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Alles sinnlos oder nicht?

O'ceâlnica hat die Diskussion gestartet


Um es gleich auf den Punkt zu bringen, ich bekomme mein Leben nicht auf die Reihe, weiß nicht, was ich noch tun könnte oder sollte, habe keine Kraft mehr und bin mal wieder ernsthaft am Überlegen, ob das alles überhaupt noch einen Sinn hat (ich bin 34).

Vielleicht noch gleich zu Anfang. Ich war 14 Jahre in Therapie, auch stationär, bei insgesamt (inkl. Klinik) 5 Therapeuten.

Also bitte nicht gleich "Therapie" anraten, ich bin therapiemüde!


Alles fing irgendwie mit 13 an, plötzlich war alles anders. Es gibt nur ein Davor und ein Danach - dazwischen waren die Sommerferien.

Bis Ende der 6. Klasse war ich ein glückliches, fröhliches, immerzu lachendes, interessiertes und aufgewecktes Kind, voller Blödsinn im Kopf, immer mit der besten Freundin unterwegs, mit vielen Hobbys und gut in der Schule (Gymnasium). Ich sehe dieses fröhliche hübsche Mädchen heute noch ganz klar in meinen Erinnerungen. Dann kamen die Sommerferien, an die ich mich aber nicht erinnern kann.

An jede Sommerferien erinnere ich mich, also was ich gemacht habe, ob wir verreist sind, aber an diese nicht, es existieren von besagtem Sommer leider auch keine Fotos.

Nach den Sommerferien sehe ich ein ganz anderes Mädchen vor mir, das traurig und abwesend ist, das ungepflegt herumläuft, ängstlich, zugeknöpft und allein ist. Ich hatte dann ab der 7. Klasse auch einen extremen Waschzwang (der irgendwie nicht zu meinem verlotterten Auftreten passt), der mir heute noch Herzklopfen bereitet, wenn ich nur daran denke, weil es purer Stress war (Einzelheiten kann ich gerne noch später erzählen, wenn nötig). Ich wurde immer schlechter in der Schule, blieb zwar auf dem Gymnasium, musste auch nie eine Klasse wiederholen, aber ich kam immer nur haarscharf weiter.

Mein Absacken in der Schule hing mit verschiedenen Dingen zusammen. Ich konnte nachts nicht schlafen, war dementsprechend müde in der Schule, schlief regelmäßig in der 1. Stunde ein. Aber selbst wenn ich aufpassen wollte und dem Lehrer scheinbar zuhörte, hörte ich nicht wirklich zu, ich konnte dem Gesagten nicht folgen. Nicht aus Verständnisgründen, sondern weil meine Gedanken immer abschweiften, ich vor mich hinträumte. Außerdem lernte ich nicht mehr, gar nichts mehr, für kein Fach, für keine Arbeit. Ich wollte zwar immer lernen, saß auch am Schreibtisch, aber ich verträumte den ganzen Tag.

Die Freundschaft zu meiner besten Freundin ging kaputt, auch zu anderen Freunden, ich hatte dann nur noch ein paar Schulfreundinnen, mit denen ich halt in der Pause zusammen stand, aber im Grunde war ich ab der 7. Klasse Einzelgänger.

Aufgrund meines veränderten Aussehens und neuer Klassenzusammenstellung wurde ich dann zudem Opfer von Hänseleien, die insbesondere von einem Jungen ausgingen. Ich nahm es hin.

All dem entkam ich immer öfter, indem ich der Schule einfach fern blieb, meine Eltern interessierte es nicht wirklich, es gab weder von ihnen, noch von der Schule je irgendwelche Konsequenzen deswegen. Das ständige Fehlen machte meine schulischen Leistungen aber natürlich nicht besser.

Hinzu kam, dass ich kaum noch etwas aß (nur das Nötigste) und mich mit 15 dann anfing, selbst zu verletzen (Schnittwunden und Verbrennungen).

Noch in der 7. Klasse verübte ich meinen ersten Suizidversuch, der unentdeckt blieb, da ich mich zu blöde anstellte und ohne irgendwelche "Schäden" überlebte.

Das alles ging so weiter bis zur Oberstufe, die ich dann abbrach, da plötzlich nichts mehr ging, weder psychisch, noch physisch.


Ich habe eine Vermutung, was passiert ist (ein sexueller Übergriff), auch wenn ich nur ein einziges Bild davon vor Augen habe, eine einzige Sequenz, eine Art "Standbild", wie eine Fotografie.

Ist es möglich, dass ein einziges derartiges Erlebnis einen derart verändern könnte?

Ich frage das, weil ich in den Therapien nie Antworten darauf bekam. Da ich mich nicht wirklich konkret erinnern kann, hieß es immer, dass es nur Spekulationen wären und mich hindern würden. Hindern woran?! Wie man sieht, komme ich ohne Spekulationen auch nicht weiter.


Was ist noch wichtig!?

Ich bin Single, hatte noch nie einen Freund, keine körperliche (sexuelle) Nähe, nicht mal einen Kuss, weil ich es nie wollte. Ich dachte eine zeitlang, ich sei lesbisch, aber auch das stimmt nicht. In meiner (romantischen) Vorstellung fand ich es immer schön, mit jemandem zusammen zu sein, in der Realität sieht das anders aus. Ich lass mich grundsätzlich nicht gerne anfassen, von niemandem, das alleine ist natürlich schon sehr hinderlich. Ich hatte schriftliche Kontakte zu Jungs/Männern (Brieffreundschaften (als Teenager), später Mailfreundschaften durch Chatbekanntschaften (mit Anfang 20)), aber sobald es irgendwie ernster wurde, machte ich einen Rückzieher und beendete den Kontakt abrupt.

An einen Mann denke ich besonders oft zurück, da er, wäre ich "normal" gewesen, wohl der Mann für's Leben für mich gewesen wäre. Es stimmte einfach alles, wir hatten den gleichen Humor, lagen auf einer Wellenlänge und er bemühte sich so um mich, ließ mir Zeit, war rücksichtsvoll, obwohl ich oft so abweisend war. Letztlich machte ich aber wieder einen Cut, meldete mich einfach nicht mehr, wechselte E-Mail-Adresse, Handynummer, reagierte auf keinen seiner Briefe mehr und irgendwann gab er auf. Von einer gemeinsamen Freundin erfuhr ich Jahre später, dass ihn mein Verhalten sehr getroffen hatte, da er wirklich sehr interessiert an mir war und wegen mir sogar lange Single blieb, weil er hoffte, ich würde mich wieder melden.

Das erzähle ich, weil das mit ihm so ein Schlüsselerlebnis für mich ist. Ich kenne keine Frau, die diese Chance ungenutzt gelassen hätte, die so einen "Traummann" zurückgewiesen hätte. Ich verstehe mich ja selbst nicht.

Ich muss dazu sagen, dass ich bis zum Ende der 6. Klasse immer wieder mal verliebt war, in einen Klassenkameraden, dann in einen Referendar, meine beste Freundin in den einen, ich in den anderen. Der eine wohnte neben ihr, da klingelten wir dann öfter bei ihm, den anderen riefen wir an, schrieben Liebesbriefchen - alles, was Mädchen in dem Alter so machen. Ab der 7. Klasse interessierte ich mich nicht mehr "dafür".


Heute lebe ich sehr zurückgezogen, habe fast keine Freunde, keine Arbeit (konnte aufgrund psychischer und auch wegen physischer Probleme nie eine Ausbildung durchziehen), bin körperlich sehr krank (anfangs wohl durch die Psyche ausgelöst, mittlerweile chronische Beschwerden, die mich sehr auszehren).

Es ist so ein blödes Wechselspiel. Aufgrund der körperlichen Beeinträchtigungen ist kein normales Leben mehr möglich, was mich dann wiederum psychisch sehr mitnimmt.

Es ist inzwischen also andersrum. Früher bekam ich körperliche Beschwerden aufgrund meiner Psyche, heute gerate ich in Depressionen durch meinen körperlichen Zustand.

Es wäre also (leider) nicht mehr nur durch psychische Gesundheit getan, ich habe mich körperlich völlig zugrunde gerichtet. Ich schreibe "ich habe mich...", weil ich denke, dass ich zu spät nach Hilfe gesucht habe, viel zu spät (mit 18 1/2). Ich hätte schon viel, viel früher dringend Hilfe gebraucht und sie auch bekommen (durch eine Lehrerin und/oder einen Lehrer), wäre ich mutig genug gewesen, darum zu bitten.


Ich glaube, das reicht erstmal.

Eigentlich würde ich gerne wissen, ob ihr es für möglich haltet, dass ein einziger sexueller Übergriff (sollte er tatsächlich stattgefunden haben) so viel anrichten kann, dass man sein gesamtes weiteres Leben nicht mehr auf die Reihe bekommt?

und

Was ihr jemandem wie mir raten würdet?


Das ist doch kein Leben! Ich sehe aber auch kein Licht am Ende des Tunnels. Erstmal müsste ich gesund werden (aber wie?) und dann mit Mitte/Ende 30 eine Erstausbildung machen? Das ist doch lachhaft. Wenn man es realistisch betrachtet, heute in dieser Leistungsgesellschaft, dann ist es doch sehr unwahrscheinlich, dass ich das schaffen könnte. Aber so weiterleben? Wozu?

Einerseits wollte ich mir das einfach mal von der Seele schreiben, andererseits hoffe ich natürlich auf ein paar Ratschläge!?

Ich weiß einfach nicht, was ich noch tun könnte, irgendwie ist mein gesamtes Leben total verpfuscht und ich weiß nicht, wo ich überhaupt anfangen sollte, es in die Reihe zu bringen.

Falls ihr Fragen habt, fragt ruhig, ich hab sicher sowieso manches vergessen zu erzählen, aber der Text ist so schon lang genug.

Danke für's Lesen.

Antworten
Jaan*74


ich muss gestehen, ich hab nur die erste Hälfte gelesen und den Rest überflogen.

Ist es möglich, dass ein einziges derartiges Erlebnis einen derart verändern könnte?

Natürlich. Ehrlich gesagt klingt Dein Bericht so schlüssig und bilderbuchhaft, dass man fast dazu neigt, die Story als frei erfunden zu betrachten (was ich aber nicht unterstellen will). Traumatisiert mit den typischen Folgen.

Spricht nicht gerade für die Therapie(n), dass das nicht thematisiert wurde.

Vielleicht wäre EMDR was für Dich? Du klingst wie ein Bilderbuch-Beispielpatient dafür.

Auf jeden Fall weiter Therapie, nur halt ausnahmsweise mal die Richtige.

OCcewâonicxa


Therapie ist momentan kein Thema mehr für mich.

Ich bin psychisch eigentlich auch ganz stabil, es sind mehr die Nachwirkungen, die mir mein Leben schwer machen, also dass ich inzwischen so alt bin u. mein Leben bis jetzt verpfuscht ist und dass es mir körperlich so schlecht geht.


Bilderbuch-Beispielpatient? Davon habe ich leider nie etwas gespürt, eher im Gegenteil, mit mir konnte keiner richtig was anfangen. Alles zu diffus oder was auch immer.

JNan7x4


hast Du Dich denn mal mit EMDR beschäftigt?

Also Deine Frage

Eigentlich würde ich gerne wissen, ob ihr es für möglich haltet, dass ein einziger sexueller Übergriff (sollte er tatsächlich stattgefunden haben) so viel anrichten kann, dass man sein gesamtes weiteres Leben nicht mehr auf die Reihe bekommt?

Kann man wohl bejahen, denke ich.

hier im Forum sind einige Leute, die sehr traumatisiert und Dich da vielleicht auch konkreter beraten können.

Die Frage um Rat erzeugt die Gegenfragte nach "wo soll es hinführen", also, was soll das ZIEL sein. Das wiederum ist vermutlich aber auch unklar. Eigentlich ist es ganz einfach - es ist jetzt so, wie es ist, und von da aus kann es sich verbessern oder verschlechtern. Wohin das dann jeweils führt, weiss man vorher nicht. ich bin selber auch durch unschöne Erlebnisse etwas "aus dem normalen Leben geschlagen" (aber nicht so arg), ich kenn das also durchaus selber. Bei mir ist auch vieles "nicht so, wie es normalerweise sein sollte", aber so ist es nunmal, und mehr als das Beste draus machen, bleibt einem nicht übrig. Das Leben kann aber durchaus auch schön und lebenswert sein.

Ich vermag nicht zu beurteilen, inwieweit die traumatische Erfahrung immer noch im Kern Deiner Probleme ist, ich vermute, auf jeden Fall mehr als es Dir bewusst ist. Man kann sich also dem Problem von zwei seiten nähern - zum einen die traumatische Erfahrung aufarbeiten, zum anderen an der entgegenliegendenseite "symptomorientierte Verhaltenstherapie" betreiben, oder ganz einfach die naheliegenden Dinge anpacken, wo man Verbesserungen erreichen kann.

Was für körperliche Krankheiten belasten Dich denn?

ich hoffe, das klingt jetzt nicht alles furchtbar altklug.

OIceâ(nixca


EMDR war nie ein Thema, da ich mich ja nicht erinnern kann, ob wirklich was passiert ist. Ich habe nur einen Verdacht und ein einziges BIld im Kopf (das auch einem Traum entsprungen sein könnte), mehr nicht.

Ja, da ist diese extreme Veränderung meiner Persönlichkeit, aber das könnte tausend Gründe haben.

Ansonsten habe ich an Therapien alles mögliche durch, auch Verhaltenstherapie, es hat alles nichts gebracht. Übrigens habe ich den Waschzwang und das Selbstverletzen alleine überwunden, bevor ich in Therapie kam. Vielleicht dachten die Therapeuten deshalb, dass ich auch sicher alles andere im Leben hinbekommen werde, aber so ist es leider nicht. Ich bin einfach lebens-müde.

Wo es hinführen soll? Wenn ich bei einer Fee einen Wunsch frei hätte, dann körperliche Gesundheit und somit die Chance mir ein lebenswertes Leben aufzubauen. Das wäre also das langfristige Ziel, nur glaube ich nicht mehr daran, es zu schaffen, es ist schon so viel Zeit vergangen, ohne dass sich etwas geändert hätte.

Ich habe unerklärliche Entzündungen im Körper, dauernd an anderer Stelle, das heißt, wenn irgendwo eine abgeheilt ist, tritt woanders eine neue auf, u.a. schon im Kopfbereich (Augen, Nebenhöhlen, Kiefer), dann im gesamten Verdauungstrakt (Magen, Darm, Galle, auch Bauchspeicheldrüse), an der Gebärmutter, an der Haut, den Gelenken, überall ständig Entzündungen. Außerdem Reizmagen und Reizdarm. Ständig habe ich Schmerzen durch irgendwelche Entzündungsherde und wegen der Reizsymptomatik Probleme Essen zu vertragen. Es ist alles sehr komplex, schwierig das kurz zusammenzufassen. Ärzte wissen schon längst nicht mehr weiter bei mir. Bei einem Heilpraktiker war ich auch schon, alles umsonst.

Ach und ich bin extrem lärmempfindlich, schon normale Geräusche sind so unerträglich für mich, dass sie sich sogar körperlich bemerkbar machen und deshalb trage ich oft Ohrstöpsel, um mich abzuschirmen.

Schön und lebenswert habe ich mein Dasein noch nie empfunden. Also vielleicht kurzfristig in der Grundschulzeit (eben bis zur 6. Klasse), aber davor nicht und danach auch nicht mehr.

Manchmal hab ich das Gefühl, ein hoffnungsloser Fall zu sein, das wird mir auch von vielen Seiten so vermittelt.

JIa*n74


Fragt sich ob die Entzündungen und das traumatische Erlebnis überhaupt einen Zusammenhang haben.. vielleicht sind das auch komplett unterschiedliche Probleme.

Aber permanenter chronischer seelischer Streß schwächt ja sicherlich auf Dauer auch das Immunsystem, von daher kann da ein vager Zusammenhang sein

Aber offenbar hast Du halt therapeutisch bisher noch nix gemacht, was wirklich konkret "Traumatherapie" mit Aufarbeitung dieses Erlebnisses ist. Das würde ich auf jeden Fall noch versuchen (allein schon nach dem Motto "hab ja eh nix mehr zu verlieren, also ist es einen Versuch wert").

Hast Du Antidepressiva ausprobiert? Bestimmt, oder?

Ich hoffe, einige Leute mit mehr Erfahrungen auf diesem Gebiet können Dir mehr helfen als ich..

Otce+âWnicxa


Jan, vielen Dank, dass du mir mehrmals geantwortet hast, sehr nett von dir!

Traumatherapie hielt bisher kein Therapeut oder Arzt für notwendig, da kein konkretes Trauma vorliegt, also nichts von dem ich sicher weiß, dass es passiert ist.

Ja, medikamentös mit Psychopharmaka bin ich gut eingestellt, seitdem habe ich keine Panikattacken mehr und die Depressionen so gut im Griff, dass ich keine Suizidgedanken mehr habe. Depressiv werde ich "nur" noch, wenn ich über meine Lebenssituation nachdenke + Angst vor der Zukunft.

Ob die Entzündungen im Körper und die Psyche zusammenhängen, darüber bin ich mir auch nicht im klaren. Ich war deshalb auch unsicher, ob mein Thread hier im Psychologieforum überhaupt richtig aufgehoben ist.

Gehe jetzt erstmal schlafen.

n\ottrran+quilizxed


Es heißt immer man soll Therapie usw machen, aber bei vielen, so auch bei dir lese ich, dass es gar nichts bringt. Bei mir hat es bis jetzt auch nichts gebracht, da kann man wirklich die Hoffnung in die Medizin verlieren. Und dann wird einem meist noch vorgeworfen, man hätte gar nicht richtig mitgemacht in der Therapie.

Ansonsten wünsche ich dir alles Gute. Mir geht es psychisch ähnlich, aber ich kann mich an kein Ereignis erinnern, da war auch nichts, ich war schon immer so unnormal im Kopf, aber als Kind war ich schon noch relativ glücklich und hatte noch ein paar Freunde. Hatte neben anderen Zwängen auch einen Waschzwang, der ging irgendwann auch von selber weg, ein wenig ist er aber noch da. Ansonsten bin ich auch des Lebens müde, manchmal will ich einfach nur einschlafen und nicht mehr aufwachen.

Ooceâni9cxa


Ich hab inzwischen sowieso die Hoffnung aufgegeben, dass mir irgendjemand helfen kann. Bleibt nur die Frage, ob das so alles noch einen Sinn hat. Wohl eher nicht. Ein Tier hätte man längst von seinen Leiden erlöst.

nottranquilized, es tut mir leid, dass auch dir offenbar nicht richtig geholfen werden kann, ich wünsche dir auch alles Gute!

bjinauc%hdxa


Hallo Ozeanica,

hast du es schon mal mit Hypnose probiert?

Das könnte helfen herauszufinden ob etwas passiert ist und wenn, was es war.

J!an7x4


Wenn Du eh schon keinerlei Hoffnung mehr hast, und auch das Gefühl, es gibt nix mehr zu verlieren, kannst Du auch risikolos alles ausprobieren. Eine Option wäre noch Hypnose, vielleicht kann man sich den Ereignissen in den Sommerferien so nähern?

Ich weiss, Du willst nix von Therapie hören. Aber Hypnose+EMDR würde ich auf jeden Fall noch ausprobieren. Nach jedem Strohhalm muss man greifen.

Was sagen denn die Ärzte zu Deinen ständigen Entzündungen?

OWceâVnicxa


Hallo binauchda, nein, Hypnose hab ich noch nicht versucht, kann es mir aber auch nicht leisten und bezahlt wird es nicht.


Jan, also wie oben schon geschrieben, kann ich nicht alles mögliche ausprobieren, finanziell ist absolut nichts drin. Auch Therapie ist nicht mehr möglich im Moment, war schon beim letzten Mal ein Kampf mit der Krankenkasse und EMDR wurde wie gesagt sowieso nicht befürwortet.

Die Ärzte sagen irgendwie nichts. Es fanden immer wieder Untersuchungen statt, dann wurde eine Entzündung festgestellt, ich bekam Medikamente, dann war in der Kontrolluntersuchung alles abgeheilt und das war's dann immer. Natürlich habe ich bei den verschiedenen Fachärzten angesprochen, dass immer wieder Entzündungen an verschiedenen Stellen auftreten, aber dafür fühlt sich keiner verantwortlich, wurde immer nur weitergeschickt. Im Krankenhaus bin ich auch schon auf den Kopf gestellt worden, es kam nichts Erklärendes dabei heraus. Sogar meine Blutwerte sind soweit ok, bis auf ein paar Mängel, die dann ausgeglichen wurden und die Blutsenkung ist halt nie ok, eben wegen der Entzündungen.

J an7x4


Zähne? Eiterherde unter den Zähnen?

OPceâXnxica


Zähne? Weiß nicht. Müsste ich überprüfen lassen, geht aber nur über ein Röntgenbild, oder? Hoffentlich schaffe ich, das durchzusetzen, also falls es der Zahnarzt nicht für notwendig halten sollte. Ist immer ein K(r)ampf mit den Ärzten.

Vielen Dank für den Tipp, wäre mal ein neuer Ansatz für die körperlichen Beschwerden.

Jwanx74


Keine Ahnung wie das geht, aber soweit ich weiss können Vereiterungen im Kiefer den ganzen Körper mit Keimen verseuchen und evtl zu sowas führen. Frag mich nur, ob man das nicht auch Anhand massiver Zahnbeschwerden merken würde. Frag halt den Zahnarzt!

War halt nur so ein Gedanke. Du musst halt wirklich ALLES versuchen (Zähne, Hypnose, EMDR ;-) ). Was anderes bleibt Dir halt nicht übrig. Aufgeben kann man später immer noch, vorher muss man tun was man tun kann.

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