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Berufliche Fehlzeiten aufgrund Depression; Präventionsgespräch?!

M)ette}Marxie hat die Diskussion gestartet


Hallo und guten Abend,

in den letzten zwölf Monaten war ich insgesamt mehr als 30 Arbeitstage krankgemeldet und mein Arbeitgeber hat mir nun ein [[http://de.wikipedia.org/wiki/Betriebliches_Eingliederungsmanagement#Ablauf_des_Verfahrens Präventionsgespräch]] angeboten, welches ich angenommen habe (Termin dafür steht noch nicht fest). An diesem Gespräch werden der Chef der Personalabteilung, ein "Protokollführer" und (auf meinen Wunsch hin) mein direkter Vorgesetzter teilnehmen. Eigentlich wollte ich dieses Gespräch nutzen, um meinen Vorgesetzten darüber zu informieren, dass ich mich aufgrund meiner Depression zeitweise nicht in der Lage fühle, zur Arbeit zu kommen und deshalb demnächst eine stationäre Therapie in einer psychosomatischen Klinik machen werde (da warte ich derzeit auf einen Aufnahmetermin). Im Moment sehe ich allerdings nicht, wie die Arbeitsbedingungen verändert werden sollten/könnten, um es mir leichter zu machen (was ja der eigentliche Sinn des Präventionsgespräches ist)... ":/

(Die Depression hat zum größten Teil private Gründe. Seit Anfang des Jahres bin ich auf der Arbeit in einem neuen Team und fühle mich dadurch viel weniger gestresst und angespannt als vorher. Und ab Juli werde ich ein paar Tage in der Woche von zuhause aus arbeiten.)

Ich habe die Depression zwar schon sehr lange und bin seit 2011 in ambulanter psychotherapeutischer Behandlung, aber ich habe das meinen Vorgesetzten gegenüber nie kommuniziert. Auch nicht, nachdem ich im letzten Jahr fünf Wochen deshalb krankgeschrieben war. Meine vorherige Chefin hat sich das wohl gedacht, mein altes Team hat es auch "gemerkt" und mit zwei Kolleginnen habe ich darüber gesprochen. Aber mein aktueller Chef und mein neues Team wissen (noch) gar nichts und mittlerweile bin ich unsicher, ob das Präventionsgespräch dafür der richtige Rahmen ist bzw. was ich denn von diesem Gespräch erwarte ??? Einerseits möchte ich offen(er) mit meiner Krankheit umgehen, andererseits möchte ich nicht mit Samthandschuhen angefasst werden oder die Kollegen in ihrem umgang mit mir verunsichern.

War vielleicht jemand von euch schon in dieser oder einer ähnlichen Situation und kann mir Tipps/Ratschläge geben, wie ich dieses Gespräch am besten angehen könnte?

Vielen Dank schon mal,

Mette

Antworten
AQntigronxe


Im Moment sehe ich allerdings nicht, wie die Arbeitsbedingungen verändert werden sollten/könnten, um es mir leichter zu machen (was ja der eigentliche Sinn des Präventionsgespräches ist)

Nur bedingt.

Wenn die Depressionen zum größten Teil privat bedingt sind und du eine Therapie deswegen anstrebst, ist es doch gut.

Dein Arbeitgeber möchte in solchen Gesprächen feststellen, wie und ob du auf Dauer leistungs-/arbeitsfähig bleiben kannst.

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