicht gewartet haben, und dazu auch nicht verpflichtet sind.

Eines sollte man sich klar machen: es ist keinerlei Leistung, sehr intelligent zu sein. Eher ein Geschenk, manchmal auch ein Fluch, je nachdem.

Warum es ihnen nicht weh tut, so einfältig zu sein? Diese Frage ist so dämlich, dass man Zweifel an deiner Hochbegabung bekommen könnte. Und nebenbei tatsächlich arrogant und selbstgerecht.

Im Übrigen bist du gerade dabei , dass Klischee über überhebliche, eingebildete Hochbegabte zu bestätigen.

EshemRaClisger NuOtzer (#4p7901x3)


@ pelztier86

Nur als kleiner Nachtrag zu deinem kleinen Einwurf: Habe noch nicht erwähnt, dass eben jene Mitschülererin letztlich das beste Abitur mit 1,0 hatte. Ihr Name stand dann auch in jeder Lokalzeitung, und sie bekam die Studienstiftung des deutsches Volkes, ein Stipendium.

Ja, aber auch an der Stelle krankt wieder die Vergleichbarkeit von Bundesland zu Bundesland oder zwischen Zentral- und Hausabitur. Mein Bruder bekam damals übrigens ebenfalls ein Stipendium, dessen Wert sich wie folgt zusammenfassen lässt: Er wurde mit sinnlosen Newslettern zugespammt, das war's. Viele starten auch erst im Studium durch und dann sind wiederum die Studienfächer nicht miteinander vergleichbar. Die angehenden Juristen werden teilweise noch aus ihrem eigenen Lager beschossen, weil sich da irgendwelche höchstinstanzlichen Richter nach unten hin abzugrenzen versuchen - gab's alles schon. Einen fairen Maßstab sehe ich da nirgendwo, aber ein "Hochbegabter", der im klassischen Sinne glaubt, etwas zu sein, aber aufgehört hat, etwas zu werden, gehört für mich nirgendwo in dieses Leistungssystem, weil er dort sowieso nicht nachhaltig Fuß fassen wird.

Eine der zwei Mitschüler, welche ich auch für ziemlich intelligent hielt, viele Interessen hatte und sich sozial engagierte, hatte 1,5 bei mäßigem Einsatz.

Und was war? Auf der Abiturfeier wurde natürlich allein wieder jene Mitschülerin mit dem 1,0 Abitur hervorgehoben, obwohl ihre Leistung nicht nur meiner Meinung nach überschaubar war. Ich war nicht neidisch und ich machte mir auch nichts aus öffentlicher Anerkennung, aber ich dachte mir das, was du ansprachst: gewürdigt wird in den meisten Fällen nicht, wer wirklich Außergewöhnliches und Einzigartiges vollbringt , sondern wer angepasst ist und im Rahmen des Gewöhnlichen viel (oder auch nur scheinbar viel) leistet; oft genug genügt es sogar schon, nur besonders selbstbewusst bis dreist und auffallend zu erscheinen - mit gerade so viel Type und Eigenheit, wie von der Gesellschaft toleriert wird, und was für ein klein wenig Abgrenzung von der Masse sorgt. Das sind dann die Menschen, die virtuos auf der gesellschaftlichen Leiter zu spielen vermögen; vermeintlich eine Type, mit de sich jeder ein Stück weit identifizieren kann, sind sie doch nichts anderes als ein Produkt des Mainstreams, und für mich unerträglicher als diejenigen, die offenkundig angepasst und Durchschnitt sind. Die hochrangigsten Positionen in unserer Gesellschaft sind zumeist mit genau dieser Sorte Mensch besetzt.

Im Endeffekt zählt das Ergebnis und den Weg dahin wählt jeder individuell. Fleiß, strukturiertes Lernen oder Lernaufwand im Allgemeinen würde ich jetzt auch nicht irgendwie als Streber-Indikatoren bezeichnen. Ein Streber hat für mich gewaltige Ego-Probleme und die (angestrebte) Bildungsleistung ist letztendlich nur Mittel zum Zweck, um diese zu Probleme zu bedienen. Das sind aber schon wieder Differenzierungen, gegenüber denen sich selbst überdurchschnittlich intelligente und nicht mal sonderlich ignorante Menschen gern verschließen - und dann werden die entsprechenden Stempel den völlig falschen Personen aufgedrückt. Am Ende profitieren immer die, die sich auch verkaufen können.

E+hemaligeNr Nutbzer (Z#53021x8)


Vorallem, dann lernt das Kind nicht zu lernen, aber im selbe Atemzug vorher noch sagen, dass es weniger Zeit zum Lernen aufwenden muss. %:|

Sonyaner

Ich meinte damit, dass man nicht lernt sich länger auf eine Prüfung vorzubereiten, sondern sich den Stoff eben ein oder zwei Tage vorher durchliest/sich damit freestylemäßig beschäftigt und damit die Prüfung (gut) besteht.

Eben, dass man nicht lernt wie wichtig es ist den Stoff frühzeitig zu lernen und systematisch zu wiederholen. Klappt ja auch so gut. ... Vielleicht versteht ja jemand, wie ich das meine - auch wenn ich das schlecht ausdrücken kann.

EZhemaligier NFutzer (#k53021x8)


p.s.:

Übrigens durch das "Durchlesen" den stoff nicht stumpf auswendig lernt, sondern die Systematik des Stoffes dahinter versteht/begreift.

pqelzitiefr8x6


Sonyaner: Danke, auf deine überwältigend guten Analogien haben wir hier alle gewartet. Bei dir meint man auch, du nimmst an, dass das Gegenüber grundsätzlich noch nicht einmal bis drei zählen kann. Und dass herausragende Intelligenz nicht unbedingt etwas mit Schulleistung zu tun hat, ist hier überhaupt nicht bestritten worden. Diskutiert wurde, ob die allgemeingültige Definition von Hochbegabung der wirklichen Hochbegabung gerecht wird - und in der Erstgenannten spielt die akademische Leistung keine Rolle; nur das Ergebnis des IQ-Tests ist relevant.

Ist leider so, dass man eben nicht nach oben hin, betrachtet von der eigenen Intelligent ausgehend, höhere Intelligenz auch erkennt.

Stimmt, ist ein altbekannter Effekt. Hängt aber nicht nur von der eigenen Intelligenz ab. Und dieser Effekt tritt auch bei (sogenannten) Hochbegabten untereinander auf - eigentlich immer dann, wenn man sich selbst zu wichtig nimmt, und gar nicht so intelligent ist, wie man für sich annimmt.

s0ensibWelmaxn


dass man nicht lernt wie wichtig es ist den Stoff frühzeitig zu lernen und systematisch zu wiederholen. Klappt ja auch so gut

Deswegen wäre es ja auch nicht besonders sinnvoll, frühzeitig zu lernen und systematisch zu wiederholen, wenn es ohne dies sehr gut funktioniert.

pbelzctiexr86


Im Endeffekt zählt das Ergebnis und den Weg dahin wählt jeder individuell.

Hm, ich denke nicht, dass nur das Ergebnis zählt, insbesondere, wenn ich über Leichen gehen muss, um mein Ziel zu erreichen.

Ich denke, dass die Art und Weise, wie wir etwas erreichen, mindestens ebenso viel (wenn nicht unter Umständen mehr) über uns aussagt wie die Art des Resultat. Und ja, sich verkaufen können, dass wird in der heutigen Gesellschaft immer wichtiger.

E[hema5liger Nu]tzer (#H530218)


@ sensibelmann

Na ja - man erzielt so aber nicht sein Leistungsoptimum. ;-) ... Da bewundere ich offen gesagt alle Menschen, die egal wie intelligent, sich Wochen vorher hinsetzen und sich regelmäßig den Stoff nach und nach aneignen und regelmäßig Wiederholen und Üben; die Fleißigen eben.

Wenn jemand bspw. im sportlichen Bereich sehr talentiert ist von seinen Anlagen her, wird der trotzdem nie bei höherklassigen Wettkämpfen antreten, wenn der nicht regelmäßig übt und sein Leistungsspektrum ausnutzt bzw. seine Grenzen versucht zu verschieben nach oben. Da nützt es ihm nichts, wenn er "ad hoc" gut ist und besser als jemand, der ebensowenig trainiert hat vorher.

EThem1alige&r Nutzer} (#4790x13)


@ pelztier86

Hm, ich denke nicht, dass nur das Ergebnis zählt, insbesondere, wenn ich über Leichen gehen muss, um mein Ziel zu erreichen.

Ich denke, dass die Art und Weise, wie wir etwas erreichen, mindestens ebenso viel (wenn nicht unter Umständen mehr) über uns aussagt wie die Art des Resultat. Und ja, sich verkaufen können, dass wird in der heutigen Gesellschaft immer wichtiger.

Das hatte ich an der Stelle ausgeklammert, weil theoretisches Lernen weitestgehend ohne soziale Interaktion auskommt. Sachfremde Verhaltensweisen gehören da meines Erachtens gar nicht rein und anderenfalls wären wir wieder beim klassischen Streber, der eben nicht tolerieren kann, wenn jemand einfach nur besser ist.

p/el9ztiexr86


@ Don

Natürlich haben Fleiß, strukturiertes Lernen per se nichts mit Strebertum zu tun - die Mitschülerin hat sich in meinen Augen auch nicht deswegen disqualifiziert, sondern weil sie falsche Tatsachen vorspielte (sie wollte gerne als Genie gesehen werden, und verleugnete ihr Lernen meist), und noch auf vermeintlich unintelligentere Mitschüler herabschaute.

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