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Somatisierungsstörung

Lha#ugra1o478 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Ich bin 20 Jahre alt , mache eine ausbildung zur Krankenschwester und habe nach 2 Jahren eine somatisierungsstörung diagnostiziert bekommen . Sie äußert sich in neurologischen Ausfällen d.h. Lähmungen der rechten Seite dauerhaft geschwächter rechter Arm , zucken der Muskeln , starke Schmerzen in den Gliedern,Kopf und Rücken .ich bin in ambulanter therapie und wollte mal wissen ob jemand hier Erfahrung mit zusammen Krampfen der Muskeln der Körpers hat?

Liebe Grüße

Antworten
AapyreJnxa


Bist du organisch (neurologisch) gut durchgecheckt? Sind Viren, Bakterien, Vitamin- und Mineralstoffmangel als Ursache ausgeschlossen worden?

LMaura1x478


Ja also ct, mrt,emg,eeg,ekg Lumbalpunktion,nervenweiterleitung Tests , blutabnahmen wurden gemacht jedoch Vitamin und Mineralstoffe Mangel soweit ich eben aus dem arztbriefen entnehmen konnte nicht

A0pyrxena


Die neurologische Abklärung hört sich gut an. Sicherheitshalber würde ich Viren, Bakterien, Vit, Mineralstoffe noch abklären lassen, das geht mit einer Blutabnahme, dann kannst du die Baustelle auch abhaken. Vor allem Magnesium wäre wichtig wegen dem Verkrampfen der Muskeln. Wie äußert sich das konkret? Erschöpft bist du nicht, oder?

Lnau<rsa1?47x8


Das verkrampfen der Muskeln kommt schlagartig ,da zieht sich der Bauch dann so komisch zu sammen ,die Hände werden überstreckt entweder nach vorne oder hinter und geballt . Danach bin ich immer leicht müde aber erschöpft bin ich nur wenn das ganze dann noch mit zucken von statten geht.dann tut auch der Kopf weh , was aber meist wieder relativ schnell vergeht .

AgpyCrenra


Das hört sich aber krass und ehrlich gesagt nicht nach Psyche an, oder? Vielleicht wäre es sinnvoller, das Thema in die Neurologie zu stellen, dort kennt sich sicher jemand besser aus?

L1aura2147x8


Ja das ganze geht ja seit zwei Jahren so Neurologe 1 meinte ich hätte basilarismigräne wo topiramat ich nehmen sollte( antiepileptikum ) diese anfälle wurden stärker worauf ich im Juni 14 im kh war und die Epilepsie ausgeschlossen hatten . Neurologe 1 meinte auch das die verdachtsdiagnosen da vollen Mist wären . Im April hatte ich starke anfälle wo ich auch dolle gezittert hatte würd ich von meiner ha Ärztin ins kh eingewiesen wieder . Die noch net mal die basilaris migräne gekannt hatten und den Oberarzt fragten da ich dachte dieser anfall wäre übermäßig stark ,weil ich eine hemiparese re mit kraftminderung hatte und und fragte ob das manchmal so vorkommen kann .und der meinte ,das er bisher erst eine pat hatte die das hatte und er es für sehr unwahrscheinlich hällt die wiederum meinten somatisierungsstörung weil ich ja dann auch net mehr reden richtig kann manchmal und ne Psych Tante beim konsil das für möglich hält . Neurologin 2 sagt sie weis es nicht ganz man kann die migräne auch net ausschließen. von daher hab ich keine Ahnung und ja diese anfälle sind sehr krass . Da ich jetzt ja in therapie bin komm ich besser mit den Symptomen klar .und ausprobieren kann ichs ja ins neuro Forum zu stellen

Alpyre-na


Mir sind auch die beiden Dinge epileptische Anfälle und Migraine in den Kopf gekommen, wie ich das gelesen habe. Wenn die Epilepsie ausgeschlossen ist, würde ich die Sache mit der Migraine weiter im Auge behalten. Bei starken Anfällen mit Aura hat man neurologische Ausfälle mit Zittern usw. Auf nur Psyche würde ich es nach wie vor nicht schieben. Vielleicht fragst du mal pelztier per PN und bittest sie, diesen Faden zu lesen? Sie kennt sich mit neurologischen Sachen sehr gut aus.

A4pyryena


Google doch mal da, da sind deine ganzen Symptome dabei:

[[http://www.das-migraeneforum.de/thread.php?threadid=4224&sid=d24b83fbfc5e6b737e4a62b9033d61ac]]

Arpyrdena


... sorry, ich brauch immer länger zum Denken ;-) :

Mit der Diagnose Somatisierungsstörung würde ich mich NICHT abfinden, wenn du diese Migraineform schon diagnostiziert bekommen hast. Das ist ja wohl der Hammer!!! Erkundige dich doch mal, wo die nächste kompetente Stelle für Migrainepatienten ist und stelle dich da nochmal vor. Du brauchst ja dann ein passendes Medikament.

L5aurea147x8


Das stimmt vorallem seit ich topiramat absetzen soll hab ich wieder stärkere kopfweh vorallem total oft daher fänd ich egal was es jetz von beiden auch sein mag eine passende medikation wichtig .

p0eloztixer86


An eine Somatisierungsstörung glaube ich anhand deiner Beschreibung nicht.

Jedenfalls nicht, bevor man nicht intensiver weiter gesucht hat - es gibt auch viele seltene Krankheitsbilder in der Neurologie.

Kannst du deine Schmerzen in den Gliedern beschreiben? Sind diese eher wie dumpfe Gliederschmerzen oder eher von stechender, krampfender oder brennender Natur?

Die Anfälle, in denen du krampfst, hören sich natürlich nach Epilepsie an. Aber auch wenn das zu 100% ausgeschlossen werden konnte (und es ist nicht einfach, jede Form von Epilepsie sicher auszuschließen), dann gibt es andere Erkrankungen, die ein ähnliches Bild machen können.

Z.b. das stiff person syndrome. Das kann auch "nur" attackenartig auftreten. Ebenso können einige der Muskel-Kanalopathien sich ähnlich präsentieren.

[[https://www.uni-ulm.de/med/neuromuskulaeres-zentrum/schwerpunkt-muskelkanalopathien.html]]

Kannst du irgendwelche Muster erkennen, wann diese Attacken auftreten? wenn du müde bist, aufgeregt, wenn es dir kalt ist etc? bist du während dieser Episoden ansprechbar oder bewusstlos?

Ist eigentlich ein EEG einmal direkt nach einem Anfall, besser noch während eines Anfalls aufgezeichnet worden?

Wurden deine Calciumspiegel einmal bestimmt? Deutlich erniedrigte Calciumspiegel, wie sie z.b. beim Hypoparathyroidismus auftreten, können ebenso Krampfanfälle auslösen.

L!auFra1;478


Also danke erstmal für die Antwort:) der Calcium Spiegel wurde mitbestimmt . Die Schmerzen in den Gliedern sind eher dumpf so wie wenn man wachsen würde ungefähr .ein eegwurde bis her ein Tag danach gemacht nie in der anfall Situation selbst. Ein direktes Muster kann ich nicht erkennen . Manchmal morgens mal mittags mal abends , das verkrampfen des Körpers kommt eher im Bett vor ,das mit den Händen passiert auch draußen tagsüber . Generell während der anfälle bin ich in so einem zwischen Ding zwischen ansprechbar und drohend weck zu kippen aber adäquat reden bzw Antworten geht nicht mehr . An die Zeit vor dem anfall kann ich mich auch nicht erinnern mehr dann . Ich hab eine zeitlücke von einer Woche im April weil ich da die ganze Woche anfälle hatte .

AQpymrena


@ pelztier

Super und danke, dass du dich darum kümmerst. Ich habe eben von Neurologie keine Ahnung, aber sonst genug Mist an der Backe, dass ich wenigstens dachte, eine rein psychische Sache ist das nicht.

p)el$zti}er8x6


Okay, dann sind für mich Epilepsie (es gibt ja sehr viele verschiedene Formen von Epilepsie) nicht eindeutig ausgeschlossen.

Es wäre meiner Meinung nach sinnvoll ein Epilepsiezentrum aufzusuchen.

Wurde eigentlich dein Blutzucker während dieser Anfälle gemessen?

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