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Entzugserscheinungen?

sBchneck6e198x5


@ äpfelchen

Frage: Warum tust du wiederholt Dinge, die man "eigentlich" als Laie auf keinen Fall machen soll? Was versprichst du dir davon?

Glaubst du echt, nach dem Entzug fliegen deine Probleme beim Fenster raus? Mir kommt das alles sehr irrational vor. :(v


Zum Thema: Venlafaxin hab' ich auch mal genommen und die Nebenwirkungen haben schon dann eingesetzt, wenn ich mal zwei Stunden zu spät mit der Einnahme dran war. Das, was du im Eingangsbeitrag beschreibst sind so ziemlich alle Symptome, die ich auch hatte.

Ich bin dann aber ins KH und wurde dort nahtlos auf ein anderes AD (Sertralin) umgestellt, womit ich sehr zufrieden bin. Es gab keine Entzugserscheinungen und auch sonst keine Probleme. Mit dem Sertralin bin ich (wenn ich mal entzugig bin) auf keinen Fall so krass drauf wie beim Venlafaxin. Da ist es nur ein bisschen Schwitzen und Bauchgrummeln.

sIchneick8e19x85


Bei mir gibts es einen kleinen Hintergrund bezüglich Drogen. Ich war nicht richtig süchtig, aber ich kann mich schwer unter Kontrolle halten, wenn es darum geht, mich zu berauschen. Eine gewisse psychische Abhängigkeit bestand also schon..

ADs machen nicht süchtig, weil sie nicht kicken. Sie korrigieren einen Mangel im Hirnstoffwechsel, so ähnlich, wie jemand mit Schilddrüsenproblemen Thyroxid einnimmt.

Und ich hatte mal so einen kleinen Drogenentzug, nichts dramatisches, aber Symptome waren ähnlich, bloß bei den Drogen viel viel schwächer!

Drogen und Psychopharmaka wirken beide im Gehirn.

Bis circa Ende Juli soll der Kram spätestens weg sein. Davor wäre mir natürlich lieber, ich muss lernen! Und ich bin so unendlich langsam, komme nicht voran und überhaupt. Und die Klausuren sind halt schon Anfang Juli, und zwar echt nicht wenige

Also wieder mal Leistung, Maske und Uni, dann kommst du und dein Körper. :(v

Das kann auch ein ganz, ganz gewaltiger Griff ins Klo werden. Du pfuschtst volle Kanne und auf eigene Faust in deinem Hirnstoffwechsel rum, das kann schwerwiegende Folgen für deine psychische Gesundheit haben!! Kann ja auch sein, dass du nach dem Absetzen noch mehr neben der Spur bist und zu gar nichts mehr kommst.

Venlafaxin ist ja ein antriebssteigerndes Medikament, ich zumindest war wie ein Hamster auf Meth. Deine Müdigkeit kann sich also mit Wegfall des Venlas deutlich verschlechtern.

Entzugserscheinungen treten dann auf, wenn man unsachgemäß herunterdosiert. Deshalb immer ein langsames Ausschleichen, damit man nicht diese fiesen Symptome bekommt. Das tust du dir selber - sehenden Auges - an. :|N

Mir gehts heute aber auch sowieso nicht gut. Das ist das, was ich meine. Ich habe einfach nicht einmal das Gefühl, dass die AD überhaupt anschlagen. Noch nie. Aber ich frage mich auch, wie sich das anfühlen würde, wenn sie wirken?

Ich merke einfach absolut gar keinen Unterschied zwischen "Ich nehme sie" und "Ich nehme sie nicht".

a) Warum dann auf eigene Faust absetzen?

b) Der Wirkstoffspiegel baut sich über Wochen im Blut auf, deshalb nimmt man oft keine plötzlichen oder gravierenden Veränderungen an sich wahr. Ich hab mal mit Absprache meiner Psychiaterin ein bisschen runterdosiert (bin auf Seroquel und Sertralin) und nach ca. 4 Wochen kamen plötzlich suizidale Zwangsgedanken und Selbstverletzungsimpulse. Brauchte echt lange, bis ich den Zusammenhang (wegen des zeitlichen Abstands) gecheckt habe. Seitdem ist wieder alles gut, nehme meine Ursprungsdosis.

Ich frage mich auch, ob meine schlechte Kondition damit zusammenhängen könnte.. ich gehe gerne und viel laufen und schaffe da auch 10km in unter einer Stunde, auch wenn ich mal länger Pausen zwischendrin hatte. Jetzt konnte ich lange nicht gehen, weil durch einen Reflux immer Magensäure hochschwappte und ich dann höllische Schmerzen bekam und auch Luftnot.

Könnte die schlechte Kondition nicht ein bisschen was mit deiner Magersucht zu tun haben? *Ironie off*

Kommt ja auch himmelherrlich an, wenn ich bei der MPU dann direkt mal sage, dass ich AD und Tavor nehme.

Warum darf das nicht-süchtigmachende Venla bleiben, und das süchtigmachende, sedierende Tavor darf bleiben?

Ich würde mir da die Frage stellen, ob dieser Mensch da vor mir überhaupt ohne irgendwas "hirnchemieverändertes" irgendwie lebensfähig ist oder dann gar nicht mehr klarkommt.

Und um diese Frage zu beantworten, musst du das jetzt ausprobieren? Ausprobieren, ob du nicht mehr klarkommst? Finde den Fehler...

Ob mein jetziger Zustand den AD geschuldet ist oder ob ich vielleicht wirklich so durchhänge und vergebens darauf hoffe, dass mit dem Absetzen alles besser wird.

Das kann dir niemand beantworten. Aber den Spleen hatte ich auch mal, alles auf ein Medi geschoben und "sauber" war die Scheiße kein bisschen besser, sondern eher noch schlimmer. Eigentlich sogar sehr, sehr schlimm.

Am Liebsten würde ich mich 1 Woche in meinem Zimmer einschließen, die Teile einfach nicht mehr nehmen und warten. Und im Notfall nach Hilfe rufen. Aber nicht schleichend. Nein, ich will, dass sie WEG sind, ganz schnell

Borderline --> Störung der Impulskontrolle --> schwarz/weiß-Denken (es liegt nur am Medi, alles schnell, spontan, ohne ärztliche Unterstützung) --> Irrational!!! und auch ggf. selbstschädigend

Heute bisher 75mg genommen, ich bin mir nicht sicher, ob ich erst einen Zwischenschritt von 300 auf 150 machen soll oder ob es vllt direkt schon auf 75mg geht..

Heute geht's mir mittelmäßig, hab gestern doch zu viel Seroquel genommen (Toleranz ist halt weg) und bin deshalb ziemlich ruhig. Tavor habe ich schon, aber hab wegen der MPU Angst das zu nehmen.

Ich habe ziemliche Kopfschmerzen und bin eben wirklich antriebslos, aber das "Zucken" hält sich in Grenzen. Ab und zu schläft mein Fuß/Bein oder die Hand ein, aber es geht. Ich lasse mich davon aber nicht unterkriegen bzw nehme es zwar zur Kenntnis, aber ich steigere mich nicht rein, weil ich kann das schaffen!

Manchmal erschafft man sich die Hölle auch selber.

Der Arzt war sicher arschig und ich kann den Fluchtimpuls voll verstehen. Aber ich finde, du projizierst jetzt diverse Sachen nach außen (wegen des Arztes kann ich mich nicht selber ernstnehmen), die aber aus deinem Inneren konnen. Du misst deine Stimmung, deinen Wert, deinen Krankheitsgrad nach dem, was andere sagen. Auf mich wirkt das sehr, sehr instabil. Und ohne langfristige, kompetente Hilfe, die du kompromisslos annimmst (seien es Medikamente, sei es eine Klinik) wird das mit Garantie nie besser.

F8rau EZrdWmännqchen


Oh äpfelchen, ich kenne deine Geschichte nicht... Aber was ich hier jetzt lese hört sich nicht gut an... Vielleicht sollte du dir erst einen neuen Arzt suchen, bevor du an den Medis irgendwas änderst... Das kann wirklich ganz schlimm in die Hose gehen, wenn man nicht stabil ist... Pass gut auf dich auf :)*

ä'pfel#chexn


Huch!

Frage: Warum tust du wiederholt Dinge, die man "eigentlich" als Laie auf keinen Fall machen soll? Was versprichst du dir davon?

Glaubst du echt, nach dem Entzug fliegen deine Probleme beim Fenster raus? Mir kommt das alles sehr irrational vor. :(v

Falls du damit das Absetzen meinst, dann tue ichs ja nicht wiederholt. Als das erste Mal die Symptome auftraten, hatte ich es schlichtweg einfach vergessen zu nehmen. Beim zweiten Mal (okay, das spricht jetzt nicht für mich), war es ein bewusstes Vergessen. Ich war abends unterwegs, hab seit langem mal wieder Alkohol getrunken, war dementsprechend ziemlich angeheitert und dachte dann morgens, bevor ich ins Bett ging, dass es vielleicht nicht so schlau wäre, jetzt in dem Zustand noch meine Medikamente dazuzunehmen. Dass es allgemein schon nicht schlau war, überhaupt Alkohol zu trinken, das ist mir auch klar, war es in dem Moment auch, aber ich wollte einfach mal wieder.

Mir ist definitiv klar, dass danach nicht alles perfekt sein wird. Es hat sich ja an meiner Gesamtsituation nicht so viel geändert, deshalb kann danach gar nicht alles perfekt sein.

a) Warum dann auf eigene Faust absetzen?

Die Frage ist doch eher: Wieso nicht? Wozu sollte ich solchen Müll in meinem Gehirn rumpfuschen lassen, wenn es nicht anders ist, als würde ich es nicht nehmen? Würde das alles einen Sinn machen, dann wäre ich einverstanden AD zu nehmen, aber so eben irgendwie nicht...

Könnte die schlechte Kondition nicht ein bisschen was mit deiner Magersucht zu tun haben? *Ironie off*

Das könnte sein, aber fände ich sehr schräg. Wieso sollte ich mit einem Schlag so physisch abbauen, genau dann, wenn ich neue AD nehme, sonst aber relativ stabil bin. Natürlich esse ich nicht viel, aber ich bin wirklich nicht mehr so leicht, wie ich es mal war. WIe es mir damit geht, ist eine andere Geschichte und nicht so relevant, aber körperlich müsste ich fitter sein. Ich konnte mit meinem Tiefstgewicht noch wunderbar joggen, egal, wie sehr ich meinen Körper durch Nichtessen/Nichttrinken/Erbrechen geschändet habe. Und jetzt, wo ich darauf achte, gesünder zu sein, jetzt soll mein Körper schwächeln? Das wäre so ironisch...

Ich bin im April noch über 10km gelaufen und mir gings super, dann habe ich pausiert wegen den Magenschmerzen und kurz darauf dann mit dem AD angefangen und wollte jetzt wieder trainieren. Aber es klappt einfach nicht, weil ich nach weniger als 1km schon keine Luft mehr bekomme.

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass sich mein Körper da jetzt meldet wegen der Essstörung, wo es doch erstmal so wirkt, als wäre ich gesünder (Gewicht, ich trinke genug, esse zwar noch nicht genug, aber sehr bewusst). Vielleicht irre ich mich, keine Ahnung...

Das kann auch ein ganz, ganz gewaltiger Griff ins Klo werden. Du pfuschtst volle Kanne und auf eigene Faust in deinem Hirnstoffwechsel rum, das kann schwerwiegende Folgen für deine psychische Gesundheit haben!! Kann ja auch sein, dass du nach dem Absetzen noch mehr neben der Spur bist und zu gar nichts mehr kommst.

Das kann sein, aber das Risiko gehe ich ein. So wie ich jetzt drauf bin (also nicht jetzt, sondern die letzten Wochen) kann es nicht weiter nach unten gehen. Mein Antrieb ist 0, wirklich 0. Ich kann gar nichts mehr.

*

Ich will wirklich betonen, dass das mit dem Arzt abgesprochen ist! Ich habe am Anfang klar und deutlich gesagt zu ihm, dass ich von dem AD runter möchte und wir haben das aufgestellt, wie ich das machen könnte. Ich soll runter und wenn ich merke, dass die Absetzerscheinungen kommen, dann ein bisschen höher (dass ich ein Trotzkopf bin und nicht weiß, ob ichs tun würde oder stattdessen warten, bis sie weggehen), dann wieder runter, stagnieren und so weiter.

Also ich setze sie nicht total willkürlich ab. Ja, der erste Schritt von 300 auf 75 ist schon ziemlich hart, aber es geht erstaunlicherweise wirklich gut. Morgen werde ich als erstes versuchen an neue Medikamente zu kommen, weil ich nur noch eine Kapsel habe. Jetzt bleibe ich erst einmal auf 75mg für die nächste Zeit.

Dann eine Zeit auf 37,5mg und dann eben runter.

Ich mache es ja nicht gegen den Willen und Rat des Arztes! Er hat ja zugestimmt, nur bei der Durchführung bin ich jetzt eben alleine.. aber würde etwas passieren, könnte ich mich hier an jemanden wenden, z.B. PIA oder die Psychiatrie an sich.

Ja, ich will das schnell machen und bin ein trotziges Kind, aber ich kann nicht mehr. Ich kann wirklich nicht mehr.

Der Zug für mein Studium ist eh schon abgefahren und das Semester war einfach komplett umsonst. Vielleicht sind die AD schuld, vielleicht auch ich, weil ich allgemein unfähig bin. Im Endeffekt ist es ja auch total egal, warum ich versagt habe, weil getan habe ichs so oder so.

Vielleicht bin ich wirklich so trotzig und fahre jetzt mit diesem Tempo auf eine Wand zu und schaue, was passiert, weil ich das Gefühl habe, dass ich nicht mehr viel zu verlieren habe?

Ich habe keinen Lebenswillen, nein. Und der war da bis vor Kurzem! Momentan wache ich auf, mir ist alles egal, ich gehe in die Uni oder auch nicht und wünsche mir die ganze Zeit nur, dass ich wieder in mein Bett darf und schlafen kann. Ich will, dass die Tage vergehen und warte auf irgendwas, von dem ich nichts weiß und was auch niemals kommen wird.

Und so will ich nicht leben. So leblos :°( .

Dann gehe ich lieber das Risiko ein und fahre auf die Wand zu, weil da zumindest eine Chance besteht, dass alles besser werden kann.

Warum darf das nicht-süchtigmachende Venla bleiben, und das süchtigmachende, sedierende Tavor darf bleiben?

Bei der MPU gebe ich nicht an, dass ich Tavor nehme. Tue ich ja faktisch auch gar nicht. Ich habs am Anfang ausprobiert, ob es hilft und habe auch die Bescheinigung, falls ich nach einer Einnahme kurz darauf zum Screening muss. Aber dadurch, dass ichs nicht nehme, muss ichs ja auch gar nicht erst angeben?

Ich zähle es hier nur auf, weil es angeblich gegen die Absetzsymptome helfen soll, aber vor zu nehmen, habe ich es nicht. Es ist nur mein Joker in der Hinterhand, dass ich mir sagen kann, dass ich etwas tun kann, wenn die Symptome kommen würden. Weil letztes Mal hatte ich keinen und fühlte mich so hilflos und bin allein deshalb schon durchgedreht..

Jetzt könnte ich was gegen die Symptome machen und allein das Wissen stützt mich ungemein...

Du misst deine Stimmung, deinen Wert, deinen Krankheitsgrad nach dem, was andere sagen. Auf mich wirkt das sehr, sehr instabil. Und ohne langfristige, kompetente Hilfe, die du kompromisslos annimmst (seien es Medikamente, sei es eine Klinik) wird das mit Garantie nie besser.

Ich weiß, ich würde auch niemals behaupten, dass ich stabil bin. Ganz im Gegenteil. Und ich stimme dir zu, dass ich langfristige, kompetente Hilfe benötige, aber die Medikamente sehe ich nicht als solche an. Wirklich nicht! Ich war noch nie ein Freund von Psychopharmaka und finde das Ganze noch sinnloser, wenn dazu nichts stattfindet. Ich mache keine Therapie, ich weiß, aber dann sind die AD doch auch nur Betäubung/Ruhigstellung/etc.

Davon wird auch nichts besser...

Dass ich keine Therapie mache, das liegt ja schließlich an mir, das weiß ich... aber in dem Thread sollte es ja gar nicht darum gehen.. du kennst meinen alten Thread und weißt, wie sehr ich mich im Kreis gedreht habe.. deshalb habe ich ihn ja schließen lassen. Und ich will nicht, dass das Gedrehe hier wieder passiert :°( .

Dass nicht alles gut sein wird, wenn die AD weg sind, ja, wie gesagt, das weiß ich. Solange ich nichts tue, wirds nicht besser werden...

äbpfLelchxen


Also mit dem Sport, da meine ich nicht, dass mir schwarz vor Augen wird (das kenne ich, wenn ich zu schwach bin), sondern mein Herz fängt an zu rasen, als würde es gleich aus der Brust springen, in der Brust/am Arm stichts, ich bekomme Magenschmerzen wie verrückt (liegt vllt am Reflux?) und dann muss ich husten und es kommt schon hoch. Dann muss ich Pause machen und die Übelkeit wegatmen..

Ich hab gerade mal gezählt, ich hatte während dieser extremen Übelkeit einen so schnellen Puls, dass ichs nicht abzählen konnte ohne durcheinander zu geraten. Waren so 3 Schläge sie Sekunde, da hab ich mich ziemlich schnell verhaspelt bzw ging nicht alles gleichzeitig. Nach circa 2 Minuten war ich dann bei circa 180bpm.

Das ist nicht das EssstörungsschlechteKonditionGefühl, das fühlt sich ganz anders an..

äQp]felchxen


Mir gehts soweit immer noch okay bis auf die Übelkeit und die Tatsache, dass ich mittlerweile auch nur noch schwer Treppensteigen kann.

Das ist so richtig richtig ätzend, dass mein effektivster Skill entfällt, wirklich, aber beim zweiten Mal Laufen gings zumindest ein bisschen besser, aber halt lange nicht ansatzweise normal (selbst Nichtausdauerläufer würden mich jetzt platt machen und ich bin trainiert!) und heute war ich nicht laufen

Ich hoffe, dass sich das mit der Zeit wieder gibt, ich fühle mich körperlich wirklich kränker und schwächer als zu meinen Tiefstgewichtzeiten.

In der Beratungsstelle haben wir heute besprochen, dass eine ärztliche Anlaufstelle wegen den Psychopharmaka schon sinnvoll

wäre und sie versucht jetzt eine Psychiaterin zu erreichen und mich zu vermitteln.

*

Ansonsten war heute wieder alles wie die Tage vorher. Nichts produktives gemacht und eben mäh %:| .

Irgendwie ist das voll oft so, dass ich dann zu GAR nichts Lust habe und damit die Zeit (mein Leben?) schneller vorbei geht, will ich schlafen - keine Ahnung, wie lange. Weil es wird ja nichts anders sein, wenn ich aufwache. Nur das Datum.

Ich würde auch wirklich gerne meinen Geburtstag verschlafen, ich mag das nicht so... bzw. kommen kurz vorher und auch noch danach sehr viele negative Gedanken/Ängste/Emotionen hoch...

ä_pfielc8hetn


Ups, zu früh abgeschickt. Vielleicht bin ich deshalb ja auch die letzten Tage so... ja, ich weiß eigentlich gar nicht, wie ich momentan bin. Ich bin total in einer Alles-Egal-Spirale, aber gleichzeitig dabei so unglücklich, dass es mir so egal ist.

Die letzten Semester habe ich mich immer an der Uni festgehalten und da auch einen gewissen Halt gefunden, aber jetzt? So kenne ich mich gar nicht.. wirklich gar nicht!

Und das geht schon viel zu lange, als wäre das nur, weil ich wieder bald ein Jahr älter bin und sich nichts verändert hat, ich mich nicht bzw kaum geändert habe (gedanklich schon, aber praktisch nicht nennenswert). Wäre es doch deshalb, dann wird es hoffentlich bald vergehen, ansonsten kann ich wirklich keinen konkreten Anhaltspunkt nennen (abgesehen von der Einnahme der neuen AD), woran es liegen könnte, dass ich mich so extrem schleifen lasse :°( ???

p1elzti~er86


@ äpfelchen

damit du meine PN nicht wieder übersiehst ;-) - du hast eine PN von mir...

äOpfeElchexn


Antwort ist schon draußen ;-D .

Übersehen hatte ich sie nicht, nur im Zug auf dem Handy gelesen und dann vergessen zu antworten |-o .

(Ich hasse Handytipperei, aber ich musste SO lange Zug fahren und da lese ich manchmal bei med1 ;-D )

sXchnNecNke19x85


sondern mein Herz fängt an zu rasen, als würde es gleich aus der Brust springen, in der Brust/am Arm stichts, ich bekomme Magenschmerzen wie verrückt (liegt vllt am Reflux?) und dann muss ich husten und es kommt schon hoch. Dann muss ich Pause machen und die Übelkeit wegatmen..

Das kann alles am Reflux liegen. Ich hab' ähnliche Symptome, inkl. Herzrasen und Erstickungsgefühle und Übelkeit in Wellen.

In der Beratungsstelle haben wir heute besprochen, dass eine ärztliche Anlaufstelle wegen den Psychopharmaka schon sinnvoll wäre und sie versucht jetzt eine Psychiaterin zu erreichen und mich zu vermitteln.

Klingt doch gleich viel besser :)^

Ich weiß, ich würde auch niemals behaupten, dass ich stabil bin. Ganz im Gegenteil. Und ich stimme dir zu, dass ich langfristige, kompetente Hilfe benötige, aber die Medikamente sehe ich nicht als solche an. Wirklich nicht! Ich war noch nie ein Freund von Psychopharmaka und finde das Ganze noch sinnloser, wenn dazu nichts stattfindet. Ich mache keine Therapie, ich weiß, aber dann sind die AD doch auch nur Betäubung/Ruhigstellung/etc.

Da bist du auf dem Holzweg. Psychopharmaka stellen nicht ruhig, sie machen dich wieder normal, indem sie den Neurotransmitter-Haushalt im Gehirn wieder ausgleichen. Natürlich sind Medikamente nicht das Allheilmittel und natürlich sollte man sie nur dann nehmen, wenn man sie braucht.

Ich führe seit der richtigen Medikation ein ziemlich normales Leben. War anfangs sehr ungewohnt, wenn man diese Gefühlsspanne von 1-100 gewohnt ist. Meine Gefühlsspanne ist mittlerweile zwischen 60 und 100, d.h. ich kann mal traurig sein oder miesepetrig, aber nicht mehr ins Loch abgleiten. Und damit ist auch die beschissene innere Anspannung so gut wie weg.

Ein Gefühlsspektrum von 0-100 ist in meinen Augen nicht normal. Normal ist irgendwas zwischendrin mit ein bisschen Spielraum nach oben und nach unten. Aber wie gesagt: Auch an diese "Mittelmäßigkeit" muss man sich erstmal gewöhnen und sie kommt einem "falsch" oder "sediert" vor. Da hilft dann der Vergleich mit Gesunden, die eben auch in diesem Spektrum fühlen.

Ansonsten war heute wieder alles wie die Tage vorher. Nichts produktives gemacht und eben mäh %:| .

Irgendwie ist das voll oft so, dass ich dann zu GAR nichts Lust habe und damit die Zeit (mein Leben?) schneller vorbei geht, will ich schlafen - keine Ahnung, wie lange. Weil es wird ja nichts anders sein, wenn ich aufwache. Nur das Datum.

Ich würde auch wirklich gerne meinen Geburtstag verschlafen, ich mag das nicht so... bzw. kommen kurz vorher und auch noch danach sehr viele negative Gedanken/Ängste/Emotionen hoch...

Süße, ich kann natürlich auch nicht beurteilen, was jetzt von den Medis kommt oder ob sie nicht doch wirken. Aber für mich klingt das nach ganz klassischer Depression.

Ich wollte nur darauf hinweisen, dass Medikamente ein wichtiger Bereich beim Thema psychische Gesundheit sind. Man kann mit der richtigen Kombi viel erreichen. Und: Es ist die einzige Möglichkeit, jemanden relativ schnell zu stabilisieren, vielleicht überhaupt erst auf ein therapiefähiges Level zu bringen.

FHrabu Erzdmännchxen


Aber für mich klingt das nach ganz klassischer Depression.

Den Gedanken hatte ich auch schon mehrfach...

Psychopharmaka stellen nicht ruhig, sie machen dich wieder normal, indem sie den Neurotransmitter-Haushalt im Gehirn wieder ausgleichen.

:)^ Es kommt natürlich drauf an, wie man auf ein Medikament reagiert. Mit dem Venlafaxin war ich auch so müde.

äpfelchen, wie geht's mir mittlerweile?

F=rauF Erdmlännckhen


mir = dir |-o

Fzrau Erd#m-änncxhen


:)D *:) @:)

ä9pfCelchexn


Hat etwas gedauert.. ich bin immer ziemlich müde. hier passiert aber auch gerade noch Drumherum ziemlich viel und ich denke deshalb viel nach, auch, wie es weitergehen soll. Meinen alten Thread bzgl. der Essstörung und dem BPS und PTBS habe ich ja nicht aus Spaß schließen lassen, sondern weil ich etwas ändern will und DANN auch wieder schreiben kann. Damit etwas passiert eben

Ich komme aber deutlich mehr aus dem Haus, wenn auch nicht in die Uni |-o . Das ist aber gerade soweit wirklich okay.

Ich bin jetzt bei 37,5mg und habe eigentlich immer Kopfschmerzen (aber ich bin da eben eh so anfällig), manchmal Schwindel und überhaupt Kreislaufprobleme, aber ich hoffe einfach, dass sich das gibt. Matschig bin ich immer noch, aber es wird weniger, also ich kann mittlerweile länger als 2-3 Stunden aufmerksam sein. Noch nicht perfekt und Sport ist auch noch nicht möglich, aber ich bin positiv.

Die 37,5mg behalte ich jetzt erst einmal, glaube ich?

Jetzt so langsam rückt die MPU immer näher, aber ich weiß nicht, ob es schlauer wäre, sie davor abzusetzen oder eben nicht.

Psychisch gehts mir übrigens nicht groß anders. Mal hänge ich durch, mal nicht. Wie immer, wie ohne AD und weniger als mit.

Das ist jetzt alles nur sehr kurz angerissen, bin gerade auf dem Weg ins Bett, aber wollte mich kurz melden.

Wie gehts Euch? @:) :)*

FWrau EOrdmän3nchen


Freut mich, dass es einigermaßen geht. Ich würde schon noch ein paar Tage bei der Dosis bleiben und für die Tage nach 'auf null setzen' schonmal einplanen, dass es vielleicht nochmal unschön wird. Ich habe schon öfter gelesen, dass der letzte Schritt der heftigste ist und so war es bei mir halt auch. Du schaffst das schon :)* Ich hoffe, du kommst dann auch ohne Medis zurecht...

Ich muss ehrlich sein, dass ich deinen anderen Faden noch garnicht kenne, vielleicht lese ich da mal, wenn ich etwas Zeit habe ;-)

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