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Ich kann nicht mehr..

PbowEerOPuffxi


Ich bräuchte Menschen, die mir zuhören, die für mich da sind und die mir das Gefühl geben, ihnen wichtig zu sein. Ich glaube wirklich, dass das meine Situation deutlich verbessern würde.

Glaube ich nicht. Andere können dir nicht das geben, was du dir selber nicht geben kannst.

Selbstwert kommt von innen.

Du bist nicht zufrieden mit dir. Schule läuft nicht. Dann sind deine Eltern blöd. Du hast Ängste und das Gefühl, nichts auf die Reihe zu bekommen und nicht liebenswert zu sein - denn wenn die eigenen Eltern einen blöd finden, dann MUSS man ja ne blöde Ziege sein. Richtig?

Was brauchst du also, wenn du dich ganz scheußlich findest? Jemanden, der dich vom Gegenteil überzeugt.

Das funktioniert aber nicht - und wenn, dann auch nur kurzfristig. Das Problem sitzt nämlich primär zwischen deinen Ohren.

M5osq}uixt%


[...] sonst stehe ich in einigen Monaten (schlimmstenfalls) ohne Zukunftsperspektiven vor dem Nichts.[...]

Rhetorisch "gefragt":

Was "brauchst" / wuenschst

Du Dir

fuer / als Zukunftsperspektiven?

Und was verstehst Du unter "Nichts"?

______

Signatur:

Geh' zum Arzt.

CCoumrxan


Liebe Swanlake, ich kann leider auch nicht mehr tun, als dir eine virtuelle Umarmung zu schicken. :)_ @:)

Probier einfach, deine Baustellen nach Dringlichkeit zu sortieren.

- was muss ganz wichtig erledigt werden, da sonst irreparable Schäden jetzt oder in Zukunft drohen?

- was ist Ursache und Wirkung, d.h. Dinge an der Wurzel packen und nicht an den Symptomen?

- was kann warten, bzw. wo bekommst du eine zweite Chance, wenn du die erste nicht wahrnimmst?

Und dann die Sachen so nacheinander angehen, dass du es bewältigst bekommst. Ich vermute, du erstickst einfach aus einem Wust aus verschiedenen Dingen und hast dich verheddert.

Vielleicht mögen die Tipps oben banal klingen und du rollst mit den Augen, weil du all dies schon längst versucht hast, aber dann ist es lediglich ein Ausdruck meiner Hilflosigkeit, aber durchaus ernst gemeint. :)* :)* :)*

Und dass dir deine Familie nicht den Rücken stärkt, wie du es bräuchtest, das tut mir besonders leid. Das sollten die nächsten Menschen sein, die man hat. :-|

Enhemal9iger Nu$tzer (#C5659%74)


KleineHexe21

Du wohnst noch bei deinen Eltern oder? Wie wäre es denn, wenn du dich um ein betreutes Wohnen kümmerst? Oder in eine WG ziehst?

Eine "normale" WG mit fremden Personen wäre definitiv nichts für mich.

Betreutes Wohnen bzw. ein Studentenwohnheim wäre eine Option, sofern es Einzelzimmer gibt. Darüber werde ich mir noch Gedanken machen. :-)

Wenn es möglich ist, möchte ich eigentlich nicht von zuhause ausziehen. Das hat aber weniger mit meinen Eltern zu tun, sondern damit, dass ich einen geschützten Raum brauche - und der ist eben mein Zimmer bei uns zuhause. ":/

Wegen der Therapie würde ich sofort Kontakt zur Krankenkasse aufnehmen und das klären.

Ich bin mir nicht sicher, ob die mir mehr sagen können als meine Therapeutin. Auf ihrer Warteliste stehe ich immerhin schon - ich werde sie auf jeden Fall noch mal darauf ansprechen. Mal schauen, wie ich weiter vorgehen werde. :-)


PowerPuffi

Nun, aber ist nicht schön, aber auch nicht dramatisch. Unterstützen sie dich denn finanziell? Du bist mit 18 nur noch auf ihr Geld angewiesen.

Ob sie mich finanziell unterstützen würden ist abhängig von der jeweiligen Situation. Möglicherweise würden sie mir monatlich einen geringen Betrag überweisen, mit dem ich dann über die Runden kommen müsste.

Liebe und Fursorge hast du vermutlich auch schon während deiner Kindheit nicht von ihnen erfahren oder? Das ist dann mit großer Wahrscheinlichkeit auch die Ursache für deine seelischen Probleme oder?

Das kann ich gar nicht so pauschal beantworten. Meine Eltern haben immer darauf geachtet, dass ich und meine Geschwister alles bekommen, was wir brauchen.

Verantwortlich für meine psychische Probleme ist vermutlich eher die Zeit zwischen meinem 12. und meinem 15. Lebensjahr. Das hat sich dann aber deutlich verbessert, nachdem das Jugendamt eingeschritten ist.

Sind sie denn eine Bereicherung für dich und freust du dich, wenn du bei ihnen bist? Vermutlich auch nicht oder?

Wir haben manchmal auch ganz schöne Momente, ja. Gäbe es diese Zeiten nicht, in denen sie entweder extrem übergriffig, erpressend oder beleidigend werden, wäre es zuhause ganz in Ordnung.

Wie ist das eigentlich bei dir? Hast du nicht manchmal Sehnsucht nach einer normalen Familie? Verletzt dich das Verhalten deiner Eltern überhaupt nicht?


Wie weit seid ihr da gekommen?

Schwer zu sagen. Ich habe schon einige Fortschritte gemacht, aber es hat sich noch nichts Grundlegendes verändert. Meistens sprechen wir über aktuelle Probleme und suchen Lösungen, dann bleibt oft leider kaum Zeit um über mein eigentliches 'Hauptproblem' zu sprechen.

Ich hab ein ähnliches Problem und der Wochenplan war die beste Lösung überhaupt für mich - obwohl es nur ein blödes Stück Papier ist.

Wie genau funktioniert so ein Wochenplan? Ich versuche öfter mich irgendwie zu organisieren, aber der Erfolg ist nur so semi. Vor allem schaffe ich es dann oft nicht, die Dinge einzuhalten, die ich mir vorgenommen habe.

Wie gehst du mit diesem Problem um?

Stellst du dich regelmäßig deinen Ängsten? Also hat das System?

Ja, gezwungenermaßen. Ein bestimmtes System hat es aber eher weniger. In letzter Zeit musste ich z. B. viel telefonieren. Das geht mittlerweile schon wesentlich besser. :-)

Glaube ich nicht. Andere können dir nicht das geben, was du dir selber nicht geben kannst.

Selbstwert kommt von innen.

Das sehe ich ähnlich.

Mir geht es in erster Linie auch darum, jemanden in meinem Leben zu haben, der mich auffängt und sich um mich "kümmert" wenn es mir nicht gut geht. |-o

Eohemalig4erg Nurtzer (#56x5974)


Mosquit%

Rhetorisch "gefragt":

Was "brauchst" / wuenschst

Du Dir

fuer / als Zukunftsperspektiven?

Und was verstehst Du unter "Nichts"?

Der Vollständigkeit halber:

Damit meinte ich vor allem berufliche und gesellschaftliche Zukunftsperspektiven.

Unter "Nichts" verstehe ich: Keine Matura (Abitur), keine Wohnung, keine Arbeit.


Comran

Probier einfach, deine Baustellen nach Dringlichkeit zu sortieren.

(...)

Und dann die Sachen so nacheinander angehen, dass du es bewältigst bekommst. Ich vermute, du erstickst einfach aus einem Wust aus verschiedenen Dingen und hast dich verheddert.

Ja, so empfinde ich das auch. ":/

Mein Leben ist generell ein völliges Chaos - zusätzlich neige ich dazu, alles totzudenken, anstatt zu handeln oder etwas zu verändern.

Vielleicht mögen die Tipps oben banal klingen und du rollst mit den Augen, weil du all dies schon längst versucht hast, aber dann ist es lediglich ein Ausdruck meiner Hilflosigkeit, aber durchaus ernst gemeint. :)* :)* :)*

Sie klingen nicht banal - ganz im Gegenteil, ich finde sie sogar sehr gut. :-)

Ich bin mir sicher, dass das klappen könnte.

Danke! :-)

n5ottwranqduilizxed


Also mir geht es gleich, ich bin schon im Arbeitsleben, aber die Verpflichtungen usw werden nicht weniger, als ich jünger war dachte ich immer, wenn ich die Schule geschafft habe wird es leichter, dann dachte ich wenn ich die Ausbildung geschafft habe wird es leichter, aber die Probleme kommen ja nicht von außen, sondern von innen und somit bleiben sie bei einem, auch wenn sich die äußeren Umstände verändern. Ein Tipp, der immer etwas gebracht hat, den ich aber auch nicht umsetzen kann ist: Handeln. Dabei ist es auch egal was man als erstes macht und ob das viel oder wenig Sinn ergibt. Mich hat die Lethargie leider fest im Griff.

Hpeyxm


Wie geht es dir, Swanlake? @:)

EnhemaQlige>r Nutze*rO (#565x974)


Ganz okay.

Ich hatte heute einen ziemlich komischen, anstrengenden und nervigen Tag, na ja.

t ri'ggerJwo]rld


"Armes Häschen" pflegte eine Chefärztin Psychosomatik dann zu sagen. Vorgestern lief so ein armes Junghäschen durch ein Wohngebiet, zum Glück gibt es drum herum Felder. Mit anderen Worten: ein Weg findet sich immer.

aug233

Solche dummen, provozierenden Metaphern habe ich mir früher in Kliniken auch gefallen lassen. Heute gäbe es eine Beschwerde. Verstehe nicht, warum sich Ärzte aus dem psychiatrischen Bereich nicht einfach normal verhalten können und immer zwanghaft meinen, einen Spruch bringen zu müssen. Das beweist mal wieder die Tatsache, dass diese Therapeuten selbst nicht mehr alle Tassen im Schrank haben, um es mal salopp auszurücken. Man sagt, es sind 70%, die wegen eigener Schwierigkeiten diesen Beruf ergreifen.

EIhemal7iger Nutszer (V#56x5974)


triggerworld

Ich finde diese Metapher keineswegs dumm oder provozierend - deinen Beitrag sehr wohl. Zu mal er nichts Konstruktives enthält und ausschließlich darauf abzielt, dich mit deiner Meinung in den Mittelpunkt zu drängen und den Faden zu stören.

Solltest du nichts Sinnvolles oder Hilfreiches zu diesem Thema beitragen zu wollen, würde ich dich wirklich bitten, dich völlig aus meinem Faden zurückzuziehen.

Herzlichen Dank. @:)

a"ugK23x3


@ triggerworld,

der Ausspruch fiel in einer Balintgruppe und in keinem Fall in Gegenwart eines/einer Betroffenen. Es ging um den Gedankenaustausch des Personals und dessen Einschätzung - und dabei sind nun mal Bilder hilfreicher als Worte, die jeder anders versteht oder auslegt.

K=leinmeHexe21


Eine "normale" WG mit fremden Personen wäre definitiv nichts für mich.

Betreutes Wohnen bzw. ein Studentenwohnheim wäre eine Option, sofern es Einzelzimmer gibt. Darüber werde ich mir noch Gedanken machen. :-)

Wenn es möglich ist, möchte ich eigentlich nicht von zuhause ausziehen. Das hat aber weniger mit meinen Eltern zu tun, sondern damit, dass ich einen geschützten Raum brauche - und der ist eben mein Zimmer bei uns zuhause.

Ich kann gut verstehen, dass du einen geschützten Raum brauchst, das solltest du dir auch nicht nehmen lassen. Aber ich glaube trotzdem nicht, dass es gut für dich ist, weiterhin bei deinen Eltern zu wohnen. Bei allem, was du hier über sie erzählst... Eventuell wäre es wirklich gut, wenn du in einem betreuten Wohnen, einer WG oder einem Studiwohnheim unter kommen könntest. Es gibt dort überall Einzelzimmer, du hättest überall deinen persönlichen Bereich, der nur dir gehört und trotzdem Leute um dich herum, die dich bestimmt besser motivieren und verstehen können als deine Eltern.

Mach dir doch mal Gedanken dazu.

Was auch albern klingt, aber (finde ich) sehr motivieren ist und auch Spaß macht ist eine To-Do Liste, die man abhaken kann. Am Besten, du sortierst diese dann auch gleich nach Dringlichkeit.

E9hemalige9r Nutzer (H#5659374x)


Ich werde es mir auf jeden Fall überlegen und mich informieren. Vielleicht finde ich ja doch etwas Geeignetes. :-)

Mittlerweile geht's zuhause aber auch wieder einigermaßen.

Ich habe schon öfter probiert, mir eine "To-Do" Liste zu schreiben - aber irgendwie bin ich da nicht konsequent genug. ":/

E2hemalJiger Nutz\er (#5!659x74)


Seit einigen Tagen (insbesondere heute) geht es mir wieder ziemlich mies. :°(

E7he?maliger NuKtzer (#5|4099x2)


Gibt es einen Auslöser dafür?

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