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Entzugserscheinungen?

ä pfe}lchxen


Danke für deine Antwort! @:)

Mein Umgang mit Medikamenten ist in der Tat momentan etwas eigenwillig, aber das liegt daran, dass ich mich wie ein Chemielager fühle. Es sind eben nicht nur Psychopharmaka, sondern viel mehr und dann stelle ich mir die Frage, wie ein junger Mensch so kaputt sein kann, dass er über 10 Pillen am Tag schlucken soll. Deshalb wurde es langsam immer weniger, alles weg, was ging.

Zu 1.

Was meinst du mit zu lange? Ich hatte meinen ersten Termin dort am 25.03.15, da bekam ich 37,5mg Venlafaxin verschrieben. Den zweiten hatte ich dann am 27.04.15 und meinte, dass ich jetzt keine Wirkung spüren kann. Da meinte er, dass man ja auch erst geschaut hätte, ob ich es überhaupt vertrage. Am 12.05.15 hat mich mein Hausarzt ins Krankenhaus einliefern lassen, weil eben diese Absetzerscheinungen kamen (unbeabsichtigt wahrscheinlich bei der Einnahme geschludert).

Mein letzter Termin war am 11.06.15, an dem eigentlich eine neurologische Untersuchung stattfinden sollte, aber dazu kam es eben gar nicht, weil das Gespräch eskaliert ist. Vor dem Termin hatte ich einen Wisch unterschrieben, dass mein Hausarzt einen Bericht über die neurologische Untersuchung bekommen sollte. Da in der Hinsicht ja nichts passiert ist, habe ich nicht mit einem Brief gerechnet und den nur durch Zufall vom Hausarzt bekommen, weil ich einen anderen abholen wollte.

Der Bericht ist nicht nett und sogar richtig abwertend (die Wortwahl, Aussagen, die ich nie getätigt habe, usw.).

Mein damaliger Psychiater ist wohl einfach unfähig. Zumindest was mich betrifft und eigentlich bin ich viel zu höflich und superkooperativ. Deshalb kann ichs nicht verstehen. Sein Verhalten war aber auch so unverantwortlich. Das ging eben von direkten Suizidtipps bis zum Auslachen. Ich glaube, ich habe hier schon erwähnt, dass ich ein Mensch bin, der nicht weint. Und seine Aussagen a la "Naja, Zunehmen müssen sie ja definitiv nicht" haben mich so tief getroffen, weil ich ein paar Momente vorher weinend gesagt habe, wie schlecht mein Körpergefühl momentan ist und dass ich mir oft wünsche, dass alles vorbei wäre. Dann kommen eben die Suizidgedanken... und das Auslachen auf diese arrogante Art wurde mir in dem Moment zu viel und ich bin gegangen mit den Worten, dass ich das alles gerade so gar nicht lustig finde.

Immer noch viel zu höflich, ich hab halt einfach nur geweint und bin aus der Tür.

Zu 2.

Inwiefern an den Anfang der Geschichte zurück? Ich kam nie einen Schritt vorwärts...

Zu 3.

Ich bin gar nicht mehr in ärztlicher Behandlung. Hier jemanden zu finden ist momentan unmöglich.

Medikamentenwechsel steht für mich momentan nicht zur Debatte. Da bin ich stur |-o . Es wurde jetzt schon so viel an mir rumprobiert, in so vielen verschiedenen Dosen und da ich eben nie das Gefühl habe, dass irgendwas hilft, wozu dann weiter?

Ohne Arzt wäre es ja aber sowieso nicht möglich.

Zu 4.

Wie was bleibt mir anderes übrig?

Ich bin nicht nicht therapiefähig, ich will nur keine ausschließliche Therapie mit Psychopharmaka und genau das war das doch. Medikamente in die Hand gedrückt bekommen und das wars. Ist das nicht logisch, dass sich dann nichts ändert?

Und bevor jemand fragt, ich habe mich wirklich bemüht hier einen Therapieplatz zu bekommen, aber alle sind voll, die Wartelisten dicht und ich wurde an die örtliche PIA verwiesen.

*

Psychisch merke ich momentan witzigerweise - obwohl alles um mich herum zusammenbricht - eine Verbesserung. Ich war heute richtig produktiv bzw. aktiv. Mein Körper zuckt zwar innerlich wie verrückt, aber mein Antrieb kommt wieder.

Ich freue mich so darauf, wieder irgendwas tun zu können, malen, lesen, Klavierspielen, laufen gehen!

Heute war der erste Tag, an dem ich mal etwas anderes machen konnte, ohne, dass ich außer Atem war und gleichzeitig so motivationslos, die Kopfschmerzen werden (vielleicht auch aus anderen Gründen) besser und tja, ziemlich ironisch, jetzt wäre ich kognitiv auch in der Lage zu lernen, aber ist halt zu spät, weil die Klausuren sind fast rum.

Dass ich psychisch überhaupt nicht stabil bin, das weiß ich, aber ich bin nicht instabiler als mit den Medikamenten...

Ich weiß nicht, was mir zu mehr Stabilität verhelfen kann, was mich zufrieden mit dem Leben sein lässt... oder überhaupt dafür sorgt, dass alles besser wird. Aber Psychopharmaka sind es nicht.

(Ich will nicht ausschließen, dass es irgendwo welche gibt, die mir helfen würden, aber ich will nicht medikamentös "ruhig gestellt" werden, indem einfach nur die Symptome unterdrückt werden... das sorgt nur dafür, dass ich abhängig davon bin. Von meinen Medikamenten, von einem guten Psychiater, den ich bisher noch nicht gefunden habe (und den ich immer wieder weiter suchen müsste, weil ich momentan noch keinen Ort mein Zuhause nennen kann, sondern noch suche).

Das Gefühl abhängig zu sein kann ich momentan nicht ertragen. Das beißt sich mit all meinen Gedanken, aber das ist eine längere Geschichte....

ämpf4elc%hen


Ach nochmal zum Thema "Nicht therapiefähig":

Ich wünsche mir wirklich, dass sich etwas ändert. Ich würde gerne an mir arbeiten, aber eben nicht ausschließlich mit Psychopharmaka. Das wäre etwas anderes, wenn das begleitend wäre, aber so komme ich alle 2 Monate mal bei dem Arzt (der jetzt aber halt sowieso wegfällt) rein, er kennt mich eigentlich überhaupt nicht, hört sich ein paar Minuten lang oberflächlich an, was so los ist und drückt mir ein Rezept in die Hand. Dann komme ich wieder und der Mensch weiß überhaupt gar nicht mehr, wer ich bin und was ich so erzählt habe, ich erzähle eigentlich dasselbe nochmal und bekomme wieder ein Rezept in die Hand... das soll sich Therapie nennen?

Deshalb bin ich so wütend.

Ich würde so gerne irgendwas machen können, aber mir werden nur Steine in den Weg gelegt und ich bemühe mich wirklich! So viele meiner Kräfte gehen dafür drauf, dass ich bettel, dass mir jemand hilft. Da frage ich mich dann, was passiert, wenn ich keine Kraft mehr habe, zu betteln. Ich gelange jetzt schon ständig an meine Grenzen, dabei will ich ja, dass was passiert.

Ich werde - wie eigentlich meistens - nur von hier nach da geschubst, niemand will für mich der/die/das Richtige sein und dann?

Wie lange kann sowas geschehen bis man sich einfach damit abfindet und anfängt zu resignieren?

Ich will nicht aufgeben, aber irgendwann, glaube ich, bleibt mir gar nichts anderes übrig und das macht mich momentan so unheimlich traurig :°( .

Z'wacxk44


Äpfelchen, mit "nicht therapiefähig" meinte ich "nicht psychotherapiefähig."

ä6pfelcchexn


Aber wieso?

Was soll ich denn sonst machen, als versuchen, irgendwas zu ändern?

Ich kann die Symptome anscheinend ja nicht unterdrücken, egal, auf welche Art und Weise...

Und somit habe ich ja keine Alternative? So weiterleben ist keine Alternative...

Z wVakckx44


Wenn der Psychotherapeut ausfällt, bleibt die medikamentöse Therapie. DAS wäre der Weg. Wenn Du das ablehnst, bleibt wirklich nichts übrig.

äMpfeQlchen


Naja, aber das wäre doch tatsächlich nur eine Unterdrückung all meiner Gedanken und Symptome.

Bzw. bräuchte es dafür ein Medikament, dass das schaffen kann und das ist natürlich nicht Sinn von Psychopharmaka?

Und das müsste eine ganze Menge können, damit ich von mir behaupten kann, dass mein Leben so lebenswert ist.

Deshalb bin ich gegen Medikamente! Irgendwann, wenn ich sie nicht mehr nehmen würde, würde mich alles überrollen und was hab ich dann?

Ich finde das gerade sehr entmutigend...

Z0wackx44


Wir bewegen uns wohl nicht auf der gleichen Wellenlänge. Ich kann Dir nur sagen, dass ich ohne meine Frau und ohne Antidepressiva heute hier nicht mehr schreiben würde. Eine Psychotherapie wurde mir nicht empfohlen, also habe ich mich auch keiner unterzogen.

ä-p.fe>lchqexn


Was meinst du mit Wellenlänge?

Ich will tatsächlich nicht komplett gegen Antidepressiva reden, ich rede nur von meiner Situation. Ich muss viele Dinge aufarbeiten, die mir angetan wurden oder die ich mir selbst angetan habe und das kann ich nicht durch eine Medikation. Aber ich glaube, ich werde nur so Frieden mit mir schließen und mir irgendwann vielleicht verzeihen oder es zumindest akzeptieren können. Ein AD lässt mich das alles nicht vergessen, ändert nicht meine Einstellungen dazu und zu mir selbst.

Kein Medikament, was mich noch irgendwie den Alltag hat bewältigen lassen, hat es geschafft, dass ich aufhören kann, mich selbst so zu hassen.

Aber ich kann mir vorstellen, dass es da auch wirklich aufs Krankheitsbild ankommt?

älpfenlcheZn


Zum Thema Absetzen:

Heute ist es körperlich etwas schlechter... aber noch gut erträglich.

Ich bin auf der einen Seite fitter (wollte auch eigentlich heute versuchen, ob laufen gehen wieder funktioniert), aber dieses innerliche Zucken ist stärker. Heute Mittag hatte ich auch sehr starke Schmerzen unterhalb der rechten Rippe, aber das wurde besser. Und die Wärmflasche und ich sind heute sehr gute Freunde, weil mir richtig kalt ist, ich gleichzeitig aber so schwitze {:( .

Meine Stimmung fährt Achterbahn, ziemlich extrem von ganz unten heute Morgen zu ziemlich euphorisch und jetzt ists gerade "okay".

Dummerweise weiß ich nichts wirklich mit mir anzufangen, also Ideen sind da ganz viele, aber es fehlt das Aufraffen. Aber vielleicht wird das heute noch was. Momentan male ich wieder ;-D und ich würde so gerne an der Urlaubsplanung bisschen arbeiten, ein bisschen Fototheorie lernen.

Aber ich fühle mich auch richtig komisch, weil ich morgen eine Klausur schreibe, für die ich gar nichts lernen kann.

*

Bisher habe ich übrigens alle Klausuren bestanden, auch die, die eigentlich so schief gegangen ist, weil ich einen kompletten Fragenkomplex vergessen habe %:| . Auf eine Note warte ich noch und morgen eben.

Eine muss ich dann noch nachschreiben (benotet), aber ich hoffe, das ist nicht dann, wenn ich im Urlaub bin...

Auf den freue ich mich riesig! Ich war 2012 das letzte Mal im Urlaub und auf die Länder bin ich so gespannt!

Z(wac0k4x4


Darf ich fragen, ob Du auf der Suche nach einem neuen Psychotherapeuten bist (mit wem sonst willst Du denn Deine Baustellen aufarbeiten?) oder hast Du die Hoffnung, den "richtigen" zu finden, schon aufgegeben?

äqpfeldcxhen


Ehrlichgesagt habe ich die Hoffnung aufgegeben.

Was aber daran liegt, dass hier in der Stadt die Wartezeit so unendlich lang ist, dass ich gar nicht mehr hier bin, wenn ich einen Platz hätte ;-D . Bin nur zum Studieren hier und werde definitiv nicht hier bleiben.

Ich gehe aber in eine Beratungsstelle und das hilft mir richtig gut! Also im Vergleich zu vor einem Jahr bin ich viel viel weiter. Liegt aber auch daran, dass wir doch ziemlich in die Tiefe gehen und bisher finde ich, dass ich da mehr erreicht habe, als in allen Kliniken und Therapiegesprächen zuvor.

Außerdem will mich niemand ambulant behandeln, also bei den paar, bei den ich war, wurde ich weggeschickt, weil das nicht machbar und unverantwortlich wäre %:| .

Momentan schwebt aber auch das Thema Klinik wieder ganz ganz verdächtig um mich herum...

Das fing damit an, dass hier im Forum schon mehrfach gesagt wurde, dass es das Klügste wäre, dann im Krankenhaus und mein ehemaliger Psychiater hats ja auch gesagt. Auch, wenn mir egal ist, was er gesagt hat. Und eben durch diese Aussagen, dass ambulant einfach niemand die Verantwortung tragen will. In der Beratungsstelle können wir momentan leider auch nicht groß weiter in die Tiefe gehen, weil ich so instabil bin.

Ich drifte einfach wieder so viel ab und teilweise fehlen mir mehrere Stunden, die ich oft zwar mit Hilfe rekonstruieren kann, aber "normal" verhalte ich mich in der Zeit nicht. Das ist erschrecken und richtig beängstigend. Ich drifte manchmal, wenn ich getriggert werde, aber das kam einfach durch Stress oder so, zumindest gab es einfach keinen wirklichen Trigger.

Ich war ab mittags weg und nachts plötzlich wieder da {:( .

*

Heute ists körperlich ziemlich eklig. Ich schwitze und friere und schwitze. Und ich könnte permanent duschen gehen, weil ich finde, dass ich so giftig rieche, obwohl ich duschen war, aber {:( .

Ist das normal? Ich kenne das nur von der Zeit, als ich Drogen genommen habe und da schwitzt man das ja auch irgendwann aus

Übelkeit war heute auch ziemlich präsent, aber gerade gehts wieder... dafür sind die Kopfschmerzen wieder so stark und ich bin matschig. Diese Stromschläge werden besser, aber weg sind sie nicht...

Und psychisch kann ich mich momentan gar nicht einschätzen, aber ich bin wirklich ausgelaugt und leer gerade, weil ich heute 4 Stunden eine Klausur geschrieben habe Betreuungsrecht und PsychischKrankenGesetz ;-D

Das war anstrengend.

Jetzt gerade lege ich mich gleich erst einmal hin, vielleicht schlafe ich auch ein bisschen, weil ich die Nacht nur 3 Stunden geschlafen habe. Ich schlafe ganz ganz schlecht ein momentan, meistens erst gegen 3 Uhr frühstens und heute musste ich halt früh raus.

Eigentlich hätte ich heute gerne versucht, ob ich laufen gehen kann... ich brauch irgendwas, um Luft abzulassen. Aber ich bezweifel, dass das was wird (und dass es gut wäre). Jetzt muss nur meine Vernunft den Gedanken besiegen, dass es doch "erst Recht Spaß macht", wenn es nicht gut wäre :-X . Ja, mir fehlt einfach ein Ventil und ich schlucke es momentan nur runter...

Z9wac$k44


Dass Du in diesem Zustand klausurfähig bist, alle Achtung! Wenn Du sagst, dass "die Klinik über Dir schwebt", bestätigt das leider meinen Eindruck. Stabil ist anders. Wenn die Stromschläge milder werden, könnte das ja ein gutes Zeichen sein. Dass Dir Zeitspannen an manchen Tagen einfach fehlen, kann ich nicht einordnen. Hattest Du das schon vor der Einnahme von Antidepressiva?

ä8pwfelch&exn


Ich frags mich ehrlichgesagt auch, wie ich das gemacht habe. Meine Kommilitonen fragen sichs auch, weil ich mit Abstand am meisten geschrieben habe.

Ich bin auch tatsächlich bisher durch alle durch gekommen :)z .

Auf eine Note bin ich richtig gespannt, das war zum Thema Freud und seine bildungsprozesstheoretischen Schriften. Da hab ich eigentlich ein gutes Gefühl.

Eine Klausur muss ich nachschreiben, weil ich an dem Tag krank war und es war ein richtiger Kampf nicht hinzugehen, aber ich wollte mir dann auch meinen kompletten Schnitt nicht versauen. Ich bin momentan nämlich schon ganz gut. Das Einzige, worauf ich momentan ein bisschen stolz sein kann, dass ich im 1-er-Bereich liege...

Wäre ich jetzt nicht so am Abstürzen, wäre ich auch nächstes Semester vor der Regelstudienzeit mit meinem Studium fertig, deshalb war die Entscheidung pro Klinik für mich ziemlich schwer zu treffen.

*

Die Klinik schwebt schon echt lange über mir. Eigentlich direkt seit meiner Entlassung 2012 aus der Klinik, als mich damals schon kein Psychotherapeut (damals auch noch in meiner Heimat) nehmen wollte. Aber ich wollte und konnte nicht mehr, bin ein bisschen weiter abgestürzt, teilweise auch bewusst, wollte sterben und hatte keine Perspektive und keine Hoffnung mehr.

Jetzt bin ich, wie gesagt, weiter, aber ich kann zugeben, dass ich nicht stabil bin. Emotional bin ich eine Abrissbirne, schwanke hin und her im Sekundentakt und gehe eigentlich die letzte Zeit immer weiter kaputt.

*

Das Fehlen der Zeitspannen kenn ich. Also dass ich bei Triggern dissoziiere da geht die Spanne von komplettes Blackout zu apathisch und irgendwie da, aber ich krieg fast nichts mehr mit,, das weiß ich. Bloß war es nie so extrem, dass mir so viel fehlt nur einmal fehlen mir wirklich mehrere Stunden und das war die "Vergewaltigung", aber sonst nicht so lange.. Das war wirklich heftig, ich war unterwegs, aber weiß nicht, wie ich nach Hause kam, noch, dass ich sowohl die Haustür offen, als auch den Schlüssel habe stecken lassen und ab da kann mir auch erstmal niemand von meinen Mitbewohnern sagen, was passiert ist. Ich war halt in meinem Zimmer, aber nicht ansprechbar in dem Sinne, dass ich die Tür nicht aufgemacht habe. Die erste grobe Erinnerung ist dann ganz spät abends, was ich daher weiß, dass ich mich (ganz untypisch) selbst gefilmt habe, wie ich mit meinem Haustier spreche und ich finds erschreckend. Apathisch, ich lall und man könnte meinen, ich wäre voll auf Drogen, was aber nicht sein kann. Erst dachte ich, das käme von meinen Notfasllmedikamenten, aber die habe ich nicht genommen, was ich ganz sicher weiß, weil ich ja unterwegs war und keine dabei hatte. Und auch zu dem, was ich vorher gemacht habe, wusste ich nicht mehr wirklich etwas, bis es mir eben erzählt wurde...

Ja, dissoziieren kenne ich, aber nicht so.

äOpfe[lchxen


Die Kopfschmerzen sind wieder stärker da und ich werde wahnsinnig. Schmerzmittel helfen natürlich wieder nicht, ich will einfach nur, dass es aufhört und es schleicht sich immer mehr der Gedanke ein, dass ich alles dafür tue, dass es aufhört.

Ich bin nicht akut suizidgefährdet, zumindest würde ich das felsenfest behaupten, aber nachts ist mir das immer so egal und ich will einfach nur Ruhe {:( .

Ich bin Migräne gewohnt, aber das ist so ein ganz anderer Schmerz, so ein fieser, permanenter Druck, der schon da ist, bevor ich die Augen aufmache und dann will ich gar nicht mehr aufstehen, weil alles so belämmert ist und ich eigentlich zu allem unfähig bin, weil alles eben so wehtut.

Ich müsste jetzt froh sein, erleichtert und zufrieden, weil die Klausuren vorbei sind, aber ich bin im Kopf so durch?

Die Stromschläge werden wieder stärker und ich friere entsetzlich, aber schwitze gleichzeitig wieder so eklig.

Wie lange dauert das, bis der Körper kapiert, dass da kein Venlafaxin mehr kommt?

*

Das ist jetzt wieder so ein typischer abendlicher Absturz. Tagsüber kann ich das besser händeln, wenn das so schwungvoll wechselt, aber nachts nicht...

pIelzetier8x6


Ich kann zu dem eigentlichen Thema nicht viel sagen. Wollte dir nur mal sagen, dass ich das Verhalten des Psychiaters aus unmöglich finde, auch wenn ich von denen schon einiges gewohnt bin.

Und ich kann es verstehen, dass du möglichst wenig auf Psychopharmaka zurückgreifen willst.

Ich denke, es ist genauso schwer einen guten Psychiater zu finden wie einen guten Neurologen/Arzt für körperliche Erkrankungen; nichtsdestotrotz ist Weitersuchen die einzige wirkliche Alternative.

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