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Wahrnehmung anderer: Perfekt; Eigenwahrnehmung: Nicht gut genug

tdueMrkishioxch3 hat die Diskussion gestartet


Guten Tag zusammen!

Bad putzen = 3 Stunden, Wohnzimmer aufräumen = 3 Stunden, Auto waschen = 5 Stunden, Auto von innen säubern = >6 Stunden, Wäsche falten = 2 Stunden, Zeit jeden morgen im Bad = mind. 45 Mins.,...

Zufriedenheit = 0!

Was läuft schief bei mir?

Ich kann nur sagen, dass ich all diese Dinge so ausgiebig betreibe, weil ich vermutlich den Gedanken habe, so wie ich bin nicht gut genug für die Erde und meine Mitmenschen zu sein, dass ich dieses Defizit durch gutes Äußeres und materielle Dinge, also gutes Auftreten, versuche zu kompensieren.

Aber es klappt nicht.

Was ich an meinem Tun an Tag 1 als perfekt gemacht betrachte ist an Tag 3 schon nur noch ok und an Tag 5 oft nur noch unterirdisch.

Ich fühle mich sehr angespannt, kann nachts nicht mehr ruhig schlafen, meine Magensäure steigt mir ohne Tabletten bis in den Kopf und mein Kopf ist voller non-sens-Gedanken, wie ob die Putzlappen auch alle fein säuberlich im Schrank liegen oder ob ich doch noch Einen in der Wäschetasche liegen gelassen habe, was selbstverständlich nicht so ist, WEIL ICHS EH SCHON ZIG MAL KONTROLLIERT HABE. ":/

Wenn euch was dazu einfällt, könnt ihrs ja aufschreiben :)z

Antworten
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Hm klingt vordergründig vielleicht erst einmal nach einer Zwangsstörung. Warst du schon einmal beim Psychologen o.ä. deshalb? @:)

tquder,kish[och3


Ja, ich war von April 2009 bis Anfang 2012 in psychotherapeutischer und 2014 in psychologischer Behandlung. U.A. wegen dieser Dinge. Danach wars jeweils auch wieder besser, im weiteren Verlauf ohne Behandlung wieder schlechter. Momentan schwankt es immer sehr. Es gibt gute und schlechte Tage. An den Guten hab ich noch Kontrolle über die "Zwänge" und Rituale. An den Schlechten beherrschen die Zwänge mich, d.h. ich muss Dinge immer und immer wiederholen um sicher zu sein, dass alles perfekt ist. Oft ist es dann noch nicht mal perfekt. Gestern morgen kam es mal wieder zum Zusammenbruch. Dann ist das Bett der einzige Ort, an dem ich mich einigermaßen wohlfühle. Dann schlafe ich sehr viel.

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