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Ab wann und wem sollte man von der Depression erzählen?

T5es}tralxe hat die Diskussion gestartet


Hallo, ich habe einen Menschen, der mir wichtig ist und ich würde mich ihm geren öffnen, aber meien Angst vor Ablehnung von hm ist sehr groß, darum habe ich bisher nicht von meiner Depression erzählt. Ich weis absolut nicht, wie er drauf reagieren würde. Ich habe aber das Bedürfniss es ihm zu sagen und eine Hoffnung, das er mich versteht, ich weis nicht, wie ich mit Ablehnung von ihm umgehen würde..

Was denkt Ihr sollte ich machen? ich bin hin und her gerissen und innerlich zerissen...

Es gibt ein Doku auf Youtube, die ich sehr gute finde, sollte er sich diese Doku ansehen, villecht versteht er mich dann:

[[https://youtu.be/3aIy2JOqU8M?list=PLSAlUFgt_BwNlJaMGqxqdCcHCSymhMol1]]

Antworten
Z1wagckj44


Hallo, Testrale, ich würde den zweiten Schritt nicht vor dem ersten machen, d.h. anstatt diesen Youtube-Film vorzuführen würde ich an Deiner Stelle die Frage "Wie drückt sich die Depression bei Dir aus?" mit eigenen Worten zu beschreiben versuchen. Meine eigenen Erfahrungen habe ich etwa oft etwa so zusammengefaßt: innere Leere, verringerte Belastbarkeit, Entscheidungsschwäche, Unfähigkeit, Glück zu empfinden, "das Leben ist so beschwerlich", abrupte Stimmungswechsel, Introvertiertheit, Sozialphobie, Schlafstörungen, Libidoverlust, Suizidgedanken. Einen ähnlichen Chanon kannst Du für Dich zusammenstellen. Es wird dann auch leichter sein, bei Nachfrage einzelne Punkte zu erläutern. Somit wird es eine ganz persönliche Beschreibung dessen, was Dir die Krankheit eingebrockt hat. Es hat bei mir eine ganze Zeit gedauert, bis ich gemerkt habe, wie sehr allein schon die Entscheidungsschwäche das Leben erschwert, nicht nur bei der Krawattenwahl am Morgen, nicht nur, wenn man sich im Baumarkt zwischen 2 Maschinen nicht entscheiden kann; jeder Alltag besteht aus lauter kleinen Entscheidungen. Es ist auch, als sei einem der Boden unter den Füßen weggerissen, weil man auf alles, was man gelernt und worüber man sich definiert hat, keinen Zugriff mehr hat. Das nächste Problem ist, dass einem die Ärzte zwar versichern, man würde wieder arbeitsfähig werden, aber sie sagen nicht, wann. Da man selber (meistens) nicht weiß, wie man sich die Depression eingefangen hat, weiß man auch nicht, wie man sie wieder los wird. Dazu können Sorgen kommen, ob man komplett durchs soziale Netz fallen wird, ob die Familie auseinanderfliegen wird, ob man das Haus abbezahlen können wird, wie sich die Kollegen verhalten werden, wenn man nach Monaten wieder auftaucht .....

Nur wer das selbst durchgemacht hat, wird es richtig verstehen können, aber es reicht ja schon, wenn jemand zuhört. Der Schlüssel zu dem Verhalten des Patienten liegt in den oben aufgezählten "Defekten". Wenn die Frage kommt, wie man Dir helfen kann, sag bitte nicht "überhaupt nicht" - das klingt so verzweifelt hoffnungslos. Wenn Du mitteilen kannst, dass man Dich in Ruhe lassen soll, wenn Du Dir das Kopfkissen über die Ohren ziehst, dass man Dich nicht immer wieder vor Entscheidungen stellen soll, wenn es doch für Dich eine Qual bedeutet, nach der Antwort zu suchen, wenn Du sagst, dass es Dir gut täte, wenn man für Dich ein Telefonat übernimmt, wenn Du voraussagst, dass Zusagen von Dir nicht sehr verläßlich sein können, weil Du Dich jeden Tag anders fühlst, wenn Du verständlich machst, dass von Dir in nächster Zeit kaum Sympathiekundgebungen zu erwarten sind, weil Du mit Dir selbst beschäftigt bist - ja, dann könnte etwas daraus werden. Viel Glück! :)* @:) :)*

HRanznahWxe


Hallo, ich habe einen Menschen, der mir wichtig ist und ich würde mich ihm geren öffnen, aber meien Angst vor Ablehnung von hm ist sehr groß, darum habe ich bisher nicht von meiner Depression erzählt. Ich weis absolut nicht, wie er drauf reagieren würde. Ich habe aber das Bedürfniss es ihm zu sagen und eine Hoffnung, das er mich versteht, ich weis nicht, wie ich mit Ablehnung von ihm umgehen würde..

Das Problem kenne ich aus eigener, leidvoller Erfahrung. Und würde mittlerweile, wo ich wieder gesund bin, behaupten: Ich habe, auch in meinen schlimmsten Phasen, intuitiv gespürt, welchen Menschen/Freunden ich die Wahrheit "zumuten" kann und welchen nicht.

Vereinfacht gesagt: Gebildete, jüngere Freunde können meist besser mit soeiner Offenbarung umgehen als ungebildetere, ältere Menschen.

Ich habe im Laufe der Zeit fast allen meiner Freunde die Wahrheit gesagt, und damit NUR gute Erfahrungen gemacht. Es hat sich niemand von mir abgewendet, ich habe keine Freunde verloren dadurch. Ob hinter meinem Rücken über mich geredet wurde, weiß ich natürlich nicht.

Aber ich war auch vorsichtig. Bei der Arbeit und bei Bekannten/Freunden, bei denen ich gespürt habe, die hatten in ihrem Leben noch keinerlei Berührungspunkte mit psychischen Erkrankungen, weder beruflich noch privat, habe ich das D-Wort nicht benutzt, sondern nur gesagt, dass ich "länger krank war", und wenn jemand dann neugierig nachgefragt hat, habe ich gesagt, ich habe eine Stoffwechselstörung, durch die mir ständig schwindelig ist, ich nicht essen und nicht schlafen kann, usw. Habe also eher die Symptome beschrieben. Das ist nicht gelogen, nur eben nicht so direkt ausgesprochen.

Damit konnten sogar die auf diesem Gebiet nicht ganz so erfahrenen Menschen etwas "anfangen".

Leider muss ich sagen, dass ich es bei diese "Halbwahrheiten" belassen musste, weil ich vor meiner eigenen Erkrankung im beruflichen und im privaten Umfeld erleben musste, dass Menschen, die selbst keinerlei Erfahrung mit psychischen Erkrankungen haben, wenig bis kein Verständnis für so etwas aufbringen können. Sie meinen es nicht böse, ich habe lange Zeit selbst so gedacht, bis es mich erwischt hat. Aber man muss sich ja dann nicht den Haien zum Fraß vorwerfen, wenn man spürt, ein Mensch kann mit soeiner Nachricht nicht umgehen.

Was sagt dir deine Intuition bei deinem "Menschen"? Wird er es verstehen?

Könntest du es ertragen, wenn er sich deswegen von dir abwendet? Auch wenn ich diese Reaktion mittlerweile für sehr viel unwahrscheinlicher halte, als man sie oft während der Erkrankung einschätzt.

TPestr0ale


Ich habs gesagt, und die Reaktion ist "weder fleisch, noch Fisch" er hat sich nicht direkt abgewandt, hat ein paar Fragrn gestellt, aber eher halbherzig. Heute hat er mir erzählt, das es nicht an depressionen "glaubt". Das war schon ein harter schlag für mich, ich hoffte, das wir uns näher kommen, aber wir das grgenteil ist der fall. Er ist sehr pragmatisch. Er sagte, "kann sein, das ich falsch liege, aber ich will depressionen so sehen , das man sich nur anstrengrn muss, um da raus zu kommen, an eine krankheit will ich nicht glauben."

HBanca


Er sagte, "kann sein, das ich falsch liege, aber ich will depressionen so sehen , das man sich nur anstrengrn muss, um da raus zu kommen, an eine krankheit will ich nicht glauben."

Solche Menschen gibt es leider.

Vielleicht kannst Du ihm noch begreiflich machen, dass eine Depression wirklich eine Krankheit ist.

Ansonsten ist dieser Mensch wahrscheinlich kein guter Umgang für Dich.

m.on]d+JsterYne


Er sagte, "kann sein, das ich falsch liege, aber ich will depressionen so sehen , das man sich nur anstrengrn muss, um da raus zu kommen, an eine krankheit will ich nicht glauben."

Das ist seine Sichtweise. Wenn Du seine Sichtweise respektieren kannst, sind Deine Depressionen kein Hindernis für Eure Beziehung.

Depressive wollen häufig ihre Sichtweise anderen aufzwängen. Wenn Du das versuchst, werden Deine Depressionen zu einer zusätzlichen Belastung für Eure Beziehung.

H6annRahWe


Ich habs gesagt, und die Reaktion ist "weder fleisch, noch Fisch" er hat sich nicht direkt abgewandt, hat ein paar Fragrn gestellt, aber eher halbherzig. Heute hat er mir erzählt, das es nicht an depressionen "glaubt". Das war schon ein harter schlag für mich, ich hoffte, das wir uns näher kommen, aber wir das grgenteil ist der fall. Er ist sehr pragmatisch. Er sagte, "kann sein, das ich falsch liege, aber ich will depressionen so sehen , das man sich nur anstrengrn muss, um da raus zu kommen, an eine krankheit will ich nicht glauben."

Das tut mir leid für dich. Ganz ehrlich, wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr. Anscheinend kann er sich nicht in dich einfühlen und verstehen, wie es dir geht.

Solche Reaktionen hab ich immer befürchtet, aber sie kamen nicht.

Wahrscheinlich hat dein Freund keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund, oder? Die Existenz von Depressionen als Krankheit anzuzweifeln ist, wie die Existenz von Diabetes anzuzweifeln. Es ist möglich, aber dumm. ;-D

Vielleicht kannst Du ihm noch begreiflich machen, dass eine Depression wirklich eine Krankheit ist.

Würde ich nicht versuchen. Ich wäre ziemlich gekränkt, wenn jemand, der mir wichtig ist, eine Krankheit anzweifelt, die mir jeden Tag das Leben zur Hölle macht.

Ich weiß nicht ob ich mit so jemandem noch befreundet sein könnte. Deswegen hab ich es ja auch manchen Freunden nicht erzählt, weil das wohl das Ende unserer Freundschaft gewesen wäre.

Das ist seine Sichtweise. Wenn Du seine Sichtweise respektieren kannst, sind Deine Depressionen kein Hindernis für Eure Beziehung.

Wie könnte der TE die Sichtweise seines Freundes respektieren, wenn sie wissenschaftlich gesehen absoluter Bullshit ist und respektlos gegenüber dem TE ist? Weil sie eine Krankheit, die für Betroffene jeden Tag zu einer Qual machen, als nicht existent bezeichnet?

Es geht mir hier nicht mal nur um das Thema Depressionen. Ich könnte wohl auch niemanden mehr als Freund ernst nehmen, der die Existenz von HIV anzweifelt oder behauptet, 9/11 war eine riesige Verschwörung der Amerikaner. Es geht mir da eher darum, dass ich mir mit so einem Menschen nicht mehr viel zu sagen hätte. Da fehlt die Ausgangsbasis, wenn elementare Fakten angezweifelt werden.

Depressive wollen häufig ihre Sichtweise anderen aufzwängen. Wenn Du das versuchst, werden Deine Depressionen zu einer zusätzlichen Belastung für Eure Beziehung.

Das finde ich auch nicht nett. Depressive versuchen sicher nicht, anderen ihre Sichtweise aufzuzwingen. Sie sehen die Welt nunmal anders während der Erkrankung. Wer diese Sichtweise nicht ertragen kann, von dem muss man sich als Depressiver erstmal abwenden, aus Selbstschutz.

Ich habe übrigens in der Klinik in der ich während meiner Erkrankung war, viele nette Mitpatienten kennengelernt, wir treffen uns heute noch, Jahre später, mehrmals im Monat, wir gehen tanzen, spielen Gesellschaftsspiele, gehen Schwimmen und in die Sauna. Ein richtig lustiger Haufen, niemand würde auf die Idee kommen, wo wir uns kennengelernt haben und wegen welcher Erkrankung. Die meisten sind wieder völlig gesund, arbeiten wieder, leben ihr Leben. Depression ist kein lebenslanges Urteil, sondern eine vorübergehende Stoffwechselerkrankung im Gehirn. In den allermeisten Fällen heilt eine Depression völlig aus, und der Patient wird wieder "er selbst".

Wer bei Depressionen an den ständig nörgelnden, miesepetrigen Nachbarn von gegenüber denkt, der alle mit seiner Weltuntergangsstimmung nervt, der hat keine Ahnung von dieser Krankheit und sollte sich mit Urteilen zurückhalten.

TE, ich glaube, deinen Freund kannst du als Unterstützung für diese schwierige Zeit von deiner Liste streichen. Halte dich besser an Menschen die gebildet genug sind, Fakten zu akzeptieren, und deren emotionale Intelligenz ein Mindestmaß an Empathie zulässt. Solche Menschen sind im Übrigen auch für Phasen im Leben, in denen man gesund ist, die besseren Begleiter. Alles Gute dir! @:)

T*estjraxle


Er sagte, das er auch oft Depressive Stimmungen hat, aber das Leben sei hart und "der erfolg ist mit den tüchtigen" ich glaube er weiß gar nicht, was depressionen sind, er denkt es ist so rine art leichter Melancholie.

Trotzdem bin ich traurig, aber auch wütend auf mich, das mir dieser mensch noch was bedeutet, obwohl er sich so geäußert hat.

EEhemaligAer Nutzesr (#53"02x18)


Könnte sein, dass er diese Einstellung zum Thema Depressionen für sich selbst braucht als Mantra, um weiterhin zu funktionieren und sich selbst von Depressionen abzugrenzen. Oder er hat leider tatsächlich keine Ahnung und es ist wie du schreibst, dass er Depressionen mit "jeder ist doch mal schlecht drauf" verwechselt.

mpond+Nstezrnxe


@ HannahWe

Wer bei Depressionen an den ständig nörgelnden, miesepetrigen Nachbarn von gegenüber denkt, der alle mit seiner Weltuntergangsstimmung nervt, der hat keine Ahnung von dieser Krankheit und sollte sich mit Urteilen zurückhalten.

Mich würde genauer interessieren, worin Du den Unterschied zwischen einem miesepetrigen Nachbarn und einem depressiven Nachbarn siehst.

Wenn ich Dich richtig interpretiert habe, bringst Du Verständnis für die Weltuntergangsstimmung eines Depressiven auf. Von der Weltuntergangsstimmung eines Miesepeters wärst Du jedoch genervt. Richtig? Warum?

Worin siehst Du den Unterschied?

m<ond+seternxe


Hallo Testrale,

mich würde interessieren, warum Du anderen von Deinen Depressionen erzählen möchtest. Was erhoffst, bzw. erwartest Du davon?


Könnte sein, dass er diese Einstellung zum Thema Depressionen für sich selbst braucht als Mantra, um weiterhin zu funktionieren und sich selbst von Depressionen abzugrenzen.

Ja, natürlich. Er darf sich nicht von den Depressionen seiner Mitmenschen runterziehen lassen. Damit wäre niemandem gedient. Deshalb muss er sich abgrenzen.

H6annabhxWe


Mich würde genauer interessieren, worin Du den Unterschied zwischen einem miesepetrigen Nachbarn und einem depressiven Nachbarn siehst.

Wenn ich Dich richtig interpretiert habe, bringst Du Verständnis für die Weltuntergangsstimmung eines Depressiven auf. Von der Weltuntergangsstimmung eines Miesepeters wärst Du jedoch genervt. Richtig? Warum?

Worin siehst Du den Unterschied?

Meinst du das ernst? Wenn ja, dann hast du auch noch nicht viele Berührungspunkte mit Depressiven gehabt, richtig?

Der Unterschied ist in etwa der, wenn jemand einen Stein im Schuh hat und sagt: "ich kann nicht laufen" und der, dass jemand beide Beine amputiert hat und sagt "ich kann nicht laufen". Beides ist eine gefühlte Wahrheit, nur, dass der mit dem Stein im Schuh, eigentlich laufen könnte, wenn er wollte. Und der Amputierte kann es wirklich nicht.

Depressive sind nicht miesepetrig. Sie sind auch nicht genervt oder unzufrieden. Depressive sind hochgradig verzweifelt, traurig, bedrückt, sie sehen die eigene Situation in einem völlig hoffnungslosen und schwarzen Zustand. Nichts hat mehr Sinn, nichts bedeutet mehr was. Am Ende ist man entweder tottraurig oder aber völlig gefühllos. Man spürt nichts mehr außer Schmerz, Trauer, Sinnlosigkeit. Ein unerträglicher Zustand, den es zu beenden gilt, egal wie, egal, um welchen Preis. Man hat außerdem diverse körperliche Symptome wie Schwindel, Kopfschmerzen, Schwäche, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, extreme Schlafstörungen bis hin zur absoluten Schlaflosigkeit...

Sprich: Wer sich noch über das Wetter, die lauten Nachbarn, die Politik, usw. aufregen und beschweren kann, der ist nicht schwer depressiv. Der ist vielleicht unzufrieden mit seinem Leben, frustriert, desillusioniert, vielleicht auch "deprimiert".

Das alles hat aber mit einer klinischen Depression nicht viel zu tun. Ich würde behaupten: Wer wirklich klinisch depressiv ist, der merkt sehr genau, dass da was nicht stimmt mit ihm. Der ist nicht nur ein bisschen traurig oder antriebslos. Als Depressiver hast du keine Wahl, die Welt anders, positiver, besser zu sehen.

Der Miesepeter hat die Wahl: Er ist meist gleichmäßig miesepetrig, weil er sich diese Sicht auf das Leben und die Welt über viele Jahre angewöhnt hat und sich damit ganz wohlfühlt. Ein Miesepeter hat keine Suizidgedanken, im Gegenteil, er genießt sein gejammere und will dem Zustand bloß kein Ende setzen. Während der Depressive meistens der Meinung ist, selbst schuld an seinem Elend zu sein und deshalb nichts gutes verdient zu haben, denkt der Miesepeter, alle anderen Menschen wären schuld an seiner schlechten Laune und er verdiene diesen ganzen Mist nicht. Der Miesepeter ist oft über Jahre gleichmäßig miesepetrig, denn es ist keine Krankheit sondern Teil seiner Persönlichkeit. Ein Depressiver kann eigentlich ein fröhlicher, lebenslustiger Mensch mit vielen Interessen sein, der sich dann über Monate oder Jahre hinweg verändert.

Die Verzweiflung ist unermesslich. Dein Blickfeld und das, was dich beschäftigt, aufregt, kränkt, zieht sich immer enger, bis du nur noch dein eigenes Elend, deinen Schmerz und die Sinnlosigkeit deines Lebens siehst.

Verstehst du den Unterschied? Der Depressive hat keine Wahl.

Raistri;din_vojm^_Südexn


Danke für Deine Beiträge, HannahWe! Ich kann die unterschreiben. @:)

ELhemal&iger #Nutzjer (#5+30218)


Ja, natürlich. Er darf sich nicht von den Depressionen seiner Mitmenschen runterziehen lassen. Damit wäre niemandem gedient. Deshalb muss er sich abgrenzen.

mond+sterne

Ich meinte nicht die Depressionen der Mitmenschen. Eine gesunde Abgrenzung gegenüber den Problemen seiner Mitmenschen würde ich jedem empfehlen. Etwas anderes ist es aber, wenn man selbst eigene Baustellen hat und/oder Ängste und deshalb die tatsächlichen Krankheiten/Probleme anderer für nicht existent erklären muss bzw. sie in ihrem Ausmaß leugnet. Wenn er selbst depressive Verstimmungen kennt/hat, braucht er das möglicherweise vor und für sich selbst - nur dummerweise hierbei zu Lasten von Testrale und vielleicht auch für sich selbst mit einem Preis verbunden. Vielleicht ist es jetzt klarer geworden.

TCestryale


Ich will nicht Vermuten, ob er auch solche probleme hat. Aber grundsätzlich ist er ein Mensch, der eine Feste Meinung hat und er will dann Bestimmte themen gar nicht Besprechen oder darüber informiert werden. Er hat eine konservative Weltsicht. Seine schwestr hat stärkste Depressionen und nimmt medis, aber das hält er auch nur für eine Art willensschwäche..

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