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Vom Wesen der Hochbegabung...

EEhem{aUliger +Nutzer (x#479013)


@ pelztier86

Sehe ich auch so.

s>onyJanexr


@ Snaiperskaja

Eben, dass man nicht lernt wie wichtig es ist den Stoff frühzeitig zu lernen und systematisch zu wiederholen. Klappt ja auch so gut. ... Vielleicht versteht ja jemand, wie ich das meine - auch wenn ich das schlecht ausdrücken kann.

Denke hab dich doch verstanden. :)_

Das Ding ist, dass es bei HB eben kontraproduktiv ist, da es erstens ja nicht nötig ist,mal ausgehend davon dass sie ausreichend Leistung bringen und gemessen daran, dass Schulnoten nicht so wichtig sind, wie man allgemein denkt. Zweitens sind eben solche Dinge, wie ständig wiederholen und zu früh Anfangen eben genau die Sachen, die dazu führen, dass HBs sich in der Schule langweilen oder unter Stress stehen, weil es sie nicht fördert sondern unterfordert.

Wie kann ich dir das deutlich machen? Ich probier's.

Stell dir mal vor, du musst das Einmaleins wieder plump auswendig lernen (richtig auswendig, mit Bögen wo alles drauf steht und du dauernd ausfüllen musst und so Kram) und man zwingt dich, dies 4wochen vor einem Test täglich zu machen.

Ist doch bißl nervig, denn du bist doch durchaus Fähig zu rechnen und musst um die Aufgaben zu lösen nicht das Einmaleins auswendig lernen.

Ist es da nicht angenehmer lieber was anderes zu machen und dann in den Test zu gehen und die gleiche oder sogar bessere Leistung zu erbringen weil du nicht genervt und gestresst bist vom stumpfsinnigen auswendiglernen?

So musst du dir das vorstellen und auch so dass etwa 98% um dich herum nicht fähig sind Multiplikationen durch rechnen zu lösen, sondern dafür das Einmaleins auswendig im Kopf gespeichert haben müssen und nur wieder geben was sie gelernt haben, ohne zu verstehen, was sie da eigentlich schreiben und dementsprechend es auch nie außerhalb der Schule in Alltag anwenden können, weil sie garnicht verstehen was sie machen und nach dem Test eh alles.meißten wieder vergessen haben.

Vois lá! Willkommen in der Welt der HBs!

Ja, stell dir einfach vor du gehst mit einer Freundin in den Supermarkt und sie ist unfähig die Preise zu kalkulieren, ist dennoch durch die Schule gekommen, weil sie die Prüfungen im Grundrechnen durch Auswendiglernen bestanden hat. Klingt nach Spaß oder? :)z :)=

E:hemali(ger 6Nutzwer \(#53,021x8)


@ Sonyaner

Lass gut sein - wir reden aneinander vorbei.

snontyaner


Oder Lesen ist auch ein schönes Beispiel. Stell dir vor, in der Schule kommen alle durch, weil sie Texte auswendig lernen, indem der Lehrer ihn euch dauernd vorliest und euch zwingt ihm nach zu plappern und die Bustabenabfolge auswendig zu lernen und ein zu eins wiedergeben. Sobald man ihnen aber ein neun Text vorlegt, sind sie unfähig ihn zu lesen, weil sie halt nie Lesen gelernt haben! Du dagegen hast mit der Zeit herausgefunden wie das System Lesen funktioniert. Schön blöd und frustrierend wenn du dich mit niemandem auch nicht deinem Lehrer darüber austauschen kannst. Oder noch schlimmer wenn du den Lehrer, der auch nicht lesen kann erzählst, dass da eigentlich was ganz anderes steht. :-D

So funktioniert HB. Wie man aber auf eine Lösung kommt, ist individuell.

k;leine4r_;dra"c.heAnsterxn


Ich wurde in meinem Leben mehrfach getestet und hatte immer einen IQ weit über 140.

Dennoch haben meine Umwelt und ich mich nie für hochbegabt gehalten oder so behandelt. Das gab es damals eigentlich auch noch nicht wirklich (ich bin in den 60ern geboren). Es stand zwar mehrfach im Raum, dass ich am Gym mal eine Klasse überspringen sollte, aber das wollte ich nicht, da waren mir meine Freunde wichtiger. Klar hab ich gelegentlich mal nicht verstanden, warum manche das immer noch nicht verstanden haben oder die Augen verdreht, wenn jemand total begriffsstutzig war, aber damit war ich auch in meinen Klassen nie allein ;-D.

Ab meinem 14.ten Lebensjahr war ich dann aber lieber cool als schlau und hab absichtlich leere Blätter abgegeben, damit meine Noten nicht mehr so gut sind und hab oft die Schule geschwänzt. Da ich aber auch nicht gelernt habe, weil ich das ja noch nie musste und dem Unterricht nicht mehr beiwohnte wäre ich dann in der 10.ten doch tatsächlich fast durchgefallen :-o. Naja, zum Schluss hab ich dann doch noch ein gutes Abi gemacht und ein 1er Studium, übrigens im Sozialwesen....

Da hab ich auch viele Jahre gearbeitet, bis ich dann mein Hobby zum Beruf gemacht habe und arbeite jetzt im Eventmanagement. Überdurchschnittlich intelligent bin ich wahrscheinlich immer noch, obwohl bestimmt ein paar Gehirnzellen draufgegangen sind in meiner Sturm-und Drangphase ;-D

Ich galube übrigens auch nicht, dass inzwischen mehr Kinder überdurchschnittlich intelligent sind als früher, sie werden nur mehr gefördert und man weiß mehr darüber.

Was aber tatsächlich zugenommen hat ist die Tatsache, dass Mütter gerne mal behaupten ihre Kinder waren eben hochbegabt, wenn sie sich daneben benehmen oder sozial schlecht integriert sind ]:D

s7otnyaxner


Lass gut sein - wir reden aneinander vorbei.

Äh ja, krass... Tut mir leid, dass du das nicht verstehst. :|N

Ich gebe auf. Manchmal geht's einfach nicht. :-(

E&hemaliVger} Nutze`r (#.5x28611)


@ pelztier86:

Deine Art zu schreiben ist mir zu agtessiv und von oben herab.

Ich empfinde doch auch als nicht objektiv. Mir scheint, du wirst von Vorurteilen geleitet.

Also hat eine Diskussion mit die nur wenig Sinn, wenn man von dir SO abgebügelt wird.

Schönes Restleben nich, ich bin raus

EAhemali*gKer Nut^zer (#528x611)


Wer Fehler findet... |-o

s]onya`nexr


@ Snaiperskaja

Was verstehst du bitte daran nicht, dass ich dir gerade begründet habe, dass es eben nicht wichtig ist frühzeitig zu wiederholen und was weiß ich was du schreibst? Ist das echt so hoch?

Ich habe dich sehr denke ich sehr wohl verstanden, du denkst aber total eindimensional und ich bin wohl paar Schritte weiter mit meiner Überlegung.

Und auch wenn ich falsch liegen sollte, was ich auch gerne zugebe wenn du es mir begründen würdest, warum ist es dir nicht möglich, wenn ich so falsch liege aufzuzeigen und zu widerlegen was ich falsch verstehe? Daraus kann man nur schließen, dass du scheinbar selber garnicht verstehst was du schreibst und aus Hilflosigkeit wirst du dann pampig.

Hilfe...

E@hemaliger N9utze"r (#5302x18)


@ sonyaner

Ich habe gesagt, dass wir aneinander vorbei reden. Was du daraus gemacht hast, kannst du hier jederzeit nachlesen. Adieu.

E=hemaliger 4Nutzer (#l4790?13)


@ sonyaner

Von einer intelligenten Person erwarte ich, dass sie antizipiert, dass das nur das Grundwerkzeug ist und für die Aneignung von komplexerem Wissen andere Lernmethoden erforderlich sind. Und die Grenze zum komplexen Wissen ist bei jedem früher oder später überschritten, sodass der Methodenwechsel an dem Punkt unumgänglich wird. Dann sollte man die Grundzüge des Lernens zumindest abstrakt kennen.

Im Übrigen finde ich deine Argumentation teilweise anmaßend wertend, weil du einfach vorwegnimmst, ob du mit einem "Hochbegabten" oder einem "Normalo" schreibst. Gerade im Falle von Snaiperskaja [VSS] halte ich das für arg dünnes Eis, auf das du dich da begibst.

ENhemalig4er NMutzerj (#479013x)


Ich habe dich sehr denke ich sehr wohl verstanden, du denkst aber total eindimensional und ich bin wohl paar Schritte weiter mit meiner Überlegung.

Binsenweisheiten, nichts als Binsenweisheiten.

s!e<nsibYelmaxn


Na ja - man erzielt so aber nicht sein Leistungsoptimum.

Es dürfte sehr nahe am Leistungsoptimum liegen- Wissen und Können am aktuellen Stand ist ja endlich- warum soll man mehr machen, wenn Mehr nicht mehr bringt? Wenn ich alles kann (was gefordert wird) und alles verstanden habe und alles wiedergeben kann, warum soll ich da wochenlang lernen (ich habe höchstens 2-3 Tage intensiver hingesetzt, ich hatte aber ja auch schon während der sonstigen Studienzeit genug aufgenommen- ich habe doch nicht das ganze Semester geschlafen, um dann ein paar Wochen vor der Prüfung aufzuwachen)- und hatte überwiegend 1 in meinen Prüfungen. Da nutzte ich doch die restliche Zeit lieber für andere Dinge (das waren durchaus auch wissenschaftliche Sachen fern des aktuellen Studienstoffes) oder ging abends feiern, Kino/Theater/Studentenkeller besuchen oder meinen Hobbys und Sport nach ...

(Anmerkung: ich habe nie einen IQ-Test gemacht und habe auch kein Interesse daran, weil ich für mich nicht weiß, was es mir bringen sollte, ich war aber auch nicht um schlechte schulische Ergebnisse in Schule und Studium bemüht, hatte also keine leeren Blätter abgegeben- das wäre mir zu schwer gefallen- dazu wollte ich die Lehrer nicht enttäuschen- die freuen sich ja offenbar auch über gute Ergebnisse in Arbeiten)

e4ddieU-thet-eaJglxe


Ist jetzt Einstein der einzige Hochintelligente, der es zu was gebracht hat?

Ich würde gerne mal Prozentzahlen präsentiert bekommen im Vergleich zu durchschnittlichen Abiturienten. Das müsste doch für Hochbegabte machbar sein. Oder ist komplexes Denken ein Hobby für sich ohne Bezug zur Realität? Ja, dann würde ich verstehen, warum man lieber keine Zahlen vorlegt.

EPhemali%ger1 +Nutzpeer (#x479013)


@ sensibelman

Es dürfte sehr nahe am Leistungsoptimum liegen- Wissen und Können am aktuellen Stand ist ja endlich- warum soll man mehr machen, wenn Mehr nicht mehr bringt?

Man sollte sich aber vielleicht von dem Gedanken verabschieden, dass ein Genie bei einem IQ von 130 anfängt. Und das ist das Problem an der Sache: Dieser inflationäre Hochbegabten-Bullshit wird mit tatsächlichen Ausnahme-Individuen verwechselt und zeichnet dadurch ein völlig verzerrtes Bild.

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