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Sozialphobie? Bin ich betroffen?..

J3ang7x4


Ja, der Hausarzt kann Dich sicherlich krankschreiben.. auch schon ganz schön dramatisch eigentlich, oder? Die blöde Angst hat ja schon weitreichende Schäden in Deinem Leben hinterlassen.

Bei so einer permanenten Angst, einen blöden Eindruck zu hinterlassen, muss da ja irgendwie hinterstehen, dass es wichtig wäre, einen guten (bzw keinen blöden) Eindruck zu machen. Aber warum? "Normalerweise" ist da das Selbstwertgefühl angeknackst. Es ist Dir nicht egal, wie Du wirkst, sondern sehr wichtig.

BNenitxaB.


Die Antworten von Jan sind schon richtig. In einer psychosomatischen Klinik würden Dir genau die Stadien eines Panikanfalls erklärt. Die Erregung steigert sich und durch Deine Gedanken förderst Du das Dilemma nur.

Der Körper aber ist nicht in der Lage, das lange aufrecht zu erhalten, der Geist schon.

Man bekommt gesagt, wie man eine Panik spielend aufrecht erhält. Eben genau mit den Sätzen, wie Du sie pflegst: Ich kipp gleich um, bis hierher und nicht weiter. Ich stottere etc....

Man bekommt in so einer Therapie einen Maßnahmenkatalog in die Hand, dieses unsägliche Kopfkino anders zu gestalten. Und ja, es ist Arbeit. Man muß verstehen, warum man diese Gedanken umzüchten muß. Du hast Dir inzwischen eine Schallplatte mit Sprung angewöhnt, warum dies und das nicht geht....

Und wenn man es verstanden hat, kann man es trainieren. Man kann sich vor die Klasse stellen und schon mal mit einem Grinsen einleiten: Leute, ich bin so aufgeregt, aber ich versuche es trotzdem. Ihr müßt mit Stottern rechnen, oder ich verliere den Faden, sagt mir dann meinen letzten Satz noch einmal, damit ich wieder anknüpfen kann. Meine Knie schlottern, aber Gott sei Dank trage ich ja ne Hose, man sieht es eher wenig.

Das macht sympatisch, Du bekommst Verständnis, jeder hilft Dir.

Der Puls wird ansteigen, das Herz wird schnell schlagen, aber wenn Du weißt, dass es Fakt ist, dass das innerhalb von 2 - 3 Minuten physiologisch wieder abklingt. Gut so.

(Noch mal, der Körper funktioniert so, nur das Denken kann das weiter hochpeitschen). Das kann man üben. Muß man üben. Wird in jeder Angstklinik so gehandhabt. Man lernt damit umzugehen, man bekommt Strategien in die Hand.

Und ich halte in solch einem Fall eine Klinik, wo man das intensiv vor Leidensgenossen trainiert, für sehr effektiv. Da bist Du unter "Artgenossen" mit gleichen Problemen und man stärkt sich gegenseitig. Die weiteren Angebote zur STärkung des Selbstvertrauens sind so kompakt, das wird eine ambulante Therapie mit 1 x die Woche Therapeut nicht bringen.

EChemaRli$ger Nutze#r (#5&65974)


Man kann das eigene Selbstvertrauen auch selbst stärken, dafür braucht es nicht zwangsläufig eine Therapie.

E-hema6ligerR Nustzer (#x565974)


@ TE

Am besten suchst du dir einen Psychologen/Therapeuten der sich auf Sozialphobie spezialisiert hat.

Über den jeweiligen Psychiater solltest du dich vorher informieren bzw. die Erfahrungsberichte durchlesen, falls möglich. Bei einem Psychiater hat man nicht selten mehrere Monate Wartezeit und wenn es dann nicht passt, ist es auch ziemlich blöd.

BAeni+taB.


Man kann das eigene Selbstvertrauen auch selbst stärken, dafür braucht es nicht zwangsläufig eine Therapie.

Aber aus den Sätzen des TE kann man schon folgern, dass er ein Training haben müßte, mit diesen geschildereten Attacken umzugehen. Fachkundige Hilfe wäre da schon hilfreich....

Tnhis Txwil5ight PG)ardxen


hm, geht es dir in erster Linie um eine dauerhafte Krankschreibung oder willst du wirklich was an dir ändern und eine Gesprächstherapie anfangen?

EThemal[iger N-utzer |(#565974)


Aber aus den Sätzen des TE kann man schon folgern, dass er ein Training haben müßte, mit diesen geschildereten Attacken umzugehen. Fachkundige Hilfe wäre da schon hilfreich....

Dass eine Therapie sinnvoll für den TE wäre, steht außer Frage.

Aber für das Aufbauen von Selbstvertrauen braucht es in der Regel keine therapeutische Unterstützung.

bCla7ckjac\kdude


Danke für die ganzen Antworten, komme gar nicht hinterher :)

"hm, geht es dir in erster Linie um eine dauerhafte Krankschreibung oder willst du wirklich was an dir ändern und eine Gesprächstherapie anfangen?"

Naja selbstverständlich will ich was ändern, und auch eine Gesprächstherapie anfangen. Ich brauche eben nur zusätzlich jetzt eine Krankschreibung, aber es sind ja eh "NUR" noch 2 Monate Schule.. Danach bin ich ja nicht mehr Berufsschulpflichtig und kann mich rein auf die Fernschule konzentrieren.

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