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Geburtstrauma

n?a^shBmind hat die Diskussion gestartet


Durch mein persönliches Interesse an psychoaktiven Substanzen und Schamanismus bin ich auf den Begriff des Geburtstraumas gestoßen. Angeblich soll dieses zu körperlichen und psychischen Beschwerden führen. Daher frage ich mich nun: Was hat das Geburtstrauma mit mir angestellt?

Natürlich weise ich, wie wahrscheinlich jeder, bestimmte Verhaltensweisen auf, die so nicht als "normal" gelten, aber deswegen gleich von einem psychischen Problem zu sprechen, das auch noch Folge vom Geburtstrauma ist, halte ich für ein wenig vorschnell und unbedacht.

Bei einigen Dingen weiß ich leider nicht, ob andere Menschen genau die gleichen Gedankengänge besitzen, bei anderen wiederum nicht, ob sie überhaupt in Verbindung mit der Geburt stehen können. Ich weiß, dass ich noch einiges selbst herausfinden muss, aber, da ich ein kompletter Laie in der Psychologie, wollte ich mich, zumindest für den Einstieg, hier ein wenig nach Hilfe umschauen. Bestimmte Verhaltensmuster von mir werde ich, wenn überhaupt, aus oben genannten Gründe erst später preis geben. :)

Vielleicht kann man ein Geburtstrauma ja auch ausschließen! Ich will zurzeit versuchen meine Psyche besser zu verstehen, und hoffe hier auf ein wenig Beistand, in welcher Form auch immer (Internetseiten, Gespräch, Buchtipps, irgendwelche Anhalts- oder Ansatzpunkte etc.) Dafür bedanke ich mich schon einmal recht herzlich.

@:)

Ok viel geredet, wenig gesagt, hier zu den groben Umständen meiner Geburt, was mir im Kopf von den Schilderungen meiner Eltern geblieben ist:

Kurz vor der Geburt habe ich mir wohl die Nabelschnur um den Hals gewickelt, meine Herztöne (oder was auch immer gemessen wurde) waren demnach etwas Besorgnis erregend, sodass ich per Kaiserschnitt rausgeholt werden musste. Mein Mutter habe ich folglich direkt nach der Geburt nicht gesehen.

Erwähnenswert ist vielleicht, dass ich als kleines Kind sehr viele Alpträume hatte, sodass ich oft extrem verkrampft in meinem Bettchen lag. Festgestellt werden konnte nichts. Sonst war ich nie wegen irgendwelchen Auffälligkeiten bei einem Psychologen oÄ-

Antworten
amugc233


Dein Wunsch nach möglichen Erklärungen und Aufklärung zum Thema Geburtstrauma ist verständlich. Nur!! - dies ist ein Laienforum. Zu Geburtstrauma gibt es Forschungen und zugehörige Personen, bei diesen nach einer Aufklärung suchen.

D6re&amis201x5


Es wäre schon hilfreich, wenn Du Deine "Verhaltensmuster" näher beschreiben würdest und warum Du denkst, diese kämen von einem Geburtsthrauma. Sonst kann Dir glaub ich niemand helfen.

Ansonsten kommen Alpträume bei Kindern häufig vor, das hat mit der Gehirnentwicklung zu tun.

E)hemal iger Nutzaer (#}4382x4x5)


Du solltest dein persönliches Interesse um das der Gehirnforschung erweitern. Nach augenblicklichem Wissensstand sind die Gehirnstrukturen während der Geburt nicht in der Lage, dass Geburtserlebnis im Gehirn zu speichern. Folglich wären sämtliche erinnerte "Geburtserlebnisse" ein Produkt gegenwärtiger Phantasie, oder einfach nur eine "falsche Annahme".

In seinem Denken begnügt sich der Mensch gerne mal mit der nächst plausiblen Antwort. Mit der "Wahrheit" oder Realität muss dies deshalb noch lange nichts zu tun haben. Man muss sich nur gut damit fühlen.

nBashmninxd


@ vitamus

da hört man aber teilweise anderes :P

EjhemSaliger NutQzer (B#43x8245)


@ nashmind

Gebe dir vollkommen Recht: Hören bzw. lesen kann man eine ganze Menge.

Ich denke mal, man sollte offen gegenüber jeglichen Theorien und wissenschaftlichen Erkenntnissen bleiben.

Entscheidend ist eigentlich nur, was man selber glaubt und wie man sein eigens Leben danach ausrichtet.

Ich will auch gar niemanden auf die Füße treten. Wenn jemand an die Jungfrauengeburt, den Urknall, die Wiederauferstehung oder Geburtstraumata glaubt, dann darf er/sie das. Wenn er/sie damit als soziales Wesen in unserer Gesellschaft funktioniert, wunderbar. Da wir kein Baby unmittelbar nach der Geburt interviewen können, wird uns das Thema Geburtstraumata noch eine Weile erhalten bleiben. Man sollte nur immer darauf achten, aus welcher Richtung welche "Erkenntnisse" kommen. Die Problematik von heute kann meiner Meinung nach, nicht aus aktuellen Geburtssituationen herrühren, sondern muss wohl eher in unserer Alltagssituation gesucht werden, denn die Spezies Mensch gebährt schon seit einigen Jahrtausenden Kinder. Ich wäre da für mehr artgerechte Lebensumstände bei der Aufzucht, äh, Erziehung und so meinte ich natürlich.

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